{"id":135832,"date":"2025-05-24T11:44:08","date_gmt":"2025-05-24T11:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/135832\/"},"modified":"2025-05-24T11:44:08","modified_gmt":"2025-05-24T11:44:08","slug":"18-sanktionspaket-in-arbeit-eu-plant-nord-stream-verbot-und-swift-aus-fuer-putins-banken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/135832\/","title":{"rendered":"18. Sanktionspaket in Arbeit: EU plant Nord-Stream-Verbot und Swift-Aus f\u00fcr Putins Banken"},"content":{"rendered":"<p>                    18. Sanktionspaket in Arbeit<br \/>\n                EU plant Nord-Stream-Verbot und Swift-Aus f\u00fcr Putins Banken<\/p>\n<p>\t\t\t\t              24.05.2025, 12:39 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Am vergangenen Dienstag tritt das 17. Sanktionspaket der EU gegen Russland in Kraft. Die Vorbereitungen f\u00fcr das n\u00e4chste Paket laufen bereits: Die EU-Kommission m\u00f6chte sich russische Banken vorkn\u00f6pfen &#8211; und die Nord-Stream-Pipelines verbieten. Der Kanzler ist an Bord.<\/strong><\/p>\n<p>Die EU-Kommission will in ihrem 18. Sanktionspaket neben der Nord-Stream-Pipeline auch das russische Finanzsystem ins Visier nehmen. Das Finanz- und Wirtschaftsportal Bloomberg <a href=\"https:\/\/www.bloomberg.com\/news\/articles\/2025-05-24\/eu-weighs-cutting-20-banks-from-swift-in-new-russia-sanctions\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">berichtet<\/a>, dass mehr als 20 russische Banken aus dem internationalen Zahlungsverkehrssystem Swift ausgeschlossen werden sollen. Wann das neue Paket in Kraft treten werde, ist demnach noch unklar: Die Sanktionen m\u00fcssen mit allen Mitgliedstaaten abgestimmt und einstimmig beschlossen werden. <\/p>\n<p>Die EU hatte unter der Woche ihr bis dato <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-stellt-neue-Sanktionen-gegen-Putins-Russland-scharf-article25780486.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">17. Sanktionspaket<\/a> in Kraft gesetzt. Es sieht prim\u00e4r ein sch\u00e4rferes Vorgehen gegen die russische Schattenflotte f\u00fcr den Transport von \u00d6l und \u00d6lprodukten vor: Rund 200 Schiffen wird das Einlaufen in H\u00e4fen in der EU verboten. Ebenso d\u00fcrfen die Betreiber nicht mehr von Dienstleistungen europ\u00e4ischer Unternehmen profitieren. Zus\u00e4tzlich sind rund 30 wirtschaftliche Akteure von neuen Ausfuhrbeschr\u00e4nkungen betroffen. Dutzende weitere Personen und Unternehmen sollen gar keine Gesch\u00e4fte mehr in der EU machen d\u00fcrfen. Ihr Verm\u00f6gen kann beschlagnahmt werden.<\/p>\n<p>Die EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas hat bereits angek\u00fcndigt, dass das 18. Sanktionspaket auch ein <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/EU-stellt-neue-Sanktionen-gegen-Putins-Russland-scharf-article25780486.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Betriebsverbot f\u00fcr die Nord-Stream-Gaspipelines<\/a> beinhalten soll. Weiterhin soll der Preisdeckel f\u00fcr russisches \u00d6l gesenkt werden. Derzeit liegt die Preisobergrenze bei 60 US-Dollar je Barrel. Dem Bericht zufolge k\u00f6nnte sie auf 45 US-Dollar sinken.<\/p>\n<p>&#8222;\u00dcber Nord Stream wird gesprochen&#8220;<\/p>\n<p>In den Medien wird seit einiger Zeit \u00fcber eine Wiederinbetriebnahme der <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Wie-Merkel-den-Gazprom-Deal-durchwinkte-article25774116.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">umstrittenen Pipeline<\/a> spekuliert. So soll der wohlhabende US-Gesch\u00e4ftsmann und Unterst\u00fctzer von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, Stephen P. Lynch, daran interessiert sein, die Pipeline zu <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/Nord-Stream-2-Versteigerung-Trump-Unterstuetzer-will-zuschlagen-article25379531.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">kaufen<\/a>. Demnach argumentiert er, dass dies eine einmalige Gelegenheit w\u00e4re, die europ\u00e4ische Energieversorgung unter amerikanische und europ\u00e4ische Kontrolle zu bringen. Der US-Betrieb k\u00f6nne zudem zur Beilegung des Ukraine-Kriegs beitragen. <\/p>\n<p>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hatte im M\u00e4rz im staatlichen Fernsehen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russland-macht-Druck-auf-USA-wegen-Nord-Stream-Pipelines-article25658088.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">gesagt<\/a>: &#8222;\u00dcber Nord Stream wird gesprochen.&#8220;<\/p>\n<p>Nord Stream 2 sollte Erdgas aus Russland durch zwei Str\u00e4nge einer 1200 Kilometer langen Pipeline in der Ostsee nach Deutschland bringen. Sie wurde fertig gebaut, ging aber nie in Betrieb. Kurz nach dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine im Februar 2022 stoppte die deutsche Regierung das Projekt. Bei einem Anschlag im September 2022 wurden einer von zwei Str\u00e4ngen von Nord Stream 2 und beide Str\u00e4nge von Nord Stream 1 besch\u00e4digt.<\/p>\n<p> Merz f\u00fcr Nord-Stream-Verbot<\/p>\n<p>Die Bundesregierung unterst\u00fctzt den Vorschlag der EU-Kommission, die Wiederinbetriebnahme der Nord-Stream-Pipelines zu verbieten. Das sagte Bundeskanzler Friedrich Merz vor einer Woche nach einem Treffen mit Italiens Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni in Rom. <\/p>\n<p>Die Wirksamkeit der Russland-Sanktionen ist unterdessen umstritten. Kritiker bezweifeln, dass sie einen gro\u00dfen Einfluss auf die Politik des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin haben. Bef\u00fcrworter hingegen verweisen darauf, dass die Strafma\u00dfnahmen die russische Wirtschaft hart treffen und der Staat erhebliche Einnahmeausf\u00e4lle verkraften muss.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"18. 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