{"id":130582,"date":"2025-05-22T11:32:08","date_gmt":"2025-05-22T11:32:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/130582\/"},"modified":"2025-05-22T11:32:08","modified_gmt":"2025-05-22T11:32:08","slug":"unverantwortliche-fehler-schwerer-unfall-bei-stapellauf-von-zerstoerer-in-nordkorea","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/130582\/","title":{"rendered":"&#8222;Unverantwortliche Fehler&#8220;: &#8222;Schwerer Unfall&#8220; bei Stapellauf von Zerst\u00f6rer in Nordkorea"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Unverantwortliche Fehler&#8220;<br \/>\n                &#8222;Schwerer Unfall&#8220; bei Stapellauf von Zerst\u00f6rer in Nordkorea <\/p>\n<p>\t\t\t\t              22.05.2025, 05:40 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Das neue Kriegsschiff der nordkoreanischen Marine ist 5000 Tonnen schwer und kann mit taktischen Atom-Raketen best\u00fcckt werden. Beim Stapellauf kippt der Zerst\u00f6rer jedoch um. Machthaber Kim ist erbost \u00fcber die operative Nachl\u00e4ssigkeit seiner Kommandeure. <\/strong><\/p>\n<p>In Nordkorea ist es Staatsmedien zufolge bei einer feierlichen Zeremonie f\u00fcr einen neuen Zerst\u00f6rer der nordkoreanischen Marine zu einem schweren Unfall gekommen. Wie die staatliche nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA berichtete, ereignete sich &#8222;ein schwerer Unfall durch einen Gleichgewichtsverlust&#8220;, als ein neuer 5000 Tonnen schwerer Zerst\u00f6rer in der \u00f6stlichen Hafenstadt Chongjin vom Stapel gelassen wurde. Dem s\u00fcdkoreanischen Milit\u00e4r zufolge kippte das Schiff um und lag seitw\u00e4rts im Wasser.<\/p>\n<p>Laut KCNA waren &#8222;unerfahrene Kommandeure und operative Nachl\u00e4ssigkeit&#8220; f\u00fcr den Unfall verantwortlich. Bei dem Missgeschick seien &#8222;einige Teile des Bodens des Kriegsschiffs zerdr\u00fcckt&#8220; worden. Kim Jong Un bezeichnete den Vorfall laut KCNA als &#8222;kriminellen Akt, der durch absolute Nachl\u00e4ssigkeit verursacht wurde&#8220; und der &#8222;nicht toleriert werden&#8220; k\u00f6nne. Die &#8222;unverantwortlichen Fehler&#8220; der zust\u00e4ndigen Beamten w\u00fcrden Thema bei der n\u00e4chsten Vollversammlung des Zentralkomitees der Partei sein.<\/p>\n<p>Das s\u00fcdkoreanische Milit\u00e4r erkl\u00e4rte, Nordkorea habe um die Zeit der ersten Berichterstattung \u00fcber den fehlgeschlagenen Stapellauf mehrere Marschflugk\u00f6rper von einem Gebiet s\u00fcdlich des Hafens aus abgefeuert. Details wurden zun\u00e4chst nicht bekannt. Das Milit\u00e4r teilte weiter mit, die Geheimdienste S\u00fcdkoreas und der USA h\u00e4tten die Vorbereitungen f\u00fcr den Stapellauf beobachtet.<\/p>\n<p>Das auf Nordkorea spezialisierte US-Analyse-Zentrum 38 North berichtete vergangene Woche, dass das Schiff seitlich zu Wasser gelassen werden sollte. Ein L\u00e4ngsstapellauf &#8211; mit dem Heck voran &#8211; sei vielleicht nicht m\u00f6glich, weil der Werftkai keine Neigung aufweise, so 38 North. Milit\u00e4ranalysten zufolge ist in Nordkorea bisher nicht beobachtet worden, dass Kriegsschiffe mit dem nun gescheiterten Querstapellauf zu Wasser gelassen wurden.<\/p>\n<p>Im April war im Hafen von Nampho im Westen Nordkoreas ebenfalls im Beisein von Kim ein Kriegsschiff \u00e4hnlicher Gr\u00f6\u00dfe vom Stapel gelaufen. Diese 5000-Tonnen-Zerst\u00f6rer sind die bislang gr\u00f6\u00dften Kriegsschiffe des Landes. Sie sind Teil der Bem\u00fchungen Kims, die nordkoreanische Flotte durch Schiffe zu st\u00e4rken, die mit Dutzenden von Raketen best\u00fcckt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nordkorea-Experten zufolge kam die Bekanntgabe des j\u00fcngsten Vorfalls ungew\u00f6hnlich fr\u00fch, zumal das abgeschottete Land Fehlschl\u00e4ge mitunter \u00fcberhaupt nicht \u00f6ffentlich einr\u00e4umt. In der Vergangenheit sind zwar derartige Vorkommnisse bekanntgeworden &#8211; wie beispielsweise gescheiterte Starts von Tr\u00e4gerraketen oder auch Naturkatastrophen. Sie wurden dann aber f\u00fcr die Propaganda genutzt, indem die Rolle der F\u00fchrung in Pj\u00f6ngjang bei der L\u00f6sung der Probleme hervorgehoben wurde.<\/p>\n<p> Pj\u00f6ngjang Verb\u00fcndeter Russlands<\/p>\n<p>Das diplomatisch weitgehend isolierte Nordkorea strebt nach eigenen Angaben den Besitz von Nuklearwaffen an, um Bedrohungen durch die USA und ihre Verb\u00fcndeten, darunter S\u00fcdkorea, entgegenzuwirken. Die beiden Koreas befinden sich technisch gesehen weiterhin im Krieg, da der Konflikt zwischen 1950 und 1953 mit einem Waffenstillstand und nicht mit einem Friedensvertrag endete.<\/p>\n<p>Die Beziehungen zwischen beiden L\u00e4ndern befinden sich derzeit an einem Tiefpunkt. Kim hatte S\u00fcdkorea im vergangenen Jahr als &#8222;Hauptfeind&#8220; bezeichnet. Nordkorea f\u00fchrt regelm\u00e4\u00dfig Waffentests aus und verst\u00f6\u00dft damit gegen UN-Resolutionen.<\/p>\n<p>Die USA und S\u00fcdkorea werfen Nordkorea zudem vor, Russland mit der Entsendung von mehr als 10.000 nordkoreanischen Soldaten im Krieg gegen die Ukraine zu unterst\u00fctzen. Pj\u00f6ngjang hatte im April erstmals die Entsendung von Truppen nach Russland best\u00e4tigt. Analysten zufolge erhofft Kim sich im Gegenzug fortschrittliche Technologie von Moskau sowie Kampferfahrung f\u00fcr seine Soldaten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Unverantwortliche Fehler&#8220; &#8222;Schwerer Unfall&#8220; bei Stapellauf von Zerst\u00f6rer in Nordkorea 22.05.2025, 05:40 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":130583,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[662,13,7370,14,15,885,48517,16,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-130582","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-atomwaffen","9":"tag-headlines","10":"tag-kim-jong-un","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-nordkorea","14":"tag-nordkorea-konflikt","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114551268513864617","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130582","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=130582"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/130582\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/130583"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=130582"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=130582"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=130582"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}