{"id":1287308,"date":"2026-09-07T22:45:25","date_gmt":"2026-09-07T22:45:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287308\/"},"modified":"2026-09-07T22:45:25","modified_gmt":"2026-09-07T22:45:25","slug":"50-jahre-engagement-solidaritaet-femmes-d-europe-feiert-jubilaeum-in-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287308\/","title":{"rendered":"50 Jahre Engagement, Solidarit\u00e4t: \u201eFemmes d\u2018 Europe\u201d feiert Jubil\u00e4um in Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<p>        <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-95963 \" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Christmas-bazaar-2025.jpeg\" alt=\"\" width=\"351\" height=\"263\"  \/>Christmas Bazaar 2025<\/p>\n<p>Von Heide Newson<\/p>\n<p>Ein halbes Jahrhundert steht die Br\u00fcsseler Vereinigung \u201eFemmes d\u2019Europe\u201c im Dienst der Wohlt\u00e4tigkeit. Jetzt feiert sie ihren 50. Geburtstag. Seit der Gr\u00fcndung im Jahr 1976 hat sich die Organisation zu einer festen Gr\u00f6\u00dfe im europ\u00e4ischen sowie internationalen Ehrenamt entwickelt. Anl\u00e4sslich ihres Jahrestags kann die Vereinigung auf beeindruckende Erfolge zur\u00fcckblicken. In den vergangenen f\u00fcnf Jahrzehnten konnten Millionen von Euro gesammelt und Hunderte von Projekten finanziert werden \u2013 von der Ausstattung von Schulen \u00fcber medizinische Versorgung bis hin zur Nothilfe in politisch instabilen Gebieten.<\/p>\n<p>WIE ALLES BEGANN<\/p>\n<p>Als Carola Ehlermann 1976 auf Vorschlag eines lutherischen Pastors ein Wohlt\u00e4tigkeitsprojekt aus der Taufe hob, h\u00e4tte sie sich sicher nicht tr\u00e4umen lassen, dass daraus ein Verband mit 700 Mitgliedern entstehen w\u00fcrde. Resolut wie sie war, gewann sie den damaligen EU-Kommissar f\u00fcr Entwicklung und Zusammenarbeit, Claude Cheysson, f\u00fcr ihr Projekt. Und siehe da \u2013\u00a0 er war von diesem so \u00fcberzeugt, dass er ihr und einigen anderen Freiwilligen sogar ein B\u00fcro im Berlaymont-Geb\u00e4ude zur Verf\u00fcgung stellte und sie logistisch unterst\u00fctzte. <\/p>\n<p>Kurz darauf, am 5. Dezember 1976, fand der erste Weihnachtsbasar statt. Dieser Markt ist heute aus der Br\u00fcsseler Weihnachtszeit nicht mehr wegzudenken. Wer schon einmal auf einem dieser Basare in der Europ\u00e4ischen Kommission war, ist stets begeistert von der internationalen Atmosph\u00e4re, unterschiedlichen Weihnachtstraditionen sowie allem, was an den St\u00e4nden so angeboten wird.\u00a0<\/p>\n<p>AUSH\u00c4NGESCHILD DER \u201eFEMMES D\u2018EUROPE\u201d<\/p>\n<p>Stets fand ich dort f\u00fcr meine Familie ein passendes Weihnachtsgeschenk, f\u00fcr meine mittlerweile verstorbene Mutter wundervolle Ohrringe, die sie selten ablegte. Und ich fand am griechischen Stand eine Schmetterlingsbrosche, die auf meinen Auslandsreisen weltweite Bewunderung fand. Oft wurde ich gefragt, wo ich diesen so exotischen, handgefertigten Schmetterling erstanden habe. <\/p>\n<p>Angetan hatte es mir ein Adventskranz, der hundertprozentig zu meiner Weihnachtsdekoration passte und von der Anfang 2026 verstorbenen Hiltrud Jaeschke, langj\u00e4hriges Mitglied der \u201cFemmes d\u2018 Europe\u201d mit viel Liebe und Sorgfalt gefertigt worden war. Wer von den vielen Besuchern des Weihnachtsmarkts, der f\u00fcr die breite \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich ist, hat nicht schon einmal im Wiener Kaffeehaus die hausgemachte Sachertorte genossen und beim Verzehr an alles andere als an Kalorienz\u00e4hlen gedacht? Nicht zu vergessen der s\u00fcffige Champagner, mit dem ich zusammen mit Freundinnen so langsam das Weihnachtsfest eingel\u00e4utet habe.<\/p>\n<p>Mittlerweile ist der Weihnachtsbasar l\u00e4ngst ein echtes Aush\u00e4ngeschild der \u201eFemmes d\u2019Europe\u201c. Einfach faszinierend und imponierend, wie die ehrenamtlichen Mitglieder, Frauen verschiedener Nationalit\u00e4ten vieles selbst anfertigen \u2013 von der Weihnachtsdekoration, \u00fcber Kunsthandwerk bis hin zu gestrickter Kleidung oder Kissen. Auch die Kulinarik kommt nicht zu kurz. Landestypische Produkte zum Schlemmen oder zum Kaufen sind sehr gefragt und f\u00fcllen die Kasse. Und das Sch\u00f6nste daran ist, dass alle Erl\u00f6se einem guten Zweck dienen. Seit Bestehen der Vereinigung wurden mittlerweile 2700 Projekte mit 12 Millionen Euro unterst\u00fctzt. Schon der erste Weihnachtsmarkt, den 5000 Personen besuchten, war \u00a0ein durchschlagender Erfolg.