{"id":130148,"date":"2025-05-22T07:34:11","date_gmt":"2025-05-22T07:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/130148\/"},"modified":"2025-05-22T07:34:11","modified_gmt":"2025-05-22T07:34:11","slug":"ki-experte-dr-daniel-trauth-trend-zu-foederierter-ki","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/130148\/","title":{"rendered":"KI-Experte Dr. Daniel Trauth: Trend zu F\u00f6derierter KI"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">22.05.2025 \u2013 09:25<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von dataMatters GmbH\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/178332\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dataMatters GmbH<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/b664a650-763e-46be-a62a-163da3a96c8f\/dataMatters_Dr.%20Daniel%20Trauth%20-2.jpg.jpg\" data-description=\"Dr. Daniel Trauth, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer dataMatters GmbH \/ Quelle:dataMatters GmbH \" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"682ed153270000fd2c83bf11\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/ki-experte-dr-daniel-trauth-trend-zu-f-derierter-ki.jpeg\"   alt=\"KI-Experte Dr. Daniel Trauth: Trend zu F\u00f6derierter KI\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>KI-Experte Dr. Daniel Trauth: Trend zu F\u00f6derierter KI<\/b><\/p>\n<p><b>Chef des RWTH-Startups dataMatters: \u201eFederated AI und Edge Computing sorgen f\u00fcr mehr Datenschutz etwa in der Medizin oder in Smart Cities.\u201c<\/b><\/p>\n<p><b>K\u00f6ln, 22. Mai 2025<\/b> \u2013 \u201eDer Trend bei K\u00fcnstlicher Intelligenz l\u00e4uft nicht nur darauf hinaus, dass wir immer gr\u00f6\u00dfere KI-Rechenzentren ben\u00f6tigen\u201c, sagt der KI-Experte Dr. Daniel Trauth, \u201esondern parallel dazu erleben wir eine Entwicklung in Richtung Endger\u00e4te-KI.\u201c In Fachkreisen hei\u00dft das \u201eFederated AI\u201c (F\u00f6derierte K\u00fcnstliche Intelligenz) und meint KI-Modelle, die Daten auf den Ger\u00e4ten, mit denen sie erfasst werden, gleich verarbeiten, statt alles zentral zu sammeln. Durch \u201eFederated Learning\u201c lassen sich vortrainierte KI-Modelle ohne zentralen Datenaustausch in den Ger\u00e4ten zu Ende trainieren. Die Verteilung der Verarbeitungs\u00adleistung wird \u201eEdge Computing\u201c genannt.<\/p>\n<p><b>KI-Chips in vielen Endger\u00e4ten<\/b><\/p>\n<p>\u201eDie Kombination aus Federated AI und Edge Computing erlaubt eine Balance zwischen lokaler und zentraler KI, die die Nutzung von K\u00fcnstlicher Intelligenz im Alltag k\u00fcnftig ma\u00dfgeblich pr\u00e4gen wird\u201c, ist Dr. Daniel Trauth \u00fcberzeugt. Er gibt Beispiele f\u00fcr die Folgen: \u201eKI-Chips werden k\u00fcnftig in Smart\u00adphones, Computeruhren, Kameras, vielen medizinischen Ger\u00e4ten und zahlreichen Sensoren aller Art verbaut sein.\u201c Sein Unternehmen dataMatters setzt auf F\u00f6derierte KI f\u00fcr Smart Cities: Die von Sensoren \u00fcberall in einer Stadt aufgenommenen sogenannten Rohdaten (Temperatur, CO2-Werte, Verkehrs\u00adfl\u00fcsse etc.) werden weitgehend am Ort der Erfassung ausgewertet und nur die Ergebnisse an eine kommunale Informationszentrale \u00fcbermittelt. <\/p>\n<p>Dieses Vorgehen ist nach Angaben des KI-Experten vor allem f\u00fcr Anwendungen zu empfehlen, bei denen sensible Daten erfasst werden. Als Beispiel nennt er die Personenz\u00e4hlung in einer Fu\u00df\u00adg\u00e4ngerzone durch Kameras, um dadurch Informationen zur st\u00e4rkeren Belebung von Innenst\u00e4dten zu erlangen. \u201eDie Z\u00e4hlung erfolgt mittels KI in der Kamera und nur das Ergebnis, aber nicht die Gesichter der Passanten, werden weiter \u00fcbermittelt\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Daniel Trauth. Er spricht von einem neuen Paradigma des \u201ekonzeptionell integrierten Daten\u00adschutzes durch die Ent\u00adpersonalisierung der Daten am Punkt der Erfassung.