{"id":13245,"date":"2025-04-07T14:23:23","date_gmt":"2025-04-07T14:23:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/13245\/"},"modified":"2025-04-07T14:23:23","modified_gmt":"2025-04-07T14:23:23","slug":"muenchner-stadtsparkassenchef-ueber-das-berufsende-hundert-prozent-oder-gar-nicht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/13245\/","title":{"rendered":"M\u00fcnchner Stadtsparkassenchef \u00fcber das Berufsende: &#8222;Hundert Prozent oder gar nicht&#8220;"},"content":{"rendered":"<p><strong>M\u00fcnchen <\/strong>\u2013 Es ist ein ungew\u00f6hnlich offener Schritt unter F\u00fchrungskr\u00e4ften. Der langj\u00e4hrige Chef der <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/stadtsparkasse-muenchen\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">M\u00fcnchner Stadtsparkasse<\/a> Ralf Fleischer machte seine Herzerkrankung publik, die es ihm nicht mehr m\u00f6glich macht, deutlich mehr als 70 Stunden je Woche zu arbeiten. Die AZ hat ihn gesprochen, dar\u00fcber, was er als Privatmann vorhat, wie er zur\u00fcckblickt und welche Hobbys ein Sparkassen-Vorstandschef hat.<\/p>\n<p><strong>AZ: Herr Fleischer, haben Sie es schon genau im Blick, ab wann Sie Privatier sind?<br \/><\/strong>RALF FLEISCHER: Selbstverst\u00e4ndlich. Man kommt nicht umhin, die letzten Tage im Beruf gut zu strukturieren.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/muc_silhouette_short.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p><strong>Sie meinen die \u00dcbergabe an Ihren Nachfolger Bernd Hochberger?<br \/><\/strong>Das auch. Aber vor allem das \u201eAuf Wiedersehen sagen\u201c, die Verabschiedung von Menschen, mit denen ich fast zw\u00f6lf Jahre intensiv zusammengearbeitet habe. Auch Banales, wie B\u00fcro ausr\u00e4umen. Ich bin eher der Typ, der all das vern\u00fcnftig plant.<\/p>\n<p><strong>Stimmt, Sie m\u00fcssen sich im Grunde von mehr als 2000 Mitarbeitern verabschieden. Ist sicher nicht ganz einfach.<br \/><\/strong>Mehr als 2300. Das allein braucht schon einige Tage Zeit.<\/p>\n<p><strong>Wie geht es Ihnen mit der Situation? Der erste Tag als Privatperson nach Jahrzehnten intensiver Arbeit naht.<br \/><\/strong>Insgesamt 42 Jahre, davon 26 als Vorstand. Das bewegt mich nat\u00fcrlich.<\/p>\n<p><strong>Wehm\u00fctig?<br \/><\/strong>Gar keine Frage, auch wehm\u00fctig. Gleichzeitig freue ich mich sehr darauf, Dinge zu tun, die in den letzten 26 Jahren zu kurz gekommen sind. Deutlich zu kurz.<\/p>\n<p>&#8222;Das Problem ist: Wenn man es f\u00fcr sich beh\u00e4lt, entsteht Raum f\u00fcr Spekulationen&#8220;<\/p>\n<p><strong>Sie haben einige Hobbys, welches davon haben Sie bereits im Blick?<br \/><\/strong>Ich liebe Sprachen. Im Gymnasium hatte ich Englisch und Franz\u00f6sisch als Leistungskurse. Nach der Schule gab es die Wahl zwischen einem wirtschaftlichen Schwerpunkt \u2013 wozu ich auch immer eine Affinit\u00e4t hatte \u2013 und Fremdsprachen. Ich schickte damals vier Bewerbungen los. Zwei an Banken, eine in die Versicherungsbranche und eine an einen weltweiten Konzern. Dort konnte man eine Ausbildung mit einem Fremdsprachenstudium kombinieren. Am Ende hatte ich zwei Zusagen von den Geldinstituten und bei den anderen beiden Bewerbungen war ich auf der Warteliste. Da dachte ich mir: Okay, das muss es sein.