{"id":1287148,"date":"2026-09-07T20:58:27","date_gmt":"2026-09-07T20:58:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287148\/"},"modified":"2026-09-07T20:58:27","modified_gmt":"2026-09-07T20:58:27","slug":"ukraine-news-akw-saporischschja-hat-wieder-strom-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287148\/","title":{"rendered":"Ukraine News: AKW Saporischschja hat wieder Strom &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen<\/p>\n<p>Kreml bezeichnet Reise von Trump-Gesandten als &#8222;wichtigen Friedensbesuch&#8220;\u00a0<\/p>\n<p>Selenskij: Russland beschie\u00dft vor US-Besuch Kiewer Flugh\u00e4fen\u00a0<\/p>\n<p>Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach Kiew<\/p>\n<p>Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in Kiew<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Notfall abgewendet: AKW Saporischschja hat wieder Strom\u00a0Die dringend ben\u00f6tigte Stromzufuhr f\u00fcr das frontnahe ukrainische Kernkraftwerk Saporischschja ist nach fast drei Wochen wieder hergestellt worden. W\u00e4hrend einer begrenzten Feuerpause konnte eine besch\u00e4digte Leitung repariert werden, wie die Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde (IAEA) in Wien mitteilte. Dies sei ein entscheidender Schritt zur Vermeidung eines Atomunfalls, sagte IAEA-Chef Rafael Grossi.<\/p>\n<p>Das von Russland besetzte Atomkraftwerk ben\u00f6tigt eine stabile Stromversorgung, um radioaktives Material zu k\u00fchlen. Die letzte verbleibende Stromleitung war am 20. August im Zuge von Kampfhandlungen besch\u00e4digt worden. Seitdem hatten Notstromgeneratoren f\u00fcr Energie gesorgt, doch der Diesel f\u00fcr diese Aggregate war in den vergangenen Tagen zur Neige gegangen. Ohne die Reparatur der Stromleitung h\u00e4tte es zu einem Blackout in der Nuklearanlage kommen k\u00f6nnen, hie\u00df es von der IAEA.<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind derzeit abgeschaltet und produzieren keine Elektrizit\u00e4t. Vor dem Konflikt verf\u00fcgte das Kraftwerk noch \u00fcber zehn externe Stromleitungen, um unter anderem die K\u00fchlsysteme zu versorgen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij sagt, er hoffe auf Verhandlungen noch vor dem Winter\u00a0Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij sieht nach der j\u00fcngsten Reise der US-Vermittler nach Moskau und Kiew ein m\u00f6gliches Fenster f\u00fcr Friedensverhandlungen noch vor dem Winter. Zwar rechne Kremlchef Wladimir Putin mit einem neuen brutalen Winter, um die Ukraine zu schw\u00e4chen, doch wolle der russische Staatschef US-Pr\u00e4sident Donald Trump nicht vor den Zwischenwahlen Anfang November ver\u00e4rgern, <a href=\"https:\/\/www.axios.com\/2026\/09\/07\/zelensky-ukraine-russia-war-witkoff-kushner-putin-trump\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">sagte Selenskij im Interview mit dem US-Nachrichtenportal Axios<\/a>. \u201eMein Gef\u00fchl sagt mir, dass Putin Trump braucht, er will ihn nicht ver\u00e4rgern.\u201c<\/p>\n<p>Putin und Selenskij hatten am Wochenende die US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Jared Kushner zu Gespr\u00e4chen \u00fcber eine m\u00f6gliche Wiederaufnahme von Friedensverhandlungen zwischen Moskau und Kiew empfangen. Konkrete Ergebnisse wurden nicht genannt. Ohne Details zu nennen, berichtete Selenskij lediglich von m\u00f6glichen Wegen zur Deeskalation noch vor Einbruch und w\u00e4hrend des Winters.