{"id":135586,"date":"2025-05-24T09:27:08","date_gmt":"2025-05-24T09:27:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/135586\/"},"modified":"2025-05-24T09:27:08","modified_gmt":"2025-05-24T09:27:08","slug":"massenhaft-drohnen-ueber-kiew-experte-russland-will-weitere-ukrainische-regionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/135586\/","title":{"rendered":"Massenhaft Drohnen \u00fcber Kiew: Experte: Russland will weitere ukrainische Regionen"},"content":{"rendered":"<p>                    Massenhaft Drohnen \u00fcber Kiew<br \/>\n                Experte: Russland will weitere ukrainische Regionen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.05.2025, 11:24 Uhr<\/p>\n<p><strong>\u00dcber die Friedensabsichten des Kreml wird in manchen Kreisen gerne ger\u00e4tselt. F\u00fcr den Milit\u00e4rexperten Lange ist allerdings klar: Putin hat kein Interesse an einem Waffenstillstand. Das d\u00fcrften auch die Kiewer vergangene Nacht so gesehen haben.<\/strong><\/p>\n<p>Der Milit\u00e4rexperte Nico Lange geht davon aus, dass Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin noch deutlich mehr ukrainisches Territorium erobern will. &#8222;Putin hatte nie einen Waffenstillstand vor. Er nutzt die Diskussion, um milit\u00e4risch Fakten zu schaffen&#8220;, sagte Lange der &#8222;Bild&#8220;-Zeitung. Vielmehr sei es Putins Ziel, drei weitere ukrainische Regionen zu erobern und in den bereits besetzten Gegenden den ukrainischen Widerstand zu ersticken. <\/p>\n<\/p>\n<p>&#8222;Russland wird versuchen, in die Gebiete Sumy, Charkiw und Dnipropetrowsk vorzudringen, um zus\u00e4tzlich zu den vier auf dem Papier annektierten Gebieten neue Probleme f\u00fcr Verhandlungen zu produzieren.&#8220; Lange zufolge haben dabei die Russen inzwischen die ukrainische Drohnen-Taktik erfolgreich kopiert. Mit Tausenden neuen Drohnen und elektronischen Kriegsf\u00fchrungsger\u00e4ten w\u00fcrden die Russen &#8222;Jagd auf ukrainische Logistik&#8220; machen und diese jeden Tag dutzendfach ausschalten.<\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Nacht griff die russische Armee auch ukrainische St\u00e4dte mit Dutzenden Drohnen an. Nach ukrainischen Armeeangaben setzte Russland insgesamt 14 ballistische Raketen und 250 Kampfdrohnen ein, Hauptziel der Attacken war Kiew. Dort und in der angrenzenden Region wurden laut der Ukraine mindestens 17 Menschen verletzt. <\/p>\n<p>Die Kiewer Stadtverwaltung berichtet von Br\u00e4nden und herabgest\u00fcrzten Tr\u00fcmmern in mehreren Teilen der Stadt. Nach dem Einflug erster Gruppen von Kampfdrohnen warnte B\u00fcrgermeister Vitali Klitschko die Bewohner der Metropole vor weiteren Angriffen. &#8222;Geht in Deckung&#8220;, forderte er die Bewohner Kiews auf Telegram auf. Die Luftabwehr fing immerhin 6 Iskander-Raketen und 245 Schahed-Drohnen ab.<\/p>\n<p>&#8222;Es war eine harte Nacht f\u00fcr die gesamte Ukraine&#8220;<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj kritisierte Moskau nach dem Gro\u00dfangriff scharf. &#8222;Es war eine harte Nacht f\u00fcr die gesamte Ukraine&#8220;, schrieb er auf Telegram. Dies sei ein neuerlicher Beweis daf\u00fcr, dass Russland eine Waffenruhe zur Beendigung des Krieges blockiere. Er rief zudem dazu auf, den Druck zu erh\u00f6hen. Moskau k\u00f6nne nur durch &#8222;zus\u00e4tzliche Sanktionen, die auf Schl\u00fcsselsektoren der russischen Wirtschaft abzielen&#8220;, zu einer Waffenruhe bewegt werden, schrieb Selenskyj bei X. Russland ziehe den Krieg in die L\u00e4nge.<\/p>\n<p>Der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha klang \u00e4hnlich. Er schrieb auf X, dass Russland nach den ersten direkten Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau seit 2022 vor gut einer Woche in Istanbul das in Aussicht gestellte &#8222;Friedensmemorandum&#8220; noch immer nicht \u00fcbermittelt habe. &#8222;Stattdessen schickt Russland t\u00f6dliche Drohnen und Raketen auf die Zivilbev\u00f6lkerung&#8220;, sagte der Minister. &#8222;Dies ist Russlands Antwort auf die internationalen Friedensbem\u00fchungen und ein klarer Beweis daf\u00fcr, dass ein verst\u00e4rkter Sanktionsdruck auf Moskau notwendig ist, um den Friedensprozess zu beschleunigen.&#8220;<\/p>\n<p>Russland und die Ukraine hatten in Istanbul vereinbart, rund 1000 Gefangene auszutauschen. Am Freitag gaben beide Seiten jeweils 390 Gefangene zur\u00fcck. An diesem Samstag und Sonntag soll der gr\u00f6\u00dfte Gefangenenaustausch seit Kriegsbeginn fortgesetzt werden. Russland hat angek\u00fcndigt, der Ukraine nach dem Gefangenenaustausch seine Bedingungen f\u00fcr eine Waffenruhe mitzuteilen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Massenhaft Drohnen \u00fcber Kiew Experte: Russland will weitere ukrainische Regionen 24.05.2025, 11:24 Uhr \u00dcber die Friedensabsichten des Kreml&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":135587,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,10068,13,5793,929,7226,14,15,16,4043,4044,850,307,12],"class_list":{"0":"post-135586","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-drohnen","12":"tag-headlines","13":"tag-kiew","14":"tag-kriege-und-konflikte","15":"tag-kriegsverbrechen","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-politik","19":"tag-russia","20":"tag-russian-federation","21":"tag-russische-foederation","22":"tag-russland","23":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114562101822038480","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/135586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=135586"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/135586\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/135587"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=135586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=135586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=135586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}