{"id":133494,"date":"2025-05-23T14:21:12","date_gmt":"2025-05-23T14:21:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133494\/"},"modified":"2025-05-23T14:21:12","modified_gmt":"2025-05-23T14:21:12","slug":"das-grosse-warten-was-bis-jahresende-und-darueber-hinaus-an-notebook-cpus-kommt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133494\/","title":{"rendered":"Das gro\u00dfe Warten: Was bis Jahresende (und dar\u00fcber hinaus) an Notebook-CPUs kommt"},"content":{"rendered":"<ol class=\"a-toc__list\">\n<li class=\"a-toc__item&#10;          &#10;            a-toc__item--counter&#10;          &#10;            a-toc__item--current\">\n<p>              Das gro\u00dfe Warten: Was bis Jahresende (und dar\u00fcber hinaus) an Notebook-CPUs kommt<\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<p>W\u00e4hrend es vergangenes Jahr auf der IT-Messe Computex nur so vor neuen PC-Chips brummte, war es dieses Jahr ruhiger als erwartet. c&#8217;t und heise online haben hinter den Kulissen nachgehorcht, wie es um Intels n\u00e4chste Notebook-Generation Panther Lake (wahrscheinlich Core Ultra 300) steht, was AMD in petto hat und warum Nvidia doch keinen PC-Prozessor angek\u00fcndigt hat.<\/p>\n<p>AMD und Intel zogen 2024 hastig ihre Ryzen AI 300 und Core Ultra 200V vor, um ein Konkurrenzprodukt mit starker KI-Einheit gegen Qualcomms Snapdragon X zu haben. Der immanente Nachteil: Wenn Hersteller eine einzelne Chipgeneration fr\u00fcher als geplant auf den Markt bringen, gilt das nicht auch f\u00fcr deren jeweilige Nachfolger, die noch in fr\u00fcheren Entwicklungsstufen stecken. Die werden sogar eher ausgebremst, falls dort Ressourcen abgezogen werden.<\/p>\n<p>Intels aktueller Stand<\/p>\n<p>So hatte Intel auf der Computex 2025 zwar <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Panther-Lake-Live-Demo-von-Intels-Mobilprozessor-Hoffnung-fuer-2026-10389609.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ein Prototypensystem mit Panther Lake dabei<\/a>, der sowohl Lunar Lake (Core Ultra 200V: dicke NPU, wenig CPU) als auch Arrow Lake (Core Ultra 200H: viel CPU, aber keine NPU f\u00fcr Copilot+) beerbt und erstmals Intels nagelneuen Fertigungsprozess 18A nutzt. Die Spatzen pfiffen aber schon vor der Messe von den D\u00e4chern, dass im Jahr 2025 statt des versprochenen Verkaufsstarts wohl nur noch die Massenproduktion startet. Von da an dauert es noch einige Monate, bis fertige Notebooks im Handel ankommen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/8\/6\/0\/0\/3\/8\/PXL_20250520_061208363_DxO-6016117438b47871.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1080\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 1920 \/ 1080; object-fit: cover;\" width=\"1920\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Intel Panther Lake<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0c&#8217;t \/ chh)\n    <\/p>\n<p>Vielleicht steht kurz vor Weihnachten wie damals bei Meteor Lake in manchen Regionen bei manchen H\u00e4ndlern ein erstes Notebook in den Regalen, aber en masse geht es erst 2026 los. Dabei spielt auch eine Rolle, dass Panther Lake wie Lunar Lake f\u00fcr Notebookhersteller extrem unattraktiv ist: Schon Lunar Lake erfordert spezielle Mainboards, die weder die vorherige noch die nachfolgende Generation aufnehmen k\u00f6nnen und daher besonders teuer in der Entwicklung sind. Panther Lake bringt wieder eine neue Plattform mit, die nicht f\u00fcr dessen Nachfolger Nova Lake taugen wird.<\/p>\n<p>AMD: Refresh in Sicht<\/p>\n<p>AMD konnte mit Strix Point alias Ryzen AI 300 im vergangenen Jahr den Achtungserfolg erzielen, die erste x86-CPU f\u00fcr Copilot+ zu verkaufen. Doch in den ersten Monaten gab es nur wenige Chips, die gr\u00f6\u00dftenteils Asus erhalten hat. Die Situation besserte sich im Herbst \u2013 und wiederholte sich im Fr\u00fchjahr: Der kleinere Ableger Krackan Point (ebenfalls Ryzen AI 300) mit maximal acht statt zw\u00f6lf Zen-5(c)-Kernen und einer kleineren Grafikeinheit deb\u00fctierte im Januar zur CES, ist aber erst dieser Tage bei uns in Notebooks anzutreffen. Laut Notebookherstellern ist Krackan Point schlicht zu teuer, sodass sie lieber zum Hawk-Point-Refresh Ryzen 200 greifen.