{"id":132343,"date":"2025-05-23T03:41:08","date_gmt":"2025-05-23T03:41:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132343\/"},"modified":"2025-05-23T03:41:08","modified_gmt":"2025-05-23T03:41:08","slug":"bilanz-fuers-erste-quartal-2025-zahl-der-abschiebungen-steigt-deutlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132343\/","title":{"rendered":"Bilanz f\u00fcrs erste Quartal 2025: Zahl der Abschiebungen steigt deutlich"},"content":{"rendered":"<p>                    Bilanz f\u00fcrs erste Quartal 2025<br \/>\n                Zahl der Abschiebungen steigt deutlich<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.05.2025, 02:22 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die deutsche Abschiebebilanz des ersten Quartals weist nach oben. Aufs Jahr gerechnet w\u00fcrden 2025 etwa 24.000 ausreisepflichtige Migranten Deutschland verlassen m\u00fcssen, deutlich mehr als in den Vorjahren. Allerdings gehen diese Zahlen noch auf das Konto der alten Bundesregierung. <\/strong><\/p>\n<p>Im ersten Quartal des Jahres 2025 wurden 6151 Menschen aus Deutschland abgeschoben. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linken im Bundestag zur\u00fcck, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr w\u00e4ren das mehr als 24.000 Abschiebungen &#8211; und damit deutlich mehr als in den Vorjahren. Im Jahr 2024 wurden etwa 20.000 Personen aus Deutschland abgeschoben und im Jahr 2023 rund 16.500. Die Zahl k\u00f6nnte in diesem Jahr jedoch noch st\u00e4rker steigen, als die Zahlen des ersten Quartals vermuten lassen: Die Abschiebungen in den ersten Monaten des Jahres lagen noch in der Verantwortung der alten Bundesregierung. Insbesondere CDU und CSU haben angek\u00fcndigt, k\u00fcnftig mehr R\u00fcckf\u00fchrungen durchzuf\u00fchren als bisher.<\/p>\n<p>Die meisten Abschiebungen fanden im ersten Quartal in die T\u00fcrkei, nach Georgien, Frankreich, Spanien und Serbien statt. 157 Menschen wurden in den Irak abgeschoben, f\u00fcnf in den Iran. Bei rund 1700 der Abschiebungen handelt es sich um sogenannte &#8222;Dublin-\u00dcberstellungen&#8220; in andere europ\u00e4ische L\u00e4nder, die nach der Dublin-Verordnung f\u00fcr das Asylverfahren zust\u00e4ndig sind.<\/p>\n<p>Kosten f\u00fcr Charterfl\u00fcge zahlt Frontex<\/p>\n<p>Etwas mehr als ein Drittel der Abschiebungen fand mit kostspieligen Charterfl\u00fcgen statt. Besonders teuer und aufwendig waren Sammelabschiebungen nach Pakistan (462.000 Euro), \u00c4thiopien (418.000 Euro) und Nigeria, Ghana und Kamerun (380.000 Euro). Bei vielen dieser Fl\u00fcge trug allerdings die europ\u00e4ische Grenzschutzagentur Frontex die Kosten.<\/p>\n<p>Die fluchtpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Clara B\u00fcnger, kritisierte das Vorgehen der Beh\u00f6rden. &#8222;Mir sind etliche Abschiebungen bekannt, bei denen die Polizei brutal und ohne jede Empathie vorging. Wir sprechen davon, dass Familien eiskalt auseinandergerissen werden oder davon, dass kranke Menschen regelrecht aus dem Krankenhaus entf\u00fchrt und von dort zum Abschiebeflug gekarrt wurden&#8220;, sagte B\u00fcnger dem RND. &#8222;Das Prinzip scheint zu sein, dass man mit ausreisepflichtigen Menschen fast alles machen kann&#8220;, beklagte die Linken-Politikerin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bilanz f\u00fcrs erste Quartal 2025 Zahl der Abschiebungen steigt deutlich 23.05.2025, 02:22 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":132344,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[414,13,14,15,16,12,10,8,9,11,103,104],"class_list":{"0":"post-132343","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-abschiebung","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-politik","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-welt","19":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114555078870898506","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132343","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132343"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132343\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/132344"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}