{"id":1287496,"date":"2026-09-08T00:59:35","date_gmt":"2026-09-08T00:59:35","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287496\/"},"modified":"2026-09-08T00:59:35","modified_gmt":"2026-09-08T00:59:35","slug":"leipzig-nach-pruegel-attacke-beim-judo-polizei-ermittelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287496\/","title":{"rendered":"Leipzig | Nach Pr\u00fcgel-Attacke beim Judo: Polizei ermittelt"},"content":{"rendered":"<p>Leipzig (dpa) &#8211; Nach der Pr\u00fcgel-Attacke in der Judo-Bundesliga hat die Polizei nach einer Anzeige wegen K\u00f6rperverletzung die Ermittlungen aufgenommen. Der Leipziger Gast-K\u00e4mpfer Akaki Japaridze aus Georgien, der den deutschen Olympia-Starter Timo Cavelius vom TSV Abensberg nach einem verlorenen Bundesligakampf krankenhausreif pr\u00fcgelte und schwer im Gesicht verletzte, wurde am Samstagabend von den Beh\u00f6rden in der Leipziger Sporthalle Br\u00fcderstra\u00dfe nicht mehr angetroffen. Offenbar war er schon im Hotel. Der 24-j\u00e4hrige Georgier soll mittlerweile wieder in seiner Heimat sein.<\/p>\n<p>Der Judo-Verband Georgiens bedauerte den Vorfall zutiefst. \u00abDer nationale georgische Judo-Verband verurteilt jede Form von Gewalt. Ein solches Verhalten widerspricht dem Geist und den Prinzipien des Judo\u00bb, hie\u00df es in einer Mitteilung. \u00dcber die disziplinarische Frage werde das Exekutivkomitee in K\u00fcrze beraten und die Entscheidung \u00f6ffentlich mitteilen. Dem Verband sei es nicht gelungen, Japaridze zu erreichen. \u00abDementsprechend k\u00f6nnen wir Ihnen seinen Kommentar nicht zur Verf\u00fcgung stellen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Person sei bekannt, es sei keine Gefahr in Verzug, best\u00e4tigte die Leipziger Polizei am Montag der Deutschen Presse-Agentur die Ermittlungen.<\/p>\n<p>Verb\u00e4nde pr\u00fcfen rechtliche Schritte<\/p>\n<p>Parallel dazu werden nun die Verb\u00e4nde weitere Schritte einleiten. Die Internationale Judo-F\u00f6deration (IJF), die Europ\u00e4ische Judo-Union (EJU) und der Georgische Judoverband wurden noch am Tag des Vorfalls \u00fcber das Geschehen informiert, teilte der Deutsche Judo-Verband (DJV) mit. Die Aufarbeitung geh\u00f6rt in die daf\u00fcr vorgesehenen sportrechtlichen und rechtlichen Verfahren und soll sachlich, konsequent und auf Grundlage der vorliegenden Fakten erfolgen, so der DJV.<\/p>\n<p>Operierter Cavelius verpasst WM<\/p>\n<p>F\u00fcr den frisch operierten Cavelius, der nach den Schl\u00e4gen des Georgiers einen Kieferbruch erlitten und zwei Z\u00e4hne verloren hat, bedeutet die Pr\u00fcgel-Attacke das WM-Aus f\u00fcr die Titelk\u00e4mpfe vom 4. bis 11. Oktober in Baku. \u00abBesonders bitter ist dieser Ausfall f\u00fcr unseren Athleten mit Blick auf die laufende olympische Qualifikation und sein gro\u00dfes Ziel, sich f\u00fcr die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles zu qualifizieren und dort nach Paris seine zweiten Olympischen Spiele zu bestreiten\u00bb, teilte der deutsche Verband mit. Der 29 Jahre alte Cavelius ist beim Verband auch Athletenvertreter.<\/p>\n<p>Beim Bundesligakampf in Leipzig hatte der 8:6-Sieg der Sachsen gegen den bayerischen Serienmeister TSV Abensberg bereits festgestanden. Beide Kontrahenten standen sich innerhalb einer Stunde zum zweiten Mal gegen\u00fcber. Im ersten Duell des 90-Kilo-Limits hatte der f\u00fcr Leipzig k\u00e4mpfende Georgier gewonnen. Das zweite Duell ging an Cavelius, der vor Freude eine provozierende Jubel-Geste in Richtung Japaridze zeigte. Dann kam es zum Kurzschluss. \u00abDem Georgier sind die Sicherungen durchgebrannt\u00bb, sagte TSV-Trainer Manuel Scheibel.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Leipzig (dpa) &#8211; Nach der Pr\u00fcgel-Attacke in der Judo-Bundesliga hat die Polizei nach einer Anzeige wegen K\u00f6rperverletzung die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1287497,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1832],"tags":[299,3364,29,13538,30,26918,71,859],"class_list":["post-1287496","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-leipzig","tag-bundesliga","tag-de","tag-deutschland","tag-georgien","tag-germany","tag-judo","tag-leipzig","tag-sachsen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117232714562651610","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287496","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1287496"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287496\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1287497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1287496"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1287496"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1287496"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}