{"id":129222,"date":"2025-05-21T23:07:13","date_gmt":"2025-05-21T23:07:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/129222\/"},"modified":"2025-05-21T23:07:13","modified_gmt":"2025-05-21T23:07:13","slug":"leonrodplatz-anwohnergarage-wird-abgelehnt-muenchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/129222\/","title":{"rendered":"Leonrodplatz: Anwohnergarage wird abgelehnt &#8211; M\u00fcnchen"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Braucht es am Leonrodplatz eine Anwohnergarage? Das Mobilit\u00e4tsreferat sagt Nein. Der Parkdruck sei nicht so gro\u00df, um die hohen Kosten daf\u00fcr zu rechtfertigen. Eine weitere Pr\u00fcfung einer Garage lehnt das Referat ab. Der Mobilit\u00e4tsausschuss hat dies am Mittwoch per Beschluss best\u00e4tigt, gegen die Stimmen der Fraktionen CSU\/Freie W\u00e4hler und FDP\/Bayernpartei (BP).<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Letztere hatte beantragt, den Bau eines Anwohnerparkhauses pr\u00fcfen zu lassen. Die Fraktion sah den Bedarf in der Zukunft gegeben, wenn das neue Strafjustizzentrum fertiggestellt ist. Dort entstehen eine Garage f\u00fcr Mitarbeiter mit 445 Stellpl\u00e4tzen und ein Besucherparkplatz mit 36 Stellpl\u00e4tzen. Das reicht nach Ansicht von FDP und BP nicht aus. Trotz der Anbindung mit Tram und Bus sei auch mit Anreisenden mit dem Auto zu rechnen, hei\u00dft es in dem Antrag. Diese w\u00fcrden dann auch Parkpl\u00e4tze in den Wohnvierteln rund um den Leonrodplatz suchen und nutzen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die CSU unterst\u00fctzte den Antrag im Prinzip, schlug aber vor, die Entscheidung \u00fcber eine Anwohnergarage nach der Fertigstellung des Strafjustizzentrums zu vertagen, wenn die tats\u00e4chlichen Auswirkungen auf die Parklizenzgebiete rund um den Leonrodplatz bekannt seien. Ein weiterer Vorschlag: Die Stadt k\u00f6nnte pr\u00fcfen, ob nicht ein privater Investor bereit w\u00e4re, die Garage im Rahmen einer sogenannten Private Public Partnership zu bauen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Damit fanden die Christsozialen keine Mehrheit, auch wenn Fraktionschef Manuel Pretzl vor Parksuchverkehr und somit einem erh\u00f6hten Verkehrsaufkommen in der Gegend warnte und auf die steigende Zahl von Autos pro Einwohner und die hohen Mietpreise f\u00fcr private Stellpl\u00e4tze hinwies.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Eine Frage, die ebenso in der Sitzung diskutiert wurde: Wie lange darf es dauern, bis ein Referat eine Stadtratsvorlage erarbeitet? Im Falle des FDP-Antrags hat es mehr als viereinhalb Jahre gedauert. Die Fraktion hatte ihn am 30. November 2020 gestellt. Fraktionschef J\u00f6rg Hoffmann nannte den langen Zeitraum eine Missachtung des Stadtrats, noch fehle es der Vorlage an Inhalt. Er h\u00e4tte eine elaboriertere Vorlage erwartet. \u201eNach fast f\u00fcnf Jahren lediglich eine d\u00fcnne Erkl\u00e4rung vorzulegen, warum pragmatische Vorschl\u00e4ge nicht umsetzbar sein sollen, ist ein schlechter Witz\u201c, teilte er nach der Sitzung mit.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auch Manuel Pretzl kritisierte den \u201eUmgang des Mobilit\u00e4tsreferats mit dem Stadtrat\u201c. \u201eIch habe aufgeh\u00f6rt, mich dar\u00fcber zu \u00e4rgern\u201c, so Pretzl. Mobilit\u00e4tsreferent Georg Dunkel reagierte auf die Kritik ruhig: Das Referat sei mit wenig Personal gestartet. Deshalb m\u00fcsse man sich auf wichtige Kernaufgaben konzentrieren. Ein Anwohnerparkhaus am Leonrodplatz geh\u00f6rt f\u00fcr ihn nicht dazu.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Braucht es am Leonrodplatz eine Anwohnergarage? Das Mobilit\u00e4tsreferat sagt Nein. 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