{"id":129307,"date":"2025-05-21T23:52:09","date_gmt":"2025-05-21T23:52:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/129307\/"},"modified":"2025-05-21T23:52:09","modified_gmt":"2025-05-21T23:52:09","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-0149-gruene-wollen-nord-stream-stilllegen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/129307\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 01:49 Gr\u00fcne wollen Nord Stream stilllegen +++"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnen im Bundestag fordern von der neuen Bundesregierung ein klares Bekenntnis gegen eine m\u00f6gliche Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines zwischen Russland und Deutschland. &#8222;Diese Pipeline spaltet Europa und gef\u00e4hrdet unsere Sicherheit. Die Bundesregierung sollte deshalb einen klaren Schlussstrich ziehen und verhindern, dass wir k\u00fcnftig neue Energieabh\u00e4ngigkeiten eingehen und Putins Kriege finanzieren&#8220;, sagt der Gr\u00fcnen-Abgeordnete Michael Kellner. Am Donnerstag findet im Bundestag eine Debatte \u00fcber einen Antrag der Gr\u00fcnen-Fraktion zu dem Thema statt. <\/p>\n<p><b>+++ 00:54 Selenskyj: Wir k\u00e4mpfen noch in Kursk und Belgorod +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj berichtet von andauernden russischen Angriffen an der Front im Osten des Landes. Schwerpunkt der Gefechte sei die seit Monaten umk\u00e4mpfte Stadt Pokrowsk, sagt er in einer Videobotschaft aus Kiew. Zugleich k\u00e4mpften ukrainische Einheiten immer noch auf russischem Boden in den Gebieten Kursk und Belgorod, sagt der Staatschef. Dies geschehe zum Schutz der ukrainischen St\u00e4dte Sumy und Charkiw. Selenskyj widerspricht der russischen Darstellung beim Besuch von Kremlchef Wladimir Putin in Kursk, dass dieses Gebiet vollst\u00e4ndig zur\u00fcckerobert worden sei.<\/p>\n<p><b>+++ 00:00 Bundeswehr: Aufbau der Litauen-Brigade schreitet voran +++<\/b><br \/>Der Aufbau der st\u00e4ndigen Litauen-Brigade der Bundeswehr in Litauen macht Fortschritte. Das teilt ein Sprecher des Heeres dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) im Vorfeld der Reise von Kanzler Friedrich Merz und Verteidigungsminister Boris Pistorius nach Vilnius mit. &#8222;Aktuell haben wir zirka 400 Angeh\u00f6rige der Brigade Litauen&#8220;, sagt er dem RND. &#8222;Bis Ende des Jahres werden es insgesamt 500 sein.&#8220; Die Bundeswehr betritt mit der Brigade Neuland. Im Gegensatz zu ihren bisherigen Auslandseins\u00e4tzen handelt es sich bei der Aufstellung der Litauen-Brigade um die erste dauerhafte Stationierung eines Truppenverbandes im Ausland. Die Brigade soll bis 2027 mit bis zu 5000 Soldaten voll einsatzf\u00e4hig sein. <\/p>\n<p><b>+++ 22:57 Moskauer B\u00fcrgermeister: Drohnen im Anflug abgeschossen +++<\/b><br \/>Ukrainische Drohnen haben den ganzen Tag \u00fcber den Flugverkehr in der russischen Hauptstadt Moskau gest\u00f6rt. B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin teilt auf Telegram immer wieder mit, dass eine oder mehrere feindliche Drohnen im Umland der Metropole abgeschossen worden seien. Bis zum Abend belief sich die Zahl auf mehr als 27 abgefangene Drohnen, wobei die Angaben unabh\u00e4ngig nicht zu \u00fcberpr\u00fcfen waren. Wegen der Gefahr in der Luft musste die Luftfahrtbeh\u00f6rde Rosawiazija immer wieder Starts und Landungen auf den Moskauer Flugh\u00e4fen stoppen. Besonders betroffen sind Russlands gr\u00f6\u00dfter Airport Scheremetjewo sowie Domodedowo und Schukowski. Der Flugzeugtracker Flightradar24 zeigt, dass viele Maschinen mit Ziel Moskau Umwege oder Warteschleifen flogen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:13 Meloni: Papst Leo XIV. zur Ausrichtung von Ukraine-Gespr\u00e4chen im Vatikan bereit +++<\/b><br \/>Der Vatikan steht italienischen Regierungsangaben zufolge als Gastgeber f\u00fcr Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe zwischen den Kriegsparteien Russland und Ukraine bereit. Papst Leo XIV. habe gegen\u00fcber Regierungschefin Giorgia Meloni seine Bereitschaft erkl\u00e4rt, &#8222;anstehende Gespr\u00e4che zwischen den Parteien im Vatikan auszurichten&#8220;, teilte Melonis B\u00fcro mit. Die italienische Ministerpr\u00e4sidentin habe dem Papst f\u00fcr sein &#8222;unersch\u00fctterliches Engagement f\u00fcr den Frieden&#8220; gedankt, hie\u00df es aus Melonis B\u00fcro weiter. Zudem habe Meloni am Dienstag mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj und mehreren weiteren Spitzenpolitikern gesprochen, um eine &#8222;enge Koordinierung&#8220; im Hinblick auf m\u00f6gliche Friedensverhandlungen aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p><b>+++ 21:48 EU-Parlament stimmt \u00fcber Z\u00f6lle auf D\u00fcngemittel aus Russland und Belarus ab +++<br \/><\/b>Das Europaparlament stimmt am Donnerstag in Br\u00fcssel \u00fcber die Einf\u00fchrung von Z\u00f6llen auf D\u00fcngemittel aus Russland und Belarus ab. Die Abgeordnten entscheiden \u00fcber einen Vorschlag der EU-Kommission, Strafz\u00f6lle auf Stickstoff-basierte D\u00fcngemittel und weitere Agrarprodukte zu erheben. Ziel der neuen Strafz\u00f6lle ist es nach Angaben aus Br\u00fcssel, die russischen Exporteinnahmen zu schm\u00e4lern. Die EU importiert gro\u00dfe Mengen D\u00fcngemittel aus Russland. Im vergangenen Jahr kam rund ein Viertel der Einfuhren der betroffenen Stickstoff-basierten D\u00fcngemittel aus Russland, das entspracht 2024 rund 6,2 Millionen Tonnen. Der europ\u00e4ische Bauernverband Copa-Cogeca hatte die geplanten Z\u00f6lle scharf kritisiert: Die europ\u00e4ische D\u00fcngemittel-Produktion k\u00f6nne die Einfuhren nicht vollst\u00e4ndig ersetzen.