{"id":136139,"date":"2025-05-24T14:33:08","date_gmt":"2025-05-24T14:33:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/136139\/"},"modified":"2025-05-24T14:33:08","modified_gmt":"2025-05-24T14:33:08","slug":"der-volltunnel-fuer-gladbeck-bleibt-ein-wahlkampf-traum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/136139\/","title":{"rendered":"Der Volltunnel f\u00fcr Gladbeck bleibt ein Wahlkampf-Traum"},"content":{"rendered":"<p><a title=\"Stephan M\u00fcller\" href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/der-volltunnel-fuer-gladbeck-bleibt-ein-wahlkampf-traum\/stephan-mueller\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" fetchpriority=\"high\" width=\"678\" height=\"381\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Stephan-Mueller.webp.webp\" alt=\"Der Volltunnel f\u00fcr Gladbeck ein Traum\" title=\"Stephan M\u00fcller\"\/><\/a><br \/>\nStephan M\u00fcller, Landschaftsplaner aus Gladbeck.<\/p>\n<p>Erst warten 12.000 marode Br\u00fccken auf ihre Sanierung<br \/>\nVon Stephan M\u00fcller<\/p>\n<p><strong>Gladbeck \u2013 24.05.2025 \u2013 Volltunnel<\/strong>\u00a0\u2013\u00a0Die Ver\u00f6ffentlichung der Pressemitteilung der <strong><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.gladbeck.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Stadt Gladbeck<\/a><\/strong> zur A 52 in der NGZ ist keineswegs ein Hinweis darauf, dass die Autobahn auf Gladbecker Stadtgebiet wirklich gebaut wird. Im Gegenteil: Sie beweist bei n\u00e4herem Hinsehen, dass das Vorhaben gestoppt ist und bis auf weiteres nicht mehr aktiviert wird.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"ZVLOr36zX7\">\n<p><a href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/autobahnausbau-in-gladbeck-ein-volltunnel-versprochen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Autobahnausbau in Gladbeck: ein Volltunnel versprochen<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Die <strong><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.autobahn.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Autobahn GmbH des Bundes<\/a><\/strong>, das muss man sich n\u00e4mlich vor Augen halten, ist keineswegs der Bauherr. Sie ist nur das staatliche Planungs- und Bauunternehmen. Die GmbH, die gem\u00e4\u00df ihrem Gesch\u00e4ftszweck und aufgrund ihrer Aufstellung m\u00f6glichst viel Bundesstra\u00dfen und Autobahnen planen und bauen m\u00f6chte, ist wegen vieler notleitender Projekte im Dauerclinch mit der Bundesregierung beziehungsweise dem Bundesverkehrsministerium und dem Bundestag als Geldgeber.<\/p>\n<p>Die NGZ-News aus Gladbeck immer sofort auf das Handy?<br \/>Dann abonniere kostenlos den <a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/whatsapp.com\/channel\/0029VaAJZdH8F2pIH21PF72X\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">WhatsApp-Kanal<\/a><br \/>\nDie Gladbecker Zusammenfassung des Tages der NGZ?<br \/>Dann abonniere den kostenlosen <a href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/newsletter-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><strong>Newsletter<\/strong><\/a><br \/>\nFolgen Sie uns auf Facebook: <strong><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/www.facebook.com\/NeueGladbeckerZeitung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">NeueGladbeckerZeitung<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Der Bund blockiert den weiteren Autobahnausbau<\/p>\n<p>Vorrang f\u00fcr Planung und Finanzierung f\u00fcr Sanierungsma\u00dfnahmen, insbesondere f\u00fcr Br\u00fccken, politischer Konsens f\u00fcr Schwerpunkt \u00f6ffentlicher Verkehr und Ert\u00fcchtigung der DB. Seine GmbH dagegen m\u00f6chte sich auf Kosten des Steuerzahlers Auftr\u00e4ge und der Erhalt der zur Abwicklung aufgebauten Personal und Sachkapital erhalten. Die Bundesregierung und auch die Landesregierung stehen bei Neubauten wie der A52 auf der Bremse. Sie haben unzweifelhaft deutlich verk\u00fcndet: L\u00fcckenschl\u00fcsse wird es nur geben, nachdem die DB grundlegend umgebaut und die maroden, in die tausende gehenden Br\u00fccken im Bundesbereich erneuert sind. Dies wird mindestens, ab heute gerechnet, ein Jahrzehnt dauern. Wichtig sind nicht die gro\u00dfen T\u00f6ne, die die Autobahn GmbH spukt, sondern das Schweigen des Bundes.