{"id":131362,"date":"2025-05-22T18:29:08","date_gmt":"2025-05-22T18:29:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131362\/"},"modified":"2025-05-22T18:29:08","modified_gmt":"2025-05-22T18:29:08","slug":"dieser-wuppertaler-radelt-1000-kilometer-bis-nach-goeteborg-fuer-den-guten-zweck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131362\/","title":{"rendered":"Dieser Wuppertaler radelt 1000 Kilometer bis nach G\u00f6teborg f\u00fcr den guten Zweck"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wenn andere mit Zug und Flugzeug gem\u00fctlich L\u00e4ndergrenzen \u00fcberqueren, schn\u00fcrt Frank Wallbaum seine Radschuhe. Jetzt startete der Wuppertaler zu einer besonderen Reise: Mit dem Fahrrad geht es in knapp einer Woche rund 1000 Kilometer nach G\u00f6teborg, und das ganz ohne elektrische Unterst\u00fctzung. Dass diese Tour mehr ist als nur ein sportliches Abenteuer, zeigt sich beim Blick aufs Ziel: Spenden f\u00fcr den Verein Unterbarmer Kinderteller, der benachteiligten Kindern in Wuppertal nicht nur warme Mahlzeiten und Freizeitangebote bietet, sondern jetzt auch Fahrr\u00e4der bereitstellen will.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Denn viele der angemeldeten Kinder besitzen bislang kein eigenes Fahrrad oder k\u00f6nnen nicht Radfahren, ein Umstand, den der Verein \u00e4ndern m\u00f6chte. \u201eWuppertal ist auf dem Weg, Fahrradstadt zu werden. Deshalb sammeln wir derzeit gebrauchte Fahrr\u00e4der, die wir gemeinsam mit den Kindern wieder reparieren wollen\u201c, erkl\u00e4rt Markus Pilters, Vorsitzender des Unterbarmer Kindertellers. Dabei werden die Fahrr\u00e4der instandgesetzt, und Helme sowie Werkzeuge besorgt, um den Kindern eine sichere Fahrerfahrung zu erm\u00f6glichen. Der Verein plant, im Anschluss den Kindern Fahrr\u00e4der und Helme zu \u00fcbergeben und sie an der nahegelegenen Trasse das Fahrradfahren zu lehren. \u201eAktuell haben wir 24 Kinder angemeldet, aber erst acht Fahrr\u00e4der\u201c, so Pilters, der darum bittet, gebrauchte Kinderfahrr\u00e4der f\u00fcr Kinder im Alter von sechs bis zw\u00f6lf Jahren zu spenden. Wallbaum f\u00fchlt sich dieser Aufgabe verbunden. \u201eMir liegt das Projekt besonders am Herzen\u201c, erkl\u00e4rt er, \u201eBewegung, Selbstst\u00e4ndigkeit und ein positives K\u00f6rpergef\u00fchl sind f\u00fcr Kinder enorm wichtig.\u201c<\/p>\n<p>\u201eMan muss sich auch<br \/>mal herausfordern\u201c      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Idee zu der Spendenaktion entstand fast wie nebenbei. Wallbaum will seine Schwester in Schweden besuchen. \u201eDa dachte ich mir, ich mache noch mal eine Tour und verbinde das eine mit dem anderen.\u201c Es ist nicht seine erste: Im Oktober 2023 radelte er in dreieinhalb Tagen nach Berlin \u2013 560 Kilometer. Freunde, Bekannte und Kollegen spendeten damals rund 2000 Euro, die durch eine Verdopplungsaktion der Bethe-Stiftung zu 4000 Euro wurden. Jetzt soll die Fahrt nach G\u00f6teborg noch eine Schippe drauflegen. \u201eMan muss sich auch mal herausfordern\u201c, so Wallbaum, und blickt auf eine Strecke mit 400 Kilometer mehr als die vorherige nach Berlin. Dass er diese Herausforderung mit 60 Jahren auf sich nimmt, macht seine Aktion umso bemerkenswerter. Im Alltag ist Wallbaum ebenfalls viel mit dem Rad unterwegs, darunter bis nach K\u00f6ln zur Arbeit. \u00c4rztlich hat er sich durchchecken lassen, gepackt ist auch schon. \u201eIch wollte selbst pro gefahrenem Kilometer einen Euro geben\u201c, sagt Wallbaum. Die H\u00e4lfte des Betrags geht an den Kinderteller, je ein Viertel nach Vietnam und Kambodscha \u2013 L\u00e4nder, in denen er Familien kennengelernt hat, die auf Hilfe angewiesen sind, um ihren Kindern Bildung zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Route ist grob geplant: Zun\u00e4chst Richtung Weser, dann \u00fcber L\u00fcbeck, durch D\u00e4nemark, vorbei an Kopenhagen und Helsingborg \u2013 immer weiter bis zur K\u00fcste nach G\u00f6teborg. Die erste Unterkunft ist in Ahlen gebucht, der Rest wird spontan entschieden. \u201eIch habe einen Puffer von einem Tag eingeplant, es h\u00e4ngt letztendlich auch vom Wetter und der Tagesform ab, wie es l\u00e4uft\u201c. Zur\u00fcck geht es dann aber nicht mehr auf zwei R\u00e4dern, sondern entspannt mit der F\u00e4hre. Bevor es \u00fcberhaupt losgeht, lieb\u00e4ugelt Wallbaum schon mit der n\u00e4chsten Reise: \u201eMeine Schw\u00e4gerin in Salzburg zu besuchen ist vielleicht das \u00fcbern\u00e4chste Ziel.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Tour kann man live mitverfolgen, Frank Wallbaum l\u00e4sst sich tracken, postet Bilder und Videos auf Instagram, die Route wird auch bei Komoot geteilt. Was ihn antreibt? Vielleicht am besten zusammengefasst in seinen eigenen Worten: \u201eErst \u00fcberlege ich mir, ich m\u00f6chte eine Tour machen \u2013 und dann \u00fcberlege ich mir wohin. Ich habe gerne ein Ziel. Aber am Ende ist der Weg das Ziel.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn andere mit Zug und Flugzeug gem\u00fctlich L\u00e4ndergrenzen \u00fcberqueren, schn\u00fcrt Frank Wallbaum seine Radschuhe. 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