{"id":1287815,"date":"2026-09-08T04:57:20","date_gmt":"2026-09-08T04:57:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287815\/"},"modified":"2026-09-08T04:57:20","modified_gmt":"2026-09-08T04:57:20","slug":"us-open-alexander-zverev-bezwingt-luciano-darderi-im-eiltempo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287815\/","title":{"rendered":"US Open: Alexander Zverev bezwingt Luciano Darderi im Eiltempo"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/alexander-zverev-darderi-102.jpg\" alt=\"Alexander Zverev im Spiel gegen Luciano Darderi\" title=\"Alexander Zverev im Spiel gegen Luciano Darderi | GEOFF BURKE\/ IMAGN IMAGES\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 08.09.2026 \u2022 06:36 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Zwei S\u00e4tze wie eine Machtdemonstration und dann nervenstark: Alexander Zverev hat mit einem 6:2, 6:2, 7:6 (7:3) gegen Luciano Darderi problemlos das Viertelfinale der US Open erreicht. Dort trifft er mit Botic van de Zandschulp auf den n\u00e4chsten Underdog.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/sebastian-hochrainer,autor-sebastian-hochrainer-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Sebastian Hochrainer\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/sebastian-hochrainer-100.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">&#8222;Ich war sehr best\u00e4ndig, nur im dritten Satz war es sehr schwer. Ich habe selten jemanden gesehen, der \u00fcber einen Satz so hart schl\u00e4gt, aber ich habe es geschafft&#8220;, sagte Zverev, der bei den diesj\u00e4hrigen US Open nie so fr\u00fch mit einem Match durch war und deswegen scherzte: &#8222;Es ist vor Mitternacht, ich wei\u00df gar nicht, ob ich jetzt trainieren oder an die Bar gehen soll &#8230; Das mache ich nat\u00fcrlich nicht, keine Sorge.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Man h\u00e4tte schon vor der Partie vermuten k\u00f6nnen, dass der Italiener f\u00fcr Zverev kein allzu gro\u00dfer Pr\u00fcfstein werden w\u00fcrde, wenn er seine Normalform zeigt. Darderi hatte im Vorfeld keinen Top-100-Spieler bezwingen m\u00fcssen, um es so weit zu schaffen, aber trotz der fehlenden gegnerischen Qualit\u00e4t schon \u00fcber zehn Stunden in den Beinen. Zwar war auch Zverev schon l\u00e4nger auf dem Court als ihm lieb war, bei ihm war aber eine klare Steigerung zu sehen.<\/p>\n<p>    Zverev-Blitzstart dank starker Vorhand<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Und die setzte sich auch in der zweiten Woche der US Open fort, vom ersten Ballwechsel an dominierte und begeisterte er mit einem neuen Prunkst\u00fcck. Von der Mitte des Platzes aus diktierte Zverev mit seiner Vorhand Richtung und Tempo &#8211; wobei Letzteres stets auf h\u00f6chstem Niveau war. Darderi eilte von einer Ecke in die andere, aber hatte keine Chance. Das Resultat: Es stand in Windeseile bereits 4:0 f\u00fcr den Favoriten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der musste beim Stand von 5:2 zwar tats\u00e4chlich sogar einen Breakball abwehren, doch nach 36 Minuten war der ersten Durchgang schon vorbei. Darderi hatte sich offenbar vorgenommen, viel \u00fcber die Vorhand von R\u00fcckhand-Spezialist Zverev zu gehen &#8211; doch damit kam der Weltranglistenzweite hervorragend klar. Die Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnisse waren sehr eindeutig, aber: So war es auch im Mai in Rom, als Zverev im direkten Duell mit einem 6:1 gestartet war und die Partie noch verlor.