<\/p>\n<p><b>+++ 21:21 Norwegen liefert mehr Mittel f\u00fcr ukrainischen Drohnennachschub +++<br \/><\/b>Norwegen stellt Kiew weitere Mittel zur Finanzierung von Drohnen zur Verf\u00fcgung. Das berichte der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj im Nachgang eines Gespr\u00e4ch mit dem norwegischen Regierungschef. &#8222;Ich habe Norwegen f\u00fcr seine finanzielle Unterst\u00fctzung gedankt &#8211; in diesem Jahr werden wir fast acht Milliarden US-Dollar erhalten. Wir haben \u00fcber die M\u00f6glichkeit gesprochen, den Anteil dieses Betrags f\u00fcr die Produktion von Drohnen in der Ukraine zu erh\u00f6hen. Ich bin dankbar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung dieses Vorschlags&#8220;, so Selenskyj.<\/p>\n<p><b>+++ 20:50 Neue Bundeswehr-Brigade: Merz und Pistorius bei Aufstellungsappell in Litauen +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friedrich Merz von der CDU und Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD reisen am Donnerstag zum offiziellen Aufstellungsappell der neuen Bundeswehr-Brigade in Litauen nach Vilnius. In der litauischen Hauptstadt nehmen beide an der feierlichen Zeremonie bei der Panzerbrigade 45 teil. Merz trifft in Vilnius zudem Staatspr\u00e4sident Gitanas Nauseda. Nach einem Empfang mit milit\u00e4rischen Ehren und einem Vier-Augen-Gespr\u00e4ch ist gegen 11.10 Uhr eine Pressekonferenz geplant. In der Litauen-Brigade sollen bis 2027 rund 4800 Bundeswehrsoldaten und 200 zivile Mitarbeiter in dem baltischen Staat stationiert werden. Ziel ist die St\u00e4rkung der Ostflanke der Nato und die Abschreckung gegen\u00fcber Russland. Die Bundeswehr betritt mit der Stationierung Neuland, sie entsendet erstmals einen derart gro\u00dfen Verband dauerhaft ins Ausland.<\/p>\n<p><b>+++ 20:18 Kreml: Ort f\u00fcr m\u00f6gliche Friedensgespr\u00e4che noch nicht fix +++<br \/><\/b>\u00dcber einen Austragungsort f\u00fcr m\u00f6gliche Friedensgespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine ist nach Aussage des Kreml noch nicht entschieden worden. Diese Antwort gibt das Pr\u00e4sidialamt in Moskau auf die Frage, ob die Gespr\u00e4che im Vatikan stattfinden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p><b>+++ 19:42 Selenskyj: Habe mit Rutte \u00fcber Notwendigkeit f\u00fcr Druck auf Russland gesprochen +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sagt, er habe mit Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte telefoniert. Dabei habe man \u00fcber gemeinsame Schritte und die Notwendigkeit gesprochen, Druck auf Russland auszu\u00fcben, um &#8222;einen gerechten Frieden&#8220; zu sichern, schreibt Selenskyj auf der Plattform Telegram. &#8222;Es ist wichtig, dass alle Entscheidungen koordiniert werden. Dann werden die Sanktionen wirken. Ohne Druck auf Moskau ist ein gerechter Frieden nicht zu erreichen. Das ist allen klar&#8220;, f\u00fcgt der ukrainische Pr\u00e4sident hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 19:13 Hardt: &#8222;Wir neigen dazu, Russland als st\u00e4rker und m\u00e4chtiger anzusehen, als es in Wirklichkeit ist&#8220; +++<br \/><\/b>Vor dem Hintergrund des Ukraine-Kriegs warnt CDU-Au\u00dfenpolitiker J\u00fcrgen Hardt davor, Russlands St\u00e4rke zu \u00fcbersch\u00e4tzen. &#8222;Wir neigen dazu, Russland als st\u00e4rker und m\u00e4chtiger anzusehen, als es in Wirklichkeit ist&#8220;, sagte er in Berlin vor Journalisten. Ein Indiz sei f\u00fcr ihn der Fall des Diktators Assad in Syrien. Putin habe ihn im vergangenen nicht mehr st\u00fctzen k\u00f6nnen. Hardt sagte, Putin h\u00e4tte den Krieg niemals begonnen, wenn er gewusst h\u00e4tte, wo er drei Jahre sp\u00e4ter steht.