{"id":134369,"date":"2025-05-23T22:09:19","date_gmt":"2025-05-23T22:09:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134369\/"},"modified":"2025-05-23T22:09:19","modified_gmt":"2025-05-23T22:09:19","slug":"berlin-brandenburg-auslandszuschlaege-zu-unrecht-kassiert-beamtin-vor-gericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/134369\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Auslandszuschl\u00e4ge zu Unrecht kassiert? Beamtin vor Gericht"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Auslandszuschl\u00e4ge zu Unrecht kassiert? Beamtin vor Gericht<\/p>\n<p>\t\t\t\t              23.05.2025, 16:17 Uhr<\/p>\n<p><strong>Obwohl sie in Berlin lebte, soll eine Mitarbeiterin des Deutschen Arch\u00e4ologischen Instituts jahrelang Auslandszuschl\u00e4ge erhalten haben. Um 176.000 Euro geht es nun in einem Prozess wegen Betrugs.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Eine Beamtin des Deutschen Arch\u00e4ologischen Instituts steht wegen Betrugs vor einem Berliner Gericht. Die 57-J\u00e4hrige soll von 2017 bis Ende 2020 insgesamt rund 176.000 Euro Auslandszuschl\u00e4ge erhalten haben, obwohl sie bereits dauerhaft in Deutschland wohnhaft gewesen sei. Laut Anklage soll sie ihren Arbeitgeber vors\u00e4tzlich in Unkenntnis \u00fcber ihren tats\u00e4chlichen Wohnort gelassen haben. Die Oberamtsr\u00e4tin wies dies zur\u00fcck. Sie sei davon ausgegangen, dass ihre Anwesenheit in der Hauptstadt in der Verwaltung bekannt gewesen sei.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft legt der Frau in dem Prozess vor dem Amtsgericht Tiergarten Betrug durch Unterlassen in einem besonders schweren Fall zur Last. Die Frau sei vor mehr als zwanzig Jahren f\u00fcr das Bundesinstitut in den Jemen gegangen. Wegen der Sicherheitslage sei sie zur\u00fcckgekehrt, habe dies aber nicht der f\u00fcr die Gehaltszahlungen zust\u00e4ndigen Stelle mitgeteilt. Monatlich rund 3.600 Euro Auslandszuschl\u00e4ge zus\u00e4tzlich zu ihren Dienstbez\u00fcgen habe sie laut Staatsanwaltschaft zu Unrecht kassiert. Die Anklage beziehe sich nur auf noch nicht verj\u00e4hrte Taten seit 2017.<\/p>\n<p>Beamtin zahlte rund 500.000 Euro zur\u00fcck<\/p>\n<p>Die Arch\u00e4ologin erkl\u00e4rte, wegen der Sicherheitslage in dem arabischen Staat seien im M\u00e4rz 2011 zun\u00e4chst ihr Ehemann und ihre beiden Kinder dauerhaft nach Deutschland zur\u00fcckgekehrt. Sie sei sp\u00e4ter gefolgt und habe die Au\u00dfenstelle Sanaa seit 2014 von Berlin aus geleitet. Nach ihrer R\u00fcckkehr habe sie Gespr\u00e4che \u00fcber ihren Status gef\u00fchrt. Ihr Dienstort Sanaa sei beibehalten worden. Dort sei auch ihr Hausrat geblieben. Sie sei &#8222;jederzeit bereit gewesen, zur\u00fcckzugehen&#8220;.<\/p>\n<p>Ende Dezember 2020 f\u00fchrten Pr\u00fcfungen zu Ermittlungen. Eine Zeugin sagte, seit 2011 habe sich eine \u00dcberzahlung in H\u00f6he von rund 670.000 Euro ergeben. Nach 2014 habe es keine Mitteilungen der Arch\u00e4ologin an die Verwaltung zu ihrem Aufenthaltsort gegeben. &#8222;Die Besch\u00e4ftigten sind gehalten, \u00c4nderungen von sich aus mitzuteilen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Verteidiger sagte, bereits vor Anklageerhebung sei es vor dem Verwaltungsgericht Berlin zu einem Vergleich gekommen. Seine Mandantin habe rund 500.000 Euro zur\u00fcckgezahlt. Im jetzigen Prozess gehe es um rechtliche Fragen. Die Beamtin habe nicht vors\u00e4tzlich gehandelt. Die Verhandlung wird am 11. Juni fortgesetzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Auslandszuschl\u00e4ge zu Unrecht kassiert? 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