{"id":134104,"date":"2025-05-23T19:44:08","date_gmt":"2025-05-23T19:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134104\/"},"modified":"2025-05-23T19:44:08","modified_gmt":"2025-05-23T19:44:08","slug":"kein-durchbruch-bei-gespraechen-ueber-iranisches-atomprogramm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134104\/","title":{"rendered":"Kein Durchbruch bei Gespr\u00e4chen \u00fcber iranisches Atomprogramm"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.05.2025 19:26 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Rund drei Stunden verhandelten Delegationen aus den USA und dem Iran \u00fcber das Atomprogramm der Islamischen Republik. Greifbare Ergebnisse gab es dabei nicht. Es werde aber weitere Treffen geben, so der iranische Au\u00dfenminister.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den Verhandlungen \u00fcber das iranische Atomprogramm zwischen den USA und dem Iran hat es keinen Durchbruch gegeben. Die Gespr\u00e4che fanden unter der Vermittlung des Oman statt. Es gebe &#8222;einige, aber nicht abschlie\u00dfende Fortschritte&#8220;, schrieb der omanische Au\u00dfenminister Badr al-Busaidi auf der Plattform X . &#8222;Wir hoffen, die verbleibenden Fragen in den kommenden Tagen kl\u00e4ren zu k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer iranische Au\u00dfenminister Abbas Araghtschi sprach von einer professionellen Atmosph\u00e4re. &#8222;Die Verhandlungen sind zu komplex, um sie in wenigen kurzen Sitzungen zu l\u00f6sen. Bei den kommenden Treffen werden wir zu praktikablen L\u00f6sungen gelangen &#8211; dort sind wir aber noch nicht&#8220;, sagte der Minister dem iranischen Staatsfernsehen. Die Vorschl\u00e4ge sollen nun in den Hauptst\u00e4dten beider Seiten diskutiert werden.<\/p>\n<p>    Iran hofft auf wirtschaftlichen Aufschwung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs war bereits die f\u00fcnfte Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran. Angef\u00fchrt wurden die Delegationen vom US-Sondergesandten Steve Witkoff und Araghtschi. Wann die n\u00e4chste Gespr\u00e4chsrunde geplant ist, steht noch nicht fest.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie iranische F\u00fchrung verkn\u00fcpft die Aussicht auf ein neues Abkommen einerseits mit einer Entsch\u00e4rfung der milit\u00e4rischen Spannungen in der Region, andererseits mit der <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/usa-iran-sanktionen-atomprogramm-100.html\" title=\"USA k\u00fcndigen Sanktionen gegen den Iran wegen dessen Atomprogramms an\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aufhebung von Sanktionen<\/a>. Angesichts der politischen und wirtschaftlichen Isolation in den vergangenen Jahren hat Teheran seine Beziehungen zu China und Russland deutlich ausgebaut.<\/p>\n<p>    Zentraler Streit um Urananreicherung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Vorfeld hatten bereits Differenzen zwischen beiden Seiten die Erwartungen getr\u00fcbt. Die USA fordern von der iranischen Regierung, die Urananreicherung vollst\u00e4ndig einzustellen. Aus Sicht Washingtons ist das eine notwendige Ma\u00dfnahme, um eine Entwicklung iranischer Atomwaffen dauerhaft zu verhindern. F\u00fcr den Iran kommt das aber nicht in Frage. &#8222;Die Frage der Anreicherung ist absolut nicht verhandelbar&#8220;, sagte Araghtschi. Der Iran verweist dabei auch auf das zivile Atomprogramm des Landes.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Zentrum des Streits steht die Frage, wof\u00fcr das angereicherte Uran genutzt wird. F\u00fcr Atomkraftwerke reicht eine geringe Anreicherung von Uran aus. F\u00fcr den Bau von Atomwaffen ist hingegen deutlich h\u00f6her angereichertes Uran n\u00f6tig. Die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/asien\/iaea-iran-hochangereichteres-uran-100.html\" title=\"Iran will weitere Zentrifugen f\u00fcr Uran-Anreicherung in Betrieb nehmen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Internationale Atomenergieagentur (IAEA) hatte davor gewarnt<\/a>, dass der Iran Produktionskapazit\u00e4t deutlich hochfahren will. Derzeit reichert der Iran Uran bis zu einem Reinheitsgrad von 60 Prozent an &#8211; f\u00fcr Atomwaffen sind nach Expertenangaben mehr als 90 Prozent erforderlich.<\/p>\n<p>    Trump droht mit milit\u00e4rischer Gewalt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTeheran betonte immer wieder, keine Atomwaffen bauen zu wollen. Doch viele westliche L\u00e4nder, besonders die USA, bezweifeln das. US-Pr\u00e4sident Donald Trump drohte dem Iran zuletzt mit milit\u00e4rischer Gewalt, sollte es kein Abkommen geben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n2015 hatte der Iran im Wiener Atomabkommen nach langen Verhandlungen mit China, Russland, den USA, Frankreich, Deutschland und Gro\u00dfbritannien bereits einmal vereinbart, sein Nuklearprogramm einzuschr\u00e4nken. Trump stieg jedoch 2018 einseitig aus dem Pakt aus und verh\u00e4ngte neue, harte Sanktionen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.05.2025 19:26 Uhr Rund drei Stunden verhandelten Delegationen aus den USA und dem Iran \u00fcber das Atomprogramm&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":134105,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[49531,13,345,14,15,12,10,8,9,11,64,103,104],"class_list":{"0":"post-134104","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-atomstreit","9":"tag-headlines","10":"tag-iran","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-usa","19":"tag-welt","20":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114558865616038798","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134104","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=134104"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/134104\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/134105"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=134104"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=134104"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=134104"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}