<\/p>\n<p><b>+++ 18:51 Ukrainische Drohnen st\u00f6ren Moskauer Flugverkehr betr\u00e4chtlich +++<br \/><\/b>Ukrainische Drohnen haben den ganzen Tag \u00fcber den Flugverkehr in der russischen Hauptstadt Moskau gest\u00f6rt. B\u00fcrgermeister Sergej Sobjanin teilt auf Telegram immer wieder mit, dass eine oder mehrere feindliche Drohnen im Umland der Metropole abgeschossen worden seien. Bis zum Abend belief sich die Zahl auf mehr als 15 abgefangene Drohnen, wobei die Angaben unabh\u00e4ngig nicht zu \u00fcberpr\u00fcfen waren. Wegen der Gefahr in der Luft musste die Luftfahrtbeh\u00f6rde Rosawiazija immer wieder Starts und Landungen auf den Moskauer Flugh\u00e4fen stoppen. Besonders betroffen waren Russlands gr\u00f6\u00dfter Airport Scheremetjewo sowie Domodedowo und Schukowski. Der Flugzeugtracker Flightradar24 zeigte, dass viele Maschinen mit Ziel Moskau Umwege oder Warteschleifen flogen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:05 Russische Cyberangriffe: Spionage an Grenzen und H\u00e4fen +++<br \/><\/b>Sicherheitsbeh\u00f6rden in Deutschland, den USA und weiteren westlichen Staaten haben einen Sicherheitshinweis zur Verhinderung russischer Cyberangriffe zu Spionagezwecken ver\u00f6ffentlicht. Darin hei\u00dft es unter anderem, die Einheit 26165 des russischen Milit\u00e4rgeheimdienstes (GRU) und die dazugeh\u00f6rige Hackergruppe APT 28 &#8211; auch bekannt als &#8222;Fancy Bear&#8220; &#8211; habe sich Zugang zu privaten Webcams und \u00f6ffentlichen Verkehrs\u00fcberwachungskameras an f\u00fcr sie wichtigen Orten verschafft &#8211; etwa in der N\u00e4he von Grenz\u00fcberg\u00e4ngen, Bahnh\u00f6fen und milit\u00e4rischen Einrichtungen. Dabei sei es darum gegangen, Lieferungen f\u00fcr die Ukraine zu beobachten und dadurch mutma\u00dfliche Sabotageangriffe zu erm\u00f6glichen. Weitere Cyberattacken richteten sich demnach unter anderem auch gegen die R\u00fcstungsindustrie.<\/p>\n<p><b>+++ 17:38 Ukrainischer Grenzschutz hindert 50.000 M\u00e4nner an der Flucht +++<br \/><\/b>Seit Beginn des Krieges in der Ukraine vor gut drei Jahren haben rund 50.000 M\u00e4nner im wehrpflichtigen Alter versucht, illegal aus dem Land auszureisen. Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 seien rund 45.000 M\u00e4nner im Alter zwischen 18 und 60 Jahren vom Grenzschutz gestoppt worden, sagte Beh\u00f6rdensprecher Andrij Demtschenko der Nachrichtenagentur AFP. Weitere 4000 M\u00e4nner seien festgenommen worden, als sie versuchten, die Grenze mit gef\u00e4lschten Dokumenten zu \u00fcberqueren.<\/p>\n<p>Seit der Ausrufung des Kriegsrechts in der Ukraine nach dem Einmarsch der russischen Armee d\u00fcrfen M\u00e4nner zwischen 18 und 60 Jahren das Land nur mit Ausnahmegenehmigung verlassen. Um dem Milit\u00e4rdienst zu entgehen, versuchen viele zu fliehen und riskieren dabei nicht selten ihr Leben. Die meistgenutzte Route verl\u00e4uft durch die westukrainische Region Transkarpatien in Richtung Ungarn oder Rum\u00e4nien. Die Grenze ist hier von W\u00e4ldern und Bergen gepr\u00e4gt und relativ durchl\u00e4ssig.<\/p>\n<p><b>+++ 16:53 Merz: Kein Anzeichen f\u00fcr schnelles Ende des Krieges in der Ukraine +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friederich Merz hat Erwartungen an ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges ged\u00e4mpft. &#8222;Es gibt im Augenblick keine Zeichen daf\u00fcr, dass dieser Krieg schnell endet&#8220;, sagt Merz in Berlin. Man versuche auf diplomatischem Wege alles zu erreichen, was m\u00f6glich ist. Der Vorschlag, dass der Papst vermitteln solle, sei &#8222;die letzte irdische Instanz&#8220;. Man k\u00f6nne nur hoffen, dass es wenigstens dort gelingt, die Konfliktparteien zu einem konstruktiven Gespr\u00e4ch zusammenzubringen. Ihm sei wichtig gewesen, dass Deutschland eine &#8222;aktive, bef\u00f6rdernde, starke&#8220; Rolle spiele.<\/p>\n<p><b>+++ 16:21 Experte ver\u00e4rgert: &#8222;Europ\u00e4er m\u00fcssen von Def\u00e4tismus weg&#8220; +++<br \/><\/b>Sicherheitsexperte Nico Lange zeigt sich ver\u00e4rgert \u00fcber den seiner Einsch\u00e4tzung nach viel zu z\u00f6gerlichen Umgang mit Russland in Europa. Man solle sich nicht l\u00e4nger auf fremde M\u00e4chte wie die USA oder den Vatikan verlassen, so der Politikstratege.<\/p>\n<p><b>+++ 15:38 CNN ver\u00f6ffentlicht Funkspr\u00fcche: &#8222;Nehmt den Kommandierenden gefangen und t\u00f6tet alle anderen&#8220; +++<br \/><\/b>Der US-Nachrichtensender CNN berichtet von abgefangener Kommunikation \u00fcber Funk, mutma\u00dflich russisch, die dem Sender von einer ukrainischen Geheimdienstquelle zugespielt wurde. Die Audioaufnahmen sollen beweisen, dass sich ergebende ukrainische Soldaten in der Region Saporischschja im vergangenen November auf Befehl get\u00f6tet wurden. Mehrmals ist in abgewandelter Form auf den Aufnahmen folgender Befehl zu h\u00f6ren: &#8222;Fragt, wer der Kommandierende ist. Wer ist der Kommandierende? Fragt. Nehmt den Kommandierenden gefangen und t\u00f6tet alle anderen.&#8220; CNN hat die Audiospur mit von dem Vorfall vorliegenden Drohnenaufnahmen verglichen sowie Experten befragt, <a href=\"https:\/\/edition.cnn.com\/2025\/05\/21\/europe\/russian-forces-ukrainian-troops-radio-chatter-intl-invs\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">die das Material f\u00fcr glaubw\u00fcrdig halten<\/a>. Die Hinrichtung von Kriegsgefangenen verst\u00f6\u00dft gegen internationales Recht. Der Sender betont dabei, dass er nicht abschlie\u00dfend unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen kann, ob und wie die Ukrainer das Material abgefangen haben, ob es authentisch ist und ob es mit den Drohnenaufnahmen korrespondiert. Eine Anfrage beim russischen Verteidigungsministerium blieb unbeantwortet.