{"id":1288202,"date":"2026-09-08T09:23:13","date_gmt":"2026-09-08T09:23:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288202\/"},"modified":"2026-09-08T09:23:13","modified_gmt":"2026-09-08T09:23:13","slug":"duesseldorf-so-erfolgreich-ist-duesseldorfs-kampf-gegen-die-gaense","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288202\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: So erfolgreich ist D\u00fcsseldorfs Kampf gegen die G\u00e4nse"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Kanadag\u00e4nse stellen D\u00fcsseldorf vor Herausforderungen. Wegen der hohen Kotbelastung m\u00fcssen stark frequentierte Parkbereiche zum Beispiel besonders h\u00e4ufig gereinigt werden. Um die Population zu begrenzen, setzt die Stadt seit 2018 auf ein G\u00e4nsemanagement. Dieses setzt fr\u00fch an: In diesem Jahr wurden fast 1000 Eier aus Nestern in den Parkanlagen entnommen. So soll verhindert werden, dass die Tiere eine zweite Brut beginnen und die Population weiter w\u00e4chst.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Erste Zahlen deuten darauf hin, dass das Vorgehen Wirkung zeigt. Im gesamten Stadtgebiet wurden 2026 insgesamt 1115 Kanadag\u00e4nse gez\u00e4hlt \u2013 20 weniger als im Vorjahr. In den Parkanlagen stieg die Zahl leicht auf 817 Tiere. Ohne das G\u00e4nsemanagement w\u00e4ren nach Einsch\u00e4tzung der Stadt mehr als 2000 G\u00e4nse zu erwarten gewesen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch der Anteil der Jungv\u00f6gel sank von 14 auf 13 Prozent. \u201eDas G\u00e4nsemanagement der Landeshauptstadt zeigt erneut Wirkung\u201c, sagt Umweltdezernent Jochen Kral. Die Ma\u00dfnahmen w\u00fcrden deshalb fortgesetzt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus den Nestern in den Parkanlagen werden bis auf ein oder zwei Eier alle Gelege entnommen. Vor Beginn des G\u00e4nsemanagements lag der Jungvogelanteil noch bei rund 20 Prozent, 2013 sogar bei mehr als 30 Prozent.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am Elbsee wird au\u00dferdem jeden Winter die Vogelinsel f\u00fcr Austernfischer, Flussregenpfeifer und M\u00f6wen gepflegt und von Bewuchs freigehalten. Die M\u00f6wen fressen unter anderem G\u00e4nseeier und tragen so dazu bei, den Bestand zu begrenzen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hinderlich bei der Begrenzung der G\u00e4nsepopulation ist allerdings das F\u00fcttern der V\u00f6gel. Die Stadt weist daher auf das geltende F\u00fctterungsverbot f\u00fcr wild lebende Tiere wie Kanadag\u00e4nse hin und kontrolliert dessen Einhaltung. Hinweisschilder in vielen Parkanlagen weisen auf das F\u00fctterungsverbot hin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kanadag\u00e4nse stellen D\u00fcsseldorf vor Herausforderungen. 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