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russland meldet zwei Tote bei ukrainischen Drohnenangriffen\u00a0In Russland sind bei ukrainischen Drohnenangriffen nach Angaben der Beh\u00f6rden zwei Menschen get\u00f6tet worden. Ein Todesopfer habe es in der Region Perm gegeben, teilt der Gouverneur der Region, Dmitri Machonin, mit. Vier weitere Menschen seien dort verletzt worden. Die \u00f6rtliche Luftabwehr habe 27 Drohnen abgeschossen. Perm liegt am Rande des Uralgebirges im Osten des europ\u00e4ischen Teils Russlands. In der an die Ukraine grenzenden Region Belgorod sei zudem ein Mensch get\u00f6tet und ein weiterer verletzt worden, teilen die \u00f6rtlichen Beh\u00f6rden mit.\u00a0<\/p>\n<p>Das russische Milit\u00e4r griff im Gegenzug nach eigenen Angaben erneut ukrainische H\u00e4fen an. Ein Schiff im Hafen von Tschornomorsk sei am Sonntagabend getroffen worden, meldet die russische Nachrichtenagentur Interfax unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau. Das Schiff habe Milit\u00e4rg\u00fcter an Bord gehabt. Zudem seien am Montagmorgen Verladeanlagen im Hafen von Ismajil attackiert worden.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/felicitas-kock-1.1413771\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foQzQJGQ9zgg4vcQRx3F.jpeg\"  alt=\"Felicitas Kock\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffenIm Ringen um ein Ende des Ukraine-Kriegs sind die US-Unterh\u00e4ndler Steve Witkoff und Jared Kushner in Kiew eingetroffen. Die Nachrichtenagentur Unian verbreitete ein Video der Ankunft der beiden M\u00e4nner in der ukrainischen Hauptstadt mit dem Zug. Bilder zeigen das Zusammentreffen mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij.<\/p>\n<p>Witkoff und Kushner waren zuvor bereits f\u00fcr Gespr\u00e4che mit Wladimir Putin in Russland, der Kreml bezeichnete das Treffen als konstruktiv. Kiew besuchen die beiden Amerikaner zum ersten Mal.<\/p>\n<p>Lesen Sie <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/ukraine-russland-usa-trump-putin-selenskij-kushner-witkoff-li.3542847\" rel=\"noopener nofollow\" target=\"_blank\">hier <\/a>die Analyse unseres US-Korrespondent Boris Herrmann zum amerikanischen Wochenende in Moskau und Kiew.<\/p>\n<p>Russland und Ukraine setzen Luftangriffe fort<\/p>\n<p>Die dreit\u00e4gige Waffenruhe, die Wladimir Putin f\u00fcr Samstag bis Montag angeordnet hat, betrifft nur die ukrainische Hauptstadt Kiew. Dadurch soll gew\u00e4hrleistet sein, dass die Vertreter der USA Steve Witkoff und Jared Kushner, die dort den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij treffen, nicht durch russische Luftangriffe bedroht sind. Die beiden Amerikaner waren bereits mehrfach in Russland zu Gespr\u00e4chen, besuchen jetzt jedoch erstmals auch Kiew, um \u00fcber einen Frieden zwischen Russland und der Ukraine zu verhandeln.\u00a0<br \/>Die Luftangriffe auf andere Ziele wurden jedoch nicht ausgesetzt. Die Ukraine etwa hat die russische \u00d6lraffinerie in Rjasan attackiert, aus dem Raum Rostock am Don wurden Explosionen gemeldet.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785286535_337_profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Kreml bezeichnet Reise von Trump-Gesandten als &#8222;wichtigen Friedensbesuch&#8220;\u00a0In Moskau sind die kurzfristig anberaumten neuen Gespr\u00e4che zum russischen Angriffskrieg in der Ukraine zwischen Kremlchef Wladimir Putin und den US-Unterh\u00e4ndlern Steve Witkoff und Jared Kushner zu Ende gegangen. Nach etwa dreist\u00fcndigen Unterredungen war das Treffen beendet. Einem Vertreter des Wei\u00dfen Hauses zufolge wurden konkrete Pl\u00e4ne f\u00fcr die n\u00e4chsten Schritte in den Gespr\u00e4chen \u00fcber den Ukraine-Krieg besprochen. Diese sollen in den kommenden Wochen bekanntgegeben werden.