<\/p>\n<p>Als erste Ehrenvorsitzende hatte Lady Mary Soames, Ehefrau des damaligen Vizepr\u00e4sidenten der Kommission, Christopher Soames und Tochter von Sir Winston Churchill, damals die Veranstaltung er\u00f6ffnet. Mittlerweile verf\u00fcgt der Verband \u00fcber 23 nationale Gruppen, darunter eine EFTA-Gruppe, eine multinationale sowie nach wie vor eine Gruppe aus dem Vereinigten K\u00f6nigreich. <\/p>\n<p>Dennoch brauche \u201eFemmes d\u2019Europe\u201c weiteres Engagement und Unterst\u00fctzung, so die Griechin Niovi Kyriazakou, die \u00a0aktuelle Pr\u00e4sidentin der Vereinigung.\u00a0 Hunderte von Frauen h\u00e4tten ihre Zeit und Energie f\u00fcr die gute Sache eingesetzt und so dazu beigetragen, den Verein zu der etablierten und angesehenen Institution zu machen, die er heute sei. \u201eEs ist mir eine Ehre und ein gro\u00dfes Anliegen, unsere langj\u00e4hrige Tradition fortzuf\u00fchren sowie die wichtige Arbeit der Femmes d\u2018Europe bekannter zu machen und unser Image durch die Pr\u00e4sentation unserer Projekte zu verbessern\u201c, sagte Kyriazakou.<\/p>\n<p>Die vielen Jubil\u00e4umsfeierlichkeiten d\u00fcrften dazu beitragen, das Spendenaufkommen weiter zu erh\u00f6hen. Auch die Tombola w\u00e4hrend der Oster- und des Weihnachtsbasars bringt Geld in die Wohlt\u00e4tigkeitskasse, ebenso weitere gro\u00dfe Veranstaltungen wie Konzerte, Vintage-Verk\u00e4ufe sowie Ausfl\u00fcge innerhalb, aber auch au\u00dferhalb Belgiens. Alle Eink\u00fcnfte kommen in einen Topf. Und jedes Mitglied kann dann Projekte vorschlagen, die ein Projektausschuss genehmigt. Unterst\u00fctzt wurden zum Beispiel Frauen in prek\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen in Belgien, aber auch Zelte und Schlafs\u00e4cke f\u00fcr obdachlose Menschen.<\/p>\n<p>WIE GEHT ES WEITER?<\/p>\n<p>Das Jubil\u00e4um in Br\u00fcssel steht unter dem Motto: \u201eIn Solidarit\u00e4t investieren, f\u00fcr die Zukunft vereinen.\u201c Neben feierlichen Veranstaltungen, wie dem Wohlt\u00e4tigkeitskonzert \u201e A voice of Ireland\u201c am 27. Oktober im Palais des Beaux-Arts (BOZAR), nutzen die Mitglieder nun vor allem die Gelegenheit, neue Spendenaktionen ins Leben zu rufen und die Weichen f\u00fcr die Zukunft zu stellen. Auch nach 50 Jahren l\u00e4sst ihr Engagement nicht nach. Und auch wenn sich die Herausforderungen weltweit ver\u00e4ndern, bleibt das Ziel unver\u00e4ndert: Menschen in Not zu helfen und eine Perspektive zu bieten. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch, \u201eFemmes d\u2019Europe\u201c, zu 50 Jahren unerm\u00fcdlichem Einsatz! <\/p>\n<p>Fotos: Femmes d\u2019Europe<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Christmas Bazaar 2025 Von Heide Newson Ein halbes Jahrhundert steht die Br\u00fcsseler Vereinigung \u201eFemmes d\u2019Europe\u201c im Dienst der&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1287309,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,1423,937,548,663,158,3934,3935,265395,13,14,15,12],"class_list":["post-1287308","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-belgien","tag-bruessel","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-femmes-deurope","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117232189442116205","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287308","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1287308"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287308\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1287309"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1287308"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1287308"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1287308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}