<\/p>\n<p><strong>Und was bedeutet das nun f\u00fcr Ihre Hobbys als Privatmann?<br \/><\/strong>Ich werde eine weitere Sprache lernen. N\u00e4mlich Spanisch. Zudem will ich mehr Sport machen, weil ich daf\u00fcr viel zu wenig Zeit hatte.<\/p>\n<p><strong>Weitere Projekte?<br \/><\/strong>Ich habe vor ein paar Jahren versucht, Klavier zu lernen. Die Lehrer sind aber verzweifelt, weil ich zu oft absagen musste. Das w\u00e4re also das musikalische Projekt: Klavierspielen lernen.<\/p>\n<p><strong>Sie sprachen von Sport. Darf ich so offen fragen: Das ist Ihnen also trotz Ihrer Herzerkrankung zum Gl\u00fcck m\u00f6glich?<br \/><\/strong>Ja. Die \u00c4rzte sagten nach meiner Operation, ich darf nicht an die absolute Leistungsgrenze gehen, aber Fitnesssport ist gut f\u00fcr mein Herz.<\/p>\n<p><strong>So k\u00f6nnen wir den Bogen spannen zur Tatsache, dass Sie ziemlich offen mit Ihrer Erkrankung umgegangen sind. Sie h\u00e4tten das auch geheim halten k\u00f6nnen. Fanden Sie das selbst ungew\u00f6hnlich transparent in Ihrer Position?<br \/><\/strong>Ich glaube schon. Meine Auffassung ist: Sobald andere Menschen betroffen sind, sollte man offen damit umgehen. Das Problem ist h\u00e4ufig: Wenn man es f\u00fcr sich beh\u00e4lt, entsteht Raum f\u00fcr Spekulationen. Das wollte ich vermeiden. Mein Gegen\u00fcber verdient es, Bescheid zu wissen.<\/p>\n<p><strong>Was glauben Sie, h\u00e4lt andere Kollegen von Ihnen davon ab, so transparent damit umzugehen?<\/strong><br \/>Jeder muss das f\u00fcr sich entscheiden. Man muss auch \u00fcberlegen, in welcher Lebensphase man ist. Nach 42 Berufsjahren beende ich meine Karriere. Da ist es etwas einfacher, das zu erz\u00e4hlen.<\/p>\n<p><strong>Was waren die ersten Reaktionen, als Sie es bekannt gemacht haben?<\/strong><br \/>Erst einmal dutzende Mails von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, manche sorgten sich um mich, andere dankten f\u00fcr die Ehrlichkeit, dankten f\u00fcr die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren.<\/p>\n<p><strong>Das ist doch r\u00fchrend, oder?<\/strong><br \/>Absolut. Ich hatte viele sehr pers\u00f6nliche R\u00fcckmeldungen, einige Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p><strong>Auch eine Art positives Feedback f\u00fcr die vergangenen Jahre oder, dass man vieles richtig gemacht hat?<br \/><\/strong>Alles macht man nie richtig. Jeder trifft im Nachhinein gesehen auch falsche Entscheidungen. Aber vieles hat ganz ordentlich geklappt.<\/p>\n<p>&#8222;Die Generation vor uns hat H\u00e4rten erlebt, die wir nicht erahnen k\u00f6nnen&#8220;<\/p>\n<p><strong>Glauben Sie, es hat sich grunds\u00e4tzlich etwas ver\u00e4ndert f\u00fcr M\u00e4nner und Frauen in Ihrer Position, dass mehr Transparenz herrschen kann?<br \/><\/strong>Ganz sicher. Es ist auch eine Generationenfrage. Meine Eltern, beide in den 30er Jahren geboren, sind in einer ganz anderen Welt gro\u00df geworden. Weltkrieg, Vertreibung, Entbehrungen. Die Generation vor uns hat H\u00e4rten erlebt, die wir nicht erahnen k\u00f6nnen. Es ging um St\u00e4rke, darum, nicht wehleidig zu sein und Schw\u00e4che nicht zuzulassen. Die nachfolgende Generation ist eher bereit, \u00fcber schwierige Themen zu sprechen. Dennoch ist das Verhalten von den Rahmenbedingungen und am Ende immer von der eigenen Pers\u00f6nlichkeit abh\u00e4ngig. Es bleibt noch ein ziemlich langer Weg, bis wir v\u00f6llig offen mit Themen wie Krankheit umgehen werden, ganz ohne Scheu.