{"id":1288811,"date":"2026-09-08T16:23:29","date_gmt":"2026-09-08T16:23:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288811\/"},"modified":"2026-09-08T16:23:29","modified_gmt":"2026-09-08T16:23:29","slug":"it-sicherheit-berlin-will-it-sicherheit-nach-hackerangriff-verstaerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288811\/","title":{"rendered":"IT-Sicherheit: Berlin will IT-Sicherheit nach Hackerangriff verst\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Beim Thema IT-Sicherheit sieht Berlins Regierender B\u00fcrgermeisters <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/kai-wegner\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kai Wegner<\/a> dringenden Handlungsbedarf. Das Datennetz der Berliner Verwaltung muss nach seiner \u00dcberzeugung schnell besser vor Cyberattacken gesch\u00fctzt werden. \u00abWir werden nicht warten, bis eine neue Koalition gebildet ist, sondern wir werden alle personellen und finanziellen Ressourcen zur Verf\u00fcgung stellen\u00bb, sagte der CDU-Politiker nach der j\u00fcngsten Senatssitzung mit Blick auf die Abgeordnetenhauswahl am 20. September.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-09\/cyberangriff-berlin-rhysida-hackergruppe-senatsverwaltung-datenleck-gxe\" data-ct-label=\"Cyberangriff auf Berliner Verwaltung: Laut Senat keine Milit\u00e4rdaten von Hackerangriff in Berlin betroffen\" data-uuid=\"d4b79113-1b72-494f-a894-6d145b66b24c\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Cyberangriff auf Berliner Verwaltung:<br \/>\n                        Laut Senat keine Milit\u00e4rdaten von Hackerangriff in Berlin betroffen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2026-08\/hackerangriff-berliner-verwaltung-cyberangriff-loesegeld-berlin-gxe\" data-ct-label=\"Erpressung: Land Berlin wird nach Hackerangriff erpresst\" data-uuid=\"3b8773aa-0b04-4140-8700-0eca918bc927\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Erpressung:<br \/>\n                        Land Berlin wird nach Hackerangriff erpresst<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/digital\/2026-08\/berlin-cyberangriff-senatsverwaltung-daten-briefwahl-kai-wegner\" data-ct-label=\"Hackerangriff: Keine sensiblen Daten bei Cyberangriff auf Berliner Senat abgeflossen\" data-uuid=\"5742b76c-4e8f-47fc-b0d5-a92afb45c8cc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                        Hackerangriff:<br \/>\n                        Keine sensiblen Daten bei Cyberangriff auf Berliner Senat abgeflossen<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abWir sind dabei, das Landesnetz zu h\u00e4rten. Hier haben wir aus der aktuellen Cyberattacke neue Erkenntnisse gewonnen.\u00bb Ein Ziel m\u00fcsse eine st\u00e4rkere Zentralisierung im Bereich IT f\u00fcr die Berliner Verwaltung sein, sagte Wegner. \u00abWir leben in einer anderen Bedrohungslage als vielleicht noch vor drei, vier oder f\u00fcnf Jahren. Wir m\u00fcssen einfach schauen, wie wir unsere Netze noch sicherer machen.\u00bb\n<\/p>\n<p>            Keine Hinweise auf weitere Hackeraktivit\u00e4ten im Datennetz            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zu der Mitte August bekanntgewordenen Hackerattacke auf die Berliner Verwaltung sagte Wegner, oberste Priorit\u00e4t sei gewesen, den Angriff zu unterbinden. \u00abUnd wir k\u00f6nnen heute feststellen, so zumindest der aktuelle Sachstand, dass uns das gelungen ist\u00bb, so der Regierende B\u00fcrgermeister.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zum jetzigen Zeitpunkt gebe es keine Hinweise darauf, dass das Landesnetz noch infiltriert sei. Der nach Bekanntwerden des Hackerangriffs eingesetzte Krisenstab, der sich um die Sicherheit des Landesnetzes k\u00fcmmere, arbeite aber weiter.