<\/p>\n<p>Richtig ist, dass der Bau der A52 zwischen dem Kreuz mit der A 42 und der Querung der A2 bis zur Anschlussstelle Gelsenkirchen-Buer-West im Verkehrswegeplan und im Fernstra\u00dfenausbaugesetz von 2015 als vorrangiger Bedarf ausgewiesen war. Diese Materialien schreiben aber verbindlich vor, dass darin enthaltenen Ma\u00dfnahmen nach f\u00fcnf Jahren, also sp\u00e4testens 2021, evaluiert werden m\u00fcssen. Dass dann neue Ergebnis w\u00e4re entscheidend f\u00fcr die weitere Verfolgung des Baus oder den Stopp.<\/p>\n<p>Es gibt keinen \u201eendverhandelten\u201c Volltunnel<\/p>\n<p>Entgegen dem Gesetz hat der Bund die Evaluierung bis heute nicht begonnen. Die in der letzten Bundesregierung im Verkehrsbereich federf\u00fchrende Autofahrer- Partei FDP wollte \u2013 geduldet von SPD und Gr\u00fcnen \u2013 keine klare Stellung beziehen. In Sachen A 52 durch Gladbeck stand die f\u00fcr die Voranstellung der Ma\u00dfnahme entscheidende Nutzen-Kostenanalyse schon 2015 auf wackeligen, sachlich fragw\u00fcrdigen und politisch hingebogenen F\u00fc\u00dfen. Eine heutige Betrachtung w\u00e4re angesichts der Verkehrsentwicklung und der Entwicklung der Baukosten der definitive Stopp der Ma\u00dfnahme.<\/p>\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"T2IJZtymCB\">\n<p><a href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\/a52-planung-sand-im-getriebe-statt-meilenstein-gladbeck\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">A52-Planung: Sand im Getriebe statt Meilenstein \u2013 Gladbeck<\/a><\/p>\n<\/blockquote>\n<p>Vor diesem Hintergrund entpuppt sich die gemeinsame Aktion von Autobahn GmbH, Stadt Bottrop und Gladbeck als ein Notsignal, mit dem die (f\u00fcr aus Bundessicht unma\u00dfgeblichen), letzten Bef\u00fcrworter der Autobahn angesichts des Untergangs ihrer Vorstellungen nach dem Strohhalm greifen. Das Treffen und die gemeinsame Verlautbarung sind Teil einer faktenfreien Intrige.<\/p>\n<p>Planfeststellungsverfahren ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig<\/p>\n<p>Tatsache ist, dass die vorschriftsm\u00e4\u00dfigen Planungen f\u00fcr die A 52 au\u00dfer Kontrolle geraten sind. Die Planung f\u00fcr das Autobahnkreuz mit der A2 musste durch die im Internet und im Rathaus pr\u00e4sentierten Ver\u00e4nderungen aus zwingenden Gr\u00fcnden zum wiederholten Mal nachgebessert werden. Der Beginn des Planfeststellungsverfahrens f\u00fcr die Querung von Gladbeck samt Tunnel mit der Offenlegung der Unterlagen sollte bereits vor zwei Jahren erfolgen.<\/p>\n<p>Die Genehmigungsplanungen sind fertig, der Bund verweigert aber aus guten Gr\u00fcnden und ohne Kommentar die Ver\u00f6ffentlichung. Das angebliche Versprechen des Bundes, wenn \u00fcberhaupt, beide Ma\u00dfnahmen zusammen zu bauen, verfl\u00fcchtigt sich wegen des zeitlichen Auseinanderklaffens der Abschnittsplanungen immer mehr. Ein Planfeststellungsbeschluss f\u00fcr das Autobahnkreuz allein w\u00e4re durch eine einzige Klage vor dem Oberverwaltungsgericht in M\u00fcnster zu Fall zu bringen. Das Kreuz h\u00e4tte n\u00e4mlich ohne eine Ableitung nach Norden durch die Stadt keinen selbstst\u00e4ndigen Verkehrswert. Die Ma\u00dfnahme ist offensichtlich eine den rechtlichen Vorgaben widersprechende, willk\u00fcrliche Abschnittsbildung.<\/p>\n<p>Der Volltunnel ist ein Hirngespinst!<\/p>\n<p>Geradezu unappetitlich ist die Berufung der Akteure des Treffens auf das sog. \u201eEckpunktepapier\u201c von 2015 und die Behauptung, dieses Papier sei Grundlage der verbindlichen Planung. Die Eckpunkte wurde dem Rat und der \u00d6ffentlichkeit nach einem Berlin-Ausflug mehrerer Gladbecker Politiker als Anlage zu einem mit dem Bund endverhandelten Vertrag zum Bau der Autobahn vorgef\u00fchrt. Beides zusammen wurde den staunenden Gladbeckern als \u201eendverhandelt\u201c pr\u00e4sentiert, um \u2013 wen auch immer \u2013 davon abzuhalten, \u00c4nderungen ins Gespr\u00e4ch zu bringen.