<\/p>\n<p><strong>Sie wirken immer sehr besonnen und ausgeglichen. Gab es Momente, in denen Sie sich dachten: Eigentlich h\u00e4tte ich ganz gerne noch vier oder f\u00fcnf Jahre gearbeitet?<br \/><\/strong>Meine Mutter hat immer gesagt, der Junge l\u00e4sst sich durch nichts aus der Ruhe bringen.<\/p>\n<p><strong>Woran liegt es?<br \/><\/strong>Ich bin ein besonnener Mensch. In angespannten Situationen frage ich mich: Was passiert da gerade, was ist dein Anteil daran?<\/p>\n<p><strong>&#8222;Es bringt nichts, mit H\u00e4tte, W\u00e4re und K\u00f6nnte in der Vergangenheit zu schwelgen&#8220;<\/strong><\/p>\n<p><strong>Und h\u00e4tten Sie noch lieber weitergearbeitet?<br \/><\/strong>Ich bin nicht der Typ, der in Frage stellt, was das Leben bereit h\u00e4lt. Es bringt nichts, mit H\u00e4tte, W\u00e4re und K\u00f6nnte in der Vergangenheit zu schwelgen. Ich musste und wollte mich damit arrangieren, dass ich wegen meiner Krankheit nicht so weiterarbeiten kann.<\/p>\n<p><strong>Wie war der erste Moment, als Sie davon erfahren haben?<br \/><\/strong>Ich f\u00fchlte mich grunds\u00e4tzlich gesund. Die erste Diagnose ist vier Jahre her und sehr \u00fcberraschend gewesen. Da dachte ich erst einmal nicht an ein Karriereende. Ich war in Sorge, aber auch erleichtert.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/hat-die-muenchner-wohnen-in-15000-haushalten-das-gas-falsch-abgerechnet-art-1048242\" title=\"Hat die M\u00fcnchner Wohnen in 15.000 Haushalten das Gas falsch abgerechnet?\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1548682_wohnblock-der-muenchner-wohnen_mehrzumthema_1DXmf3_WChlpr.jpg\" alt=\"Diesen Wohnblock in Obersendling hat die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft im Herbst gekauft. Insgesamt geh\u00f6ren ihr circa 69.000 eigene Wohnungen, in denen etwa 150.000 Mieter leben.\" title=\"Diesen Wohnblock in Obersendling hat die st\u00e4dtische Wohnungsbaugesellschaft im Herbst gekauft. Insgesamt geh\u00f6ren ihr circa 69.000 eigene Wohnungen, in denen etwa 150.000 Mieter leben.\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/hat-die-muenchner-wohnen-in-15000-haushalten-das-gas-falsch-abgerechnet-art-1048242\" title=\"Hat die M\u00fcnchner Wohnen in 15.000 Haushalten das Gas falsch abgerechnet?\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hat die M\u00fcnchner Wohnen in 15.000 Haushalten das Gas falsch abgerechnet?        <\/a><\/p>\n<p>              <img decoding=\"async\" alt=\"AZ-Plus\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/badge-azplus.svg.svg+xml\"\/>                <\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/ein-hauch-von-japan-in-muenchen-die-kirschblueten-bluehen-im-olympiapark-art-1047917\" title=\"Ein Hauch von Japan in M\u00fcnchen: Die Kirschbl\u00fcten bl\u00fchen im Olympiapark\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1548226_mehrzumthema_1DWZ_H_jaeUhX.jpg\" alt=\"Der Andrang ist gro\u00df auf die wenigen Kirschb\u00e4ume am Fu\u00dfe des Olympiabergs. Einige picknicken in diesen Tagen sogar unter den rosa Bl\u00fcten.