{"id":1290771,"date":"2026-09-09T14:44:23","date_gmt":"2026-09-09T14:44:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1290771\/"},"modified":"2026-09-09T14:44:23","modified_gmt":"2026-09-09T14:44:23","slug":"die-vereinigten-staaten-der-hoffnung-trotz-top-system-seit-2003-ohne-triumph","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1290771\/","title":{"rendered":"Die Vereinigten Staaten der Hoffnung: Trotz Top-System seit 2003 ohne Triumph"},"content":{"rendered":"<p>Jedes Jahr tr\u00e4umen die US-Amerikaner von einem Heimsieg. Die j\u00fcngsten 22 Versuche, <strong>Andy Roddick,<\/strong> der 2003 im Endspiel Juan Carlos Ferrero geschlagen hat, endlich zu folgen, waren vergeblich. Das gilt \u00fcbrigens auch f\u00fcr alle anderen Grand-Slam-Turniere: Seit damals hat kein US-Star triumphieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Aber aller guten Dinge sind 23, denken sich die Fans in New York. Heuer soll endlich Gro\u00dfes passieren im Big Apple. Zumindest steht ein US-Profi schon einmal im Finale, denn im Halbfinale kommt es am Freitag zum Duell <strong>Ben Shelton gegen Frances Tiafoe<\/strong>. Das war beim letzten Grand-Slam des Jahres seit Roddick nur <strong>Andre Agassi<\/strong> (2005), Roddick selbst (2006) und <strong>Taylor Fritz<\/strong> (2024) gelungen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Tiafoe, der sein erstes gr\u00f6\u00dferes Finale 2021 bei den Erste Bank Open in Wien erreichte, Landsmann <strong>Alex Michelsen<\/strong> in f\u00fcnf S\u00e4tzen eliminierte, spielte Shelton bis halb vier Uhr Ortszeit, um den starken Comeback-Mann und Titelverteidiger <strong>Carlos Alcaraz<\/strong> 6:7(5), 6:1, 6:3, 1:6 und 7:6(10\/7) zu besiegen.<\/p>\n<p>Dennoch: W\u00e4hrend die Situation bei den Frauen top ist (daf\u00fcr sorgten nicht nur die Williams-Schwestern), ist die Sieger-Bilanz der US-M\u00e4nner trist. Zumindest auf den ersten Blick. \u201eMan darf nicht vergessen, dass die Amerikaner im Liveranking drei Top-Ten-Spieler haben und sechs in den Top 20\u201c, sagt Ex-Profi <strong>Alexander Antonitsch<\/strong>, der in seiner aktiven Zeit gegen Sheltons Vater Bryan spielte. Zudem stellen die USA 14 Top-100-Profis \u2013 so viele wie keine andere Nation.<\/p>\n<p>Dass es nicht f\u00fcr den ganz gro\u00dfen Wurf reichte, hat einen einfachen Grund: \u201eEs gab immer herausragende Spieler, vor den gro\u00dfen Drei <strong>Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic<\/strong> w\u00e4ren auch Amerikaner dabei gewesen. Andy Roddick h\u00e4tte vor allem ohne Federer wesentlich mehr gewonnen. Zuletzt waren es eben Alcaraz und <strong>Jannik Sinner<\/strong>. Aber Shelton hatte ich schon vor dem Turnier auf der Rechnung\u201c, sagt Antonitsch, f\u00fcr den alles nur eine Frage der Zeit ist.<\/p>\n<p>    Tennisnation<\/p>\n<p>Weil die USA eine Tennisnation sind. \u201eZum einen hat man das College-System noch einmal enorm verbessert, die Ausbildung ist hervorragend und Spieler k\u00f6nnen schon im j\u00fcngeren Alter in die Tour einsteigen\u201c, sagt Antonitsch, der darauf hinweist, dass 26 Spieler im US-Open-Hauptfeld College-Vergangenheit haben. Dies betreffe aber nicht nur US-Spieler, auch der Spanier<strong> Rafael Jodar<\/strong> war beispielsweise im College.<\/p>\n<p>Nicht der einzige Vorzug. In den USA wird alles f\u00fcr die Spieler getan, das Tourleben ist kostspielig, die Profis werden dabei enorm unterst\u00fctzt. \u201eWo gut gearbeitet wird, wird auf allen Ebenen geholfen\u201c, sagt Antonitsch und betont, dass \u201edies auch in Italien und Frankreich so ist\u201c.<\/p>\n<p>\n            News vom Tennis im KURIER\n                    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Jedes Jahr tr\u00e4umen die US-Amerikaner von einem Heimsieg. 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