{"id":133111,"date":"2025-05-23T10:52:14","date_gmt":"2025-05-23T10:52:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133111\/"},"modified":"2025-05-23T10:52:14","modified_gmt":"2025-05-23T10:52:14","slug":"ein-zollkrieg-zwischen-europa-und-den-usa-wuerde-die-deutsche-wirtschaft-stark-belasten-und-erheblic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133111\/","title":{"rendered":"Ein Zollkrieg zwischen Europa und den USA w\u00fcrde die deutsche Wirtschaft stark belasten und erheblic"},"content":{"rendered":"<p>Das ist das Ergebnis einer \u00d6konomenstudie um den Wiener Wirtschaftsprofessor Gabriel Felbermayr f\u00fcr die Stiftung Familienunternehmen, \u00fcber die der &#8222;Spiegel&#8220; berichtet. In der Untersuchung werden verschiedene Szenarien des europ\u00e4isch-amerikanischen Handelskonflikts analysiert.<br \/>\nEine Eskalation des Streits w\u00fcrde die Wirtschaftsleistung der Bundesrepublik demnach langfristig um etwa 0,2 Prozent reduzieren. In den USA w\u00e4ren die Einbu\u00dfen mit gut 0,1 Prozent etwas geringer. <\/p>\n<p>In diesem Szenario w\u00fcrden beide Seiten ihre Waren und Dienstleistungen mit hohen Importz\u00f6llen oder Steuern belegen. Besonders gro\u00df w\u00e4ren die Wohlfahrtsverluste in jenen St\u00e4dten und Regionen Deutschlands, in denen die Wirtschaft stark vom Export in die USA abh\u00e4ngig ist, wie etwa in Bremen oder Leipzig.<br \/>\nNoch gr\u00f6\u00dfer sind die Unterschiede, wenn nur die Effekte bei der Erzeugung von G\u00fctern betrachtet werden. So w\u00fcrde die Produktion in Hamburg und Darmstadt um rund vier Milliarden Euro pro Jahr einbrechen. In K\u00f6ln l\u00e4gen die Verluste sogar bei knapp f\u00fcnf Milliarden Euro. In St\u00e4dten wie Trier, Chemnitz oder Dresden w\u00e4ren dagegen lediglich R\u00fcckg\u00e4nge im Wert von wenigen hundert Millionen Euro zu verbuchen.<br \/>\nW\u00fcrden sich Washington und Br\u00fcssel im Zuge ihrer laufenden Verhandlungen auf einen umfassenden Handelsdeal einigen, k\u00f6nnte die Wirtschaftsleistung in der Bundesrepublik dagegen um rund 0,6 Prozent zulegen. Dieses Plus w\u00fcrde sich laut Studie ebenfalls h\u00f6chst &#8222;ungleich \u00fcber die unterschiedlichen Regionen des Landes verteilen&#8220;.<br \/>\nSo k\u00f6nnte beispielsweise Bremen mit einem Zugewinn von 1,2 Prozent der Wirtschaftsleistung rechnen, etwa doppelt so viel wie der Durchschnitt der Bundesrepublik. \u00c4hnlich gro\u00df w\u00e4ren die Zuw\u00e4chse in Leipzig oder Freiburg sowie in einzelnen Regionen Ostdeutschlands. Die Europ\u00e4ische Union solle deshalb auf den Abschluss eines Abkommens mit den USA zielen, bei dem beide Seiten ihre gegenseitigen Handelsbarrieren abbauen, raten die Studienautoren. Ein Deal sei &#8222;um ein Vielfaches besser&#8220; als eine Eskalation des Handelskonflikts.\t<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Das ist das Ergebnis einer \u00d6konomenstudie um den Wiener Wirtschaftsprofessor Gabriel Felbermayr f\u00fcr die Stiftung Familienunternehmen, \u00fcber die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":133112,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,49226,11735,14,15,12,6081,64,49227,55,211,12357],"class_list":{"0":"post-133111","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-metropolregionen","17":"tag-milliarden","18":"tag-nachrichten","19":"tag-news","20":"tag-schlagzeilen","21":"tag-trumps","22":"tag-usa","23":"tag-verwerfungen","24":"tag-wirtschaft","25":"tag-zoelle","26":"tag-zollkrieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114556773614248844","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/133111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=133111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/133111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/133112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=133111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=133111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=133111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}