{"id":1288669,"date":"2026-09-08T14:42:16","date_gmt":"2026-09-08T14:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288669\/"},"modified":"2026-09-08T14:42:16","modified_gmt":"2026-09-08T14:42:16","slug":"cyberangriff-auf-berliner-verwaltung-laut-senat-keine-militaerdaten-von-hackerangriff-in-berlin-betroffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288669\/","title":{"rendered":"Cyberangriff auf Berliner Verwaltung: Laut Senat keine Milit\u00e4rdaten von Hackerangriff in Berlin betroffen"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Bei dem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-09\/hackerangriff-berlin-rhysida-bsi-bka\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">folgenschweren Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung<\/a> sind nach Angaben des Senats keine Daten gestohlen worden, die die milit\u00e4rische Verteidigung des Landes betreffen. Wie <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/berlin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Berlins<\/a> IT-Staatssekret\u00e4r Florian Hauer mitteilte, l\u00e4gen den betroffenen Senatsverwaltungen entsprechende Daten gar nicht vor.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bereits <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-09\/hackerangriff-berlin-stadtverwaltung-daten-vs-nfd-florian-hauer-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">am Montag hatte Hauer mitgeteilt, dass nur Daten entwendet worden seien, die die niedrigste von vier Geheimhaltungsstufen hatten<\/a>. Allerdings r\u00e4umte er nun ein, er k\u00f6nne nicht ausschlie\u00dfen, dass Daten mit Bezug zur kritischen Infrastruktur betroffen seien, wie etwa Notfallpl\u00e4ne.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In dem Paket, das nach einem Erpressungsversuch im Darknet landete, k\u00f6nnten laut dem Staatssekret\u00e4r auch Daten von B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern enthalten sein. Diese w\u00fcrden so schnell wie m\u00f6glich identifiziert und informiert, allerdings k\u00f6nne das noch Wochen dauern. Auch Unternehmen, die mit den Senatsverwaltungen in Kontakt standen \u2013 etwa, um eine Baugenehmigung zu beantragen \u2013 , k\u00f6nnten betroffen sein. Derzeit werde versucht, die mehr als f\u00fcnfeinhalb Terabyte Daten aus dem Darknet herunterzuladen, um sie anschlie\u00dfend in einem gesch\u00fctzten Bereich systematisch zu analysieren, sagte Hauer.\n<\/p>\n<p>            Hacker forderten 30 Bitcoin als L\u00f6segeld            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie Berlins Regierender B\u00fcrgermeister <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kai-wegner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kai Wegner<\/a> (CDU) mitteilte, war <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-09\/hackerangriff-berliner-verwaltung-rhysida-bsi-datenleck-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die sogenannte Wahlumgebung nicht von dem Angriff betroffen<\/a>. Die Wahlen zum Abgeordnetenhaus und zu den Bezirksverordnetenversammlungen in weniger als zwei Wochen seien daher \u00bbStand heute sicher\u00ab, sagte Wegner.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Cyberattacke auf die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie die Senatsverwaltung f\u00fcr Mobilit\u00e4t, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz war Mitte August bekannt geworden. Nach bisherigen Erkenntnissen flossen vom 7. bis zum 12. August Daten in gro\u00dfem Umfang ab. Die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-09\/hackergruppe-rhysida-datendiebstahl-berlin-landesnetz-darknet\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Hackergruppe Rhysida wollte rund zwei Millionen Euro L\u00f6segeld<\/a> in der Kryptow\u00e4hrung Bitcoin erpressen, der Senat ging jedoch nicht auf <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/hackerangriff-berliner-verwaltung-cyberangriff-loesegeld-berlin-gxe\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">die Forderung<\/a> ein. Daraufhin ver\u00f6ffentlichten die Hacker die Daten im Darknet.\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle\/\u200bDIE ZEIT<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Das Politikteil<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Unsere Autorinnen und Autoren aus dem Politikressort geben aktuelle Einblicke in politische Debatten, erkl\u00e4ren Zusammenh\u00e4nge und empfehlen besondere Texte \u2013 pers\u00f6nlich und pointiert. Montag bis Donnerstag um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a> zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Medienberichten zufolge sind in dem Datenpaket sensible Daten wie etwa private Handynummern, Geburtsurkunden, Personalakten oder F\u00fchrungszeugnisse einzusehen. Auch Daten zum Gefahrenschutz sollen darunter sein, sowie Informationen zur Erweiterung des Bundeskanzleramts.