{"id":131039,"date":"2025-05-22T15:36:09","date_gmt":"2025-05-22T15:36:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131039\/"},"modified":"2025-05-22T15:36:09","modified_gmt":"2025-05-22T15:36:09","slug":"chemnitz-6-sehenswerte-stuecke-im-theater-im-juni-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131039\/","title":{"rendered":"Chemnitz: 6 sehenswerte St\u00fccke im Theater im Juni 2025"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Schauspiel in Chemnitz: &#8222;Goldst\u00fcck&#8220; im ehemaligen Puppentheater<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDer Druck steigt: Der rechte Rand wird st\u00e4rker und versucht, Geschichten und Bem\u00fchungen f\u00fcr mehr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung der Geschlechter zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Davon will auch das St\u00fcck &#8222;Goldst\u00fcck&#8220; erz\u00e4hlen. Der Theaterabend handelt von einer Frau, die sich m\u00fchsam aus einer schwierigen Beziehung befreien will. Sie hat h\u00e4usliche Gewalt \u00fcberlebt und muss nun alle b\u00fcrokratischen H\u00fcrden \u00fcberwinden, um finanziell unabh\u00e4ngig zu werden. W\u00e4hrend ihres Kampfes rutscht ihr Kind in die rechte Szene ab und radikalisiert sich zusehends. Den Text zur Inszenierung schrieb die Autorin Verena G\u00fcntner, die schon mit ihrem Deb\u00fctroman &#8222;es bringen&#8220; die Kritik \u00fcberzeugte und mit ihrem Roman &#8222;Power&#8220; f\u00fcr den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert war. Das Theaterkollektiv Pi\u00e8rre.Vers hat sich zuletzt in mehreren Arbeiten mit Verbrechen und Widerstand im Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Ihre St\u00fccke wurden als bewegend und emotional, klug und mitrei\u00dfend gelobt. Nun untersuchen sie das neue Erstarken der rechten Kr\u00e4fte in unserer Gegenwart und stellen ihm eine feministische Geschichte entgegen.\u00a0\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Goldst\u00fcck&#8220; von Verena G\u00fcntner<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Im ehemaligen Puppentheater<br \/>An der Markthalle 7<br \/>09111 Chemnitz<\/p>\n<p>Termine:<br \/>13. Juni, 19 Uhr<br \/>14. Juni, 19 Uhr<\/p>\n<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">Musiktheater in Chemnitz: &#8222;Louise&#8220; im Opernhaus<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nLouise will ausbrechen. Sie ist gut beh\u00fctet aufgewachsen, doch allm\u00e4hlich kommt ihr das elterliche Heim beengt und bedr\u00fcckend vor. Dabei lebt sie doch in Paris, einer Stadt, in der so viel m\u00f6glich ist. Mit dem K\u00fcnstler Julien will sie ausbrechen, ihren Tr\u00e4umen folgen und die Boh\u00e8me erobern, vielleicht Schriftstellerin werden. Die Oper &#8222;Louise&#8220; von Gustave Charpentier war nach der Premiere 1900 ein riesiger Erfolg, der nach einigen Jahrzehnten jedoch fast komplett vergessen ist. Nicht ganz zu Recht, wie die Inszenierung an der Chemnitzer Oper beweist. Regisseurin Rahel Thiel gelingt es, laut dem Kritiker Roland Dippel bei &#8222;<a href=\"https:\/\/www.die-deutsche-buehne.de\/kritiken\/theater-chemnitz-louise-thiel\/\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Louise&quot; in Chemnitz in &quot;Der deutschen B\u00fchne&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;f3a527c8-995b-42fb-b1b7-5c0e43d3631d&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu &quot;Louise&quot; in Chemnitz in &quot;Der deutschen B\u00fchne&quot;&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der deutschen B\u00fchne<\/a>&#8222;, die Beziehungen von Louise in ganz vielen Details wunderbar auszumalen. Dabei \u00fcberzeugt auch das Ensemble. Die Solistinnen und Solisten spiegeln die Figuren in ihrem Gesang wider, agieren &#8222;beeindruckend&#8220; oder &#8222;bet\u00f6rend&#8220;.