\" title=\"Der Andrang ist gro\u00df auf die wenigen Kirschb\u00e4ume am Fu\u00dfe des Olympiabergs. Einige picknicken in diesen Tagen sogar unter den rosa Bl\u00fcten.\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/ein-hauch-von-japan-in-muenchen-die-kirschblueten-bluehen-im-olympiapark-art-1047917\" title=\"Ein Hauch von Japan in M\u00fcnchen: Die Kirschbl\u00fcten bl\u00fchen im Olympiapark\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Japan in M\u00fcnchen: Jetzt im Olympiapark        <\/a><\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p><strong>Weil Sie die Ursache f\u00fcr Ihre Beschwerden endlich kannten?<br \/><\/strong>Richtig. Eineinhalb Jahre lang f\u00fchlte ich, irgendwas stimmt nicht, hoffte aber nach der Diagnose, dass alles wieder so werden k\u00f6nnte, wie es vorher war. 2021 hatte ich ja zwei Operationen. Danach ging alles bis 2023 ganz gut, ich konnte die \u00fcblichen 60 bis 70 Stunden w\u00f6chentlich arbeiten.<\/p>\n<p><strong>Und als Sie gemerkt haben, ich kann nicht mehr so weitermachen wie bisher?<br \/><\/strong>Mein K\u00f6rper signalisierte das eindeutig Ende 2023. Ich informierte meine Familie und Oberb\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/person\/dieter-reiter\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Dieter Reiter<\/a>. Er ist unser Verwaltungsratsvorsitzender und es war uns beiden klar, dass wir eine L\u00f6sung finden m\u00fcssen. In meinem Beruf gibt es nur hundert Prozent oder gar nicht.<\/p>\n<p>&#8222;Ein Thema bewegt mich immer: Die Frage nach Gerechtigkeit&#8220;<\/p>\n<p><strong>Schauen wir ein wenig zur\u00fcck. Was war einer Ihrer emotionalsten Momente? Beim FC Bayern soll mal jemand ein Magazin nach einer Mitarbeiterin geworfen haben.<br \/><\/strong>Das bewerte ich nicht. Ich habe zu oft erlebt, wie unterschiedlich Wahrnehmung sein kann. Gef\u00fchlsausbr\u00fcche von mir? Sehr gem\u00e4\u00dfigt. Ich \u00e4rgere mich mal. Dann spricht man dar\u00fcber.<\/p>\n<p><strong>Wenn Sie eine Szene beschreiben m\u00fcssten?<br \/><\/strong>Ein Thema bewegt mich immer, die Frage der Gerechtigkeit. Ich habe kein Problem damit, wenn etwas schlecht gelaufen ist, daf\u00fcr gerade zu stehen. Was ich nicht mag, ist, ungerecht behandelt zu werden. Ich werde nicht laut, ich greife niemanden pers\u00f6nlich an. Ich werde sehr deutlich.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/hatte-jens-lehmann-schon-dreimal-sagte-die-richterin-die-ganze-akte-jens-lehmann-art-1048613\" title=\"&quot;Hatte ihn schon dreimal&quot;, sagte die Richterin: Die ganze Akte Jens Lehmann\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1549223_mehrzumthema_1DXYJd_EXIUis.jpg\" alt=\"Der fr\u00fchere Fu\u00dfballstar Jens Lehmann sitzt am Donnerstag im Gerichtssaal im Strafjustizzentrum M\u00fcnchen. Dieses Mal geht es um einen Vorfall nach dem Oktoberfest. Das juristische Prozedere ist der Fu\u00dfballprofi bereits gew\u00f6hnt.