{"id":132596,"date":"2025-05-23T06:09:08","date_gmt":"2025-05-23T06:09:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132596\/"},"modified":"2025-05-23T06:09:08","modified_gmt":"2025-05-23T06:09:08","slug":"berlin-er-hat-ploetzlich-zugestochen-und-ist-abgehauen-13-jaehriger-nach-messerangriff-weiter-auf-der-flucht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132596\/","title":{"rendered":"Berlin: \u201eEr hat pl\u00f6tzlich zugestochen und ist abgehauen\u201c \u2013 13-J\u00e4hriger nach Messerangriff weiter auf der Flucht"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Nach dem Angriff auf ein Kind an einer Grundschule in Berlin-Spandau ist die Polizei weiterhin auf der Suche nach dem 13-j\u00e4hrigen Verd\u00e4chtigen. Er soll am Donnerstag einen zw\u00f6lf Jahre alten Mitsch\u00fcler mit einem Messer verletzt haben. <\/p>\n<p>Das Opfer wurde nach Angaben der Polizei in einem Krankenhaus operiert. Sein Zustand soll stabil sein. Beide Kinder haben demnach die deutsche Staatsangeh\u00f6rigkeit, wohnen in der N\u00e4he der Schule und gingen in dieselbe Klasse.<\/p>\n<p>Eine Mordkommission \u00fcbernahm die Ermittlungen. Da es sich bei dem Tatverd\u00e4chtigen um ein Kind handele, w\u00fcrden aber keine weiteren strafrechtlichen Ermittlungen gef\u00fchrt, erl\u00e4uterte Polizeisprecher Martin Halweg. Nach dem 13-J\u00e4hrigen werde mit Hubschrauber und Sp\u00fcrhunden gesucht. Die Polizei gehe nicht davon aus, dass von dem Jungen momentan eine Gefahr ausgehe, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Wenn der Verd\u00e4chtige gefunden sei, werde er mutma\u00dflich zun\u00e4chst \u00e4rztlich behandelt, sagte Halweg. Im weiteren Verlauf werde er wohl einer geeigneten Pflegestelle zugewiesen.<\/p>\n<p>Im Umfeld der Schule liefen polizeiliche Ma\u00dfnahmen. Die Kriminalpolizei befragte Sch\u00fcler und Lehrer. \u201eNat\u00fcrlich werden wir auch mit den Ma\u00dfnahmen der Spurensicherung hier das Ereignis aufhellen, dokumentieren\u201c, sagte der Sprecher. Der Bereich um die Schule wurde f\u00fcr den Verkehr mit Fahrzeugen abgesperrt. <\/p>\n<p>T\u00e4ter und Opfer sind deutsche Staatsangeh\u00f6rige \u2013 Eltern kooperieren<\/p>\n<p>Das Ganze sei in der Umkleidekabine vor oder nach dem Sport passiert, erz\u00e4hlt Katja Batinic, Mutter eines Jungen, der Zeuge wurde. \u201eEr hat nur gesehen, dass der Junge eben reinkam, dass er zugestochen hat.\u201c Das betroffene Kind habe geschrien, ihr Sohn sei rausgerannt und habe sich auch nicht mehr umgedreht. <\/p>\n<p>Es habe an diesem Tag keine Vorgeschichte gegeben, es sei aber bekannt gewesen, dass die beiden Kinder sich nicht besonders mochten, sagte sie. Der Junge sei wohl auff\u00e4llig gewesen, es habe auch mit anderen Kindern Streit gegeben, aber nicht in dieser Form. \u201eDas war alles nur verbal.\u201c Die Eltern seien nat\u00fcrlich besorgt, sagte die Mutter. <\/p>\n<p>Hat der Junge die Tat angek\u00fcndigt?<\/p>\n<p>Aus der Schule kam am sp\u00e4ten Nachmittag eine Sch\u00fclerin in grauem Kapuzenpulli in Begleitung ihrer Mutter. Ihren Namen wollte sie nicht nennen. Aber sie sagte, sie kenne den mutma\u00dflichen T\u00e4ter, sei mit ihm befreundet. Der Junge habe die Tat sogar angek\u00fcndigt: Er wolle heute jemanden abstechen, so schilderte es die Sch\u00fclerin. Sie habe das nicht so ernst genommen, weil der Junge fr\u00fcher schon einmal so etwas gesagt habe. Das Opfer habe er sich willk\u00fcrlich ausgesucht. Laut Polizei erlitt es einen Stich in den Oberk\u00f6rper. <\/p>\n<p>Ob sich das alles so zugetragen hat? Die Polizei hielt sich aus ermittlungstaktischen Gr\u00fcnden bedeckt. Auch \u00fcber die Zusammenh\u00e4nge und die Vorgeschichte war offiziell zun\u00e4chst wenig bekannt. Die Hintergr\u00fcnde des Angriffs sind laut Polizei \u201ev\u00f6llig unklar\u201c. Ausschlie\u00dfen k\u00f6nne man aber nach Worten der Polizei ein fremdenfeindliches oder ein religi\u00f6ses Motiv. Das Lehrpersonal werde befragt und k\u00f6nne m\u00f6glicherweise f\u00fcr Aufkl\u00e4rung sorgen.<\/p>\n<p>Mitsch\u00fcler hatten den Zw\u00f6lfj\u00e4hrigen auf dem Gel\u00e4nde der Grundschule am Weinmeisterhorn in der Daberkowstra\u00dfe gefunden, die Lehrer alarmierten die Polizei und Feuerwehr gegen 11.30 Uhr. Rettungskr\u00e4fte und Seelsorger waren vor Ort, die anderen Sch\u00fcler und Eltern wurden nach Hause geschickt.<\/p>\n<p>T\u00e4ter war noch nicht lange in der Klasse<\/p>\n<p>Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter und das Opfer gingen in die sechste Klasse, das best\u00e4tigte Polizeisprecher Halweg. In Berlin dauert die Grundschule in der Regel bis einschlie\u00dflich sechste Klasse. Der mutma\u00dfliche T\u00e4ter sei noch nicht lange an der Schule gewesen. <\/p>\n<p>Er habe offenkundig ein Aggressionsproblem, sonst w\u00e4re das nicht geschehen, sagte der Polizeisprecher. \u201eEs gibt keinerlei Erkenntnisse dar\u00fcber, warum er das gemacht hat. Er hat eben einfach pl\u00f6tzlich mit der Stichwaffe zugestochen und ist danach abgehauen.\u201c Ein fremdenfeindliches oder religi\u00f6ses Motiv werde ausgeschlossen. Beide Kinder seien deutsche Staatsangeh\u00f6rige.<\/p>\n<p>Die Eltern des Verd\u00e4chtigen kooperierten mit der Polizei, sagte Halweg. Sie h\u00e4tten Kleidung zur Verf\u00fcgung gestellt. <\/p>\n<p>In einer fr\u00fcheren Version haben wir das Alter des Opfers mit elf angegeben. Diese Information hat die Polizei mittlerweile auf zw\u00f6lf korrigiert. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Angriff auf ein Kind an einer Grundschule in Berlin-Spandau ist die Polizei weiterhin auf der Suche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":132597,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[4568,296,29,30,4484,110],"class_list":{"0":"post-132596","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-schulen","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-grundschulen","13":"tag-newsteam"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114555661038842301","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132596","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=132596"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/132596\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/132597"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=132596"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=132596"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=132596"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}