{"id":132801,"date":"2025-05-23T08:02:08","date_gmt":"2025-05-23T08:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132801\/"},"modified":"2025-05-23T08:02:08","modified_gmt":"2025-05-23T08:02:08","slug":"mehrweg-und-reparatur-wuppertal-wird-zum-labor-fuer-die-kreislaufwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/132801\/","title":{"rendered":"Mehrweg und Reparatur: Wuppertal wird zum Labor f\u00fcr die Kreislaufwirtschaft"},"content":{"rendered":"<p>Eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft ist die zentrale Voraussetzung f\u00fcr ein klima- und umweltfreundlicheres Wuppertal. Daher sollten Rohstoffe und Materialien so oft wie m\u00f6glich wiederverwendet werden, statt st\u00e4ndig Neues zu verbrauchen. Das sch\u00fctzt nicht nur Klima und Ressourcen, sondern bietet auch neue wirtschaftliche Chancen f\u00fcr das Bergische Land.\u00a0<\/p>\n<p>Um die Potenziale der Kreislaufwirtschaft in Wuppertal effektiv zu erschlie\u00dfen, hat sich die Stadt Wuppertal vorgenommen, neue und kreative Wege zu finden, um besser mit Ressourcen umzugehen. Dieses Ziel verfolgt auch das F\u00f6rderprojekt Smart Circular Wuppertal: Daf\u00fcr werden daf\u00fcr neue Organisationsformen, Gesch\u00e4ftsmodelle und regionale Kooperationen entwickelt, die in zwei Pilotvorhaben konkret erprobt werden. Das neue Vorhaben ist eng mit dem bereits laufenden Projekt Smart Waste Tal verkn\u00fcpft und legt den Schwerpunkt auf das Thema Kreislaufwirtschaft.<\/p>\n<p>Neben dem Wuppertal Institut sind auch das Collaborating Centre on Sustainable Consumption and Production (CSCP), die Neue Effizienz und Aufbruch am Arrenberg weitere Projektpartner. Das Projekt wird bis 2028 durch das Landesf\u00f6rderprogramm &#8222;Circular Economy \u2013 CircularCities.NRW&#8220; des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert.<\/p>\n<p><strong>Pilotprojekt: MehrwegTal \u2013 nachhaltig, regional und verpackungsfrei<\/strong><\/p>\n<p>Laut des Statistischen Bundesamts liegt Deutschland mit 226,9 Kilogramm Verpackungsm\u00fcll pro Kopf europaweit auf Platz drei. Konzepte wie Unverpackt-L\u00e4den sind attraktive und alltagsnahe Alternativen. Unverpackte Essensangebote in Kantinen oder aus Automaten sind bislang jedoch weitestgehend unbekannt. Doch gerade hier fallen in der Regel gro\u00dfe Mengen Verpackungsm\u00fcll an: folierte Paletten, Mais in Dosen oder Essen in Aluminiumschalen \u2013 um nur ein paar Beispiele zu nennen.<\/p>\n<p>Genau hier setzt das Pilotprojekt MehrwegTal an. Ziel ist, ein nachhaltiges Verpflegungsangebot mit \u00fcberwiegend regionalen Bio-Gerichten in Mehrwegbeh\u00e4ltern f\u00fcr die Au\u00dfer-Haus-Verpflegung zu etablieren \u2013 sowohl in \u00f6ffentlichen als auch in privaten Einrichtungen. Daf\u00fcr betrachten die Forschenden die gesamte Wertsch\u00f6pfungskette: von der Erzeugung und Lieferung der Zutaten bis hin zur R\u00fcckgabe und Reinigung der benutzten Beh\u00e4lter. Denn: Recycling ist nur die drittbeste M\u00f6glichkeit, mit Abf\u00e4llen umzugehen. Besser ist, keine oder nur wenig Einwegverpackungen zu nutzen. Die Forschenden des Wuppertal Instituts entwickeln f\u00fcr das Projekt insbesondere die Dateninfrastruktur und f\u00fchren die Analyse durch.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Pilotprojekt: WiederGut \u2013 reparieren lohnt sich und wird sichtbar<\/strong><\/p>\n<p>Viele Menschen h\u00f6ren von steigenden CO2-Emissionen, k\u00f6nnen sich darunter aber nur wenig vorstellen. Denn nicht immer ist das, was kaputt scheint, wirklich nicht mehr zu retten. Kaffeemaschinen, K\u00fcchenger\u00e4te, Fernseher, Handys oder Computer: Laut des Statistischen Bundesamts landeten in Deutschland im Jahr 2022 knapp 900 Tausend Tonnen Elektro- und Elektronikger\u00e4te in den Abfallsammelstellen.\u00a0<\/p>\n<p>Das Pilotprojekt WiederGut will daf\u00fcr anhand echter Daten aus dem Quartier Arrenberg zeigen, wie viel CO2 durch das Reparieren von Gegenst\u00e4nden tats\u00e4chlich eingespart wird. Geschichten oder interaktive Karten stellen anschaulich dar, wie viele Ger\u00e4te gerettet wurden oder entsorgt werden mussten und zeigen, wie jede*r im Quartier zum Klimaschutz beitragen kann. Die Reparaturwerkstatt Arrenbergstatt bringt ihre Erfahrungen direkt ins Projekt mit ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine ressourcenschonende Kreislaufwirtschaft ist die zentrale Voraussetzung f\u00fcr ein klima- und umweltfreundlicheres Wuppertal. 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