\u202f\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Louise&#8220; von Gustave Charpentier<\/p>\n<p>Adresse: <br \/>Opernhaus<br \/>Theaterplatz 2<br \/>09111 Chemnitz<\/p>\n<p>Dauer: 165 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>8. Juni, 17 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung6\" class=\"jumpLabel\">F\u00dcR KURZENTSCHLOSSENE:<\/a><\/p>\n<p><a name=\"sprung7\" class=\"jumpLabel\">Figurentheater in Chemnitz: &#8222;Versuch \u00fcber meinen Gro\u00dfvater&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nEs ist eine gewagte Frage, die in deutschen Familien nie gestellt wurde oder selten gestellt wird \u2013 aus Angst vor den Antworten: Was haben die eigenen Vorfahren w\u00e4hrend der Nazi-Herrschaft getan, wie haben sie sich beteiligt? Gundula Hoffmann, die Chefin des Chemnitzer Puppentheaters, hat mit &#8222;Versuch \u00fcber meinen Gro\u00dfvater&#8220; den Blick in die Vergangenheit gewagt. Gemeinsam mit Karen Breece, einer Expertin f\u00fcr dokumentarisches Theater, hat sich Hoffmann in die Recherche gest\u00fcrzt und erz\u00e4hlt auf der B\u00fchne von ihren Entdeckungen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDabei geht es ihr nicht darum, in der R\u00fcckschau Taten zu verurteilen. Sie will wissen, was diese Taten und das Schweigen dar\u00fcber mit ihr machen, wie es sich auf ihr Leben ausgewirkt hat. Begleitet wird sie dabei von ihrem Onkel, der in Form einer Puppe auf der B\u00fchne pr\u00e4sent ist. Wie dieser Puppenmann teilweise von drei Menschen \u00fcber die B\u00fchne bewegt wird, ist etwas Besonderes, meint der <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen\/chemnitz\/chemnitz-stollberg\/figurentheater-versuch-grossvater-kultur-news-100.html\" title=\"Chemnitz: St\u00fcck blickt auf Holocaust, Vertreibung und eine schmerzhafte Familiengeschichte\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MDR KULTUR-Theaterkritiker Wolfgang Schilling<\/a> nach einer Probe. Dabei zeigt er sich auch fasziniert, dass Gundula Hoffmann diese Geschichte so mutig auf der B\u00fchne erz\u00e4hlt.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Versuch \u00fcber meinen Gro\u00dfvater&#8220;<br \/>Ein Rechercheprojekt des Figurentheaters Chemnitz<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Spinnbau<br \/>Altchemnitzer Stra\u00dfe 27<br \/>09120 Chemnitz<\/p>\n<p>Dauer: 70 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>30. Mai, 20 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Schauspiel in Chemnitz: &#8222;Goldst\u00fcck&#8220; im ehemaligen Puppentheater Der Druck steigt: Der rechte Rand wird st\u00e4rker und versucht, Geschichten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":131040,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1851],"tags":[86,96,2770,3364,29,6421,89,19404,548,663,3934,98,26726,92,30,13,99,95,87,88,91,80,84,90,100,101,93,81,85,82,14,15,97,26727,83,859,12,94,7138],"class_list":{"0":"post-131039","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-chemnitz","8":"tag-artour","9":"tag-buehne","10":"tag-chemnitz","11":"tag-de","12":"tag-deutschland","13":"tag-empfehlungen","14":"tag-erlebnis-musik","15":"tag-erzgebirge","16":"tag-eu","17":"tag-europa","18":"tag-europe","19":"tag-feature","20":"tag-figurentheater","21":"tag-film","22":"tag-germany","23":"tag-headlines","24":"tag-hoerspiele","25":"tag-kino","26":"tag-kino-royal","27":"tag-kinoroyal","28":"tag-klassik","29":"tag-kultur","30":"tag-kulturfernsehen","31":"tag-lebenslaeufe","32":"tag-lesezeit","33":"tag-lesung","34":"tag-literatur","35":"tag-mdr","36":"tag-mdr-figaro","37":"tag-mdr-kultur","38":"tag-nachrichten","39":"tag-news","40":"tag-oper","41":"tag-puppentheater","42":"tag-radio","43":"tag-sachsen","44":"tag-schlagzeilen","45":"tag-theater","46":"tag-zwickau"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114552227956542521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131039","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131039"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131039\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131040"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131039"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131039"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131039"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}