{"id":1287965,"date":"2026-09-08T06:33:21","date_gmt":"2026-09-08T06:33:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287965\/"},"modified":"2026-09-08T06:33:21","modified_gmt":"2026-09-08T06:33:21","slug":"der-boersen-tag-dienstag-8-september-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1287965\/","title":{"rendered":"Der B\u00f6rsen-Tag Dienstag, 8. September 2026"},"content":{"rendered":"<p>08:21 UhrDas gro\u00dfe Warten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit einem ruhigen Gesch\u00e4ft rechnen H\u00e4ndler an Europas B\u00f6rsen. Zumindest bis zum Mittag, denn dann kehren die US-Marktteilnehmer aus ihrem langen Wochenende zur\u00fcck. Besonders gespannt ist man auf die Entwicklung an den US-Bond-M\u00e4rkten. Deren Renditeanstieg hatte zuletzt den Takt an den B\u00f6rsen vorgegeben. Am Morgen zeigen sich die zehnj\u00e4hrigen US-Treasuries mit 4,78 Prozent weiter auf dem bisherigen Niveau. Der DAX-Terminkontrakt notiert 30 Punkte h\u00f6her, aber mit \u00e4hnlich niedrigen Ums\u00e4tzen wie am Vortag. Die B\u00f6rsen in Asien zeigen uneinheitliche Vorzeichen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach dem starken US-Arbeitsmarktbericht vom Freitag d\u00fcrften erst die US-Inflationsdaten am kommenden Donnerstag und Freitag Aufschluss \u00fcber die Zinsoptionen der US-Notenbank geben. Bis dahin d\u00fcrfte an den M\u00e4rkten Unsicherheit \u00fcber das Thema Inflationsentwicklung dominieren. Eine Zinserh\u00f6hung der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag gilt indes als sicher, bei ihr stehen nur Kommentare zur Inflation im Fokus.<\/p>\n<p>08:04 UhrGoldman Sachs hebt \u00d6lpreisprognosen an<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Goldman Sachs hat ihre <b class=\"bold\">\u00d6lpreisprognosen<\/b> wegen der anhaltenden Risiken f\u00fcr die Schifffahrt im Nahen Osten angehoben. F\u00fcr Dezember 2026 rechne das Institut nun mit einem Preis von 85 Dollar je Barrel (159 Liter) f\u00fcr die Nordseesorte Brent und 80 Dollar f\u00fcr die US-Sorte WTI, teilte Goldman Sachs mit. Dies entspricht einem Aufschlag von jeweils f\u00fcnf Dollar gegen\u00fcber der bisherigen Sch\u00e4tzung. F\u00fcr das Jahr 2027 rechnen die Analysten mit Preisen von 80 beziehungsweise 75 Dollar. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Begr\u00fcndet wurde die Anpassung mit der Erwartung, dass die St\u00f6rungen des Schiffsverkehrs in der Region bis ins kommende Jahr andauern. Sollte die durchschnittliche \u00d6lf\u00f6rderung in der Golfregion im Jahr 2027 zudem um vier Millionen Barrel pro Tag unter dem Vorkriegsniveau liegen, k\u00f6nnte der Brent-Preis sogar auf \u00fcber 120 Dollar steigen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>07:45 UhrHornbach ist auf Kurs<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\"><b class=\"bold\">Hornbach<\/b> hat im zweiten Quartal dank einer robusten Kundennachfrage mehr umgesetzt und verdient. Der Nettoumsatz stieg in den Monaten Juni bis August um 7,3 Prozent auf 1,81 Milliarden Euro, teilte der im SDax notierte Baumarktkonzern anhand vorl\u00e4ufiger Zahlen mit. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) kletterte trotz eines anhaltenden Kostendrucks um 12,8 Prozent auf 124,6 Millionen Euro. Neben dem regen Kundeninteresse profitierte Hornbach nach eigenen Angaben von einem positiven Kalendereffekt mit mehr Verkaufstagen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr das gesamte Gesch\u00e4ftsjahr 2026\/27 bekr\u00e4ftigte der Vorstand seine Prognose. Demnach soll der Umsatz den Vorjahreswert von 6,43 Milliarden Euro erreichen oder leicht \u00fcbertreffen. Das bereinigte Ebit wird wie im Vorjahr bei 264,7 Millionen Euro erwartet. Zur Begr\u00fcndung verwies der Konzern auf anhaltende geopolitische Risiken, die sich unter anderem auf die Konsumstimmung, die Einkaufspreise und die Logistikkosten auswirken k\u00f6nnten. Die endg\u00fcltigen Zahlen f\u00fcr das erste Halbjahr will Hornbach am 29. September vorlegen.