<\/p>\n<p>Zur Computex 2025 hatte AMD keinen Nachfolger f\u00fcr den nun schon ein Jahr alten Strix Point in petto. In der Ger\u00fcchtek\u00fcche geistert daf\u00fcr der Name Gorgon Point herum. Dahinter versteckt sich angeblich ein eher unspannender Refresh, der marketingtechnisch mit der neuen Bezeichnung Ryzen AI 400 aber voll ausgeschlachtet werden soll. Das braucht AMD f\u00fcr das Produktjahr 2026, weil die n\u00e4chste technische Weiterentwicklung noch in weiter Ferne liegt: Erst Medusa Point bringt Zen-6-Kerne und eine Grafikeinheit mit frischer RDNA4-Architektur mit. Letztere nutzen die gerade erst erschienenen Desktop-Grafikkarten der Radeon-9000-Serie und erstere wurden speziell f\u00fcr TSMCs Fertigungsprozess N2 ausgelegt. Damit ist der gesamte Chip wohl eher was f\u00fcr die n\u00e4chste Computex in einem Jahr \u2026 oder noch sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/8\/6\/0\/0\/3\/8\/cpx25_krackan-20b7444da835d4d2.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"2142\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2856 \/ 2142; object-fit: cover;\" width=\"2856\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Notebookplatine mit AMDs Krackan Point<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0c&#8217;t \/ mue)\n    <\/p>\n<p>Qualcomm macht auf Snadragon-X-Nachfolger neugierig<\/p>\n<p>Bis dahin hat dann nicht nur Intel etwas Neues im Portfolio, sondern sicherlich auch Apple und wohl auch Qualcomm. Die einzig nennenswerte Ank\u00fcndigung des Firmenchefs Cristiano Amon auf seiner Computex-Keynote-Ansprache war n\u00e4mlich, dass im September der Nachfolger des Snapdragon X auf der Hausmesse Snapdragon Summit enth\u00fcllt wird. Und ein Pressesprecher versprach, dass Interessierte solche Notebooks dann auch z\u00fcgig kaufen k\u00f6nnten \u2013 das klingt nach Vorweihnachtszeit beziehungsweise Jahreswechsel.<\/p>\n<p>Bei Nvidia alles im gr\u00fcnen Bereich?<\/p>\n<p>Wo wir gerade beim Jahresende und ARM-Prozessoren sind: Nvidia hat schon zur CES im Januar seine Mini-Workstation DGX Spark samt eigenem Kombiprozessor GB10 enth\u00fcllt, der aus zwei Chiplets besteht. Den GPU-Teil hat Nvidia selbst entwickelt, w\u00e4hrend der CPU-Teil, der auch alle anderen SoC-Funktionen von USB \u00fcber RAM-Controller bis Netzwerk mitbringt, von Mediatek stammt.<\/p>\n<p>Nvidia-Chef Jensen Huang betonte immer wieder auf verschiedenen Veranstaltungen, die er als Haupt- oder Gastredner bestritt, wie toll die Kooperation sei, dass der komplexe Chiplet-Verbund schon im ersten Ansatz lauff\u00e4hig gewesen sei und die Massenproduktion anlaufen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da Journalisten als Berufspessimisten bei \u00fcberschw\u00e4nglichstem Lob hellh\u00f6rig werden und wir obendrein bei Nvidia generell eine gewisse Grundskepsis an den Tag legen, haben wir uns mal in Taiwan umgeh\u00f6rt. Verd\u00e4chtig war schon, dass Nvidia auf der parallel zur Computex stattfindenden Hausmesse GTC zahlreiche DGX-Spark-Systeme mit GB10 ausgestellt hat, aber im Demobereich immer noch kein laufendes System zu sehen war \u2013 Monate nach der Enth\u00fcllung.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/8\/6\/0\/0\/3\/8\/cpx25_spark-bbb33046c2beccea.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"2142\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2856 \/ 2142; object-fit: cover;\" width=\"2856\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Nvidias Mini-Workstation DGX Spark in der Founders Edition (vorne) und von Partnern (hinten)<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0c&#8217;t \/ mue)\n    <\/p>\n<p>Wie uns eine gut unterrichtete Quelle mitteilte, hat GB10 vermutlich einen kleinen, aber feinen Bug mit pikanten Auswirkungen. Der Chip l\u00e4uft im Groben und Ganzen, aber der Displaycontroller ist offenbar im Eimer: Er soll nur eine Aufl\u00f6sung ausspucken. Und das ist nicht einmal eine von denen, die Monitore \u00fcblicherweise darstellen.