<\/p>\n<p>Der Kreml bezeichnete die Zusammenkunft als &#8222;n\u00fctzlich&#8220; und &#8222;konstruktiv&#8220;. Putin habe den Gesandten erkl\u00e4rt, Russland werde seine Ziele erreichen und die eigentlichen Ursachen des Konflikts m\u00fcssten gel\u00f6st werden. Genau so hatte sich Putin schon mehrmals zuvor ge\u00e4u\u00dfert. Zudem habe Russland seine Einsch\u00e4tzung der Lage an der Front dargelegt. Der hochrangige russische Regierungsvertreter Kirill Dmitrijew bezeichnete die Reise als &#8222;wichtigen Friedensbesuch&#8220;. <\/p>\n<p>Die Gesandten reisen nun nach Kiew weiter, wo sie an diesem Sonntag vom ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij empfangen werden. Der Besuch soll im Schutz der von Selenskij und Putin erkl\u00e4rten \u00f6rtlich und auf drei Tage begrenzten Waffenruhe stattfinden. Moskau hat zugesichert, zur Sicherheit f\u00fcr die US-Gesandten auf Luftangriffe gegen die ukrainische Hauptstadt zu verzichten. <\/p>\n<p>Nach Angaben von Kremlsprecher Dmitri Peskow hatten die US-Unterh\u00e4ndler neue Vorschl\u00e4ge im Gep\u00e4ck gehabt. Peskow nannte keine Details. Auch Trump hatte gesagt, dass Witkoff und Kushner einen Vorschlag mitbringen w\u00fcrden. Die bisherigen Gespr\u00e4che zwischen Putin und Trumps Gesandten hatten zu direkten Verhandlungen zwischen Russen und Ukrainern gef\u00fchrt. Sie gerieten allerdings erst ins Stocken und wurden dann gestoppt \u2013 auch, weil Witkoff und Kushner in den vergangenen Monaten vorwiegend mit Trumps Krieg gegen Iran besch\u00e4ftigt waren. <\/p>\n<p>Mehr zum Thema lesen Sie hier:<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/marie-gundlach-1.6303029\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/profilepic-651a8d4c8d3010bdf121e664-6537757ca9b0a8a71087138c.webp\"  alt=\"Marie Gundlach\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russland setzt Angriffe auf Kiew f\u00fcr drei Tage aus<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die US-Unterh\u00e4ndler in Moskau zu Besuch sind, hatte die Ukraine angek\u00fcndigt, den russischen Luftraum nicht zu gef\u00e4hrden. Nun hat der russische Staatschef Wladimir Putin seinerseits einen dreit\u00e4gigen Stopp der Luftangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew angeordnet. Das teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow in Moskau mit, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Die Angriffspause gelte mit Tagesbeginn des Sonntags f\u00fcr drei Tage. Nach ihrem Besuch in Moskau reisen die US-Vermittler Steve Witkoff und Jared Kushner ab Sonntag erstmals in die Ukraine.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-bergmann-1.4893599\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415043_356_profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57.webp\"  alt=\"Julia Bergmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Vor Besuch der US-Vermittler: Tote bei Luftangriffen auf Ukraine\u00a0Vor einer US-Vermittlungsmission im Ukraine-Krieg sind vier Menschen im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk durch einen russischen Luftangriff get\u00f6tet worden. Der Angriff habe einen Industriebetrieb in der Stadt Kamjanske getroffen, teilte Gebietsgouverneur Olexander Hanscha auf Telegram mit. Es habe sechs Verletzte gegeben. Produktionsanlagen und Infrastruktur seien besch\u00e4digt worden, der gesamte Betrieb sei deshalb eingestellt worden, teilt der Stahlproduzent Metinvest mit. \u201eDies ist ein erneuter Angriff auf eine zivile Stahlproduktionsanlage von Metinvest und ein weiterer Beweis f\u00fcr Russlands systematische Angriffe auf die ukrainische Industrie\u201c, erkl\u00e4rt das Unternehmen. Das getroffene Stahlwerk produziere Roheisen und Stahl ausschlie\u00dflich f\u00fcr zivile Zwecke. Das russische Milit\u00e4r in Moskau sprach von einem Angriff auf ein gro\u00dfes Metallkombinat, das die ukrainische R\u00fcstungsindustrie beliefere. Einschl\u00e4ge russischer Drohnen wurden in der Nacht auch aus dem Gro\u00dfraum Kiew gemeldet.