{"id":133554,"date":"2025-05-23T14:53:09","date_gmt":"2025-05-23T14:53:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133554\/"},"modified":"2025-05-23T14:53:09","modified_gmt":"2025-05-23T14:53:09","slug":"wissenschaft-europa-umwirbt-forscher-aus-den-usa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/133554\/","title":{"rendered":"Wissenschaft: Europa umwirbt Forscher aus den USA"},"content":{"rendered":"<p>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t      \t\t            \t\t             \t\t\t\t   \t\t\t\t\t   <img decoding=\"async\" id=\"article-image\" fetchpriority=\"high\" alt=\"Wissenschaft: Europa umwirbt Forscher aus den USA\" title=\"Wissenschaft: Europa umwirbt Forscher aus den USA\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/media.media.9c43ea90-2d84-4627-a12e-fe1f8ceb731b.16x9_700.jpg\" data-linkto=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/javascript:void(0);\"\/>\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\t\tUS-Pr\u00e4sident Donald Trump nimmt es mit der Wahrheit bisweilen nicht so genau und gilt als Feind der Wissenschaft. Nun will die EU davon profitieren.\u00a0Foto: Jacquelyn Martin\/AP\/dpa\t\t\t<\/p>\n<p>Die US-Regierung bl\u00e4st zum Kampf gegen die Freiheit der Wissenschaft. Das sieht die EU als Chance und will die Wissenschaftler mit einem Millionen-Programm nach Europa locken.<\/p>\n<p>Der Name von <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Donald_Trump\" title=\"Donald Trump\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> wird in den offiziellen Reden nie genannt. Doch jeder wei\u00df, dass der US-Pr\u00e4sident beim Werben Europas um die Spitzenforscher dieser Welt eine treibende Kraft ist. Nun liefert der Chef im Wei\u00dfen Haus mit einem neuen Angriff auf die freie <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Wissenschaft\" title=\"Wissenschaft\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wissenschaft<\/a> der <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/EU\" title=\"EU\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU<\/a>-Kommission in <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Br%C3%BCssel\" title=\"Br\u00fcssel\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Br\u00fcssel<\/a> weitere Argumente, noch einmal kr\u00e4ftig die Werbetrommel f\u00fcr das Programm \u201eChoose Europe for Science\u201c (Entscheidet euch in der Wissenschaft f\u00fcr Europa) zu r\u00fchren. Denn f\u00fcr gr\u00f6\u00dfte Aufregung im wissenschaftlichen Betrieb sorgt, dass die US-Regierung der Harvard-Universit\u00e4t die Aufnahme ausl\u00e4ndischer Studenten verbieten will. Die Eliteuniversit\u00e4t nahe Boston habe dieses \u201ePrivileg verloren\u201c, schrieb Heimatschutzministerin Kristi Noem am Donnerstag an die Hochschule. <\/p>\n<p>Ministerin B\u00e4r reagiert mit Entsetzen <\/p>\n<p>Bundesforschungsministerin Dorothee B\u00e4r (CSU) reagierte mit Entsetzen auf diesen Schritt. Es sei eine \u201eganz, ganz schlechte Entscheidung\u201c, keine Visa f\u00fcr Studentinnen und Studenten aus dem Ausland auszugeben, sagte B\u00e4r am Freitag am Rande eines Treffens der EU-Wissenschaftsminister in Br\u00fcssel. \u201eIch hoffe sehr, dass die US-Regierung diese Entscheidung auch wieder r\u00fcckg\u00e4ngig machen wird, weil sie wirklich fatal ist.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf die zunehmend wissenschaftsfeindliche Stimmung in den USA hatte EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen bereits Anfang Mai f\u00fcr das neu aufgelegte Programm der Europ\u00e4ischen Union geworben. Zusammen mit dem franz\u00f6sischen Staatschef Emmanuel Macron warb sie in einer Rede an der Pariser Universit\u00e4t Sorbonne um die \u201ekl\u00fcgsten K\u00f6pfe\u201c. Mit einem unmissverst\u00e4ndlichen Wink in Richtung Trump betonte sie: \u201eWir sind uns alle einig, dass die Wissenschaft keinen Pass, kein Geschlecht, keine ethnische Zugeh\u00f6rigkeit und keine Zugeh\u00f6rigkeit zu einer politischen Partei hat.