{"id":134075,"date":"2025-05-23T19:29:11","date_gmt":"2025-05-23T19:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134075\/"},"modified":"2025-05-23T19:29:11","modified_gmt":"2025-05-23T19:29:11","slug":"mehrere-frauen-sollen-auf-aktivistin-eingeschlagen-haben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134075\/","title":{"rendered":"Mehrere Frauen sollen auf Aktivistin eingeschlagen haben"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB0lt tspB0lu\">In einem Berliner Restaurant soll es in der Nacht zu vergangenem Samstag zu einem transfeindlichen Angriff auf die Aktivistin und Bloggerin Kylie Divon gekommen sein. Das berichtet Divon dem Tagesspiegel.<\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Der Vorfall ereignete sich demnach in einem neuen libanesischen Restaurant auf der Stra\u00dfe des 17. Juni, das an diesem Abend seine Er\u00f6ffnung feierte. Eine Freundin Divons sei als S\u00e4ngerin engagiert gewesen und habe sie eingeladen, mitzukommen. \u201eNormalerweise gehe ich nicht an solche Orte, weil ich wei\u00df, dass es unter Arabern f\u00fcr mich nicht sicher ist\u201c, sagt Divon am Telefon. Doch als Gast der S\u00e4ngerin habe sie nicht damit gerechnet, dass ihr etwas passieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Queerspiegel: Der Newsletter f\u00fcr das queere Berlin<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/queerspiegel-icon.png\" alt=\"\" class=\"tspCGls\"\/><\/p>\n<p class=\"tspCGnp\"> Die Queerspiegel-Redaktion informiert Euch \u00fcber die wichtigsten LGBTI-Ereignisse, Menschen, Termine aus Politik, Kultur und Sport. <\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Der Abend sei harmonisch verlaufen, sagt Divon, bis es zum Ende, gegen 3.30 Uhr, zu einem Streit zwischen zwei Frauen gekommen sei. \u201eEs wurde auf einmal herumgeschrien, da bin ich aufgestanden und habe gefragt, was los ist.\u201c Daraufhin sei eine der Frauen zu ihr gekommen und habe sie auf den Boden gezerrt, ihren Schuh ausgezogen und ihr diesen gegen den Kopf geschlagen. Weitere Frauen h\u00e4tten sich an dem Gewaltakt beteiligt und auf die am Boden liegende Divon eingeschlagen. <\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Nachdem sie wieder aufgestanden sei, habe ein Security-Mitarbeiter ihr Hausverbot erteilt. Zudem habe eine Frau gerufen: \u201eDu bist ja ein Mann!\u201c, worauf zwei M\u00e4nner auf Divon losgegangen sein und sie geschubst haben sollen. &#13;<\/p>\n<p class=\"tspTel\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspTer\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Nach Ende der Attacke wollte Divon die Polizei rufen. Da ihr Handyakku leer war, habe sie eine andere Frau um Hilfe gebeten. Die Polizei habe dann Fotos von Divons Verletzungen an den Ellbogen, Knien und Oberarm gemacht, au\u00dferdem stellte Divon Anzeige wegen K\u00f6rperverletzung gegen die erste Angreiferin. \u201eAber es sind nicht nur k\u00f6rperliche Verletzungen\u201c, sagt sie, \u201esondern auch seelische\u201c. Obwohl sie nicht an dem Streit beteiligt war, sei sie die Einzige gewesen, die geschlagen wurde \u2013 weil, so glaubt Divon, sie trans ist. <\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Die Berliner Polizei best\u00e4tigte gegen\u00fcber dem Tagesspiegel den Vorfall in Teilen. Die 28-j\u00e4hrige Divon sei von einer Frau sowie zwei M\u00e4nnern auf den Boden geschubst und dabei verletzt worden. Neben der Anzeige Divons habe es eine Gegenanzeige wegen \u201efalscher Verd\u00e4chtigung\u201c der 44-j\u00e4hrigen mutma\u00dflichen Angreiferin gegeben. N\u00e4here Infos zu Zeugenaussagen konnte die Polizei nicht machen, da der Staatsschutz derzeit noch ermittelt. Die Betreiber des Restaurants haben auf eine Anfrage des Tagesspiegels bisher nicht reagiert. <\/p>\n<p> In den sozialen Medien w\u00fcnschen ihr Menschen den Tod <\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Der Angriff ist nicht der erste mutma\u00dflich transfeindliche Vorfall, den Kylie Divon erlebt hat. Die aus dem Libanon stammende Wahlberlinerin <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/kein-zugang-zur-damenumkleide-trans-frau-kylie-und-mcdonalds-einigen-sich-auf-vergleich-13029118.html?icid=in-text-link_13714045\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">verklagte im letzten Jahr ihren damaligen Arbeitgeber McDonald\u2019s<\/a>, weil er ihr den Zugang zur Frauenumkleide verweigerte \u2013 und ihr das Frausein absprach. Letztlich einigten sich Divon und der Fast-Food-Konzern auf einen Vergleich. Das Unternehmen stimmte zu, das Angestelltenverh\u00e4ltnis zu Ende April 2025 zu beenden und Divon 16.500 Euro Brutto zu zahlen, damit der Rechtsstreit beendet wird.  <\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Divon engagiert sich auch in den sozialen Medien f\u00fcr die Rechte von trans Personen, 65.000 Menschen folgen ihr auf Instagram. Doch dort bekommt sie nicht nur Unterst\u00fctzung, sondern auch viel Hass. Auf einen Beitrag, in dem sie den Vorfall von Freitagnacht schildert, reagieren viele schadenfroh. \u201eDie M\u00e4dchen haben das gut gemacht\u201c, schreibt ein Nutzer, ein anderer: \u201eIch hoffe, sie t\u00f6ten dich.\u201c Die Kommentare sind, wie auch Divons Beitr\u00e4ge, auf Arabisch.&#13;<\/p>\n<p> Mehr zum Thema Queerfeindlichkeit in Berlin <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/queerspiegel\/queerfeindlichkeit-in-berlin-gerade-gibt-es-wichtigere-themen-von-wegen-13696030.html?icid=topic-list_13714045___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Queerfeindlichkeit in Berlin Gerade gibt es wichtigere Themen? Von wegen! <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/beratungsstelle-maneo-veroffentlicht-report-neuer-hochststand--738-angriffe-auf-queere-menschen-in-berlin-registriert-13638310.html?icid=topic-list_13714045___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB7mh\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Beratungsstelle Maneo ver\u00f6ffentlicht Report 738 queerfeindliche Angriffe in Berlin registriert \u2013\u00a0neuer H\u00f6chststand <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0lt\">Queerfeindliche \u00dcbergriffe haben in Berlin zugenommen. 738 explizit queerfeindliche Vorf\u00e4lle hat die Opferberatungsstelle Maneo im vergangenen Jahr gez\u00e4hlt. Das ist ein Anstieg um acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2023: 685), hei\u00dft es im gerade vorgestellten Maneo-Report 2024: \u201eDamit wurde erneut ein H\u00f6chststand an dokumentierten F\u00e4llen erreicht.\u201c (Tsp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In einem Berliner Restaurant soll es in der Nacht zu vergangenem Samstag zu einem transfeindlichen Angriff auf die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":134076,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,30,152,682],"class_list":{"0":"post-134075","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-instagram","12":"tag-koerperverletzung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114558806488792859","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134075","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=134075"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134075\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/134076"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=134075"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=134075"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=134075"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}