{"id":129709,"date":"2025-05-22T03:28:14","date_gmt":"2025-05-22T03:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/129709\/"},"modified":"2025-05-22T03:28:14","modified_gmt":"2025-05-22T03:28:14","slug":"trump-coin-trump-empfaengt-hauptinvestoren-zu-gala-dinner","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/129709\/","title":{"rendered":"Trump-Coin: Trump empf\u00e4ngt Hauptinvestoren zu Gala-Dinner"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 22.05.2025 03:56 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>220 Investoren haben viel Geld in Trumps Kryptow\u00e4hrung gesteckt, um bei einem Dinner in dessen Golfclub dabei zu sein. Ihr Ziel: beim US-Pr\u00e4sidenten f\u00fcr ihre Unternehmen werben. Wer schon jetzt gewonnen hat: die Trumps.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>Von Birgit Eger, ARD Washington\n                        <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00dcber die Teilnehmer des Gala-Dinners wei\u00df man wenig: Justin Sun, die Firma MemeCore und Kain Warwick haben sich zur Teilnahme \u00f6ffentlich ge\u00e4u\u00dfert. Sie sind Kryptounternehmer aus Hongkong, Singapur und Australien. Aber die meisten der anderen 220 G\u00e4ste und Gewinner des Trump-Coin-Spenden-Wettbewerbs wollen bei dem Dinner anonym bleiben. Journalisten und Kameras sind nicht zugelassen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAlle haben eines gemeinsam: Sie haben mindestens zwei Millionen Dollar in den Trump-Coin investiert. Der Gewinner &#8211; nur bekannt unter dem K\u00fcrzel SUN &#8211; habe sogar rund 4,5 Millionen US-Dollar bezahlt, schreibt die Washington Post. Alles, um bei dem Essen im Golfclub der Trump-Familie dabei zu sein. Sie wollen f\u00fcr ihre Unternehmen werben und vermutlich den Pr\u00e4sidenten f\u00fcr Vereinfachungen im Kryptohandel gewinnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Abendessen ist ein Projekt der Trump-Familie. Der US-Pr\u00e4sident selbst profitiert davon nicht direkt. Das Dinner findet im privaten Golfclub statt und nicht im Wei\u00dfen Haus. Sonst w\u00e4re das ganz klar ein Gesetzesversto\u00df, sagt Frank Emmert, Jura-Professor in Indiana. Denn dann w\u00fcrde Donald Trump staatliche Ressourcen nutzen So nutze er nur seinen Namen, um G\u00e4ste zu gewinnen.<\/p>\n<p>    Die Trump-Familie verdient zweifach<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Chance auf eine Teilnahme an dem Abendessen hatte theoretisch jeder, der in Trumps Kryptow\u00e4hrung investierte. Aber nur die 220 gro\u00dfz\u00fcgigsten Spender bekamen eine Zusage. Die Trump-Familie verdient zwei Mal an der Spendengala: \u00fcber das Kryptohandelsportal Fight Fight Fight, an dem sie mit ihren Partnern die Mehrheit halten, und durch die Wertsteigerung des eigenen Trump-Coins.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSeit Januar haben die Familie und ihre Gesch\u00e4ftsfreunde 34 Millionen Dollar an Handelsgeb\u00fchren und 312 Millionen Dollar durch den Verkauf der Coins eingenommen, schreibt die Washington Post. Viele andere K\u00e4ufer des Trump-Coins hatten weniger Erfolg: Denn der ist von wenigen Cent zwar erst auf 75 Dollar gestiegen, dann aber wieder gesunken, auf aktuell etwa 14 Dollar. Jurist Emmert ordnet den Trump-Coin deshalb als reines Spekulationsobjekt ein.<\/p>\n<p>    Politisch brisanter Zeitpunkt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Zeitpunkt des Dinners ist politisch brisant: Im US-Senat wird gerade ein Gesetz \u00fcber sogenannte Stable coins, eine sicherere Art der Kryprow\u00e4hrung, diskutiert. Es geht um Regeln f\u00fcr den Handel, um Transparenz und Sicherheiten. Noch ist nicht mal klar, welche Regulierungsbeh\u00f6rde f\u00fcr die verschiedenen Kryprow\u00e4hrungen zust\u00e4ndig ist und welche Rolle das digitalen Digitale Geld im Finanzsystem spielen soll.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBrady Dale vom online Magazin Axios sieht den Gesetzgebungsprozess kritisch. Denn die Beh\u00f6rden, die die Gesetze schreiben, seien selber in der Kryptobranche engagiert.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Wei\u00dfe Haus bestreitet einen pers\u00f6nlichen Vorteil des Pr\u00e4sidenten. Spenden-Dinner f\u00fcr Pr\u00e4sidenten hat es immer gegeben. Das Ungew\u00f6hnliche in diesem Fall: Die meisten Spender sind nur dem Gastgeber bekannt. Die \u00d6ffentlichkeit kann nicht nachvollziehen, wer Einfluss auf den Pr\u00e4sidenten nehmen will.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 22.05.2025 03:56 Uhr 220 Investoren haben viel Geld in Trumps Kryptow\u00e4hrung gesteckt, um bei einem Dinner in&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":129710,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,30,12017,171,174,113,173,172],"class_list":{"0":"post-129709","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-krypto","14":"tag-markets","15":"tag-maerkte","16":"tag-trump","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114549365716593189","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129709","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=129709"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/129709\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/129710"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=129709"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=129709"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=129709"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}