{"id":131031,"date":"2025-05-22T15:32:10","date_gmt":"2025-05-22T15:32:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131031\/"},"modified":"2025-05-22T15:32:10","modified_gmt":"2025-05-22T15:32:10","slug":"dfg-deutsche-forschungsgemeinschaft-entscheidungen-in-zweiter-wettbewerbsrunde-der-exzellenzstrategie-exzellenzkommission-waehlt-70-exzellenzcluster-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131031\/","title":{"rendered":"DFG &#8211; Deutsche Forschungsgemeinschaft &#8211; Entscheidungen in zweiter Wettbewerbsrunde der Exzellenzstrategie: Exzellenzkommission w\u00e4hlt 70 Exzellenzcluster aus"},"content":{"rendered":"<p>Gemeinsame Pressemitteilung von DFG und WR45 Fortsetzungen bereits gef\u00f6rderter Projekte und 25 neue Cluster \/ F\u00f6rderung ab 1. Januar 2026 f\u00fcr sieben Jahre \/ 539 Millionen Euro F\u00f6rdersumme pro Jahr \/ F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten: Zehn Gef\u00f6rderte werden ab Herbst evaluiert, zudem 15 weitere Universit\u00e4ten antragsberechtigt \/ Bekanntgabe der Ergebnisse in Bonn<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"picture__img\" alt=\"Logo: Exzellenzstrategie des Bundes und der L\u00e4nder\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/logo-exstra-266-de-data.png\" loading=\"lazy\"\/><\/p>\n<p>In der zweiten Wettbewerbsrunde der Exzellenzstrategie des Bundes und der L\u00e4nder zur weiteren St\u00e4rkung der Spitzenforschung an den Hochschulen in Deutschland sind die Entscheidungen \u00fcber die k\u00fcnftigen Exzellenzcluster gefallen. Die mit den Wissenschaftler*innen des internationalen Committee of Experts (vormals: Expertengremium) und den Wissenschaftsminister*innen des Bundes und der L\u00e4nder besetzte Exzellenzkommission w\u00e4hlte am Donnerstag, den 22. Mai 2025, in Bonn aus 98 F\u00f6rderantr\u00e4gen insgesamt 70 Exzellenzcluster zur F\u00f6rderung aus. Damit wurde die maximale Zahl an Projekten bewilligt, die in der Verwaltungsvereinbarung von Bund und L\u00e4ndern zur Exzellenzstrategie vorgesehen ist. Sie wurde auch von der Wissenschaft mit Blick auf die internationale Wettbewerbsf\u00e4higkeit des deutschen Hochschul- und Wissenschaftssystems f\u00fcr dringend w\u00fcnschenswert erachtet.<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten Cluster und ihre antragstellenden Universit\u00e4ten sowie die Hochschulorte der Cluster finden sich in einer direkt abrufbaren\u00a0<a class=\"link-icon link-icon--download-pdf\" href=\"https:\/\/www.dfg.de\/resource\/blob\/357306\/0ea6896108889a755f7a7e96d755540e\/250522-exstra-liste-karte-exc-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gesamtliste und Deutschlandkarte(Download)<\/a> und auch unter<\/p>\n<p>Die Entscheidungen der Exzellenzkommission wurden im Anschluss an die Sitzung in Bonn und via Livestreaming durch den diesj\u00e4hrigen Vorsitzenden der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz des Bundes und der L\u00e4nder (GWK) und Nieders\u00e4chsischen Minister f\u00fcr Wissenschaft und Kunst, Falko Mohrs, und die diesj\u00e4hrige stellvertretende GWK-Vorsitzende und Bundesministerin f\u00fcr Forschung, Technologie und Raumfahrt, Dorothee B\u00e4r, bekannt gegeben. Die Pr\u00e4sidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professorin Dr. Katja Becker, und der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Professor Dr. Wolfgang Wick, erl\u00e4uterten das Verfahren und die Abl\u00e4ufe der Entscheidung. Gem\u00e4\u00df der Verwaltungsvereinbarung zwischen Bund und L\u00e4ndern zur Exzellenzstrategie wird die F\u00f6rderlinie Exzellenzcluster von der DFG durchgef\u00fchrt. Der WR f\u00fchrt die F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten durch, f\u00fcr welche die Cluster-Entscheidungen eine zentrale Grundlage sind.\u00a0<\/p>\n<p>Alle Beteiligten hoben bei der Bekanntgabe die au\u00dferordentlich hohe Qualit\u00e4t der zur Auswahl gestandenen F\u00f6rderantr\u00e4ge und die wissenschaftliche Exzellenz der schlie\u00dflich ausgew\u00e4hlten Projekte hervor. Ebenso unterstrichen sie die Wissenschaftsgeleitetheit des Auswahlverfahrens durch einvernehmliche F\u00f6rderentscheidungen von Wissenschaft und Politik auf der Grundlage internationaler wissenschaftlicher Begutachtungen und unter ausschlie\u00dflich wissenschaftlichen Qualit\u00e4tskriterien.