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcber Russland hingegen wurden in der Nacht 59 ukrainische Drohnen abgewehrt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte. Die vergleichsweise niedrige Zahl l\u00e4sst darauf schlie\u00dfen, dass die Ukraine wie angek\u00fcndigt eine Feuerpause wegen des Besuchs der US-Vermittler einh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Der Sondergesandte Steve Witkoff und Jared Kushner, Schwiegersohn von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, werden angeblich an diesem Samstag in Moskau erwartet. Am morgigen Sonntag sollen sie erstmals Kiew besuchen, wie der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij mitgeteilt hat.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-bergmann-1.4893599\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415043_356_profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57.webp\"  alt=\"Julia Bergmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij: Russland beschie\u00dft vor US-Besuch Kiewer Flugh\u00e4fen\u00a0Kurz vor dem erwarteten Besuch von US-Unterh\u00e4ndlern in Kiew haben die russischen Streitkr\u00e4fte nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij die Flugh\u00e4fen der Hauptstadt beschossen. Die Flugh\u00e4fen Schuljany und Boryspil seien demonstrativ zum ersten Mal seit einiger Zeit angegriffen worden, schrieb er in den sozialen Netzwerken.<\/p>\n<p>Selenskij unterstellte, dass Moskau damit Unsicherheit vor der Anreise der Amerikaner verbreiten wolle. \u201eDie russischen Treffer auf die Airports sind eine Reaktion auf die Diskussionen und die Vorbereitungen darauf, dass die US-Seite mit dem Flugzeug in die Ukraine kommen und am Kiewer Flughafen oder in Boryspil landen k\u00f6nnte\u201c, schrieb er. Die Ukraine werde ihre Drohnenangriffe zur L\u00e4hmung des russischen Flugverkehrs kommende Woche entsprechend ausrichten, drohte er. Berichte \u00fcber eine russische Drohnenattacke auf Schuljany hatte es schon am Freitag gegeben. Zu Sch\u00e4den oder Verletzten wurde nichts bekannt.<\/p>\n<p>In der Ukraine ruht seit Beginn der russischen Gro\u00dfinvasion 2022 der zivile Flugverkehr. F\u00fcr einen sicheren Flug Witkoffs nach Kiew w\u00e4ren ukrainische Erlaubnisse, aber auch russische Sicherheitsgarantien erforderlich. Schuljany ist der alte Flughafen der ukrainischen Hauptstadt und liegt im Stadtgebiet. Als er zu klein wurde, wurde in der Kreisstadt Boryspil etwa 20 Kilometer \u00f6stlich von Kiew ein neuer internationaler Airport gebaut.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/julia-bergmann-1.4893599\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785415043_356_profilepic-60a2451d2a1a51699f87a662-60eff0ad425b2caa8cb5ef57.webp\"  alt=\"Julia Bergmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>F\u00fcnf Tote bei ukrainischem Angriff in russisch kontrollierter Region Luhansk \u00a0<\/p>\n<p>Bei ukrainischen Angriffen in den vergangenen 24 Stunden sind im russisch kontrollierten Teil der ukrainischen Region Luhansk f\u00fcnf Menschen get\u00f6tet worden. F\u00fcnf weitere Menschen seien verletzt worden, sagt Leonid Pasetschnik, der von Russland eingesetzte Gouverneur, in dem besetzten Gebiet. Unabh\u00e4ngig kontrollieren lassen sich solche Berichte \u00fcber das Kampfgeschehen nicht.