<\/p>\n<p><b>+++ 14:58 Im Schutz der Nacht: Putin besucht Kursk-Atomkraftwerk +++<br \/><\/b>Unter strenger Geheimhaltung reist Kreml-Chef Putin in die zuletzt von ukrainischen Truppen teilweise besetzte russische Region Kursk. Erst tags darauf werden Aufnahmen ver\u00f6ffentlicht, die ihn in einem Atomkraftwerk zeigen. Vor der Presse spricht Putin von einer &#8222;schwierigen Situation&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 14:21 Polens Armee vertreibt Schiff der russischen Schattenflotte &#8211; &#8222;Man\u00f6ver nahe Stromkabel&#8220; +++<br \/><\/b>Die polnische Armee hat nach Angaben von Regierungschef Donald Tusk ein Schiff der russischen Schattenflotte nach verd\u00e4chtigen Man\u00f6vern in der Ostsee vertrieben. &#8222;Ein sanktioniertes russisches Schiff der &#8218;Schattenflotte&#8216; hat in der N\u00e4he eines Stromkabels, das Polen und Schweden verbindet, verd\u00e4chtige Man\u00f6ver ausge\u00fcbt&#8220;, schreibt Tusk auf X. &#8222;Nach dem erfolgreichen Eingreifen unseres Milit\u00e4rs, fuhr das Schiff zu einem russischen Hafen.&#8220; Polens Verteidigungsminister Wladyslaw Kosiniak-Kamysz zufolge erfolgte der Einsatz bereits am Dienstag. Tusk wolle mit dem Marinekommando in einer Notfallsitzung \u00fcber den Vorfall beraten.<\/p>\n<p><b>+++ 13:55 Ukrainischer Offizier nach russischem Raketenangriff suspendiert +++<br \/><\/b>Die ukrainische Nationalgarde leitet nach einem russischen Raketenangriff eine interne Untersuchung gegen einen Offizier ein. Wie das Milit\u00e4r mitteilt, sind w\u00e4hrend einer \u00dcbung am Dienstag durch den Einschlag einer russischen Rakete sechs Soldaten get\u00f6tet und mindestens zehn verletzt worden. Der Kommandeur der betroffenen Milit\u00e4reinheit wurde suspendiert. Er steht in Verdacht, Sicherheitsma\u00dfnahmen w\u00e4hrend des Man\u00f6vers missachtet zu haben.<\/p>\n<p><b>+++ 13:22 Milit\u00e4rexperte Masala warnt vor m\u00f6glicher wegfallender US-Unterst\u00fctzung +++<br \/><\/b>Der Milit\u00e4rexperte Carlo Masala hat vor einem m\u00f6glichen weitergehenden R\u00fcckzug der USA aus Europa gewarnt. &#8222;Die europ\u00e4ische Idee ist es ja, sich jetzt zu 3,5 Prozent plus 1,5 Prozent zu verpflichten, weil man glaubt, dass man so die USA in Europa halten kann&#8220;, schreibt der Politikwissenschaftler auf Bluesky. &#8222;Was aber, wenn die USA sagen: So, jetzt gebt ihr ja genug f\u00fcr eure Verteidigung aus. Ciao.&#8220; Masala bezieht sich dabei auf die m\u00f6gliche Anhebung der Verteidigungsausgaben der Nato-Staaten. Beim Nato-Gipfel in Den Haag im Juni werden voraussichtlich neue F\u00e4higkeitsziele f\u00fcr die einzelnen Staaten abgeleitet und daraus werden sich auch h\u00f6here Anforderungen an die nationalen Verteidigungsbudgets ergeben. Donald Trump hatte in der Vergangenheit mehrfach gefordert, dass besonders die Europ\u00e4er mehr f\u00fcr ihre eigene Verteidigung ausgeben sollen. Experten bef\u00fcrchten, dass die USA ihre milit\u00e4rischen Kapazit\u00e4ten in Europa in den n\u00e4chsten Jahren deutlich reduzieren k\u00f6nnten. <\/p>\n<p><b>+++ 12:55 Ukraine erneut mit erstaunlich niedriger Meldung russischer Verluste +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat zum wiederholten Male nur geringe russische Verluste an Panzern f\u00fcr den vergangenen Tag vermeldet. So seien nur ein Panzer und zwei Sch\u00fctzenpanzer zerst\u00f6rt worden, hei\u00dft es in der \u00dcbersicht des ukrainischen Generalstabs. Im Mai und Ende April gibt es oft Tage, an denen die Ukraine nur rund zehn Kampfpanzer und Sch\u00fctzenpanzer eliminiert haben will. Tage, an denen es 30 oder auch deutlich mehr sind, sind im Gegensatz zu fr\u00fcher hingegen nur selten zu finden. Unklar ist, ob und inwiefern die sinkende Anzahl mit den geringer werdenden Best\u00e4nden an schwerem Kriegsger\u00e4t der russischen Seite zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 12:33 Pistorius: Trump hat Verhandlungsposition falsch eingesch\u00e4tzt +++<br \/><\/b>US-Pr\u00e4sident Donald Trump ist nach Ansicht von Verteidigungsminister Boris Pistorius bei seinem Telefonat mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg den Europ\u00e4ern nicht in den R\u00fccken gefallen. &#8222;Er hat seine Verhandlungsposition falsch eingesch\u00e4tzt, vermute ich&#8220;, sagt Pistorius im Deutschlandfunk. Seine Erwartungen an das Telefonat seien ohnehin nicht besonders hoch gewesen, und sie seien im Grunde genommen noch unterboten worden, erkl\u00e4rt Pistorius weiter. Putin spiele auf Zeit. Es geschehe eigentlich gar nichts, au\u00dfer dass eine neue Zeitschleife eingezogen werde. &#8222;Aber ein Frieden ist nicht in Sicht.