<\/p>\n<p>Die jetzigen Entscheidungen sind das Ergebnis eines Wettbewerbs zwischen bereits gef\u00f6rderten und neu beantragten Exzellenzclustern. Von den 98 zur Auswahl stehenden F\u00f6rderantr\u00e4gen kamen 57 von Projekten, die bereits in der ersten Wettbewerbsrunde der Exzellenzstrategie erfolgreich waren und seit dem 1. Januar 2019 gef\u00f6rdert werden; damit hatten alle bereits gef\u00f6rderten Cluster einen Fortsetzungsantrag gestellt. Bei den neu eingereichten F\u00f6rderantr\u00e4gen waren nach der Ausschreibung der zweiten Wettbewerbsrunde im Dezember 2022 zun\u00e4chst 143 Antragsskizzen bei der DFG eingegangen. Aus diesen w\u00e4hlte das Committee of Experts nach vorangegangenen Begutachtungen durch international besetzte Wissenschaftler*innen-Panels am 1. Februar 2024 insgesamt 41 Antragsskizzen aus, die danach zu F\u00f6rderantr\u00e4gen ausgearbeitet wurden.\u00a0<\/p>\n<p>Insgesamt kamen die 98 F\u00f6rderantr\u00e4ge von 47 Universit\u00e4ten. 66 Antr\u00e4ge wurden von einer einzelnen Universit\u00e4t, 21 Antr\u00e4ge von zwei und elf Antr\u00e4ge von drei Universit\u00e4ten gemeinsam gestellt.\u00a0<\/p>\n<p>Alle Antr\u00e4ge wurden zwischen November 2024 und Februar 2025 in 32 Panels von insgesamt mehr als 400 Wissenschaftler*innen begutachtet, von denen rund 90 Prozent aus dem Ausland kamen. Auf dieser Grundlage fand nun vom 19. bis zum 21. Mai im Bonner Wissenschaftszentrum zun\u00e4chst im Committee of Experts eine vergleichende Bewertung statt und traf die Exzellenzkommission schlie\u00dflich am 22. Mai die Auswahlentscheidungen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Von den 70 dabei ausgew\u00e4hlten Exzellenzclustern sind 45 Fortsetzungen bereits gef\u00f6rderter Cluster und 25 neue Cluster. Sie kommen von insgesamt 43 Universit\u00e4ten aus 13 Bundesl\u00e4ndern. 43 der 70 Cluster werden von einer einzelnen Universit\u00e4t getragen, 18 von zwei und neun von drei Universit\u00e4ten im Verbund. F\u00fcnf Cluster werden von Universit\u00e4ten aus mehreren Bundesl\u00e4ndern getragen.<\/p>\n<p>Nahezu s\u00e4mtliche Cluster sehen die\u00a0Beteiligung au\u00dferuniversit\u00e4rer Partner vor. Die Mehrzahl wird dabei von interdisziplin\u00e4ren Konsortien getragen.<strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die nun ausgew\u00e4hlten Exzellenzcluster werden ab dem 1. Januar 2026 f\u00fcr sieben Jahre gef\u00f6rdert. Die jetzt erstmals bewilligten 25 neuen Exzellenzcluster k\u00f6nnen sich danach um eine zweite F\u00f6rderperiode von ebenfalls sieben Jahren bewerben, um die sie dann ihrerseits in einen Wettbewerb mit neuen Clusterantr\u00e4gen treten.\u00a0<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der Verwaltungsvereinbarung zur Exzellenzstrategie sind f\u00fcr die Exzellenzcluster insgesamt j\u00e4hrlich rund 539 Millionen Euro F\u00f6rdermittel vorgesehen, die zu 75 Prozent vom Bund und zu 25 Prozent vom jeweiligen Sitzland beziehungsweise den jeweiligen Sitzl\u00e4ndern bereitgestellt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Da die maximale Zahl an Clustern ausgew\u00e4hlt wurde und nahezu alle ausgew\u00e4hlten Cluster F\u00f6rdermittel im oberen Bereich der m\u00f6glichen Antragssumme zwischen drei und zehn Millionen Euro pro Jahr beantragt hatten, ist eine lineare Anpassung der F\u00f6rdersummen notwendig. Sie werden gegen\u00fcber den Antragssummen um circa 24 Prozent abgesenkt, was in etwa vergleichbar ist mit entsprechenden Absenkungen in der ersten Wettbewerbsrunde. Bereits gef\u00f6rderte Cluster, die nicht fortgesetzt werden, erhalten eine degressive zweij\u00e4hrige Auslauffinanzierung in H\u00f6he von 70 beziehungsweise 30 Prozent der F\u00f6rdermittel.<\/p>\n<p>Die jetzige Entscheidung \u00fcber die Exzellenzcluster ist zugleich grundlegend f\u00fcr den Wettbewerb in der F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten. In dieser werden als Ergebnis der ersten Wettbewerbsrunde seit dem 1. November 2019 zehn Universit\u00e4ten und ein Universit\u00e4tsverbund aus drei Universit\u00e4ten gef\u00f6rdert.\u00a0<\/p>\n<p>Mit den heutigen Entscheidungen steht fest, dass zehn der elf gef\u00f6rderten Exzellenzeinrichtungen die notwendige Anzahl von mindestens zwei beziehungsweise im Fall des Exzellenzverbunds von drei Exzellenzclustern erreicht haben. Sie erf\u00fcllen damit weiterhin die formale Voraussetzung in der F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten. Eine Exzellenzeinrichtung scheidet zum 1. Januar 2027 aus der F\u00f6rderung aus, da sie nicht mehr \u00fcber die notwendige Anzahl von Exzellenzclustern verf\u00fcgt.