\" title=\"Der fr\u00fchere Fu\u00dfballstar Jens Lehmann sitzt am Donnerstag im Gerichtssaal im Strafjustizzentrum M\u00fcnchen. Dieses Mal geht es um einen Vorfall nach dem Oktoberfest. Das juristische Prozedere ist der Fu\u00dfballprofi bereits gew\u00f6hnt.\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/hatte-jens-lehmann-schon-dreimal-sagte-die-richterin-die-ganze-akte-jens-lehmann-art-1048613\" title=\"&quot;Hatte ihn schon dreimal&quot;, sagte die Richterin: Die ganze Akte Jens Lehmann\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">&#8222;Hatte ihn schon dreimal&#8220;, sagte die Richterin: Die ganze Akte Jens Lehmann        <\/a><\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/shopping-bis-mitternacht-ladenschluss-in-muenchen-veraendert-sich-art-1048217\" title=\"Shopping bis Mitternacht? Ladenschluss in M\u00fcnchen ver\u00e4ndert sich\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1548667_shopping-in-der-neuhauser-strasse-viele-passanten-sind-abends-in-der-fussga_mehrzumthema_1DX.jpeg\" alt=\"Shopping in der M\u00fcnchner Neuhauser Stra\u00dfe kurz nach Feierabend: Viele nutzen die \u00d6ffnungszeiten bis 20 Uhr maximal aus.\" title=\"Shopping in der M\u00fcnchner Neuhauser Stra\u00dfe kurz nach Feierabend: Viele nutzen die \u00d6ffnungszeiten bis 20 Uhr maximal aus.\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/shopping-bis-mitternacht-ladenschluss-in-muenchen-veraendert-sich-art-1048217\" title=\"Shopping bis Mitternacht? Ladenschluss in M\u00fcnchen ver\u00e4ndert sich\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Shopping bis Mitternacht? Ladenschluss in M\u00fcnchen ver\u00e4ndert sich        <\/a><\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p><strong>Sie wollen nicht konkret werden.<br \/><\/strong>Alles vergeben und vergessen. Verbindlichkeit ist f\u00fcr mich das oberste Gebot.<\/p>\n<p><strong>Zwischen Hierarchie und Augenh\u00f6he, wo sind Sie da immer gewesen?<br \/><\/strong>Ich wollte nie Ja-Sager um mich herum, ich wollte immer unterschiedliche Meinungen h\u00f6ren. Ein gutes Team ist st\u00e4rker als ein Einzelner. Aber es ist meine Aufgabe, am Ende eine Entscheidung zu verantworten. Da greift die Hierarchie. Streng patriarchale Strukturen funktionieren heute nicht mehr. Mit Druck bewegen Sie Menschen nur sehr begrenzt.<\/p>\n<p>&#8222;Es w\u00e4re wirklich sch\u00f6n, wenn mehr Frauen in F\u00fchrungspositionen w\u00e4ren&#8220;<\/p>\n<p><strong>Pauschales Duzen?<br \/><\/strong>Das ist nicht mein Ansatz. Wer m\u00f6chte, darf das. F\u00fcr mich muss eine pers\u00f6nliche Verbundenheit da sein. Vielleicht auch eine Frage der Zeit. In meiner Ausbildungssparkasse in M\u00fclheim an der Ruhr war ich nach 16 Jahren mit fast jedem per Du.<\/p>\n<p><strong>Ein gro\u00dfes Thema in Vorstandsebenen ist, dass es dort viel zu wenige Frauen gibt. Welche Haltung hatten und haben Sie dazu?<br \/><\/strong>Nat\u00fcrlich sollten es viel mehr sein. Unbedingt. Unser Haus f\u00f6rdert Frauen, wir investieren viel. Wir beobachten bei Stellenausschreibungen aber auch: Je mehr es in Richtung Vorstandsebene geht, desto geringer ist die Anzahl der Bewerberinnen.<\/p>\n<p><strong>Hei\u00dft das: Frauen sind tendenziell weniger risikofreudig als M\u00e4nner?