{"id":131501,"date":"2025-05-22T19:43:14","date_gmt":"2025-05-22T19:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131501\/"},"modified":"2025-05-22T19:43:14","modified_gmt":"2025-05-22T19:43:14","slug":"junge-frau-wartet-vergeblich-auf-entschaedigung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/131501\/","title":{"rendered":"Junge Frau wartet vergeblich auf Entsch\u00e4digung"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Die meisten Menschen, die so alt sind wie Lorena, stehen auf eigenen Beinen. Sie gehen auf Partys, verlieben sich und bereisen die Welt. Mit 23 Jahren ist das Leben normalerweise spannend.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Bei Lorena hingegen ist nichts normal. Die junge Frau kann nicht auf eigenen Beinen stehen &#8211; es sei denn, sie st\u00fctzt sich auf ihren Stehst\u00e4nder. Sie kann nicht sprechen, nicht essen, nicht laufen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Lorena, deren richtiger Name nicht in der Zeitung stehen soll, hat Pflegegrad 5, die h\u00f6chste Stufe. Rund um die Uhr ist sie auf Unterst\u00fctzung angewiesen. Die junge Frau ist schwerst mehrfach behindert &#8211; die Folge eines Behandlungsfehlers im Kleinkindalter.<\/p>\n<p>Gericht stellt 2014 \u201egroben Behandlungsfehler\u201c fest<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Mehr als 20 Jahre sind seither vergangen. Abschlie\u00dfen kann die Familie aus dem Bodenseekreis damit jedoch immer noch nicht. Denn obwohl das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe den groben Behandlungsfehler der \u00c4rzte des Universit\u00e4tsklinikums Freiburg bereits im Jahr 2014 festgestellt hat, hat Lorena bis heute keinen Cent Entsch\u00e4digung erhalten.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Zum Anfang der Geschichte: Lorena wurde im Februar 2002 geboren und entwickelte sich zun\u00e4chst ganz normal. Dann pl\u00f6tzlich machte sie R\u00fcckschritte, hatte Probleme mit der Nahrungsaufnahme, fiel im Sitzen um.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Im Juni 2003 gingen die Eltern mit ihrer damals anderthalbj\u00e4hrigen Tochter zur Abkl\u00e4rung ins Klinikum Konstanz. Bei der Untersuchung fanden die \u00c4rzte einen Tumor in Lorenas Gehirn.<\/p>\n<p>Lorenas Leben hing am seidenen Faden<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Unverz\u00fcglich wurde das Kleinkind ins Universit\u00e4tsklinikum Freiburg verlegt und schon am n\u00e4chsten Tag operiert. Die OP sei bestens verlaufen und der Tumor vollst\u00e4ndig entfernt worden, berichtet der Vater.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Nach der OP passierte der schwerwiegende Behandlungsfehler: Lorena wurde zu fr\u00fch extubiert. Durch das verfr\u00fchte Herausziehen des Beatmungsschlauches, obwohl zu diesem Zeitpunkt durchgehend fehlende Atemwegs-Schutzreflexe dokumentiert waren, kam es zu einer massiven Aspiration, also einem Eindringen von Fl\u00fcssigkeit in die Atemwege, und anschlie\u00dfend zu einer Lungenentz\u00fcndung. Diese resultierte in einem schweren akuten Atemnotsyndrom (ARDS) mit etwa 100 Lungenrissen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Das damals 18 Monate alte Kind musste knapp sechs Monate lang invasiv beatmet werden. W\u00e4hrend dieser Zeit erlitt sie zahlreiche Episoden von Sauerstoff-Unterversorgung und musste mehrfach reanimiert werden. Das ARDS f\u00fchrte dann aus gutachterlicher Sicht zu multifaktoriellen Sch\u00e4den und im Nachgang zu den neurologischen Sch\u00e4den und der Tetraspastik.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dabei hatte Lorena sogar noch Gl\u00fcck: <a href=\"https:\/\/www.lungeninformationsdienst.de\/krankheiten\/akute-lungenschaeden\/verbreitung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Laut Helmholtz Zentrum M\u00fcnchen stirbt mehr als ein Drittel der betroffenen Patienten an einem schweren ARDS.<\/a><\/p>\n<p>Eltern mussten hohe Prozesskosten bisher selbst bezahlen<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Elf Jahre ist es her, dass das OLG Karlsruhe den groben Behandlungsfehler der \u00c4rzte des Universit\u00e4tsklinikums Freiburg in einem sogenannten Teilend- und Grundurteil festgestellt hat. Dieses Urteil stellt ein prinzipielles Verschulden der Beklagten fest, jedoch noch nicht den abschlie\u00dfenden Umfang oder die Schadensh\u00f6he. Genau dar\u00fcber wird seitdem weiter juristisch gestritten.