\u00a0<\/p>\n<p>Die \u00fcbrigen zehn Exzellenzeinrichtungen sind nun aufgefordert, bis zum 1. August 2025 einen Selbstbericht einzureichen. Auf dieser Grundlage werden sie von Ende September bis Dezember 2025 im Rahmen von Ortsbesuchen durch internationale Gutachter*innen evaluiert. Das Committee of Experts wird im M\u00e4rz 2026 \u00fcber die Weiterf\u00f6rderung der evaluierten Einrichtungen entscheiden und die Ergebnisse der Einzelevaluationen der Exzellenzkommission zur Best\u00e4tigung vorlegen. Im Falle eines positiven Evaluationsergebnisses beginnt f\u00fcr die Exzellenzeinrichtungen die neue F\u00f6rderphase am 1. Januar 2027.\u00a0<\/p>\n<p>Durch die erreichte Anzahl an erfolgreich eingeworbenen Exzellenzclustern sind zudem 15 weitere Universit\u00e4ten berechtigt, einen Antrag in der zweiten Wettbewerbsrunde der F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten zu stellen. Durch das Ausscheiden einer bisherigen Exzellenzeinrichtung aus der F\u00f6rderung k\u00f6nnen insgesamt bis zu f\u00fcnf neue Pl\u00e4tze besetzt werden.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Einzeluniversit\u00e4ten und Universit\u00e4tsverb\u00fcnde, die einen Antrag in der F\u00f6rderlinie planen, m\u00fcssen hierzu bis zum 27. Juni 2025 zun\u00e4chst eine Absichtserkl\u00e4rung und bis zum 12. November 2025 einen Antrag einreichen. Die Entscheidungen \u00fcber diese Antr\u00e4ge in der F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten fallen Anfang Oktober 2026 in der Exzellenzkommission, F\u00f6rderbeginn ist der 1. Januar 2027.<\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen<strong>Medienkontakt:<\/strong><\/p>\n<p>Marco Finetti, Leiter Presse- und \u00d6ffentlichkeitsarbeit der DFG, Tel. +49\u00a0228\u00a0885-2230,\u00a0<br \/><a class=\"link-icon link-icon--email\" href=\"https:\/\/www.dfg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/mailto:marco.finetti@dfg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">marco.finetti@dfg.de(externer Link)<\/a><\/p>\n<p>Georg Scholl, Leiter Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit des WR, Tel. +49\u00a0221 3776\u00a0243,<br \/><a class=\"link-icon link-icon--email\" href=\"https:\/\/www.dfg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/mailto:georg.scholl@wissenschaftsrat.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">georg.scholl@wissenschaftsrat.de(externer Link)<\/a><\/p>\n<p>Ansprechpersonen in den Gesch\u00e4ftsstellen von DFG und WR:<\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die F\u00f6rderlinie Exzellenzcluster<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Christine Petry, Leiterin Gruppe Exzellenzstrategie und Forschungsimpulse, Tel. +49\u00a0228\u00a0885-2355,\u00a0<br \/><a class=\"link-icon link-icon--email\" href=\"https:\/\/www.dfg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/mailto:christine.petry@dfg.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">christine.petry@dfg.de(externer Link)<\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr die F\u00f6rderlinie Exzellenzuniversit\u00e4ten<\/strong><\/p>\n<p>Dr. Inka Spang-Grau, Leiterin Abteilung Exzellenzstrategie, Tel.\u00a0+49\u00a0221\u00a03776-281,<br \/><a class=\"link-icon link-icon--email\" href=\"https:\/\/www.dfg.de\/de\/service\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/mailto:inka.spang-grau@wissenschaftsrat.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">inka.spang-grau@wissenschaftsrat.de(externer Link)<\/a><\/p>\n<p>Weitere ausf\u00fchrliche Informationen zur Exzellenzstrategie auch unter:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Gemeinsame Pressemitteilung von DFG und WR45 Fortsetzungen bereits gef\u00f6rderter Projekte und 25 neue Cluster \/ F\u00f6rderung ab 1.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":131032,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[1349,13,14,15,181,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-131031","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelles","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-pressemitteilungen","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114552212568620281","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131031","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131031"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131031\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131032"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131031"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131031"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131031"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}