{"id":133498,"date":"2025-05-23T14:23:08","date_gmt":"2025-05-23T14:23:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133498\/"},"modified":"2025-05-23T14:23:08","modified_gmt":"2025-05-23T14:23:08","slug":"trump-droht-eu-mit-zoellen-in-hoehe-von-50-prozent-ab-dem-1-juni","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133498\/","title":{"rendered":"Trump droht EU mit Z\u00f6llen in H\u00f6he von 50 Prozent ab dem 1. Juni"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.05.2025 15:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Im Handelsstreit mit der EU droht US-Pr\u00e4sident Donald Trump ab dem 1. Juni mit Z\u00f6llen in H\u00f6he von 50 Prozent. Auch der Technologiekonzern Apple ger\u00e4t in Trumps Visier. Die Finanzm\u00e4rkte reagieren scharf. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUS-Pr\u00e4sident Donald Trump hat der EU mit Einfuhrz\u00f6llen in H\u00f6he von 50 Prozent ab dem 1. Juni gedroht. Die Verhandlungen mit Br\u00fcssel h\u00e4tten sich bislang schwierig gestaltet, erkl\u00e4rte Trump in seinem Onlinedienst Truth Social. &#8222;Daher empfehle ich einen direkten Zollsatz von 50 Prozent f\u00fcr die Europ\u00e4ische Union ab dem 1. Juni 2025.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU sei haupts\u00e4chlich zu dem Zweck gegr\u00fcndet worden, die USA handelspolitisch &#8222;auszunutzen&#8220;, behauptete Trump. Br\u00fcssel und die EU-Staaten h\u00e4tten mit Handelsbarrieren einen gro\u00dfen Export\u00fcberschuss gegen\u00fcber den USA herbeigef\u00fchrt. Zu diesen Barrieren z\u00e4hlte der Pr\u00e4sident etwa Mehrwertsteuern, &#8222;l\u00e4cherlichen&#8220; Strafen f\u00fcr Konzerne, W\u00e4hrungsmanipulation und &#8222;ungerechtfertigte Klagen gegen amerikanische Unternehmen&#8220;. Es wird laut Trump keine Z\u00f6lle geben, wenn das jeweilige Produkt in den USA hergestellt wird.<\/p>\n<p>    &#8222;Erhebliche Eskalation&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Dies ist eine erhebliche Eskalation der Handelsspannungen&#8220;, sagte Chefvolkswirt Holger Schmieding von der Berenberg Bank. Bei Trump k\u00f6nne man allerdings nie wissen. &#8222;Die EU m\u00fcsste reagieren, und das w\u00fcrde der US-Wirtschaft und der europ\u00e4ischen Wirtschaft deutlich schaden&#8220;, betonte Schmieding. &#8222;Aber Trump ist sehr unberechenbar, und ich w\u00fcrde nicht darauf wetten, dass es so weit kommt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrump hatte im April nach gro\u00dfen Turbulenzen an den Aktien- und Finanzm\u00e4rkten \u00fcberraschend entschieden, vielen Staaten &#8211; darunter auch die EU &#8211; 90 Tage lang eine Pause von bestimmten Z\u00f6llen zu gew\u00e4hren. Dabei geht es um Strafabgaben, die sich am Handelsdefizit der jeweiligen L\u00e4nder orientieren. Damit legte der US-Pr\u00e4sident einen Teil seines gewaltigen Zollpakets, das er Anfang April angek\u00fcndigt hatte, vorerst auf Eis. Die EU hatte ebenfalls angek\u00fcndigt, geplante Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte vorerst f\u00fcr 90 Tage auszusetzen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer EU hatte Trump bislang fl\u00e4chendeckend Z\u00f6lle in H\u00f6he von 25 Prozent angedroht, sollte es keine eigene Einigung mit den USA geben. Als Frist galt bisher der Monat Juli. Auf ein Angebot aus Br\u00fcssel f\u00fcr die gegenseitige Aufhebung aller Z\u00f6lle auf Industrieg\u00fcter ging die Trump-Regierung noch nicht ein. Allerdings zeigte sich Trump in der Vergangenheit eigentlich optimistisch, mit den Europ\u00e4ern eine L\u00f6sung im Zollstreit zu finden.<\/p>\n<p>    &#8222;EU und USA verhandeln&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs ist nun also noch v\u00f6llig unklar, ob die Strafz\u00f6lle in H\u00f6he von 50 Prozent ab Juni wirklich in Kraft treten. Trump hat in der Vergangenheit regelm\u00e4\u00dfig mit hohen Z\u00f6llen gedroht &#8211; und kurz darauf eine Kehrtwende vollzogen. Der US-Pr\u00e4sident will mit den Z\u00f6llen angebliche Handelsungleichgewichte korrigieren und Produktion in die USA verlagern. Zugleich sollen die Zolleinnahmen dazu dienen, sein teures Wahlversprechen gro\u00dfer Steuersenkungen zumindest teilweise gegenzufinanzieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nPolens Handelsminister Michal Baranowski spielte die Drohung von US-Pr\u00e4sident Trump dementsprechend herunter. &#8222;Die Europ\u00e4ische Union und die Vereinigten Staaten verhandeln. Manche verhandeln hinter verschlossenen T\u00fcren, andere eher vor laufenden Kameras&#8220;, sagt Baranowski, dessen Land derzeit die rotierende Pr\u00e4sidentschaft der EU innehat. Er f\u00fcgt hinzu: &#8222;Die Tatsache, dass wir einige wichtige Aussagen in der \u00d6ffentlichkeit sehen, bedeutet nicht, dass sie sich in Ma\u00dfnahmen der US-Regierung niederschlagen werden.&#8220;<\/p>\n<p>    Trump kn\u00fcpft sich auch Apple vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch den US-Tech-Konzern Apple nimmt Trump ins Visier. Er drohte Apple Importsteuern in H\u00f6he von 25 Prozent an, sollte das Unternehmen seine iPhone-Produktion nicht in die USA verlagern. Er verlange seit Langem von Apple-Chef Tim Cook, dass iPhones, die in den USA\u00a0verkauft werden, auch dort produziert werden, &#8222;nicht in Indien oder irgendwo sonst&#8220;, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. &#8222;Wenn das nicht der Fall ist, muss von Apple eine Importsteuer von mindestens 25 Prozent an die USA bezahlt werden.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSollte der US-Pr\u00e4sident seine Drohung wahr machen, k\u00f6nnte dies den Preis von Apples Mobiltelefonen in den USA erheblich in die H\u00f6he treiben. F\u00fcr eines der f\u00fchrenden Technologieunternehmen des Landes k\u00f6nnte dies mit Einbu\u00dfen bei Umsatz und Gewinn einhergehen.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn den Finanzm\u00e4rkten fiel die Reaktion auf die Ank\u00fcndigung heftig aus. Die europ\u00e4ischen Aktienm\u00e4rkte sackten zeitweise um rund drei Prozent ab, auch die Apple-Aktie gibt kr\u00e4ftig nach. Aktuell liegt das Minus im DAX noch bei rund zwei Prozent. Der Euro geriet ebenfalls unter Druck und sichere Anlagen wie deutsche Staatsanleihen waren gefragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.05.2025 15:07 Uhr Im Handelsstreit mit der EU droht US-Pr\u00e4sident Donald Trump ab dem 1. 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