\u00a0Seit 2014 beauftragt der f\u00fcr den Rechtsstreit zust\u00e4ndige und in Freiburg angesiedelte 13. Zivilsenat immer weitere medizinische Gutachten &#8211; laut Lorenas Vater \u201eohne den Prozess wirklich voranzubringen\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Hinzu kommt: Die Gerichts-, Gutachter- und Anwaltskosten f\u00fcr den Prozess, die sich inzwischen auf mehr als 100.000 Euro belaufen, mussten die Eltern zu einem erheblichen Teil aus eigener Tasche bezahlen.<\/p>\n<p>Scheuen sich die Richter, ein Urteil zu f\u00e4llen?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Scheuen sich die Freiburger Richter, ein abschlie\u00dfendes Urteil zu f\u00e4llen gegen die benachbarte Universit\u00e4tsklinik? Wird hier durch den Senat die Beauftragung nicht zielf\u00fchrender Gutachten gar als M\u00f6glichkeit der Prozessverschleppung genutzt?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eNein\u201c, sagt der Pressesprecher des OLG Karlsruhe, David Stuhlmann. Es handele sich um einen \u201e\u00fcberaus umfangreichen, komplexen und schwierigen Fall, der der Aufkl\u00e4rung in neurop\u00e4diatrischer, lungenfach\u00e4rztlicher und neuroradiologischer Hinsicht bedurfte und immer noch bedarf\u201c.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Was der Pressesprecher unerw\u00e4hnt l\u00e4sst: Dass die zahlreichen und der Redaktion vorliegenden medizinischen Gutachten bereits allesamt eine eindeutige Antwort geben auf die Frage, ob die neurologischen Sch\u00e4digungen von Lorena mit \u00fcberwiegender Wahrscheinlichkeit auf die Folgen des groben Behandlungsfehlers zur\u00fcckzuf\u00fchren sind \u2013 n\u00e4mlich: Ja.<\/p>\n<blockquote class=\"tw-m-0 tw-italic tw-flex tw-items-start before:tw-hidden\">\n<p class=\"tw-text-secondary tw-mb-0 tw-text-base sm:tw-text-base\">Statt Verantwortung zu \u00fcbernehmen, verliert sich das Verfahren in immer neuen Gutachten.<\/p>\n<p>Sven Wilhelmy, Rechtsanwalt<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eWas mich an dem Fall so \u00e4rgert, ist, dass der Behandlungsfehler seit 2014 feststeht \u2013 doch statt einer L\u00f6sung jagt ein Beweisbeschluss den n\u00e4chsten\u201c, sagt Lorenas Rechtsanwalt Sven Wilhelmy, der den Fall Mitte 2022 \u00fcbernommen hat. \u201eStatt Verantwortung zu \u00fcbernehmen, verliert sich das Verfahren in immer neuen Gutachten \u2013 mit monatelangen Wartezeiten.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Ein Vergleich k\u00f6nnte das Verfahren zum Ende bringen. Doch laut Lorenas Eltern weigere sich die Universit\u00e4tsklinik Freiburg beziehungsweise deren Haftpflichtversicherung hartn\u00e4ckig, mit Lorena einen solchen zu schlie\u00dfen. Mit der Krankenversicherung von Lorena hat sich die Universit\u00e4tsklinik Freiburg dagegen schon vor Jahren verglichen.<\/p>\n<p class=\"tw-text-neutral-50 tw-py-2 tw-border-b tw-mb-0 tw-text-sm tw-font-medium tw-border-solid tw-border-b-neutral-80 tw-font-primary\">Empfohlene Artikel<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/themen\/gesundheit\/verdacht-auf-behandlungsfehler-das-koennen-sie-nun-tun-2824213\" class=\"sve-teaser_small sve-teaser_image-right\" aria-label=\"Verdacht auf Behandlungsfehler? Das k\u00f6nnen Sie nun tun\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" width=\"319\" height=\"239\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1c67159b-4674-4154-a39f-ab14d0325ce4.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Verdacht auf Behandlungsfehler? Das k\u00f6nnen Sie nun tun\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.schwaebische.de\/regional\/bayern\/medizinischer-dienst-mehr-als-600-behandlungsfehler-2023-2823781\" class=\"sve-teaser_small sve-teaser_image-right\" aria-label=\"Medizinischer Dienst: Mehr als 600 Behandlungsfehler 2023\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" width=\"319\" height=\"239\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/b18e40fe-c20c-4fc1-ba8b-a5d4920301e9.jpeg\" loading=\"lazy\" alt=\"Medizinischer Dienst: Mehr als 600 Behandlungsfehler 2023\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">\u201eObwohl unsere Forderung mehr als sechs Monate auf dem Tisch lag, kam von der Gegenseite nichts \u2013 kein Gespr\u00e4ch, keine Stellungnahme. Stattdessen verwies man pauschal auf das ausstehende Gutachten \u2013 und brach die Gespr\u00e4che dann ohne Begr\u00fcndung ab\u201c, sagt Lorenas Anwalt.