&#8220; Der Druck auf Russland m\u00fcsse mit weiteren Sanktionen weiter erh\u00f6ht werden. Dabei setze er nicht nur auf die EU, sondern auch auf die USA. Ob sich die USA daran beteiligten, werde sich in weiteren Gespr\u00e4chen zeigen. &#8222;Es flie\u00dft immer noch zu viel Geld in die russischen Staatskassen durch Energieverk\u00e4ufe.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 12:07 Kriewald: &#8222;Russland wollte auch verschleppte Kinder tauschen&#8220; +++<br \/><\/b>Die Friedensgespr\u00e4che in Istanbul \u00e4ndern vorerst nichts am Krieg in der Ukraine, lediglich auf einen Gefangenenaustausch konnten sich die Parteien einigen. Moskau emp\u00f6rt Kiew dabei mit einem Vorschlag. ntv-Reporterin Nadja Kriewald erkl\u00e4rt die Details.<\/p>\n<p><b>+++ 11:37 Insider: Pro-russischer ukrainischer Ex-Politiker in Madrid erschossen +++<br \/><\/b>Der pro-russische ukrainische Ex-Politiker Andrij Portnow ist einem Insider zufolge vor den Toren der Amerikanischen Schule im wohlhabenden Madrider Stadtteil Pozuelo erschossen worden. Die Sch\u00fcsse seien am Mittwoch gegen 09.15 Uhr gefallen, hie\u00df es in Kreisen, die mit den Ermittlungen vertraut sind. Ein zun\u00e4chst nicht identifizierter Sch\u00fctze oder mehrere T\u00e4ter h\u00e4tten das Feuer auf Portnow er\u00f6ffnet, w\u00e4hrend er seine Kinder zur Schule brachte. Die Madrider Polizei best\u00e4tigte den Eingang eines Notrufs um 09.15 Uhr, nannte jedoch nicht die Identit\u00e4t des Opfers. Der Radiosender Cadena SER berichtete, Portnow sei angegriffen worden, als er seine Kinder zur Schule begleitete. Portnow war ein enger Berater des ehemaligen ukrainischen Pr\u00e4sidenten Viktor Janukowitsch, der 2014 gest\u00fcrzt wurde.<\/p>\n<p><b>+++ 11:13 Ukrainische Drohne sprengt versteckten russischen Panzer +++<br \/><\/b>In der ukrainischen Stadt Lyman gelingt Drohnensoldaten ein Schlag gegen das russische Milit\u00e4r. Sie entdecken unter einem Haus einen versteckten Panzer und zerst\u00f6ren ihn. Eine weitere Drohne filmt die Aktion aus sicherer Entfernung.<\/p>\n<p><b>+++ 10:48 EU-Staaten einigen sich auf Milliardendarlehen f\u00fcr R\u00fcstung +++<br \/><\/b>Die EU-Staaten haben sich auf den Start eines neuen Finanzierungsinstruments f\u00fcr die gemeinsame Beschaffung von R\u00fcstungsg\u00fctern geeinigt. \u00dcber das Projekt mit dem Namen Safe sollen \u00fcber den EU-Haushalt abgesicherte Darlehen in H\u00f6he von bis zu 150 Milliarden Euro bereitgestellt werden. Damit k\u00f6nnten L\u00e4nder etwa zus\u00e4tzliche Luftverteidigungssysteme und Munition kaufen. Hintergrund des Vorhabens sind die derzeitigen Aufr\u00fcstungsbem\u00fchungen in Europa. Sie sollen Russland davor abschrecken, nach der Ukraine m\u00f6glicherweise auch noch einen EU-Staat anzugreifen. Geheimdienste gehen davon aus, dass Russland sp\u00e4testens 2030 milit\u00e4risch in der Lage sein d\u00fcrfte, einen weiteren Krieg zu beginnen.<\/p>\n<p><b>+++ 10:21 G7-Staaten wollen mit der Ukraine &#8222;starke Botschaft&#8220; senden +++<br \/><\/b>Angesichts m\u00f6glicher bevorstehender Verhandlungen mit Russland wollen die G7-Staaten der Ukraine den R\u00fccken st\u00e4rken. Die Anwesenheit des ukrainischen Finanzministers Sergej Martschenko bei dem Treffen in Kanada &#8222;sendet eine starke Botschaft an die Welt&#8220;, dass die Mitglieder das Land gegen die russische Invasion unterst\u00fctzen wollen, sagt Kanadas Finanzminister Francois-Philippe Champagne. Ziel sei es, Russland zur Rechenschaft zu ziehen und den Wiederaufbau in der Ukraine zu er\u00f6rtern. Martschenko sagte, er wolle bei den Gespr\u00e4chen die Position der Ukraine bekr\u00e4ftigen, st\u00e4rkeren Drucks auf Russland auszu\u00fcben.<\/p>\n<p><b>+++ 09:54 Russland will mehr als 150 Drohnen zerst\u00f6rt haben +++<br \/><\/b>Russland meldet einen massiven Drohnenangriff. Die Luftabwehr habe 159 ukrainische Drohnen \u00fcber russischem Territorium abgeschossen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die meisten Drohnen seien \u00fcber westlichen Regionen Russlands abgefangen worden. Zudem sollen mindestens sechs Drohnen \u00fcber der Hauptstadtregion Moskau abgeschossen worden sein.<\/p>\n<p><b>+++ 09:25 Litauen fordert sch\u00e4rfere Sanktionen &#8211; &#8222;Teufelskreis durchbrechen&#8220; +++<\/b><br \/>Der litauische Au\u00dfenminister Kestutis Budrys fordert die EU auf, im kommenden 18. Sanktionspaket h\u00e4rtere Sanktionen gegen Russland zu verh\u00e4ngen. Als Grund nennt er, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin weiterhin einen Vorschlag f\u00fcr einen 30-t\u00e4gigen Waffenstillstand ablehnt. &#8222;T\u00e4uschung, St\u00f6rung, Ablenkung und Verz\u00f6gerung. Der Sinn dahinter ist, Sanktionen zu vermeiden&#8220;, so Budrys. &#8222;Wir Europ\u00e4er m\u00fcssen diesen Teufelskreis durchbrechen, und das Mittel dazu sind neue Sanktionen.&#8220; Er forderte die EU auf, Russlands Energie-, Fl\u00fcssigerdgas-, \u00d6l- und Kernbrennstoffexporte sowie Finanzinstitute ins Visier zu nehmen.