<\/p>\n<p>07:35 UhrGasspeicher-F\u00fcllst\u00e4nde historisch niedrig<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Gasspeicher-Verband INES warnt angesichts historisch niedriger F\u00fcllst\u00e4nde vor <b class=\"bold\">Engp\u00e4ssen<\/b> <b class=\"bold\">bei der Erdgasversorgung<\/b> im kommenden Winter. Die deutschen Speicher seien Anfang September nur zu rund 53 Prozent gef\u00fcllt, teilte die Initiative Energien Speichern (INES) mit. Dies sei der niedrigste Stand zu diesem Zeitpunkt seit Beginn der Aufzeichnungen vor 15 Jahren. Vor einem Jahr habe der F\u00fcllstand rund 71 Prozent betragen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Den Szenarien des Verbandes zufolge kann technisch bis zum 1. November noch ein F\u00fcllstand von rund 77 Prozent erreicht werden. Daf\u00fcr m\u00fcsste sich das Bef\u00fcllungstempo jedoch erheblich erh\u00f6hen. In den verbleibenden zwei Monaten m\u00fcsste mehr Gas eingespeichert werden als in den vergangenen drei Monaten zusammen. Ein F\u00fcllstand von 77 Prozent w\u00e4re laut dem Verband bei normalen Wintertemperaturen ausreichend, um die Versorgung zu gew\u00e4hrleisten. &#8222;Bei extrem kalten Temperaturen reicht ein F\u00fcllstand von rund 77 Prozent hingegen nicht aus&#8220;, sagte INES-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Sebastian Heinermann. Dann k\u00f6nne es im Januar zu Unterdeckungen kommen.<\/p>\n<p>07:11 UhrIn Chipindustrie &#8222;wurde noch nie so viel investiert&#8220;<\/p>\n<p>06:52 UhrZwei Schwergewichte schieben den Kospi an<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Ein kr\u00e4ftiges Lohnwachstum und eine anziehende Wirtschaft befeuern in Japan die Spekulationen auf raschere Zinserh\u00f6hungen. An den M\u00e4rkten gilt es inzwischen als nahezu sicher, dass die Bank of Japan ihren Leitzins in der kommenden Woche auf 1,25 Prozent anheben wird. Dies treibt den Yen am Dienstag auf den h\u00f6chsten Stand seit Mitte Februar, w\u00e4hrend die asiatischen Aktienm\u00e4rkte insgesamt keine klare Richtung finden. &#8222;Da das Lohnwachstum weiter an Fahrt gewinnt, spricht immer mehr daf\u00fcr, dass die Bank of Japan das Tempo der geldpolitischen Straffung erh\u00f6ht&#8220;, erkl\u00e4ren die Analysten von Capital Economics.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die japanische B\u00f6rse bewegt sich vor diesem Hintergrund kaum, zumal auch Vorgaben der Wall Street wegen des dortigen Feiertags fehlen. In Tokio bleibt der <b class=\"bold\">Nikkei<\/b>-Index fast unver\u00e4ndert bei 66.445,13 Punkten, und der breiter gefasste <b class=\"bold\">Topix<\/b> notiert 0,6 Prozent niedriger bei 4102,05 Z\u00e4hlern. Auch an den chinesischen Aktienm\u00e4rkten halten sich die Ausschl\u00e4ge in Grenzen. Der <b class=\"bold\">Shanghai<\/b> <b class=\"bold\">Composite<\/b> gewinnt 0,4 Prozent auf 3947,27 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in <b class=\"bold\">Shanghai und Shenzhen<\/b> steigt 0,2 Prozent auf 4582,81 Punkte.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Deutlichere Gewinne verzeichnet dagegen der Markt in S\u00fcdkorea: Angetrieben von Kursgewinnen bei Chipwerten steigt der <b class=\"bold\">Kospi<\/b> um 1,9 Prozent auf 7129,34 Z\u00e4hler und erreicht damit den h\u00f6chsten Stand seit drei Wochen. Unter den Einzelwerten ziehen die Aktien von Samsung Electronics um 2,59 Prozent an. Die Papiere des Konkurrenten SK Hynix gewinnen 3,98 Prozent.<\/p>\n<p>06:35 UhrJapans Wirtschaft w\u00e4chst st\u00e4rker\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die <b class=\"bold\">japanische Wirtschaft<\/b> ist nach Regierungsangaben im zweiten Quartal dank eines weniger starken R\u00fcckgangs der Unternehmensinvestitionen st\u00e4rker gewachsen als zun\u00e4chst angenommen. &#8222;Wir m\u00fcssen uns keinerlei Sorgen um die Wirtschaft machen&#8220;, sagte Kento Minami, Chefvolkswirt bei Daiwa Securities. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg aufs Jahr hochgerechnet um 1,4 Prozent, nachdem in einer ersten Sch\u00e4tzung noch ein Plus von 1,1 Prozent ermittelt worden war. Analysten hatten im Vorfeld im Schnitt mit einem Zuwachs von 1,6 Prozent gerechnet. Nicht aufs Jahr hochgerechnet wuchs die Wirtschaft um 0,4 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Unternehmensinvestitionen sanken um 0,9 Prozent und damit weniger stark als zun\u00e4chst mit 1,2 Prozent gemeldet. Der private Konsum, der mehr als die H\u00e4lfte der japanischen Wirtschaftsleistung ausmacht, stagnierte. Die Auslandsnachfrage \u2013 also Exporte abz\u00fcglich Importe \u2013 trug wie bereits in der ersten Sch\u00e4tzung 0,5 Prozentpunkte zum Wirtschaftswachstum bei. Die Binnennachfrage d\u00e4mpfte das Wachstum um 0,1 Prozentpunkte; zun\u00e4chst war noch ein Minus von 0,2 Prozentpunkten ausgewiesen worden. Dass das Wachstum so hoch ausgefallen sei, sei bemerkenswert, da die Lage im Nahen Osten im zweiten Quartal das Wachstum h\u00e4tte belasten k\u00f6nnen, erkl\u00e4rte Minami weiter. Die Zentralbank (Bank of Japan, BOJ) habe nun klar Spielraum f\u00fcr weitere Zinserh\u00f6hungen. Daf\u00fcr spricht auch die Entwicklung der Reall\u00f6hne, die im Juli um 2,4 Prozent stiegen und damit den st\u00e4rksten Zuwachs seit Mai 2021 verzeichneten.<\/p>\n<p>06:18 UhrDas ist los im fr\u00fchen Devisenhandel<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im asiatischen Devisenhandel profitiert der <b class=\"bold\">Yen<\/b> von den Spekulationen auf raschere Zinserh\u00f6hungen in Japan: Der <b class=\"bold\">Dollar<\/b> verliert 0,8 Prozent auf 153,12 Yen. Damit erreicht die japanische W\u00e4hrung ihren h\u00f6chsten Stand seit Mitte Februar. Gegen\u00fcber dem Yuan legt der Dollar dagegen leicht auf 6,7104 Yuan zu. Zum <b class=\"bold\">Franken<\/b> r\u00fcckt er etwas auf 0,8091 Franken vor. Parallel dazu bleibt der <b class=\"bold\">Euro<\/b> fast unver\u00e4ndert bei 1,1625 Dollar und zieht leicht auf 0,9405 Franken an.<\/p>\n<p>05:59 UhrNeustart mit Export-Power<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der <b class=\"bold\">Dax<\/b> ist in die neue Handelswoche hineingestolpert. War er noch oberhalb der 26.000er-Marke ins Wochenende gegangen, notierte er zum gestrigen Wochenstart zwischenzeitlich wieder darunter, schloss aber dann mit 26.007 Punkten knapp dar\u00fcber. Das Minus hielt sich mit 0,2 Prozent aber in Grenzen. Ausschlaggebend daf\u00fcr war in erster Linie eine feiertagsbedingt geschlossene Wall Street. Gleichzeitig verteuerte sich \u00d6l weiter.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Heute startet auch die Wall Street in die B\u00f6rsenwoche. Das Augenmerk der Anleger liegt aber zun\u00e4chst auf frischen Konjunkturdaten. Dabei d\u00fcrften etwa die <b class=\"bold\">chinesischen Exporte<\/b> im August dank einer robusten Auslandsnachfrage weiter an Fahrt gewonnen haben. Volkswirte erwarten f\u00fcr die anstehenden Handelsdaten ein Exportplus von 25 Prozent im Jahresvergleich, nach 23,9 Prozent im Juli. Bei den Importen wird ein Anstieg um 30 Prozent prognostiziert. Der Handelsbilanz\u00fcberschuss d\u00fcrfte den Sch\u00e4tzungen zufolge von zuletzt 112,5 Milliarden auf 119,05 Milliarden Dollar klettern. Der Exportsektor gilt derzeit als wichtigste St\u00fctze der zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft der Welt, da eine schwache Binnennachfrage und der kriselnde Immobiliensektor das Wachstum bremsen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Und hierzulande? Da d\u00fcrfte die Erfolgsserie der <b class=\"bold\">deutschen Exporteure<\/b> im Hochsommer gerissen sein. Nach f\u00fcnf Monaten mit Anstiegen k\u00f6nnten die Ausfuhren im Juli stagniert haben, wenn die Experten richtig liegen. Dies w\u00e4re eine weitere schlechte Nachricht f\u00fcr die zuletzt auf Erholungskurs steuernde Wirtschaft: Denn die deutschen Unternehmen haben ihre Produktion im Juli \u00fcberraschend so stark gedrosselt wie seit knapp einem Jahr nicht mehr. Industrie, Bau und Energieversorger stellten zusammen 1,1 Prozent weniger her als im Vormonat.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die komplette Terminvorschau f\u00fcr diese Woche finden Sie <a class=\"inline_link\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/termine\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"08:21 UhrDas gro\u00dfe Warten Mit einem ruhigen Gesch\u00e4ft rechnen H\u00e4ndler an Europas B\u00f6rsen. 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