{"id":1288945,"date":"2026-09-08T18:04:18","date_gmt":"2026-09-08T18:04:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288945\/"},"modified":"2026-09-08T18:04:18","modified_gmt":"2026-09-08T18:04:18","slug":"filmfest-sieben-weltpremieren-in-hamburg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1288945\/","title":{"rendered":"Filmfest: Sieben Weltpremieren in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Filmfestchefin Malika Rabahallah und Programmleiterin Kathrin Kohlstedde stellten heute gemeinsam im Cinemaxx am Dammtor das Programm des diesj\u00e4hrigen Filmfests Hamburg vor. Gezeigt werden vom 24. September bis zum 3. Oktober 114 Filme aus 64 L\u00e4ndern in zehn Sektionen. Er\u00f6ffnet wird das Festival mit The Idiot(s) von Ma\u0142gorzata Szumowska und Micha\u0142 Englert, Abschlussfilm ist \u201eHa-Chan, Shake Your Booty!\u201c von Josef Kubota Wladyka.<\/p>\n<p>Am 3. Oktober l\u00e4dt das Filmfest erneut zum \u201eTag des freien Eintritts\u201c ein. Den Douglas Sirk Preis erh\u00e4lt Oscar-Preistr\u00e4gerin Helen Mirren, die ihn pers\u00f6nlich in Empfang nehmen wird. Sie spielt aktuell die Hauptrolle der Patricia Highsmith im Film \u201eEin Talent f\u00fcrs Morden\u201c in der Regie von Anton Corbijn, der zeitgleich mit \u201eGeister\u201c in die deutschen Kinos kommt.<\/p>\n<p>Die Sehnsucht nach Freiheit<\/p>\n<p>Zu den sieben Weltpremieren beim diesj\u00e4hrigen Festival z\u00e4hlt \u201eKinder der Sonne\u201c von Leonie Krippendorff. Vier junge Menschen wagen das Experiment eines radikal freien Lebens und finden heraus, wie viel Freiheit eine Gemeinschaft aush\u00e4lt. Es spielen unter anderem Lena Urzendowsky und Jella Haase. Auch \u201eDie andere Seite\u201c von Mariko Moinoguchi feiert seine Weltpremiere in Hamburg. Nina Hoss spielt hier eindrucksvoll eine aus der Gesellschaft ausgeschlossene \u00c4rztin, die in die Einsamkeit der Berge und schlie\u00dflich in ein anderes Leben aufbricht. F\u00fcr den Dokumentarfilm \u201eGabin\u201c hat Maxence Voiseuyx den jungen Gabin zehn Jahre begleitet. Eigentlich soll er die Metzgerei seiner Familie \u00fcbernehmen, liebt aber Tiere und tr\u00e4umt von einem anderen Leben. <\/p>\n<p>Um politische Freiheit geht es im Film \u201eRehearsals for a Revolution \u2013 Fragmente der Freiheit\u201c von Pegah Ahangarani. Die iranische Regisseurin und Schauspielerin, die seit 2021 im Exil lebt, zeichnet ein Panorama der j\u00fcngsten vier Jahrzehnte in ihrem Heimatland, in denen immer wieder die Hoffnung auf Freiheit aufkeimt. Der Film \u201eBiermann\u201c, in dem Jens Meurer den Liedermacher und Dissidenten Wolf Biermann portr\u00e4tiert, zeichnet bei seiner Weltpremiere in Hamburg mit historischen Aufnahmen ein Leben zwischen Widerstand und Exil im eigenen Land. Freiheit ist eines der drei Themen, die in mehreren Filmen des Filmfests aufgegriffen werden. Die beiden anderen sind Verbundenheit und Neuanfang. <\/p>\n<p>Deutschlandpremieren und Oscarkandidaten<\/p>\n<p>Die Weltpremiere \u201eCall me Queen\u201c von Emily Atef beschreibt die Freundschaft zwischen einer alleinerziehenden Mutter und einer irischen Journalistin im Nairobi der 1990er Jahre. Der Film \u201eFrank und Louis\u201c erz\u00e4hlt von zwei M\u00e4nnern, die sich in einem US-amerikanischen Gef\u00e4ngnis \u00fcber F\u00fcrsorge n\u00e4herkommen. In \u201eWorte der Liebe\u201c von Rudi Rosenberg machen sich eine Mutter und eine Tochter auf die Suche nach einem verschwundenen Vater und kommen einander auf der Reiser n\u00e4her. <\/p>\n<p>Neben