{"id":128728,"date":"2025-05-21T18:39:08","date_gmt":"2025-05-21T18:39:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/128728\/"},"modified":"2025-05-21T18:39:08","modified_gmt":"2025-05-21T18:39:08","slug":"trump-konfrontiert-suedafrikas-praesident-mit-genozid-vorwuerfen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/128728\/","title":{"rendered":"Trump konfrontiert S\u00fcdafrikas Pr\u00e4sident mit &#8222;Genozid&#8220;-Vorw\u00fcrfen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 21.05.2025 20:05 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump wirft S\u00fcdafrika eine Diskriminierung Wei\u00dfer vor, gew\u00e4hrt gar wei\u00dfen S\u00fcdafrikanern Schutz. Nun konfrontiert er Pr\u00e4sident Ramaphosa in Washington mit angeblichen Belegen eines &#8222;Genozids&#8220;.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat seinem s\u00fcdafrikanischen Amtskollegen Cyril Ramaphosa bei dessen Besuch im Wei\u00dfen Haus schwere Vorw\u00fcrfe gemacht und ihn \u00f6ffentlich vorgef\u00fchrt. Trump verlangte von Ramaphosa &#8222;Erkl\u00e4rungen&#8220; f\u00fcr das Schicksal wei\u00dfer Farmer in S\u00fcdafrika. Die Menschen w\u00fcrden in ihrer Heimat &#8222;hingerichtet&#8220; und ihr Land werde beschlagnahmt, sagte Trump.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer US-Pr\u00e4sident hatte der Regierung in Pretoria zuvor einen &#8222;Genozid&#8220; an den Nachfahren wei\u00dfer Kolonialisten vorgeworfen. Um seine Vorw\u00fcrfe zu belegen, lie\u00df er \u00fcberraschend Videoaufnahmen abspielen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Bilder zeigten Gr\u00e4ber am Rande einer Stra\u00dfe, sagte der Republikaner. &#8222;Es ist ein schrecklicher Anblick. So etwas habe ich noch nie gesehen.&#8220; Zudem zeigte Trump eine Reihe von Artikeln. Darin gehe es um &#8222;Tod, Tod Tod&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p>    Angeblicher V\u00f6lkermord: Erz\u00e4hlung aus rechtsextremen Kreisen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFachleute widersprechen Trumps Darstellung eines angeblichen V\u00f6lkermords. Damit greift er eine in rechtsextremen Kreisen verbreitete Verschw\u00f6rungserz\u00e4hlung vom sogenannten &#8222;wei\u00dfen Genozid&#8220; auf.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSo entgegnete auch Ramaphosa beim Blick auf die angeblichen Gr\u00e4ber: &#8222;Hat man Ihnen gesagt, wo das ist, Herr Pr\u00e4sident? Ich w\u00fcrde gerne wissen, wo das ist, denn das habe ich noch nie gesehen.&#8220; Er werde dem nachgehen, versprach der s\u00fcdafrikanische Pr\u00e4sident. Die \u00c4u\u00dferungen und Bilder entspr\u00e4chen jedenfalls nicht der offiziellen Regierungspolitik, so Ramaphosa.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr sei bereit, \u00fcber alles zu reden &#8211; ohne das Beisein von Reportern. Der S\u00fcdafrikaner hatte Trump zuvor zu einem &#8222;Neubeginn&#8220; in den Beziehungen aufgerufen. Auch versuchte er mehrfach, Trump zu schmeicheln und ihn mit politischen Angeboten &#8211; etwa dem Zugang zu s\u00fcdafrikanischen Rohstoffen &#8211; milder zu stimmen.\u00a0Ramaphosa ist der erste Vertreter Afrikas, den der US-Pr\u00e4sident in seiner zweiten Amtszeit eingeladen hat.\u00a0<\/p>\n<p>    J\u00fcngste diplomatische Verwerfungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump beklagt schon l\u00e4nger eine Diskriminierung von wei\u00dfen Minderheiten in S\u00fcdafrika, insbesondere der sogenannten Afrikaaner, die Nachfahren niederl\u00e4ndischer Siedler sind. Trump st\u00f6rt sich besonders an einem Gesetz, das Landenteignungen im \u00f6ffentlichen Interesse erlaubt, um Ungleichheiten aus der Apartheid-Zeit auszugleichen. Der Gro\u00dfteil der landwirtschaftlichen Fl\u00e4chen in S\u00fcdafrika ist weiter im Besitz von Angeh\u00f6rigen der kleinen wei\u00dfen Minderheit.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnfang Februar hatte Trump Hilfen f\u00fcr S\u00fcdafrika eingefroren. Im M\u00e4rz hatten die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/usa-botschafter-suedafrika-100.html\" title=\"USA weisen s\u00fcdafrikanischen Botschafter aus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">USA zudem den Botschafter des Landes ausgewiesen<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nK\u00fcrzlich hatten die USA eine erste <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/amerika\/suedafrika-fluechtlinge-usa-100.html\" title=\"Programm der US-Regierung: Wei\u00dfe S\u00fcdafrikaner als Fl\u00fcchtlinge in die USA \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gruppe der wei\u00dfen S\u00fcdafrikaner aufgenommen<\/a> und ihnen Fl\u00fcchtlingsstatus erteilt &#8211; obwohl Trumps Regierung die Aufnahme von Fl\u00fcchtlingen etwa aus Kriegs- und Krisengebieten weitestgehend gestoppt hat.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 21.05.2025 20:05 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump wirft S\u00fcdafrika eine Diskriminierung Wei\u00dfer vor, gew\u00e4hrt gar wei\u00dfen S\u00fcdafrikanern Schutz. 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