\u201c In dem von seinem Unternehmen dataMatters entwickelten Smart-City-Betriebssystem urbanOS stellt Federated Learning einen zentralen Bestandteil der datenschutz-konformen \u201eSmartisierung\u201c von St\u00e4dten und Kommunen dar.<\/p>\n<p><b>F\u00f6derierte KI im Gesundheitswesen<\/b><\/p>\n<p>Neben Smart Cities ist F\u00f6derierte KI auch im Gesundheitswesen auf dem Vormarsch, sagt der KI-Experte. Er nennt beispielhaft ein EU-Projekt von EUCAIM (European Federation for Cancer Images), bei dem Kliniken aus zahlreichen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern ein f\u00f6deriertes KI-Modell zur Krebsdiagnose trainieren, ohne Patientendaten auszutauschen. <\/p>\n<p>Dr. Daniel Trauth verweist auf Sch\u00e4tzungen der Marktforschungsfirma IDC, wonach 2025 weltweit Investitionen von 2,3 Milliarden Dollar in f\u00f6derierte KI-Technologien flie\u00dfen sollen. Die Konkurrenz von Gartner prognostiziert, dass bis 2028 \u00fcber 60 Prozent der KI-Modelle in daten\u00adsensiblen Branchen f\u00f6derierte Ans\u00e4tze nutzen werden. <\/p>\n<p>\u201eDabei gibt es zwei Herausforderungen\u201c, erkl\u00e4rt der KI-Experte, \u201edie geringe Rechenleistung der Endger\u00e4te, und die Stabilit\u00e4t der \u00dcbertragungswege, um den Ausfall einzelner Ger\u00e4te w\u00e4hrend eines KI-Trainingszyklus zu vermeiden.\u201c Doch die Zeit arbeite f\u00fcr F\u00f6derierte KI und Edge Computing, weil die Endger\u00e4te immer leistungsf\u00e4higer w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Bei der Daten\u00fcbertragung zwischen den in Smart Cities \u00fcber die Stadt verteilten Sensoren und den kommunalen Informationszentralen setzt dataMatters auf den Funkstandard LoRaWAN (Longe Range Wide Area Networks). Dr. Daniel Trauth: \u201eDa die Rohdaten schon in den Endger\u00e4ten wie beispiels\u00adweise Kameras verarbeitet werden, ist das Volumen der aggregierten Daten f\u00fcr die LoRaWAN-\u00dcbertragung vergleichsweise gering.\u201c Er sagt voraus: \u201eLoRaWAN-Netzwerke werden eine ma\u00dfgebliche Rolle im Edge Computing spielen und als ein sicheres und kosteng\u00fcnstiges R\u00fcckgrat der Smart City in vielen Kommunen zum Einsatz kommen.\u201c<\/p>\n<p><b>\u201eKI und Datenschutz vertragen sich sehr gut\u201c<\/b><\/p>\n<p>Dr. Daniel Trauth nimmt eine Einordnung vor: \u201eEs wird h\u00e4ufig behauptet, dass die strikte Datenschutz\u00adgesetzgebung in Europa den Fortschritten bei K\u00fcnstlicher Intelligenz entgegen\u00adstehe. Doch Federated AI ist ein gutes Beispiel daf\u00fcr, wie sich dadurch innovative neue Ans\u00e4tze entwickeln, die dem berechtigten Interesse der Bev\u00f6lkerung an der Wahrung ihrer Privatsph\u00e4re Rechnung tragen und gleichzeitig die Vorteile K\u00fcnstlicher Intelligenz zum Tragen bringen. KI und Datenschutz vertragen sich sehr gut.