<br \/><\/strong>Der Eindruck k\u00f6nnte entstehen, greift aber zu kurz. Es geht um Strukturen und Rollenbilder, die sich \u00fcber Jahrhunderte etabliert haben, und ganz konkret um fehlende Betreuungsangebote. Es w\u00e4re wirklich sch\u00f6n, wenn mehr Frauen in F\u00fchrungspositionen w\u00e4ren. Das w\u00fcrde jedem Unternehmen gut tun. Diversit\u00e4t ist wichtig, auch kulturelle. Wir haben im Haus 35 Nationen. Ich denke, das ist ein Erfolgsgeheimnis.<\/p>\n<p>&#8222;Den Banken ist eine Ertragss\u00e4ule weggebrochen, wir mussten Kosten sparen&#8220;<\/p>\n<p><strong>Wenn wir auf die Zahl der Filialen blicken: In Ihrer Amtszeit sind wahrscheinlich die meisten Filialen der M\u00fcnchner Stadtsparkasse geschlossen worden. Wie ordnen Sie das ein?<br \/><\/strong>Das war in der Niedrig- und Negativzinsphase unvermeidlich, Herr Ince. Den Banken ist eine sehr starke Ertragss\u00e4ule im Einlagengesch\u00e4ft weggebrochen. Wir mussten Kosten sparen.<\/p>\n<p><strong>Zwischen 2019 und 2022 haben Sie Negativzinsen berechnet.<br \/><\/strong>Aber nur bei wenigen Kunden, das muss man dazusagen. In der Regel waren es wegen der h\u00f6heren Betr\u00e4ge auf den Konten Unternehmen, kaum Privatkunden. Und: Es gibt da noch einen Verhaltensgrund.<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/wie-giesinger-braeu-bier-investoren-in-muenchen-belohnt-art-1048142\" title=\"Wie Giesinger Br\u00e4u Bier-Investoren in M\u00fcnchen belohnt\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1548551_mehrzumthema_1DXib6_xijnTr.jpg\" alt=\"Steffen Marx' Brauerei Giesinger Br\u00e4u ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Privatbrauerei M\u00fcnchens.\" title=\"Steffen Marx' Brauerei Giesinger Br\u00e4u ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Privatbrauerei M\u00fcnchens.\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/wie-giesinger-braeu-bier-investoren-in-muenchen-belohnt-art-1048142\" title=\"Wie Giesinger Br\u00e4u Bier-Investoren in M\u00fcnchen belohnt\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wie Giesinger Br\u00e4u Bier-Investoren in M\u00fcnchen belohnt        <\/a><\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/muenchen-neue-studie-zeigt-diese-schule-ist-die-gefaehrlichste-in-ganz-bayern-art-1047972\" title=\"Diese M\u00fcnchner Schule ist auf Platz zwei der gef\u00e4hrlichsten in ganz Deutschland\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/1548338_mehrzumthema_1DX0_V_E5EvlG.jpg\" alt=\"54 Unf\u00e4lle sind im Umfeld dieser M\u00fcnchner Schule im Jahr 2023 passiert. So viele wie nirgends sonst in Bayern und an fast keiner anderen Schule in Deutschland.\" title=\"54 Unf\u00e4lle sind im Umfeld dieser M\u00fcnchner Schule im Jahr 2023 passiert. So viele wie nirgends sonst in Bayern und an fast keiner anderen Schule in Deutschland.