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch brachte einer der Spark-Partner deshalb ein neues Narrativ ins Spiel: Er sehe DGX Spark wenig als \u00fcberkandidelten Office-PC, sondern vielmehr als ein Zusatzger\u00e4t mit einer dedizierten Aufgabe \u2013 \u00e4hnlich wie ein Netzwerkspeicher (NAS), das vielleicht auf demselben Schreibtisch wie der Arbeits-PC steht. Daher w\u00fcrde man DGX Spark auch nicht wie andere Komplett-PCs mit Maus und Tastatur ausliefern. Klickt es da bei Ihnen auch? Genau: Ein NAS braucht keinen Monitor, weil man nur per Netzwerk darauf zugreift.<\/p>\n<p>Doof f\u00fcr Nvidia: GB10 soll auch eng verwandte Ableger namens N1X und N1 bekommen, die dann in starken Gaming-Notebooks mit Windows on ARM stecken und Qualcomm die Exklusivit\u00e4t nehmen. Da w\u00e4re aber ein funktionierender Displaycontroller praktisch. Der oben erw\u00e4hnte Fehler erfordert einen Schritt zur\u00fcck ans Rei\u00dfbrett und ein \u00fcberarbeitetes Chipdesign, was mindestens ein halbes Jahr kosten d\u00fcrfte. Eine Verz\u00f6gerung in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung f\u00fcr N1X und N1 wurde uns von mehreren Seiten zugetragen, ohne dass diese wiederum die genauen Hintergr\u00fcnde kannten. Damit halten wir eine offizielle Enth\u00fcllung noch in diesem Kalenderjahr mittlerweile f\u00fcr ausgeschlossen; sie w\u00fcrde aber gut zur CES Anfang 2026 passen.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/8\/6\/0\/0\/3\/8\/cpx25_gb10-99a96dc6bc5d5e6f.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"1512\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2016 \/ 1512; object-fit: cover;\" width=\"2016\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Nvidias starker Kombiprozessor GB10<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0c&#8217;t \/ mue)\n    <\/p>\n<p>F\u00fcr DGX Spark mit GB10 hoffen alle Firmen weiterhin auf einen schnelleren Start (wahrscheinlich mit obigen Einschr\u00e4nkungen). Mal hie\u00df es auf der Computex unbestimmt &#8222;im dritten Quartal&#8220;, mal spezifischer &#8222;wir planen mit Ende August&#8220;. Die einzige Zusage, der wir mit jahrelanger Nvidia-Erfahrung zu 100 Prozent trauen, ist allerdings &#8222;wenn Jensen es erlaubt&#8220; \u2013 und ja, auch das ist ein Zitat von einem Partner.<\/p>\n<p>Fast notebooktauglich<\/p>\n<p>W\u00e4re der bl\u00f6de Bug nicht, br\u00e4chte GB10 schon in der jetzigen Form alles mit, was f\u00fcr Notebooks relevant ist. Nvidia best\u00e4tigte etwa integriertes WLAN und Bluetooth. Bei anderen Aspekten mussten wir tiefer bohren, da es weiterhin kein offizielles Blockschaltbild gibt, das alle Baugruppen von GB10 benennt.<\/p>\n<p>Ohne eine NPU, die f\u00fcr Copilot+ taugt, braucht Nvidia bei hochpreisigen Windows-Notebooks gar nicht anzutreten. Nvidia selbst wich der Frage geschickt mit &#8222;we&#8217;re not exposing an NPU on DGX Spark&#8220; aus: Nur weil es keine Programmierschnittstelle gibt, da DGX Spark im anvisierten Marktsegment alles an KI-Berechnungen sinnigerweise auf die viel st\u00e4rkere GPU schiebt, kann trotzdem eine NPU im Chip schlummern.<\/p>\n<p>Aus dritter Hand wurde uns zugetragen, dass es eine NPU auf Basis von <a href=\"https:\/\/nvdla.org\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">NVDLA<\/a> gebe. Solche verwendete Nvidia schon fr\u00fcher, etwa <a class=\"heiseplus-lnk\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/tests\/KI-Hardware-NVIDIA-Jetson-Xavier-NX-im-Test-4793056.