<\/p>\n<p><b>+++ 08:58 Pole plant Anschlag auf Selenskyj &#8211; Festnahme +++<\/b><br \/>Staatsanw\u00e4lte in Polen erheben Anklage gegen einen Mann, der sich dem russischen Geheimdienst angeschlossen und einen Anschlag auf den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj geplant haben soll. Der Beschuldigte &#8222;kn\u00fcpfte Kontakte zu B\u00fcrgern der Russischen F\u00f6deration, die direkt am Krieg in der Ukraine beteiligt waren&#8220;, <a href=\"https:\/\/www.gov.pl\/web\/prokuratura-krajowa\/akt-oskarzenia-przeciwko-pawlowi-k\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">teilt die Beh\u00f6rde mit<\/a>. &#8222;Zu seinen Aufgaben geh\u00f6rte das Sammeln und Bereitstellen von Informationen zur Sicherheit des Flughafens Rzesz\u00f3w-Jasionka.&#8220; Ziel sei gewesen, &#8222;die Planung eines m\u00f6glichen Attentats auf das Staatsoberhaupt eines ausl\u00e4ndischen Staates, n\u00e4mlich den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj, durch die russischen Geheimdienste zu unterst\u00fctzen&#8220;. Die Generalstaatsanwaltschaft der Ukraine informierte die polnische Nationale Staatsanwaltschaft \u00fcber den Verd\u00e4chtigen. Er wurde bereits Mitte April festgenommen und sitzt in U-Haft. Dem Mann drohen bis zu acht Jahre Haft.<\/p>\n<p><b>+++ 08:33 Putin auf &#8222;Arbeitsbesuch&#8220; in Kursk +++<\/b><br \/>Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin sei gestern f\u00fcr einen &#8222;Arbeitsbesuch&#8220; nach Kursk gereist, teilt der Kreml mit. Dort habe er den \u00dcbergangsgouverneur sowie Ehrenamtliche getroffen und das Kernkraftwerk Kursk-II besichtigt. Die ukrainische Armee hatte in Kursk im August 2024 eine Offensive begonnen. Moskau hatte Ende April erkl\u00e4rt, die Region mit Hilfe nordkoreanischer Soldaten wieder vollst\u00e4ndig unter seine Kontrolle gebracht zu haben.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 08:08 Ukraine greift russische R\u00fcstungsunternehmen an +++<\/b><br \/>In der vergangenen Nacht hat die Ukraine mindestens einen Standort der russischen R\u00fcstungsindustrie angegriffen. &#8222;Drohnen griffen nachts Unternehmen des russischen milit\u00e4risch-industriellen Komplexes an, insbesondere in der Region Orjol&#8220;, teilt Andriy Kovalenko, Leiter des Zentrums zur Bek\u00e4mpfung von Desinformation beim ukrainischen Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat, auf <a href=\"https:\/\/t.me\/akovalenko1989\/9291\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> mit.<\/p>\n<p><b>+++ 07:49 Munz: &#8222;Papst-Einfluss auf Russland und Ukraine ist gering&#8220; +++<\/b><br \/>Donald Trump stellt sofortige Verhandlungen im Vatikan \u00fcber eine Waffenruhe zwischen Russland und der Ukraine in Aussicht. Papst Leo XIV. habe den Vatikan als Verhandlungsort angeboten. Warum jedoch die Chancen gering einzusch\u00e4tzen sind, dass der Papst mit seinem Einwirken erfolgreich sein wird, analysiert ntv-Russlandkorrespondent Rainer Munz in Moskau.<\/p>\n<p><b>+++ 07:25 Drei Kinder bei russischem Drohnenangriff verletzt +++<\/b><br \/>Bei einem russischen Drohnenangriff in der Region Kiew wurden f\u00fcnf Menschen verletzt. Laut Mykola Kalaschnyk, Chef der Kiewer Milit\u00e4rverwaltung, handelt es sich um eine Familie, die zum Angriffszeitpunkt in ihrem Wohnhaus war. Nach dem Drohneneinschlag litten drei Personen im Alter von 3, 17 und 42 Jahren unter &#8222;akuten Stressreaktionen&#8220;. Ein 13-J\u00e4hriger hat eine Schnittwunde am Fu\u00df davongetragen, ein 30-J\u00e4hriger eine Schnittverletzung an der Augenbraue. Das Wohnhaus wurde massiv zerst\u00f6rt, wie Fotos auf <a href=\"https:\/\/t.me\/Mykola_Kalashnyk\/5479\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Telegram<\/a> zeigen. Auch ein Auto, ein Lagerhaus und ein Nebengeb\u00e4ude wurden zerst\u00f6rt. <\/p>\n<p><b>+++ 06:58 Strack-Zimmermann: &#8222;Putin will die Ukraine vernichten&#8220; +++<\/b><br \/>Die FDP-Verteidigungsexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann fordert, Europa m\u00fcsse jetzt konsequent wirtschaftlich wie milit\u00e4risch an der Seite der Ukraine stehen. Die Bem\u00fchungen von Trump seien &#8222;bemerkenswert&#8220;, sagt Strack-Zimmermann den Funke-Zeitungen, doch m\u00fcsse man bei allem Optimismus Trumps ganz n\u00fcchtern feststellen, dass Putin daran nicht im Geringsten interessiert sei. &#8222;Er h\u00e4lt an seinem Ziel fest, die Ukraine zu vernichten, um sie seinem russischen Reich einzuverleiben&#8220;, sagt die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses im EU-Parlament.