<\/p>\n<p>Kein Vergleich aus Angst vor der Schadensh\u00f6he?<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Der Freiburger Rechtsanwalt Matthias Schwarz, der die Gegenseite vertritt, stellt die Sache anders dar. Man sei durchaus bereit zu einem Vergleich. Jedoch seien mehrere Versuche daran gescheitert, dass keine Unterlagen vorgelegt worden seien, die Aufschluss \u00fcber Lorenas heutigen Gesundheitszustand gegeben h\u00e4tten. Diese seien aber notwendig, um die Schadensh\u00f6he abzusch\u00e4tzen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Dagegen liegen der Redaktion zwei Briefe der Kanzlei von Rechtsanwalt Schwarz an die Kl\u00e4gerin vor, die anderes nahelegen. In den Briefen ist von fehlenden Unterlagen n\u00e4mlich keine Rede, stattdessen aber von \u201e(&#8230;) der doch sehr ambitionierten Schadensberechnung (\u2026)\u201c. Geht es also einzig um die Schadensh\u00f6he, welche die Beklagten vor einem Vergleich zur\u00fcckschrecken l\u00e4sst? Immerhin handelt es sich laut Lorenas Eltern voraussichtlich um eine siebenstellige Summe, die sich zusammensetzt aus Schmerzensgeld, Pflegemehraufwand und Erwerbsschaden.<\/p>\n<blockquote class=\"tw-m-0 tw-italic tw-flex tw-items-start before:tw-hidden\">\n<p class=\"tw-text-secondary tw-mb-0 tw-text-base sm:tw-text-base\">Nat\u00fcrlich zerm\u00fcrbt uns das. Es ist eine irrsinnige Belastung.<\/p>\n<p>Lorenas Vater<\/p><\/blockquote>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Mehr als 20 Jahre liegt der Behandlungsfehler nun zur\u00fcck. Seitdem wird Lorena zu Hause von ihren Eltern versorgt. Die Mutter hat daf\u00fcr ihre Arbeitszeit reduziert. Die Pflege und Betreuung von Lorena stellt die Eltern immer wieder vor Herausforderungen, weil sich ihr Leben fast nur noch um ihre Tochter dreht und Zeit f\u00fcr eigene Unternehmungen Mangelware ist. Wie sie das alles aushalten? \u201eNat\u00fcrlich zerm\u00fcrbt uns das\u201c, sagt Lorenas Vater. \u201eEs ist eine irrsinnige Belastung.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Seit 2005 k\u00e4mpfen Lorenas Eltern darum, dass ihre Tochter ein angemessenes Schmerzensgeld bekommt und dar\u00fcber hinaus f\u00fcr ihre Zukunft abgesichert wird. Ansonsten droht ihr, unverschuldet zum Sozialfall zu werden.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Ein abschlie\u00dfendes Urteil der Freiburger Richter ist nicht in Sicht. \u201eWas fehlt, ist der Wille zur Entscheidung\u201c, sagt Lorenas Rechtsanwalt. \u201eEin Fall, der seit 2005 verhandelt wird, darf 2025 nicht mehr schweben. Das geht einfach nicht.\u201c<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Wom\u00f6glich gibt es f\u00fcr die Eltern aber auch Licht am Ende des Tunnels: Die Tatsache, dass das OLG Karlsruhe am 28. M\u00e4rz 2025 \u2013 eine Woche nach Eingang der Interviewanfrage durch die \u201eSchw\u00e4bische Zeitung\u201c \u2013 einen Pr\u00e4sidiumsbeschluss traf, der die Zusammensetzung des 13. Zivilsenates in Freiburg ver\u00e4ndert, l\u00e4sst zumindest aufhorchen.<\/p>\n<p class=\"paragraph tw-mx-auto tw-mb-6\">Aufgeben ist f\u00fcr Lorenas Eltern ohnehin keine Option.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die meisten Menschen, die so alt sind wie Lorena, stehen auf eigenen Beinen. Sie gehen auf Partys, verlieben&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":131502,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1844],"tags":[48794,48792,48791,1634,21144,3364,29,30,48793,48798,8903,48795,48797,48796],"class_list":{"0":"post-131501","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-karlsruhe","8":"tag-ards","9":"tag-aerztefehler","10":"tag-aerztepfusch","11":"tag-baden-wuerttemberg","12":"tag-behandlungsfehler","13":"tag-de","14":"tag-deutschland","15":"tag-germany","16":"tag-grober-behandlungsfehler","17":"tag-justiz-drama","18":"tag-karlsruhe","19":"tag-oberlandesgericht-karlsruhe","20":"tag-schwerbehindert","21":"tag-zivilsenat-freiburg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114553199396927210","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=131501"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/131501\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/131502"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=131501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=131501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=131501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}