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">im Prozessor des Jetson Xavier<\/a>. Alternativ k\u00f6nnte auch Kooperationspartner Mediatek eine KI-Einheit beigesteuert haben.<\/p>\n<p>Mit solchen Rechenwerken hat Mediatek bereits reichlich Erfahrung: In <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mediatek-Dimensity-9400-Hoeherer-Takt-mehr-KI-weiterer-Funk-10347153.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mediateks Smartphone-Prozessor Dimensity 9400(+)<\/a> und dessen Chromebook-Ableger <a href=\"https:\/\/www.mediatek.com\/products\/chromebooks\/mediatek-kompanio-ultra\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Kompanio Ultra 910<\/a> sitzt eine 50 TOPS starke NPU. Auch sonst bringt der Prozessor mit einem Cortex-X925, drei Cortex-X4 und vier Cortex-A720 alles f\u00fcr alltagstaugliche Rechenleistung in Nicht-KI-Anwendungen mit. Die GPU (Mali Immortalis G925) geh\u00f6rt ebenfalls zum neuesten und St\u00e4rksten, was Designlieferant ARM derzeit im Angebot hat.<\/p>\n<p>      <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/imgs\/18\/4\/8\/6\/0\/0\/3\/8\/cpx25_mediatek-990097ce2847c97c.jpg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>  <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" height=\"2142\" src=\"data:image\/svg+xml,%3Csvg xmlns='http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg' width='696px' height='391px' viewBox='0 0 696 391'%3E%3Crect x='0' y='0' width='696' height='391' fill='%23f2f2f2'%3E%3C\/rect%3E%3C\/svg%3E\" style=\"aspect-ratio: 2856 \/ 2142; object-fit: cover;\" width=\"2856\"\/><\/p>\n<p>      <\/a><\/p>\n<p>Chromebook-Prototyp mit Mediateks Kompanio Ultra 910<\/p>\n<p class=\"a-caption__source\">\n      (Bild:\u00a0c&#8217;t \/ mue)\n    <\/p>\n<p>Pikante Randnotiz: In den Fu\u00dfnoten des Prozessordatenblatts erw\u00e4hnt Mediatek, dass man GPU-Features wie Raytracing unter ChromeOS gar nicht nutzen k\u00f6nne. Nun ja: Uns f\u00e4llt auf Anhieb ein anderes Betriebssystem ein, das damit keine Probleme hat und dem auch eine so dicke NPU schmecken w\u00fcrde. Dem schob das Standpersonal im Gespr\u00e4ch freundlich, aber bestimmt den Riegel vor: Kompanio Ultra sei f\u00fcr Chromebooks, f\u00fcr Windows-Notebooks sei erst mal &#8222;nur das mit Nvidia&#8220; in Arbeit.<\/p>\n<p>Zuliefern oder mitmischen?<\/p>\n<p>Wie so oft spielen externe Faktoren dabei eine wichtigere Rolle als interner Wille. Mediatek entwickelt die in seinen Chips verwendeten CPU- und GPU-Architekturen nicht selbst, sondern nimmt das, was ARM all seinen Lizenznehmern bereitstellt. Somit ist die Firma auch auf deren Unterst\u00fctzung angewiesen, was (Grafik-)Treiber angeht; und f\u00fcr Windows sind solche aktuell nicht verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Die Betonung im letzten Satz muss auf &#8222;aktuell&#8220; liegen, denn wie uns ein V\u00f6gelchen in Taiwan zwitscherte, wird sich das \u00e4ndern: ARM arbeitet an Windows-Treibern f\u00fcr die Mali-GPUs. Der Stand der Dinge ist uns nicht bekannt. ARMs bisher ausgebliebene Ank\u00fcndigung erkl\u00e4rt allerdings Mediateks derzeitigen Fokus auf Chromebooks.<\/p>\n<p>2026 ahoi<\/p>\n<p>Mit all diesem Wissen hat die einzige Frage, die wir w\u00e4hrend der Messe nicht sicher kl\u00e4ren konnten, nur noch akademische Natur: Unklar ist, wann genau das Exklusivabkommen zwischen Microsoft und Qualcomm zu Windows on ARM ausl\u00e4uft. Die beiden Firmen haben es nie \u00f6ffentlich zugegeben. Es gilt aber als offenes Geheimnis, dass Windows on ARM aktuell nur auf Ger\u00e4ten mit Qualcomm-Prozessor laufen darf. Sp\u00e4testens 2026 wird es mehr als nur die drei Firmen AMD, Intel und Qualcomm geben, die Prozessoren f\u00fcr Notebooks anbieten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/hintergrund\/mailto:mue@ct.de\" title=\"Florian M\u00fcssig\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mue<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. 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