{"id":130257,"date":"2025-05-22T08:35:09","date_gmt":"2025-05-22T08:35:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/130257\/"},"modified":"2025-05-22T08:35:09","modified_gmt":"2025-05-22T08:35:09","slug":"in-berlin-gestorben-eva-vom-kuenstler-paar-eva-adele-ist-tot-regional","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/130257\/","title":{"rendered":"In Berlin gestorben: Eva vom K\u00fcnstler-Paar Eva &#038; Adele ist tot | Regional"},"content":{"rendered":"<p>Berlin \u2013 <b>Sie waren ein Gesamtkunstwerk und geh\u00f6rten bei Vernissagen schon fast zum Inventar: Nun ist die K\u00fcnstlerin Eva des bekannten Berliner Duos Eva &amp; Adele tot. <\/b><\/p>\n<p>Sie starb in der gemeinsamen Wohnung in Berlin-Charlottenburg, wie ihre Partnerin Adele der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch sagte. \u201eIch habe sie begleitet zu Hause\u201c, schilderte sie. Nach einer Operation an der Lendenwirbels\u00e4ule habe Eva zuletzt die Energie gefehlt. <\/p>\n<p>Institution in Berlin<\/p>\n<p>Eva &amp; Adele waren eine Institution in <a href=\"https:\/\/www.bild.de\/regional\/berlin\/berlin-regional\/home-15823246.bild.html\" class=\"text-link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a>, aber auch weit \u00fcber die Grenzen der Hauptstadt hinaus. Erstmals begegnet sind sie sich 1988, seit 1991 war das Duo als wandelndes Kunstwerk auf internationalen Kulturevents und Partys zu finden. <\/p>\n<p><b>Ihr Erkennungsmerkmal: die stets identische und meist schrille Aufmachung \u2013 mit kahlrasierten K\u00f6pfen und extravaganten Kost\u00fcmen. Privates hielten Eva &amp; Adele stets geheim. Sogar ihr Alter haben sie nie verraten.<\/b><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" width=\"992\" height=\"558\" alt=\"Privates, unter anderem ihr Alter, hielten Eva &amp; Adele stets geheim. In Berlin waren sie bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen aber nicht wegzudenken\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/f6a59a65701b044a9a3454eb84f3344f,21a253b0\"   class=\"landscape\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p class=\"fig__caption__text\">Eva &amp; Adele waren bei \u00f6ffentlichen Veranstaltungen in Berlin nicht wegzudenken<\/p>\n<p>Foto: Annette Riedl\/dpa<\/p>\n<p>\u201eWir waren Tag und Nacht zusammen, seit Jahrzehnten. Wir haben das unglaublich gut gerockt\u201c, sagte Adele in der R\u00fcckschau. \u201eEva hatte enorme Kraft und Disziplin. F\u00fcr sie war Kunst das h\u00f6chste Gut, was es auf der Welt gibt. Sie war aber nicht nur stark, sie war auch besonders zart und empfindsam.\u201c<\/p>\n<p>Adele will weiter als K\u00fcnstlerin arbeiten <\/p>\n<p>Nun muss Adele alleine ihren Weg gehen. \u201eIch werde weiter k\u00fcnstlerisch arbeiten\u201c, k\u00fcndige sie an. \u201eDas hat auch Eva mir zum Schluss gesagt: \u201aBitte arbeite weiter\u2018.\u201c Jetzt will Adele zuerst ein gro\u00dfes Projekt mit 201 Leinw\u00e4nden, an dem beide seit Jahren arbeiten, zu Ende bringen.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch<\/p>\n<p>Geplant ist auch eine Eva &amp; Adele-Stiftung. \u201eDas haben wir schon vor einigen Jahren festgelegt.\u201c Ziel der Stiftung werde es sein, Projekte zu f\u00f6rdern, die das k\u00fcnstlerische Gesamtwerk des Duos reflektieren. <\/p>\n<p>Auch international erfolgreich<\/p>\n<p>Bildende Kunst in ihrer ganzen Vielfalt, Fotos, Videos, Installationen und Performances \u2013 Eva &amp; Adele entzogen sich k\u00fcnstlerischen Schubladen und erfanden sich immer wieder neu. Auch international hatten sie damit Erfolg: Das Pariser Museum f\u00fcr moderne Kunst (MAM) widmete dem K\u00fcnstler-Paar 2016 eine Retrospektive. <\/p>\n<p>Adele nun zur\u00fcck in der Zukunft<\/p>\n<p>Kunst und Privates trennten beide konsequent. Zu ihrer Herkunft sagten sie nur so viel: \u201eWir kommen aus der Zukunft.\u201c <\/p>\n<p> An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram <\/p>\n<p> Um mit Inhalten aus Instagram und anderen sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung. <\/p>\n<p> soziale Netzwerke aktivieren  Um eingebettete Inhalte anzuzeigen, ist Ihre jederzeit widerrufliche Einwilligung (\u00fcber den Schalter oder \u00fcber &#8220; <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Tracking widerrufen\"> Widerruf Tracking und Cookies<\/a> &#8220; am Seitenende) zur Verarbeitung personenbezogener Daten n\u00f6tig.  Dabei k\u00f6nnen Daten in Drittl\u00e4nder wie die USA \u00fcbermittelt werden (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO). Mit dem Aktivieren des Inhalts stimmen Sie zu. Weitere Infos finden Sie <a class=\"embed-placeholder__text-link\" href=\"#\" rel=\"noopener noreferrer\" title=\"Zu den Privatsph\u00e4re Einstellungen\"> hier<\/a>. <\/p>\n<p><b>In einem Post bei Instagram hie\u00df es nun: \u201eEva ist heute zur\u00fcck in die Zukunft gegangen. Sie hat diese Welt verlassen und die ewige B\u00fchne betreten.\u201c<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin \u2013 Sie waren ein Gesamtkunstwerk und geh\u00f6rten bei Vernissagen schon fast zum Inventar: Nun ist die K\u00fcnstlerin&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":130258,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,2075,3910,14117,2705,2264,45],"class_list":{"0":"post-130257","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-kunst","12":"tag-kuenstler","13":"tag-kunstwerk","14":"tag-malerei","15":"tag-museum","16":"tag-texttospeech"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114550572696537558","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130257","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=130257"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130257\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/130258"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=130257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=130257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=130257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}