{"id":13192,"date":"2025-04-07T13:53:08","date_gmt":"2025-04-07T13:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/13192\/"},"modified":"2025-04-07T13:53:08","modified_gmt":"2025-04-07T13:53:08","slug":"hoert-auf-amerika-zu-zerstoeren-tausende-protestieren-in-den-usa-und-europa-gegen-donald-trump","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/13192\/","title":{"rendered":"\u201eH\u00f6rt auf, Amerika zu zerst\u00f6ren!\u201c \u2013 Tausende protestieren in den USA und Europa gegen Donald Trump"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Motto \u201eFinger weg!\u201c kommt es landesweit in den US-St\u00e4dten zu Protesten gegen Pr\u00e4sident Trump und seine radikale Politik. In der Hauptstadt Washington kommen mehr als 20.000 Menschen zusammen. Auch in mehreren europ\u00e4ischen St\u00e4dten gibt es Kundgebungen gegen die US-Regierung.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach Wochen der Schockstarre formiert sich zum ersten Mal in der neuen Amtszeit Donald Trumps Widerstand gegen den US-Pr\u00e4sidenten und seine Regierung. Tausende demonstrieren am Samstag in mehreren US-St\u00e4dten. In der Hauptstadt Washington ziehen die Menschen unter dem Motto \u201eFinger weg!\u201c zur in der N\u00e4he des Wei\u00dfen Hauses gelegenen Parkanlage National Mall, um ihren Unmut \u00fcber den Republikaner und dessen Berater Elon Musk kundzutun. <\/p>\n<p>Auch in Dutzenden anderen St\u00e4dten gibt es gro\u00dfe Protestaktionen \u2013 etwa in New York, Atlanta, Boston, Detroit oder Chicago. Die Veranstalter sprechen von \u201eMillionen\u201c Teilnehmern bei insgesamt mehr als 1300 Versammlungen. Offizielle Zahlen oder Sch\u00e4tzungen gibt es nicht. Auch in mehreren europ\u00e4ischen St\u00e4dten gab es Kundgebungen gegen Trump.<\/p>\n<p>Die Demonstranten in Washington tragen Schilder mit Aufschriften wie \u201eNicht mein Pr\u00e4sident!\u201c, \u201eH\u00f6rt auf, Amerika zu zerst\u00f6ren\u201c, \u201eSchande \u00fcber Trump\u201c, \u201eFinger weg vom Rechtsstaat\u201c und \u201eFinger weg von der Sozialversicherung\u201c. Auf anderen Plakaten rufen die Protestierer dazu auf, die Verfassung zu verteidigen, Trump des Amtes zu entheben und das Sozialsystem nicht anzutasten. Ein loses B\u00fcndnis linker Gruppierungen hatte in mehr als tausend US-St\u00e4dten zu Protesten gegen Trump aufgerufen.<\/p>\n<p>Die Demonstranten kritisieren unter anderem Trumps Vorgehen gegen Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung, den Kahlschlag bei Bundesbeh\u00f6rden und Regierungsprogrammen und die <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255853736\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255853736&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">aggressive Zollpolitik<\/a> des Pr\u00e4sidenten. Sie werfen dem 78-J\u00e4hrigen auch vor, die Demokratie und den Rechtsstaat auszuh\u00f6hlen.<\/p>\n<p>\u201eEs ist \u00e4u\u00dferst besorgniserregend zu sehen, was mit unserer Regierung passiert, und dass die Gewaltenteilung vollkommen \u00fcberrannt wird\u201c, sagt die 66-j\u00e4hrige Demonstrantin Jane Ellen Saums. Der B\u00fcrgerrechtsaktivist Graylan Hagler sagt, die Trump-Regierung habe \u201eeinen schlafenden Riesen\u201c geweckt. \u201eWir werden uns nicht setzen, wir werden nicht schweigen, und wir werden nicht weggehen.\u201c<\/p>\n<p>Unter den Demonstranten in Washington sind vier Frauen \u2013 Trish, Laura, Laurel und Jacky. Trish lebt in der US-Hauptstadt, Laura, Laurel und Jacky sind aus den Bundesstaaten North Carolina und Virginia angereist. Sie halten das, was derzeit im Land passiert, f\u00fcr gef\u00e4hrlich. Jacky kritisiert, Trump sei ein \u201eangehender Autokrat\u201c, der lieber mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin anbandele als mit demokratisch gew\u00e4hlten Staatschefs. \u201eWir respektieren die Demokratie, wir respektieren ihre Regeln \u2013 und dies ist eine Regierung, die eine Regel nach der anderen bricht\u201c, beklagt Trish. Trump entfremde das Land von seinen traditionellen Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Die Kritik richtet sich aber nicht nur gegen Trump selbst, sondern auch gegen Tech-Milliard\u00e4r Elon Musk, der sich aus Sicht vieler zu sehr in Regierungsgesch\u00e4fte einmischt. Auch in New York demonstrieren trotz Nieselregens Tausende gegen Trump und Musk \u2013 den Chef des E-Auto-Unternehmens Tesla, der im Wei\u00dfen Haus ein und aus geht. Im Bryant Park halten Demonstranten Schilder in die H\u00f6he mit Aufschriften wie \u201eZieht Elon den Stecker\u201c oder: \u201eIch kann das hier \u00fcberhaupt nur schreiben, weil es ein Bildungsministerium gab\u201c.