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Die Vorhand war im ersten Satz die gro\u00dfe St\u00e4rke von Alexander Zverev\n                    <\/p>\n<p>    Der erste l\u00e4uft wie der zweite Satz<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der 29-J\u00e4hrige wusste also um die Comeback-Qualit\u00e4ten seines Gegners und blieb entsprechend auf dem Gaspedal. Zwar war Darderi im Gegensatz zum ersten Durchgang beim Start z\u00e4her und wehrte zwei Breakb\u00e4lle ab, beim dritten unterlief ihm allerdings ein Doppelfehler und er geriet wieder sofort ins Hintertreffen. Und dann lief es wie zu Beginn des Spiels, Zverev legte nach, ging wieder mit 4:0 in F\u00fchrung und Darderi warf vor Wut seinen Schl\u00e4ger zu Boden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Das half immerhin insoweit, dass der Italiener seine n\u00e4chsten beiden Aufschlagspiele gewann und sich Mut f\u00fcr den dritten Durchgang holte &#8211; weil er auch erkannte, dass er mit Stoppb\u00e4llen erfolgreich sein kann. Nur kam er bei Zverevs Service gar nicht dazu, diese anzusetzen, da der Deutsche dort nach wie vor zu dominant agierte. So war nach nur 1:18 Stunden bereits der zweite Satz beendet.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Darderi musste mehr laufen, machte mehr Fehler, daf\u00fcr schlug Zverev mehr Winner &#8211; praktisch alle Statistiken waren auf der Seite das French-Open-Siegers. Am eklatantesten war aber, dass Darderi in den ersten beiden S\u00e4tzen nur 42 Prozent seiner ersten Aufschl\u00e4ge ins Feld brachte und beim zweiten Service nur zu 30 Prozent den Punkt machte &#8211; so hat man auch gegen schw\u00e4chere Gegner als den an diesem Tag so starken Zverev keine Chance.<\/p>\n<p>    Darderi macht es im dritten Durchgang spannend<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Klar war aber auch, dass Darderi das Match nicht vorschnell abschenken w\u00fcrde. Und im Gegensatz zu den beiden ersten Durchg\u00e4ngen gelang es ihm auch, den dritten Satz mit einem erfolgreichen Aufschlagspiel zu er\u00f6ffnen und zum ersten Mal im gesamten Spielverlauf in F\u00fchrung zu gehen. Beim Stand von 2:2 musste er Zverevs erste Breakchance abwehren und hielt sein Service, erstmals ging er positiv emotional aus sich heraus und schien an die Wende zu glauben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Zverev hatte dann bei 0:30 die erste wirklich enge Situation des Matches zu bew\u00e4ltigen, und er meisterte auch die souver\u00e4n. Doch er hatte ein anderes Problem, das war der erste Aufschlag von Darderi, der nun zu \u00fcber 60 Prozent kam und in 94 Prozent der F\u00e4lle auch den Punkt brachte. Als es 5:5 stand, \u00e4nderte sich das, doch Zverev lie\u00df vier Breakb\u00e4lle ungenutzt und musste so in den Tie Break. Dort zeigte er seine Nervenst\u00e4rke und nutzte nach 2:31 Stunden seinen ersten Matchball zum 7:3.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In den ersten beiden Partien hatte Zverev 9:26 Stunden auf dem Platz verbracht, in den folgenden Spielen waren es nur 4:57 Stunden &#8211; nach den Kraftakten ist er nun also deutlich ernergiesparender im Eiltempo unterwegs. Geschafft hat er das, weil er seinen Rhythmus in New York gefunden hat und sein Spiel nach wie vor mit jedem Auftritt besser wird. Botic van de Zandschulp ist sein n\u00e4chster Gegner, wieder einer, der auf dem Papier kein Problem sein k\u00f6nnte. Zverev selbst hat das in der Hand, sonst keiner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 08.09.2026 \u2022 06:36 Uhr Zwei S\u00e4tze wie eine Machtdemonstration und dann nervenstark: Alexander Zverev hat mit einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1287816,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[136],"tags":[10329,29,30,265,4206,64177],"class_list":["post-1287815","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-sport","tag-alexander-zverev","tag-deutschland","tag-germany","tag-sport","tag-tennis","tag-us-open"],"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287815","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1287815"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1287815\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1287816"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1287815"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1287815"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1287815"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}