\" width=\"696\" height=\"390\"\/><\/a><\/p>\n<p>        <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/muenchen-neue-studie-zeigt-diese-schule-ist-die-gefaehrlichste-in-ganz-bayern-art-1047972\" title=\"Diese M\u00fcnchner Schule ist auf Platz zwei der gef\u00e4hrlichsten in ganz Deutschland\" data-mrf-recirculation=\"Artikel-Link\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Unfassbar: Diese M\u00fcnchner Schule ist auf Platz zwei der gef\u00e4hrlichsten in &#8230;        <\/a><\/p>\n<p>              <img decoding=\"async\" alt=\"AZ-Plus\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/badge-azplus.svg.svg+xml\"\/>                <\/p>\n<p>                X<\/p>\n<p>Sie haben den Artikel der Merkliste hinzugef\u00fcgt. <\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/meine-az\/merkliste\/\" title=\"Zur Merkliste\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                zur Merkliste<br \/>\n                <\/a>  <\/p>\n<p><strong>Das zunehmende Onlinebanking?<br \/><\/strong>Ja, im Durchschnitt gehen Kunden und Kundinnen einmal j\u00e4hrlich in eine Filiale f\u00fcr eine Beratung, das hei\u00dft, gut 800.000 Mal. Digital kommt unsere Kundschaft mehr als 30 Millionen Mal zu uns.<\/p>\n<p><strong>Da muss man doch generationsm\u00e4\u00dfig differenzieren, denke ich.<br \/><\/strong>Das ist nicht so unterschiedlich. 80 Prozent unserer Kunden sind f\u00fcr das Online-Banking freigeschaltet. Wir mussten also das ver\u00e4nderte Kundenverhalten mit den ver\u00e4nderten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Einklang bringen. Wir haben mit gut 40 personenbesetzten Filialen mit Abstand das st\u00e4rkste Netz der Stadt. Damit f\u00fchlen wir uns wohl.<\/p>\n<p>&#8222;Ich lasse den 1. Mai auf mich zukommen, habe den Tag nicht durchgeplant&#8220;<\/p>\n<p><strong>Noch ein paar Worte zu Ihrer neuen Freiheit als Privatmensch: Zum Tag der Arbeit werden Sie nach 42 Jahren Beruf Privatmann sein. Angst, in ein Loch zu fallen?<br \/><\/strong>Auf keinen Fall. Ich bin mental gut vorbereitet und nicht der Typ, der aufs Sofa f\u00e4llt und Nachmittagsfernsehen einschaltet. Ich freue mich sehr darauf, Freundschaften zu pflegen, auf viel mehr Sport und das Klavier.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie den 1. Mai schon durchgetaktet oder lassen Sie ihn auf sich zukommen?<br \/><\/strong>Auf jeden Fall auf mich zukommen lassen. Alles hat seine Zeit.<\/p>\n<p><strong>Also nicht schon ein exaktes Zeitfenster bestimmt, in dem Sie Fahrrad fahren?<br \/><\/strong>Wenn das Wetter passt, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass ich am 1. Mai auf einem Fahrrad sitze. Aber ohne Zeitfenster.<\/p>\n<p><strong>Ein Gef\u00fchl f\u00fcr die neue Freiheit bekommen?<br \/><\/strong>Genau, f\u00fchlen und leben.<\/p>\n<p>!function(f,b,e,v,n,t,s)<br \/>\n{if(f.fbq)return;n=f.fbq=function(){n.callMethod?<br \/>\nn.callMethod.apply(n,arguments):n.queue.push(arguments)};<br \/>\nif(!f._fbq)f._fbq=n;n.push=n;n.loaded=!0;n.version=&#8217;2.0&#8242;;<br \/>\nn.queue=[];t=b.createElement(e);t.async=!0;<br \/>\nt.src=v;s=b.getElementsByTagName(e)[0];<br \/>\ns.parentNode.insertBefore(t,s)}(window,document,&#8217;script&#8216;,<br \/>\n&#8218;https:\/\/connect.facebook.net\/en_US\/fbevents.js&#8216;);<br \/>\nfbq(&#8218;init&#8216;, &#8218;2523508247947799&#8216;);<br \/>\nfbq(&#8218;track&#8216;, &#8218;PageView&#8216;);<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen \u2013 Es ist ein ungew\u00f6hnlich offener Schritt unter F\u00fchrungskr\u00e4ften. 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