\u201c<\/p>\n<p><b>dataMatters<\/b> (<a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.datamatters.io\">www.datamatters.io<\/a>) ist auf die Nutzung K\u00fcnstlicher Intelligenz in der Realwirtschaft spezialisiert. Ein\u00adsatzgebiete: Smart City, Smart Factory, Industrie 4.0, Smart Building, IoT, Maschinen- und Anlagenbau, Gesundheits\u00adwesen, Agrarwirtschaft u.v.a.m. Dabei werden \u00fcber Sensoren Daten aus dem realen Betrieb erfasst, in Daten\u00adr\u00e4umen gesammelt und dort mittels KI-Software analysiert bzw. an KI-Systeme der Kommunen bzw. Firmen zur Weiter\u00adverarbeitung \u00fcber\u00adgeben. Anhand der Ergebnisse l\u00e4sst sich der Betrieb effizienter, nachhaltiger und wirtschaftlicher f\u00fchren. Anwendungs\u00ad\u00adbeispiele: Park\u00adraum\u00adbewirt\u00adschaftung, Fr\u00fchwarnsysteme f\u00fcr Anomalien wie beispielsweise Extrem\u00adwetter, Maschinen\u00adverschlei\u00df oder Rohrbruch, Heizungs-\/Beleuchtungs\u00adautomatisierung in Geb\u00e4uden, CO2-Footprint-Erfassung anhand realer Daten und vieles mehr. So greifen bspw. Kommu\u00adnen gerne auf urbanOS, das erste f\u00fcr Smart Cities optimierte Betriebssystem von dataMatters zur\u00fcck, um die urbane Lebensqualit\u00e4t und Nach\u00adhaltigkeit zu erh\u00f6hen. Dr.-Ing. Dipl.-Wirt. Ing. Daniel Trauth hat dataMatters aus der RWTH Aachen aus\u00adgegr\u00fcndet und zu einem inter\u00adnationalen Player an der Schnitt\u00adstelle zwischen Realwirtschaft und KI gef\u00fchrt. Er wurde hierf\u00fcr mit \u00fcber 20 Ehrungen (RWTH Spin-off Award 2019, digitalPioneer 2020 u.v.a.m.) ausgezeichnet. Als Co-Chairman des \u201eReal-World AI Forum\u201c in der globalen Denkfabrik Diplomatic Council ber\u00e4t er die Vereinten Nationen unter anderem bez\u00fcglich Smart Cities.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen:<\/b> dataMatters GmbH, K\u00f6ln (Sitz\/Entwicklungszentrum)<br \/>\nund H\u00fcrth (Showroom),  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.datamatters.io\">www.datamatters.io<\/a><b>, <\/b> <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto:info@datamatters.io\">info@datamatters.io<\/a><b>, <\/b><br \/>\n<b>PRESSE:<\/b>  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto:presse@datamatters.io\">presse@datamatters.io<\/a><b>Presseagentur:<\/b> euromarcom public relations, <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto:team@euromarcom.de\"><br \/>\n <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/178332\/mailto:team@euromarcom.de\">team@euromarcom.de<\/a>,  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.euromarcom.de\">www.euromarcom.de<\/a><\/p>\n<p>&#8211; &#8211; &#8211; &#8211;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"22.05.2025 \u2013 09:25 dataMatters GmbH KI-Experte Dr. Daniel Trauth: Trend zu F\u00f6derierter KI Chef des RWTH-Startups dataMatters: \u201eFederated&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":130149,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3477,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1209,178,180,179,181,12],"class_list":{"0":"post-130148","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-bild","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-germany","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-nordrhein-westfalen","20":"tag-presse","21":"tag-pressemeldung","22":"tag-pressemitteilung","23":"tag-pressemitteilungen","24":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114550333274795946","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130148","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=130148"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130148\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/130149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=130148"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=130148"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=130148"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}