{"id":134208,"date":"2025-05-23T20:40:10","date_gmt":"2025-05-23T20:40:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134208\/"},"modified":"2025-05-23T20:40:10","modified_gmt":"2025-05-23T20:40:10","slug":"hessen-mobilitaetsstudie-frankfurt-wird-zur-fussgaengerstadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134208\/","title":{"rendered":"Hessen: Mobilit\u00e4tsstudie: Frankfurt wird zur Fu\u00dfg\u00e4ngerstadt"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 23.05.2025 18:47 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Zu Fu\u00df gehen liegt im Trend, Autofahren befindet sich langsam auf dem R\u00fcckzug. Eine neue Mobilit\u00e4tsstudie zeigt: Frankfurterinnen und Frankfurter nutzen f\u00fcr die meisten Wege inzwischen Fahrrad, \u00d6ffentlichen Nahverkehr und die eigenen F\u00fc\u00dfe. Das hat auch mit der Corona-Pandemie zu tun.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie am Freitag vorgestellten Ergebnisse des Systems repr\u00e4sentativer Verkehrsbefragungen (SrV) zeigen, dass 2023 die befragten Frankfurterinnen und Frankfurter gut 37 Prozent aller Wege zu Fu\u00df bew\u00e4ltigen. Das war ein Anstieg um elf Prozent im Vergleich zur vorigen Erhebung im Jahr 2018. Bei innerst\u00e4dtischen Wegen lag der Anteil sogar bei 41 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErstmals seit Beginn der Erhebung im Jahr 1973 ist damit der Fu\u00dfverkehr die am st\u00e4rksten genutzte Fortbewegungsart in Frankfurt.<\/p>\n<p>    Per Pedes durch die Pandemie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVerkehrsdezernent Wolfgang Siefert (Gr\u00fcne) zeigte sich am Freitag erfreut \u00fcber diese Entwicklung. &#8222;Frankfurt ist eine kompakte, gr\u00fcne Stadt &#8211; und das macht sich zunehmend im Mobilit\u00e4tsverhalten bemerkbar. Der Fu\u00dfverkehr boomt.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEinen Grund vermutet Siefert in den Erfahrungen aus der Corona-Zeit. W\u00e4hrend der Pandemie sei die unmittelbare Umgebung intensiver wahrgenommen worden, wodurch Wege im Quartier an Bedeutung gewonnen h\u00e4tten. Gleichzeitig h\u00e4tten neue Arbeitsmodelle wie Homeoffice die Notwendigkeit l\u00e4ngerer Arbeitswege verringert.<\/p>\n<p>    Knapp unter dem Masterplan-Ziel<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin aus Sicht des Verkehrsdezernats positiver Trend zeichnet sich auch im sogenannten Umweltverbund aus Fu\u00df-, Fahrrad- und \u00f6ffentlichem Nahverkehr ab. Demnach werden innerst\u00e4dtisch mittlerweile 82 Prozent aller Wege mit umweltschonenden Verkehrsmitteln zur\u00fcckgelegt. Im Gesamtverkehr betr\u00e4gt der Anteil 77 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Anteil des Umweltverbunds an allen zur\u00fcckgelegten Wegen liegt damit nur noch drei Prozentpunkte unter dem im <a href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/politik\/frankfurter-magistrat-beschliesst-nach-langzeit-streit-masterplan-mobilitaet-v3,mobilitaetskonzept-frankfurt-100.html\" title=\"Masterplan Mobilit\u00e4t\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Masterplan Mobilit\u00e4t<\/a> festgelegten Zielwert von 80 Prozent. Der Masterplan war im M\u00e4rz nach langer Diskussion von der Frankfurter Stadtverordnetenversammlung verabschiedet worden.<\/p>\n<p>    Autos auf dem R\u00fcckzug<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer motorisierte Individualverkehr befindet sich somit auf dem R\u00fcckzug. Die Zahl der werkt\u00e4glichen Pkw-Wege der Frankfurterinnen und Frankfurter liegt bei rund 625.000. Das ist der niedrigste Wert seit 1998.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBezogen auf die Verkehrsleistung &#8211; inklusive G\u00fcterverkehr und Pendlern &#8211; lag sein Anteil 2023 immer noch bei rund 47 Prozent. Das waren zehn Prozentpunkte weniger im Vergleich zu 2018.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Anteil des Fahrradverkehrs an der Verkehrsleistung stieg von elf auf 15 Prozent. Insbesondere auf Wegen zwischen f\u00fcnf und zehn Kilometern wird deutlich mehr Fahrrad gefahren (plus acht Prozent).<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr die Verkehrsplanerinnen und -planer am Main er\u00f6ffnen sich dadurch neue M\u00f6glichkeiten. &#8222;Die von den Frankfurterinnen und Frankfurter freigemachten Kapazit\u00e4ten im Stra\u00dfennetz er\u00f6ffnen neue Perspektiven f\u00fcr den Wirtschaftsverkehr, den \u00f6ffentlichen Nahverkehr sowie f\u00fcr den Ausbau von Rad- und Fu\u00dfwegen&#8220;, betonte Petra Lau, die Leiterin des Stra\u00dfenverkehrsamts, am Freitag.<\/p>\n<p>    Rund 280.000 Menschen befragt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Erhebung\u00a0System repr\u00e4sentativer Verkehrsbefragungen (SrV) gibt es seit 1972 in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden. Dabei wird durch Haushaltsbefragungen das Mobilit\u00e4tsverhalten der Bev\u00f6lkerung in deutschen St\u00e4dten erfasst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nF\u00fcr die SrV-Studie 2023 wurden Daten aus rund 500 St\u00e4dten und Gemeinden zusammengetragen. Insgesamt beteiligten sich an der Erhebung mehr als 280.000 Personen.<\/p>\n<p>    Fu\u00dfg\u00e4nger zufrieden, Fahrradfahrer murren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nErstmals wurde dabei die Zufriedenheit mit den einzelnen Fortbewegungsarten abgefragt. So bewerteten in Frankfurt 71 Prozent der Befragten die Bedingungen f\u00fcr das Zufu\u00dfgehen als gut oder sehr gut. Eine knappe Mehrheit von 53 Prozent bewertete den \u00d6ffentlichen Nahverkehr in der Stadt positiv.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit der Situation f\u00fcr den Autoverkehr zeigten sich 32 Prozent der Befragten zufrieden, 15 Prozent stuften sie als mangelhaft oder ungen\u00fcgend ein.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00c4hnlich negativ wurden die Bedingungen f\u00fcr den Fahrradverkehr eingesch\u00e4tzt: 38 Prozent\u00a0der Befragten beurteilten die Situation gut oder sehr gut. 14 Prozent fanden sie mangelhaft.\u00a0<\/p>\n<p>                                        <a class=\"backlink__link\" href=\"https:\/\/www.hessenschau.de\/wirtschaft\/mobilitaetsstudie-frankfurt-wird-zur-fussgaengerstadt-v1,mobilitaet-frankfurt-100.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p>                                                <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Hessischer Rundfunk\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/lra-hr-logo-100.svg.svg+xml\" height=\"40\" width=\"40\"\/><\/p>\n<p>                                        <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 23.05.2025 18:47 Uhr Zu Fu\u00df gehen liegt im Trend, Autofahren befindet sich langsam auf dem R\u00fcckzug. 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