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Cyberattacken gebe es inzwischen tagt\u00e4glich. \u00abUnd bislang ist es uns gelungen, diese Angriffe immer abzuwehren\u00bb, sagte Wegner. \u00abUnd jetzt ist einer durchgekommen, sehr, sehr professionell und mit einer sehr, sehr hohen kriminellen Energie.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Hackerangriff auf Teile des Datennetzes der Berliner Verwaltung war am 14. August bekanntgeworden. Betroffen waren die beiden Senatsverwaltungen f\u00fcr Bauen und f\u00fcr Verkehr. Die Hacker-Gruppe Rhysida erpresste das Land und forderte 30 Bitcoin, umgerechnet rund zwei Millionen Euro. Der Senat zahlte nicht, die Cyberkriminellen ver\u00f6ffentlichten mindestens 1,2 Millionen Datens\u00e4tze nach Ablauf ihres Ultimatums.\n<\/p>\n<p>                                    Senat will Beratung f\u00fcr Betroffene anbieten            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr m\u00f6glicherweise von den Folgen der Cyberattacke betroffene B\u00fcrger und Unternehmen plant der Senat eine Anlaufstelle, wie Wegner ank\u00fcndigte. Die Cyberkriminellen haben auch personenbezogene Daten erbeutet und ver\u00f6ffentlicht, die andere Kriminelle zum Beispiel f\u00fcr Identit\u00e4tsdiebstahl oder weitere Formen von Betrug nutzen k\u00f6nnten. \u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach Angaben von Digitalstaatssekret\u00e4r Florian Hauer geht es um Beratung und Hilfe f\u00fcr Menschen, die glauben, dass Daten von ihnen abgeflossen sein k\u00f6nnten. Details der Anlaufstelle sind noch offen, geplant ist zun\u00e4chst ein zentraler E-Mail-Kontakt. Denkbar sei auch eine Telefon-Hotline. Das Ziel sei, das so schnell wie m\u00f6glich anzubieten.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nicht auszuschlie\u00dfen ist nach Angaben des Staatssekret\u00e4rs, dass bei der Cyberattacke auch Daten von Berlinern und von Unternehmen abgeflossen sind, die mit beiden Senatsverwaltungen in Kontakt standen &#8211; etwa, um eine Baugenehmigung zu beantragen. Der Prozess, diese zu identifizieren und zu informieren, um ihnen Hilfestellung zu geben, sei wegen der enormen Datenmengen sehr schwierig und k\u00f6nne Wochen dauern.\n<\/p>\n<p>                                    Anlaufstelle soll Tipps geben            <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei der geplanten Anlaufstelle gehe es unter anderem darum, besorgten Menschen allgemeine Hinweise zu geben, was sie tun k\u00f6nnten und worauf sie achten m\u00fcssten. Eine externe Rechtsanwaltskanzlei und die Datenschutzbeauftragte des Landes unterst\u00fctzen dabei beratend.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wegner sagte, es sei Aufgabe von Staatsanwaltschaft, Landes- und Bundeskriminalamt, die Kriminellen aufzusp\u00fcren, die hinter der Cyberattacke steckten. \u00abWann die Ermittlungen abgeschlossen sind, kann man heute leider noch nicht sagen\u00bb, so der CDU-Politiker. \u00abAber ich kann Ihnen sagen, die Ermittlungen laufen auf Hochtouren.\u00bb Das Landeskriminalamt habe eine besondere Aufbauorganisation dazu eingesetzt.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Gleichzeitig werde weiterhin analysiert, welche Daten bei der Cyberattacke gestohlen wurden. \u00abWir sind dabei, s\u00e4mtliche Systeme zu untersuchen, was genau abgeflossen ist, wer wie an welcher Stelle wo drauf war\u00bb, sagte er. Staatssekret\u00e4r Hauer wies darauf hin, die Daten mit Hilfe forensischer Software zu \u00fcberpr\u00fcfen, werde allerdings noch lange dauern.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:260908-930-653236\/2<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Beim Thema IT-Sicherheit sieht Berlins Regierender B\u00fcrgermeisters Kai Wegner dringenden Handlungsbedarf. 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