<\/p>\n<p><b>+++ 06:30 Selenskyj sieht &#8222;Schritt in die richtige Richtung&#8220;, der aber nicht weit genug geht +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj lobt das 17. Sanktionspaket, das die EU am Dienstag verabschiedet hatte. &#8222;Dies ist ein Schritt in die richtige Richtung, und es sollte so viele Sanktionsschritte geben, wie n\u00f6tig sind, damit Russland sich f\u00fcr den Frieden interessiert und den vollen Preis f\u00fcr seine Aggression und seinen Wunsch, den Krieg zu verl\u00e4ngern, zu sp\u00fcren bekommt&#8220;, sagt er. Es gebe einen Sanktionsbeschluss des Vereinigten K\u00f6nigreichs und der EU, &#8222;und es w\u00e4re gut, wenn auch die Vereinigten Staaten dazu beitragen w\u00fcrden&#8220;. <\/p>\n<p><b>+++ 06:06 Kanada will beim Aufbau des ukrainischen Rentensystems helfen +++<\/b><br \/>Kanada will nach Angaben von Finanzminister Francois-Philippe Champagne die Ukraine beim Aufbau eines Rentensystems nach seinem Vorbild unterst\u00fctzen. &#8222;Wir haben auch dar\u00fcber nachgedacht, wie wir eventuell zusammenarbeiten k\u00f6nnten, um bew\u00e4hrte Verfahren beim Aufbau eines Rentensystems in der Ukraine auszutauschen&#8220;, sagt er auf einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Finanzminister Serhii Marchenko zu Beginn der G7-Treffen in Banff, Kanada.<\/p>\n<p><b>+++ 05:35 CDU-Politiker Hardt: EU kommt an Versch\u00e4rfung der Sanktionen nicht vorbei +++<\/b><br \/>Neue Sanktionen gegen Russland wegen des Ukraine-Kriegs m\u00fcssen nach Ansicht des au\u00dfenpolitischen Sprechers der Unions-Bundestagsfraktion, J\u00fcrgen Hardt, jetzt vor allem die russischen \u00d6l-Exporte treffen. &#8222;Die Finanzierung des brutalen russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine durch \u00d6lverk\u00e4ufe muss beendet werden&#8220;, sagt Hardt den Funke-Zeitungen. Europa komme an einer Versch\u00e4rfung der Sanktionen nicht vorbei, nachdem der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin auch nach dem Telefonat mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump nicht zu einem Waffenstillstand bereit sei. &#8222;Der Hebel hierf\u00fcr sind der \u00d6lpreis und die Beendigung der \u00d6lverk\u00e4ufe \u00fcber die russische Schattenflotte&#8220;, f\u00fcgt der CDU-Politiker hinzu.<\/p>\n<p><b>+++ 04:44 Rubio: Russland wird bald Waffenruhe-Plan vorlegen +++<\/b><br \/>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio erwartet nach eigenen Worten von Russland in K\u00fcrze die Pr\u00e4sentation eines ungef\u00e4hren Waffenruhe-Plans mit der Ukraine. &#8222;Irgendwann, vielleicht in ein paar Tagen oder hoffentlich noch in dieser Woche, wird die russische Seite die Bedingungen vorlegen, die sie gerne sehen w\u00fcrde&#8220;, sagt Rubio im US-Senat. Diese Grundz\u00fcge seien dann auch ein wichtiger Hinweis auf Moskaus &#8222;wahre Absichten&#8220;. Der Zeitrahmen ergebe sich aus dem Telefonat, das Pr\u00e4sident Donald Trump am Montag mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin gef\u00fchrt habe, sowie aus seinem eigenen Gespr\u00e4ch mit dem russischen Au\u00dfenminister Sergej Lawrow am Wochenende.<\/p>\n<p><b>+++ 03:48 Kanzleramtschef Frei: Putin spielt auf Zeit +++<\/b><br \/>Kanzleramtschef Thorsten Frei wirft Russland vor, kein wirkliches Interesse an einer Waffenruhe in der Ukraine zu haben und auf Zeit zu spielen. Gerade in den vergangenen Tagen sei deutlich geworden, &#8222;dass Russland ganz offensichtlich gar kein Interesse daran hat, dass die Waffen schweigen&#8220;, sagt der CDU-Politiker in der ZDF-Talkshow &#8222;Markus Lanz&#8220;. &#8222;Ganz im Gegenteil. In den letzten Tagen haben die Drohnenangriffe nochmal zugenommen, auch an Sch\u00e4rfe zugenommen.&#8220; Putin spiele ganz offensichtlich auf Zeit und versuche auch, die Europ\u00e4er und die Amerikaner gegeneinander auszuspielen. Mit Blick auf das von der EU beschlossene 17. Sanktionspaket gegen Russland sagt Frei, neben der russischen &#8222;Schattenflotte&#8220; und einzelnen Firmen und Akteuren m\u00fcssten auch der Energiesektor und der Finanzsektor sehr viel mutiger in den Blick genommen werden. An einem 18. Paket werde gearbeitet.<\/p>\n<p><b>+++ 02:49 Berufung gescheitert: Georgiens Ex-Pr\u00e4sident muss in Haft bleiben +++<\/b><br \/>Ein georgisches Gericht hat die Berufung des seit 2021 inhaftierten Ex-Pr\u00e4sidenten Michail Saakaschwili zur\u00fcckgewiesen und dessen Haftstrafe bekr\u00e4ftigt. &#8222;Das Berufungsgericht in Tiflis hat das Urteil best\u00e4tigt&#8220;, sagt Saakaschwilis Anwalt Beka Basilaia. Der pro-westliche Politiker war im M\u00e4rz wegen Missbrauchs \u00f6ffentlicher Gelder und illegalem Grenz\u00fcbertritt zu insgesamt zw\u00f6lf Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde wiederholt als politische Vergeltungsma\u00dfnahme angeprangert. Saakaschwili war 2021 wegen des Vorwurfs des Amtsmissbrauchs festgenommen worden. In der Haft verschlechterte sich der Gesundheitszustand des 57-J\u00e4hrigen und er verlor nach Angaben seiner \u00c4rzte mehr als die H\u00e4lfte seines K\u00f6rpergewichts. Nach einem 50-t\u00e4gigen Hungerstreik wurde Saakaschwili in ein Krankenhaus verlegt und wird dort seit 2022 festgehalten. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj beschuldigt Russland, Saakaschwili indirekt &#8222;durch die georgischen Beh\u00f6rden&#8220; umbringen zu lassen. Selenskyj hatte Saakaschwili die ukrainische Staatsb\u00fcrgerschaft verliehen und ihn im Jahr 2019 zu seinem Berater ernannt.<\/p>\n<p><b>+++ 01:45 Selenskyj: Es ist Amerika, das Russland f\u00fcrchtet +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj setzt auf die USA als Motor in m\u00f6glichen Friedensverhandlungen mit Russland. &#8222;Es ist Amerika, das von Russland gef\u00fcrchtet wird, und es ist der amerikanische Einfluss, der viele Leben retten kann, wenn er als Druckmittel eingesetzt wird, um Putin zur Beendigung des Krieges zu bewegen&#8220;, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videobotschaft. &#8222;Es ist wichtig, dass sich Amerika weiterhin f\u00fcr die Ann\u00e4herung an den Frieden einsetzt.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 00:45 Waffenruhe-Gespr\u00e4che: Meloni dankt dem Papst +++<\/b><br \/>Papst Leo XIV. hat nach Worten der italienischen Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni seine Bereitschaft bekr\u00e4ftigt, Gastgeber f\u00fcr Verhandlungen zu einer Beendigung des Ukraine-Kriegs zu sein. Meloni berichtet von einem Telefonat mit dem Pontifex, in dem dieser die Verf\u00fcgbarkeit des Vatikans als neutralen Ort f\u00fcr m\u00f6gliche Verhandlungen zwischen dem Aggressor aus Moskau und Kiew best\u00e4tigte. Meloni teilt mit, dass sie bei einer Telefonkonferenz am Montag unter anderem mit US-Pr\u00e4sident Donald Trump und europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs gebeten wurde, nochmal bei Papst Leo nachzufragen. Dies habe sie dann schnell getan. Sie danke dem Pontifex f\u00fcr seinen Einsatz und seinen Willen, an einem fairen und dauerhaften Frieden in der Ukraine mitzuarbeiten, hei\u00dft es aus dem B\u00fcro der Ministerpr\u00e4sidentin in Rom.<\/p>\n<p><b>+++ 23:27 Wadephul verordnet dem Westen &#8222;strategische Geduld&#8220; +++<\/b><br \/>Der Weg zum Ende des Ukraine-Krieges erfordert nach den Worten von Au\u00dfenminister Johann Wadephul einen langen Atem. &#8222;Man braucht jetzt strategische Geduld&#8220;, sagt der CDU-Politiker im ZDF-&#8222;heute journal&#8220;. Wadephul spricht von einer Mischung aus wirtschaftlichem Druck auf Russland, einer milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzung der Ukraine und der M\u00f6glichkeit, zu Verhandlungen zu kommen. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin taktiere und wolle den Krieg gegen die Ukraine weiterf\u00fchren. Er merke aber langsam, dass er ans Ende seiner milit\u00e4rischen, politischen und wirtschaftlichen M\u00f6glichkeiten komme.<\/p>\n<p><b>+++ 22:22 USA: Erwarten von Russland Liste mit Bedingungen f\u00fcr Waffenruhe +++<\/b><br \/>Nach dem Telefonat zwischen Donald Trump und Wladimir Putin will Russland den USA laut US-Au\u00dfenminister Marco Rubio schriftlich mitteilen, welche Bedingungen es f\u00fcr eine Waffenruhe mit der Ukraine stellt. Rubio sagt im US-Senat, man warte auf diese Liste, um besser einsch\u00e4tzen zu k\u00f6nnen, was Putin genau plane. Konkrete Fortschritte bei einer Feuerpause habe das Gespr\u00e4ch aber nicht gebracht \u2013 zur Entt\u00e4uschung vieler europ\u00e4ischer Partner.<\/p>\n<p><b>+++ 22:06 Kriewald: Darum will Kiew den Krieg fortsetzen +++<br \/><\/b>Im Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Putin werden die Maximalforderungen des Kremls einmal mehr deutlich. Doch &#8222;die Ukraine darf jetzt nicht Gebiete abgeben, die Russland noch gar nicht besetzt hat&#8220;, sagt ntv-Reporterin Nadja Kriewald und erkl\u00e4rt, warum Kiew auf die Fortf\u00fchrung des Krieges setzt.<\/p>\n<p><b>+++ 21:44 Friedensforscher: Trump erkennt Hinhaltetaktik nicht +++<br \/><\/b>Nach ihrem Telefonat ziehen Trump und Putin unterschiedliche Bilanzen. Mittels Sanktionen erh\u00f6ht die EU nun den Druck auf Moskau. Das mittlerweile 17. Paket enthalte jedoch keine neuen Ma\u00dfnahmen, so der Friedensforscher Christian von Soest. Zudem erkennt Washington nicht, welches Spiel Moskau spielt, wie der Experte erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-44-Friedensforscher-Trump-erkennt-Hinhaltetaktik-nicht--article25781587.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Gr\u00fcnen im Bundestag fordern von der neuen Bundesregierung ein klares Bekenntnis gegen eine m\u00f6gliche Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-129307","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114548516071636301","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129307","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=129307"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129307\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129307"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129307"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129307"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}