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/marie-gundlach-1.6303029\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/profilepic-651a8d4c8d3010bdf121e664-6537757ca9b0a8a71087138c.webp\"  alt=\"Marie Gundlach\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Feuerpause zur Reparatur von Atomkraftwerk vereinbartDie Internationale Atomenergiebeh\u00f6rde IAEA hat erneut eine Feuerpause zwischen Ukraine und Russland ausgehandelt, um die Reparatur des Atomkraftwerks Saporischschja zu erm\u00f6glichen. IAEA-Chef Rafael Grossi k\u00fcndigte an, dass die Reparaturarbeiten am Samstag beginnen w\u00fcrden, nachdem Entminungsarbeiten durchgef\u00fchrt worden seien. Das Kernkraftwerk Saporischschja und die K\u00fchlsysteme der von Russland besetzten Anlage k\u00f6nnten innerhalb von Tagen von einem Blackout betroffen sein, warnte die IAEA auf der Plattform X. Innerhalb kurzer Zeit m\u00fcsse entweder die Stromleitung repariert oder Diesel f\u00fcr Notstromgeneratoren geliefert werden.\u00a0<\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte AKW Europas geriet bereits kurz nach Ausbruch des Ukraine-Kriegs unter russische Kontrolle. Die sechs Reaktoren sind abgeschaltet, doch die Anlage ben\u00f6tigt Strom, um das radioaktive Material zu k\u00fchlen und einen Atomunfall zu verhindern. Die letzte verbliebene Leitung in das Kraftwerk wurde am 20. August bei Gefechten unterbrochen. Seitdem ist die Anlage auf Dieselgeneratoren angewiesen, doch der Treibstoff wird nach Angaben der IAEA knapp. Vor dem Konflikt verf\u00fcgte das Kraftwerk \u00fcber zehn externe Stromleitungen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Selenskij: Kushner und Witkoff kommen am Sonntag nach KiewDie beiden US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner werden am Sonntag nach Angaben des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodimir Selenskij in Kiew erwartet. US-Pr\u00e4sident Donald Trump best\u00e4tigte das. Demnach werden die Gesandten auch nach Moskau reisen. Die Gesch\u00e4ftsleute sind in der Trump-Regierung f\u00fcr die Bem\u00fchungen um ein Kriegsende in der Ukraine zust\u00e4ndig.\u00a0<\/p>\n<p>Wegen Sicherheitsbedenken war bis zuletzt nicht klar, ob die am Wochenende geplante Reise der beiden Unterh\u00e4ndler von US-Pr\u00e4sident Donald Trump stattfindet. Die US-Regierung forderte Insidern zufolge erst Garantien, dass die Ukraine w\u00e4hrend des Aufenthalts der Gesandten Moskau nicht angreife und Russland im Gegenzug Kiew verschone. Die US-Vermittler haben seit 2025 mehrmals Moskau besucht, waren aber f\u00fcr ihre Vermittlungsbem\u00fchungen noch nie in Kiew.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/leon-wenz-li.3278649\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/foqRjymu3AG1GM1U9Rfv.jpeg\"  alt=\"Leon Wenz\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russische Drohne trifft Geheimdienstzentrale in KiewDie russische Armee hat das Hauptgeb\u00e4ude des ukrainischen Geheimdienstes SBU im Zentrum der Hauptstadt Kiew mit einer Drohne angegriffen. \u201eDie Drohne zielte direkt auf das Arbeitszimmer des SBU-Leiters in diesem Geb\u00e4ude\u201c, teilte Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskij bei Telegram mit. Der Staatschef gab demnach SBU-Chef Olexander Poklad Anweisung, den Russen \u201espiegelbildlich\u201c auf diesen Schlag zu antworten. Nach Angaben des Kiewer B\u00fcrgermeisters Vitali Klitschko wurden f\u00fcnf Menschen verletzt. \u00dcber dem getroffenen Geb\u00e4ude steigt dichter schwarzer Rauch auf.