<\/p>\n<p>Es sind die gr\u00f6\u00dften Proteste gegen Trump seit dessen Amtsantritt im Januar. Dabei wurde mit weitaus weniger Demonstranten gerechnet als nach Trumps erstem Amtsantritt 2017, als allein an einer Gro\u00dfkundgebung in Washington mit dem Namen Women&#8217;s March gesch\u00e4tzt eine halbe Million Menschen teilnahm.<\/p>\n<p>Die Organisatoren der Kundgebung am Samstag in der US-Hauptstadt hatten 20.000 Demonstranten erwartet, am Nachmittag melden sie aber bereits eine deutlich h\u00f6here Teilnehmerzahl.<\/p>\n<p>Demonstrationen gegen Trump und Musk, der f\u00fcr den rechtspopulistischen Pr\u00e4sidenten die K\u00fcrzungen im Staatsapparat vorantreibt, gab es am Samstag auch in europ\u00e4ischen Hauptst\u00e4dten wie Berlin, London, Rom und Paris.<\/p>\n<p>\u201eWas in Amerika passiert, ist jedermanns Problem\u201c, sagte die Demonstrantin Liz Chamberlin in London. Trumps Handelspolitik werde eine \u201eweltweite Rezession\u201c verursachen.<\/p>\n<p>Der US-Politik treibt seit seinem Amtsantritt eine radikale Politikagenda voran, die unter anderem die Au\u00dfenpolitik, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/plus255523042\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/plus255523042&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">die Migrationspolitik<\/a> und die Wirtschaftspolitik umfasst. Der 78-J\u00e4hrige nimmt dabei f\u00fcr einen US-Pr\u00e4sidenten beispiellose Machtbefugnisse f\u00fcr sich in Anspruch, was zu einer wahren Flut von Klagen gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Die Menschen im Land sorgen sich auch um die eigene Wirtschaft, nachdem Trump ein globales Zollpaket verk\u00fcndet hatte, wonach Einfuhren aus allen L\u00e4ndern in die USA mit Strafabgaben belegt werden. Das d\u00fcrfte nicht nur die Weltwirtschaft insgesamt schwer belasten, sondern auch die Preise f\u00fcr Amerikaner steigen lassen. Die neuen Z\u00f6lle kommen hinzu zu diversen anderen bereits eingef\u00fchrten Strafabgaben.<\/p>\n<p>Kurz nach der Verk\u00fcndung des neuen umstrittenen Zollpakets hatte sich Trump f\u00fcr ein verl\u00e4ngertes Golf-Wochenende nach Florida verabschiedet, wo er an einer Club-Meisterschaft teilnahm. Er war deshalb nicht im Wei\u00dfen Haus, als sich die Demonstranten unweit der Regierungszentrale postierten. Doch auch in Florida gab es Protestaktionen gegen ihn.<\/p>\n<p>dpa\/saha<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Unter dem Motto \u201eFinger weg!\u201c kommt es landesweit in den US-St\u00e4dten zu Protesten gegen Pr\u00e4sident Trump und seine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":12099,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,710,114,714,548,663,158,3934,3935,13,713,14,15,110,12,45,113,64,716],"class_list":{"0":"post-13192","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-demonstrationen","11":"tag-donald-geb-1946","12":"tag-elon","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-musk","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-newsteam","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-texttospeech","25":"tag-trump","26":"tag-usa","27":"tag-usa-politik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114297018960389986","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13192"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13192\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/12099"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13192"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}