{"id":133198,"date":"2025-05-23T11:42:20","date_gmt":"2025-05-23T11:42:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133198\/"},"modified":"2025-05-23T11:42:20","modified_gmt":"2025-05-23T11:42:20","slug":"opec-geruechte-sorgen-fuer-kurzzeitigen-oelpreisabwaertsdruck","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133198\/","title":{"rendered":"OPEC+-Ger\u00fcchte sorgen f\u00fcr kurzzeitigen \u00d6lpreisabw\u00e4rtsdruck"},"content":{"rendered":"<p><strong>Heiz\u00f6linteressenten profitieren heute Vormittag von bis zu 0,2 Cent bzw. Rappen pro Liter g\u00fcnstigeren Heiz\u00f6lpreisen. Hintergrund sind Berichte \u00fcber eine m\u00f6gliche weitere h\u00f6her als erwartete OPEC+-F\u00f6rderquotenerh\u00f6hung und deutlich mehr Nachfrage nach \u00d6llagerkapazit\u00e4ten in den USA.<\/strong><\/p>\n<p>Der Euro startet auch heute mit 1,13 Dollar in den Handel, folgt allerdings einem deutlichen Aufw\u00e4rtstrend. W\u00e4hrend die Roh\u00f6lpreise stagnieren, starten die \u00d6lprodukte eine leichte Abw\u00e4rtskorrektur. Die Roh\u00f6lsorten Brent und WTI starten mit 64 bzw. 60 Dollar pro Fass in den Handel. ICE Gasoil steigerte sich im Vergleich zum gestrigen Vormittag leicht auf 607 Dollar pro Tonne.<\/p>\n<p>Die \u00d6lpreise gerieten unter Druck, nachdem die Nachrichtenagentur Bloomberg \u00fcber einen erneuten OPEC+-Produktionsanstieg berichtete. Laut Bloomberg wird in der OPEC+ \u00fcber eine erneute h\u00f6her als geplante Anhebung der F\u00f6rderquoten im Juli 2025 debattiert. Marktbeobachter gehen davon aus, dass das \u00d6lf\u00f6rderkartell seine F\u00f6rderquoten erneut um 411.000 B\/T erh\u00f6hen und dies am ersten Juni verk\u00fcnden wird. <br \/>Hintergrund ist, dass die linientreuen Mitglieder des Kartells L\u00e4nder wie Kasachstan und Russland bestrafen wollen. Diese produzieren seit Monaten regelm\u00e4\u00dfig bis dauerhaft weit mehr Roh\u00f6l als erlaubt. Die starke Erh\u00f6hung dr\u00fcckt die \u00d6lpreise und sch\u00e4digt damit die Einnahmen. <br \/>Der \u00d6lmarkt geht deshalb von einem Brent-Preis von im Schnitt 59 Dollar pro Fass im vierten Quartal 2025 aus. Die US-amerikanische Sorte WTI d\u00fcrfte sich dann auf einem \u00e4hnlichen Niveau oder darunter bewegen. Damit die US-amerikanische Schiefer\u00f6lproduktion profitabel ist, muss der Fasspreis allerdings zwischen 55-62 Dollar liegen. W\u00e4hrend der Coronapandemie brachen die globalen \u00d6lpreise ein, was auch die US-amerikanische Roh\u00f6lproduktion signifikant reduzierte. Die OPEC+ erreicht somit einerseits mehr Linientreue innerhalb der eigenen Reihen und eine R\u00fcckeroberung von Marktanteilen, die es seit der Coronapandemie verloren hat.<\/p>\n<p>Die bisherigen h\u00f6her als erwarteten OPEC+-F\u00f6rderquotenerh\u00f6hungen sowie die Aussicht auf weitere dieser Art in den kommenden Monaten treiben die Nachfrage nach Roh\u00f6llagerm\u00f6glichkeiten in den USA an. Verglichen wird der Anstieg mit dem in der Corona-Pandemie. Besonders interessant ist dabei, dass sich die Anfragen oft auf Lagerkapazit\u00e4t in 2026 beziehen. Dies deutet daraufhin, dass der \u00d6lmarkt von einem bis dahin anhaltenden oder neuem \u00d6lpreisabw\u00e4rtstrend zu dieser Zeit ausgeht.<\/p>\n<p>Die Heiz\u00f6lnachfrage liegt heute Vormittag ca. bei dem doppelten des f\u00fcr diese Jahreszeit \u00fcblichen Niveaus. W\u00e4hrenddessen suchen \u00fcber f\u00fcnf Mal so viele Interessenten wie \u00fcblich auf HeizOel24 nach einem g\u00fcnstigen Angebot. <br \/>Gestern erreichte der Heiz\u00f6lpreis in Deutschland ein neues Dreijahrestief und befinden sich seitdem in dessen N\u00e4he. Dennoch m\u00fcssen die dortigen Interessenten heute Vormittag ein Plus von im Schnitt 0,05 Cent pro Liter einplanen. Die Schweiz steht ebenfalls kurz davor ein neues Dreijahrestief zu erreichen. Hier profitieren Heiz\u00f6linteressenten von einem R\u00fcckgang von durchschnittlich 0,2 Rappen pro Liter. In \u00d6sterreich schwanken die Heiz\u00f6lpreise nur wenig. Trotz der heutigen Reduzierung um im Schnitt 0,2 Cent pro Liter sind die Heiz\u00f6lpreise auf Dreijahressicht zwar g\u00fcnstig, aber weiter von einem neuen Tief als in den Nachbarl\u00e4ndern entfernt. -fr-<\/p>\n<p><strong>HeizOel24-Tipp:<\/strong> Mit dem <a target=\"_blank\" href=\"https:\/\/www.heizoel24. de\/info-center\">Preisalarm<\/a> von HeizOel24 geben Sie schnell und unkompliziert Ihren Zielpreis ein, zu dem Sie kaufen m\u00f6chten. Ist der Preis erreicht, informieren wie Sie sofort. <a target=\"_blank \" href=\"https:\/\/www.heizoel24.de\" rel=\"noopener\">HeizOel24<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Heiz\u00f6linteressenten profitieren heute Vormittag von bis zu 0,2 Cent bzw. Rappen pro Liter g\u00fcnstigeren Heiz\u00f6lpreisen. 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