den Weltpremieren feiern beim Filmfest in den f\u00fcnf Festivalkinos auch mehrere international preisgekr\u00f6nte Filme ihre Deutschlandpremiere. Darunter ist \u201eFjord\u201c von Cristian Mungio, der die Goldene Palme in Cannes gewann. Andrey Zvyagintsev kehrt mit \u201eMinotaurus\u201c auf die Leinwand zur\u00fcck und beschreibt in seinem Thriller Macht, Korruption und das heutige Russland. Er bekam in Cannes den Gro\u00dfen Preis der Jury. Daneben sind viele Filme renommierter Regisseurinnen und Regisseure zu Gast, darunter einige Kandidaten f\u00fcr das aktuelle Rennen um die Oscars, die Mitte M\u00e4rz 2027 in Los Angeles verliehen werden. <\/p>\n<p>\u201eTag des freien Eintritts\u201c am 3. Oktober<\/p>\n<p>Insgesamt laufen beim Filmfest Hamburg in diesem Jahr 21 Produktionen, die von der Moin-Filmf\u00f6rderung in Hamburg gef\u00f6rdert wurden. Daruinter Fatih Akins poetisches Drama \u201eGeister\u201c, Doris D\u00f6rries in Hamburg gedrehte Tragikom\u00f6die \u201eFrau Winkler verl\u00e4sst das Haus\u201c sowie \u201eSternbr\u00fccke Forever\u201c, der neue Dokumentarfilm von \u201eManche hatten Krokodile\u201c-Regisseur Christian Hornung.<\/p>\n<p>Zum dritten Mal l\u00e4dt das Filmfest Hamburg zum \u201eTag des freien Eintritts\u201c ein. Am 3. Oktober, dem letzten Festivaltag, sind 37 Filme zu sehen. Die Vorstellungen in den Festivalkinos und neun weiteren teilnehmenden \u201eFilmfest ums Eck\u201c-Kinos sind kostenfrei. Pro Person k\u00f6nnen online vorab bis zu f\u00fcnf Karten gebucht werden; weitere Kontingente werden nach und nach freigeschaltet. Der Vorverkauf f\u00fcr das Filmfest startet am 10. September. <\/p>\n<p>Binnenalster Filmfest &#8211; kostenlos Open Air<\/p>\n<p>Bereits vor dem Filmfest-Start l\u00e4uft vom 10. bis zum 13. September das kostenlose Open Air Festival \u201eBinnenalster Filmfest\u201c bei dem die Zuschauer sich am Jungfernstieg versammeln. Im Programm sind diesmal der preisgekr\u00f6nte Animationsfilm \u201eFlow\u201c (10. September) sowie die Klassiker \u201eNotting Hill\u201c (11. September), \u201eFuck you G\u00f6the\u201c (12. September) und \u201eLittle Miss Sunshine\u201c am 13. September. Filmstart an der Binnenalster ist jeweils um 20.15 Uhr. <\/p>\n<p>Das volle Programm unter: www.filmfesthamburg.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Filmfestchefin Malika Rabahallah und Programmleiterin Kathrin Kohlstedde stellten heute gemeinsam im Cinemaxx am Dammtor das Programm des diesj\u00e4hrigen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1288946,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1826],"tags":[14160,265735,29,54248,187811,30,10926,692,102332,95,102331,45],"class_list":["post-1288945","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-hamburg","tag-anton","tag-corbijn","tag-deutschland","tag-filmfest-hamburg","tag-filmfeste-ks","tag-germany","tag-grund-stefan","tag-hamburg","tag-helen","tag-kino","tag-mirren","tag-texttospeech"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/117236745435087541","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1288945","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1288945"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1288945\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1288946"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1288945"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1288945"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1288945"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}