{"id":1288019,"date":"2026-09-08T07:14:18","date_gmt":"2026-09-08T07:14:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288019\/"},"modified":"2026-09-08T07:14:18","modified_gmt":"2026-09-08T07:14:18","slug":"europa-vor-teurem-winter-gaspreis-121-prozent-ueber-vorjahr","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288019\/","title":{"rendered":"Europa vor teurem Winter: Gaspreis 121 Prozent \u00fcber Vorjahr"},"content":{"rendered":"<p>\n          8. September 2026\n        <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Der Gaspreis steigt um 121 Prozent zum Vorjahr, die Speicher sind schlechter gef\u00fcllt als sonst. Wer jetzt nicht digital vergleicht, verschenkt bis zu 1000 Euro im Jahr.<\/strong><\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein Preisplus von 121 Prozent zum Vorjahr klingt nach Krise. F\u00fcr Verbraucher, die ihren Tarif seit Jahren nicht gepr\u00fcft haben, ist es vor allem eines: teuer.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4hrend an der B\u00f6rse in Amsterdam der Gaspreis munter weiter klettert, entscheidet zunehmend die Frage, wer die besseren digitalen Werkzeuge zum Tarifvergleich nutzt, \u00fcber mehrere Hundert Euro Unterschied auf der Jahresrechnung.<\/p>\n<p>Die Zahlen hinter der Panik<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Erdgas-Terminkontrakt TTF notierte am Montag bei rund 73 Euro je Megawattstunde, wie derstandard.de berichtet. Das ist ein Plus von gut f\u00fcnf Prozent gegen\u00fcber der Vorwoche und 121 Prozent mehr als im Vorjahr. n-tv best\u00e4tigt den Trend: Im fr\u00fchen europ\u00e4ischen Handel legte der TTF-Kontrakt um 2,4 Prozent auf 73,73 Euro je Megawattstunde zu. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Treiber gilt eine gest\u00f6rte LNG-Lieferkette aus Katar, einem der weltgr\u00f6\u00dften Exporteure von Fl\u00fcssigerdgas. Katar hat laut n-tv die Force-Majeure-Klausel f\u00fcr Lieferungen an den europ\u00e4ischen Gro\u00dfkunden Edison bis Anfang November verl\u00e4ngert. Parallel liegen die EU-Gasspeicher nur bei 66 Prozent F\u00fcllstand, deutlich unter dem saisonalen Durchschnitt. Die Kombination aus fragiler Lieferkette und d\u00fcnneren Reserven macht den Markt anf\u00e4llig, gerade weil die Heizperiode 2026\/27 n\u00e4her r\u00fcckt.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verst\u00e4rkt wird diese Unsicherheit laut derstandard.de durch die weiterhin unklare Lage im Iran und in der Stra\u00dfe von Hormus, einem der neuralgischen Punkte f\u00fcr den globalen Energiehandel. Solche geopolitischen Risikofaktoren lassen sich an der B\u00f6rse schwer einpreisen, sie sorgen aber daf\u00fcr, dass H\u00e4ndler vorsichtiger agieren und Preisausschl\u00e4ge nach oben eher in Kauf nehmen als Wetten auf eine schnelle Entspannung. Bemerkenswert ist dabei die Diskrepanz zwischen \u00d6l- und Gasmarkt. <\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Analysten von ING weisen laut n-tv darauf hin, dass beim LNG nicht ann\u00e4hernd so viel Menge abflie\u00dft wie beim Roh\u00f6l, was den Gasmarkt strukturell anf\u00e4lliger macht. Das bedeutet: Selbst kleinere Lieferausf\u00e4lle, wie sie durch die Force-Majeure-Regelung bei Katar entstehen, wirken sich \u00fcberproportional auf den Preis aus, weil es kaum Puffer gibt. F\u00fcr Verbraucher hei\u00dft das im Klartext, dass die Volatilit\u00e4t an der B\u00f6rse nicht blo\u00df eine Randnotiz f\u00fcr Fachpublikum bleibt, sondern sich mit Verz\u00f6gerung direkt auf die Endkundenpreise durchschl\u00e4gt.<\/p>\n<p>\n    Seite<br \/>\n    1 \/ 2\n  <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"8. 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