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wegen des <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/datensicherheit\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hackerangriffs<\/a> waren die Senatsverwaltungen rund eine Woche vom Landesnetz isoliert. Tagelang konnte unter anderem kein Wohngeld beantragt oder ausgezahlt werden. Wegner zufolge gibt es mittlerweile keine Hinweise mehr auf eine Infiltrierung. Aktuell werde untersucht, was abgeflossen sei und wie die T\u00e4ter vorgegangen seien \u2013 die Ermittlungen liefen \u00bbauf Hochtouren\u00ab.\n<\/p>\n<p>                                    \u00bbSehr professionell und mit einer sehr hohen kriminellen Energie\u00ab            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Als Konsequenz aus dem Angriff k\u00fcndigte der Regierende B\u00fcrgermeister an, schnell f\u00fcr einen besseren Schutz des Datennetzes der Berliner Verwaltung zu sorgen. \u00bbWir werden nicht warten, bis eine neue Koalition gebildet ist, sondern alle personellen und finanziellen Ressourcen zur Verf\u00fcgung stellen\u00ab, sagte Wegner nach der j\u00fcngsten Senatssitzung.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Aus dem Cyberangriff habe man \u00bbneue Erkenntnisse gewonnen\u00ab. Der nach Bekanntwerden des Hackerangriffs eingesetzte Krisenstab, der sich um die Sicherheit des Landesnetzes k\u00fcmmere, arbeite weiter. Bislang sei es gelungen, die t\u00e4glich stattfindenden Attacken abzuwehren, sagte Wegner. \u00bbJetzt ist einer durchgekommen \u2013 sehr, sehr professionell und mit einer sehr, sehr hohen kriminellen Energie.\u00ab\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr betroffene B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger plant der Senat eine Art Anlaufstelle. Wie Wegner und Hauer mitteilten, geht es um Hilfe f\u00fcr Menschen, die glauben, dass Daten von ihnen abgeflossen sein k\u00f6nnten. Details der Anlaufstelle sind noch offen, geplant ist zun\u00e4chst ein zentraler E-Mail-Kontakt. Denkbar sei auch eine telefonische Hotline. Ziel sei es, dies so schnell wie m\u00f6glich anzubieten.\n<\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>            Angriff auf Berlins Verwaltung        <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-09\/cyberangriff-berlin-daten-veroeffentlicht\" data-ct-label=\"Cyberangriff in Berlin: Was \u00fcber das Datenleak in Berlin bekannt ist\" data-uuid=\"0db7b76d-8a65-4888-a143-a37686120cc3\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Cyberangriff in Berlin:<br \/>\n                        Was \u00fcber das Datenleak in Berlin bekannt ist<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/datenschutz\/2026-09\/hackerangriff-berlin-verwaltung-persoenliche-daten-ultimatum-rhysida\" data-ct-label=\"Hackerangriff in Berlin: Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und jetzt?\" data-uuid=\"76b56ccf-e1d1-461d-9d92-2d966b65822f\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Hackerangriff in Berlin:<br \/>\n                        Sie fordern Geld. Berlin will nicht zahlen. Und jetzt?<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2026\/15\/no-name-05716-prorussische-hacker-bundeskriminalamt-ermittlung\" data-ct-label=\"&quot;No Name 057(16)&quot;: Wie jagt man Hacker? Man hackt sie\" data-uuid=\"e98c4e4e-ff23-4ad3-ab56-1ce93ec67386\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    &#8222;No Name 057(16)&#8220;:<br \/>\n                        Wie jagt man Hacker? Man hackt sie<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei dem folgenschweren Hackerangriff auf Teile der Berliner Verwaltung sind nach Angaben des Senats keine Daten gestohlen worden,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1288670,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1825],"tags":[296,31,14775,265688,26110,29,264549,30,3558,2384,265689,16,2382,65211],"class_list":["post-1288669","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-berlin","tag-berlin","tag-cdu","tag-cyberangriff","tag-cyberangriff-auf-berliner-verwaltung","tag-cyberattacke","tag-deutschland","tag-florian-hauer","tag-germany","tag-hackerangriff","tag-kai-wegner","tag-militaerdaten","tag-politik","tag-senat","tag-senatsverwaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117235951219085063","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1288669","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1288669"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1288669\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1288670"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1288669"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1288669"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1288669"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}