\u201c<\/p>\n<p>500 Millionen Euro als Lockmittel <\/p>\n<p>Als Lockmittel f\u00fcr die besten Wissenschaftler der Welt dient der EU-Kommissionschefin das 500-Millionen-Euro-Paket \u201eChoose Europe for Science\u201c, das in den kommenden beiden Jahren ausgerollt wird. Das Programm setzt sich aus verschiedenen Teilen zusammen. Im Zentrum steht nat\u00fcrlich das Geld. \u201eDiejenigen, die sich f\u00fcr Europa entscheiden, erhalten h\u00f6here Verg\u00fctungen\u201c, verspricht von der Leyen. Die zur Verf\u00fcgung stehenden Finanzmittel sollen zudem schneller abgerufen werden k\u00f6nnen. Geplant ist, dass Spitzenforscher eine Finanzhilfe mit einer Laufzeit von sieben Jahren bekommen sollen. Bisher seien die F\u00f6rderungen \u00fcber das europ\u00e4ische Exzellenzprogramm auf f\u00fcnf Jahre begrenzt. Ein gr\u00f6\u00dferes Augenmerk soll auch auf die st\u00e4rkere F\u00f6rderung von Nachwuchsforschern gelegt werden. Sie sollen ebenfalls h\u00f6here Verg\u00fctungen erhalten und vor allem auch mit l\u00e4ngeren Vertr\u00e4gen gek\u00f6dert werden.<\/p>\n<p>Bisher nur Ank\u00fcndigungen <\/p>\n<p>Abgebaut werden sollen auch die bisweilen sehr hohen H\u00fcrden in der B\u00fcrokratie, die sich in Europa immer wieder als eines der gr\u00f6\u00dften Hindernisse f\u00fcr Forscher herausstellen. So soll etwa der Weg von wissenschaftlichen Durchbr\u00fcchen hin zu innovativen Gesch\u00e4ftsmodellen beschleunigt werden, damit diese schneller vermarktet werden k\u00f6nnen. Zudem sollen innovative europ\u00e4ische Start-ups leichter Zugang zu Risikokapital erhalten. Und schlie\u00dflich will die Kommissionspr\u00e4sidentin, dass Verfahren f\u00fcr die Einreise und den Aufenthalt in Europa beschleunigt werden.<\/p>\n<p>Das alles sind im Moment allerdings lediglich millionenschwere Ank\u00fcndigungen und im Europaparlament regen sich Zweifel, dass diese so auch tats\u00e4chlich umgesetzt werden. Denn im Moment wird um den n\u00e4chsten, mehrj\u00e4hrigen Haushalt der Europ\u00e4ischen Union gerungen und die Verteilungsk\u00e4mpfe sind in vollem Gange. Entgegen der nun gemachten Versprechungen \u201estehen die <a href=\"https:\/\/www.stuttgarter-nachrichten.de\/thema\/Forschung\" title=\"Forschung\" class=\"art_thema\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Forschung<\/a>shaushalte unter Druck\u201c, beklagte der EU-Europaabgeordnete Christian Ehler am Donnerstag im Parlament in Br\u00fcssel. Die EU-Kommission habe erkannt, wie wichtig Forschung f\u00fcr die St\u00e4rkung der Europ\u00e4ischen Union gerade in diesen Zeiten im globalen Wettstreit ist. Diese richtige und wichtige Erkenntnis m\u00fcsse sich dann allerdings auch deutlich im Haushalt niederschlagen, betonte Ehler als Mitglied im Forschungsausschuss des Europaparlaments. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump nimmt es mit der Wahrheit bisweilen nicht so genau und gilt als Feind der Wissenschaft.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":133555,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,937,106,548,663,158,3934,3935,597,48961,13,14,15,12,193],"class_list":{"0":"post-133554","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-bruessel","11":"tag-donald-trump","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europaeische-union","15":"tag-europe","16":"tag-european-union","17":"tag-forschung","18":"tag-harvard-universitaet","19":"tag-headlines","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114557721350745332","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/133554","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=133554"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/133554\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/133555"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=133554"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=133554"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=133554"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}