{"id":132304,"date":"2025-05-23T03:19:16","date_gmt":"2025-05-23T03:19:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132304\/"},"modified":"2025-05-23T03:19:16","modified_gmt":"2025-05-23T03:19:16","slug":"koeln-facebook-daten-gericht-verkuendet-entscheidung-am-freitag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132304\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | Facebook-Daten: Gericht verk\u00fcndet Entscheidung am Freitag"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">K\u00f6ln (dpa) &#8211; Im Fall der Eil-Klage von Verbrauchersch\u00fctzern gegen den Facebook-Konzern Meta wegen der geplanten Verwendung von Nutzerdaten f\u00fcr KI-Training will das Oberlandesgericht K\u00f6ln seine Entscheidung am Freitag verk\u00fcnden. Dies teilte ein Gerichtssprecher nach einer mehrst\u00fcndigen m\u00fcndlichen Verhandlung mit.\u00a0<\/p>\n<p>Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hatte bei dem Gericht eine einstweilige Verf\u00fcgung gegen Meta beantragt. Sie will damit die geplante Nutzung personenbezogener Daten aus Instagram und Facebook f\u00fcr das Training der KI-Software Meta AI stoppen. Zuvor hatten die Verbrauchersch\u00fctzer Meta bereits abgemahnt.\u00a0<\/p>\n<p>Laut Verbraucherzentrale (VZ) hatte Meta Mitte April angek\u00fcndigt, ab dem 27. Mai in seinen Diensten Facebook und Instagram Beitr\u00e4ge europ\u00e4ischer Nutzerinnen und Nutzer f\u00fcr KI-Trainingszwecke zu verwenden. Meta berufe sich dabei auf ein \u00abberechtigtes Interesse\u00bb und verwende die Daten, sofern die Kunden nicht aktiv widerspr\u00e4chen. Die Verbraucherzentrale NRW h\u00e4lt das Vorgehen f\u00fcr nicht rechtens und sieht einen Versto\u00df gegen europ\u00e4isches Datenschutzrecht.\u00a0<\/p>\n<p>Meta: Unser Ansatz entspricht den europ\u00e4ischen Richtlinien<\/p>\n<p>Meta hatte die Vorw\u00fcrfe im Vorfeld der Verhandlung zur\u00fcckgewiesen. Das Vorgehen entspreche den Richtlinien des Europ\u00e4ischen Datenschutzausschusses, hatte ein Sprecher vergangene Woche erkl\u00e4rt. Die Nutzer seien \u00fcber die M\u00f6glichkeit, gegen die Nutzung ihrer Informationen f\u00fcr diese Zwecke Einspruch zu erheben, per E-Mail und In-App-Benachrichtigungen informiert worden.\u00a0<\/p>\n<p>Bereits zuvor hatte Meta die Pl\u00e4ne verteidigt: \u00abDieses Training ist in der Branche \u00fcblich und entscheidend daf\u00fcr, dass unsere modernen KI-Produkte und -Modelle die deutsche Kultur, Sprache und Geschichte zunehmend besser verstehen und wiedergeben\u00bb, hie\u00df es in einer Stellungnahme.\u00a0<\/p>\n<p>VZ: Entwicklung von KI soll auf fairer Grundlage erfolgen<\/p>\n<p>\u00abMit dem Antrag auf einstweilige Verf\u00fcgung wollen wir verhindern, dass Meta Fakten schafft, bevor die Rechtslage gekl\u00e4rt ist\u00bb, hatte VZ-Datenschutzexpertin Christine Steffen im Vorfeld erkl\u00e4rt. \u00abSind die Daten erst einmal f\u00fcr KI verwendet worden, ist ein R\u00fcckruf kaum noch m\u00f6glich.\u00bb Verbraucher sollten die Kontrolle \u00fcber ihre pers\u00f6nlichen Daten behalten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa) &#8211; Im Fall der Eil-Klage von Verbrauchersch\u00fctzern gegen den Facebook-Konzern Meta wegen der geplanten Verwendung von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":132305,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[1743,29,291,30,152,198,1420,670,1209,625,1085],"class_list":{"0":"post-132304","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-datenschutz","9":"tag-deutschland","10":"tag-facebook","11":"tag-germany","12":"tag-instagram","13":"tag-internet","14":"tag-koeln","15":"tag-meta","16":"tag-nordrhein-westfalen","17":"tag-verbraucher","18":"tag-verbraucherschutz"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114554992348690800","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132304"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132304\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/132305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}