<\/p>\n<p>Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau griffen russische Einheiten bereits am Morgen zwei Frachtschiffe im Schwarzen Meer an. Sie h\u00e4tten Waffen, Munition und andere milit\u00e4rische Ausr\u00fcstung f\u00fcr die Ukraine an Bord gehabt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zudem habe Russland in der Nacht erneut die s\u00fcdukrainischen Region Odessa angegriffen. Das ukrainische Energieministerium warnt deshalb vor m\u00f6glichen Netzeinschr\u00e4nkungen. Der Gouverneur von Odessa, Oleh Kiper, sagte zuvor, bei dem Angriff sei ein Mensch get\u00f6tet worden. Mindestens f\u00fcnf Menschen seien verletzt worden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311119_431_foqZuS3KNYN9Nrnx9GqP.jpeg\"  alt=\"Luzia Geier\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/>Beh\u00f6rden: Brand in \u00d6ldepot in Sotschi nach ukrainischem Drohnenangriff<\/p>\n<p>Nach einem ukrainischen Drohnenangriff brennt ein \u00d6ldepot in der russischen Schwarzmeer-Hafenstadt Sotschi. Dies teilten die russischen Beh\u00f6rden der Region Krasnodar \u00fcber den Kurznachrichtendienst Telegram mit.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/christoph-heinlein-1.2338588\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/07\/1785311118_957_fncGvUwaVY6wAKXX245R.jpeg\"  alt=\"Christoph Heinlein\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Russische Beh\u00f6rden melden Tote nach ukrainischem Beschuss im Gebiet Belgorod<\/p>\n<p>Durch ukrainischen Beschuss sind im russischen Grenzgebiet Belgorod nach Beh\u00f6rdenangaben mindestens vier Menschen get\u00f6tet worden. Drei weitere seien verletzt worden, teilte der kommissarische Gouverneur der westrussischen Region, Alexander Schuwajew, bei Telegram mit. Die Opfer waren demnach in einem Krankenwagen in der Stadt Schebekino unterwegs. Schebekino ist nur rund f\u00fcnf Kilometer von der russisch-ukrainischen Grenze entfernt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Viele Angaben \u00fcber den Kriegsverlauf wie Opferzahlen oder Details zu K\u00e4mpfen stammen von ukrainischen oder russischen Beh\u00f6rden und&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1287149,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[4013],"tags":[331,332,147,10068,57969,158,13,6471,5793,1435,148,308,14,1159,15,16,6472,4043,4044,850,307,12,966,149,317,6475,107],"class_list":["post-1287148","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-russland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-ausland","tag-drohnen","tag-drohnenkrieg","tag-europaeische-union","tag-headlines","tag-hilfe-fuer-die-ukraine","tag-kiew","tag-krieg-in-der-ukraine","tag-leserdiskussion","tag-moskau","tag-nachrichten","tag-nato","tag-news","tag-politik","tag-politik-russland","tag-russia","tag-russian-federation","tag-russische-foederation","tag-russland","tag-schlagzeilen","tag-schule","tag-sueddeutsche-zeitung","tag-ukraine","tag-wolodimir-selenskij","tag-wolodymyr-selenskyj"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117231770790950395","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1287148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1287149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1287148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1287148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1287148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}