<\/p>\n<p>Das war eine miese, unehrenhafte T\u00e4uschung. Tats\u00e4chlich ist das Eckpunktepapier eine interne Wunschliste aus dem Gladbecker Rathaus f\u00fcr den damaligen B\u00fcrgermeister. Er brauchte Argumente f\u00fcr seine Autobahnkampagne vor dem Ratsb\u00fcrgerentscheid von 2012. Der Autor, damaliger Mitarbeiter des st\u00e4dtischen Planungsamtes, hat diesen Ursprung mit dem Ausdruck seiner pers\u00f6nlichen Verwunderung zur Behauptung, es handele sich um ein Bund-Land-Stadt-Verhandlungsergebnis schriftlich zu den Akten gegeben.<\/p>\n<p>Laienhaftes Machwerk von Mitarbeitern und Helfern des seinerzeitigen Gladbecker B\u00fcrgermeisters<\/p>\n<p>Der angebliche Vertrag mit Land und Bund wurde in Berlin weder verhandelt noch vom Bund als Ergebnis von Verhandlungen best\u00e4tigt. Er ist nicht mehr und nicht weniger als ein rechtlich nicht haltbares, laienhaftes Machwerk von Mitarbeitern und Helfern des seinerzeitigen Gladbecker B\u00fcrgermeisters. Den Autoren und Nutzern war bewusst, dass sie ohne Faktengrundlage und b\u00f6swillig falsche Behauptungen in die Welt setzten. Das Motiv der Stadtspitze war, den damaligen Landesminister f\u00fcr Verkehr und St\u00e4dtebau bei Laune zu halten. Man bef\u00fcrchtete den R\u00fcckzug aus Finanzierungprojekten st\u00e4dtebaulicher Art f\u00fcr Gladbeck.<\/p>\n<p>Der B\u00fcrgermeister selbst, der sich zun\u00e4chst f\u00fcr die Autobahn, dann, nach dem f\u00fcr ihn fatalen Ausgang des Ratsb\u00fcrgerentscheids sofort und im darauffolgenden Wahlkampf lautstark und \u00f6ffentlich gegen die Autobahn positioniert hat, sollte dieses scheinheilige, angstgetriebene Berlinreise-Man\u00f6ver die Schmach ersparen, dass er je nach tagespolitischer Lage in einer f\u00fcr das laufende Jahrhundert f\u00fcr Gladbeck pr\u00e4genden Angelegenheit mal so mal so und ohne strategisches Konzept umgekippt ist.<\/p>\n<p>Warum wird der Volltunnel immer wieder aufgew\u00e4rmt?<\/p>\n<p>Die Frage ist, warum man diese intrigante, fast zehn Jahre alte Angelegenheit heute wieder aufw\u00e4rmt. Es ist Wahlkampf. Die B\u00fcrgermeisterin und die Akteure der damals bef\u00fcrwortenden Parteien stehen zur Wiederwahl an. Niemand von ihnen m\u00f6chte eingestehen, dass er nicht vorhandenes Geld ausgibt und Personal f\u00fcr einen schlechten Unsinn verschwendet.<\/p>\n<p>Der Stadtbaurat m\u00f6chte seine Lieblingsprojekte f\u00fcr ein Gewerbegebiet mitten in der Stadt auf dem Deckel eines Autobahntunnels umsetzen. Den \u00f6konomisch und \u00f6kologisch eigentlich nicht vertretbaren Abriss der Gro\u00dfen Steinhalde nimmt er dabei in Kauf.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgermeisterin schweigt dazu. Die Akteure glauben, sie k\u00f6nnten den Bund aus der Gladbecker Froschperspektive doch noch umstimmen. Er soll ausnahmsweise einmal diese nicht notwendige, aber extrem teure Autobahn auf Steuerkosten zu bauen. <strong>In einem Satz:<\/strong> die Gladbecker will man, zum Wohle bestimmter Politiker, an der Nase herumf\u00fchren. Sie sollen \u201erichtig\u201c w\u00e4hlen und in der \u00d6ffentlichkeit und der Wahlkabine m\u00f6glichst keine Widerst\u00e4nde gegen das unter allen wirtschaftlichen und \u00f6kologischen Gesichtspunkten nicht mehr zukunftsf\u00e4hige\u00a0Vorhaben der A52 zu Papier bringen.<\/p>\n<p><a style=\"color: #ff0000;\" href=\"https:\/\/neue-gladbecker-zeitung.de\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zur Startseite<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stephan M\u00fcller, Landschaftsplaner aus Gladbeck. Erst warten 12.000 marode Br\u00fccken auf ihre Sanierung Von Stephan M\u00fcller Gladbeck \u2013&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":136140,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1848],"tags":[18674,49956,3364,29,548,663,3934,3658,30,17275,13,14,15,1209,12,49957],"class_list":{"0":"post-136139","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-gelsenkirchen","8":"tag-a52","9":"tag-b224","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-eu","13":"tag-europa","14":"tag-europe","15":"tag-gelsenkirchen","16":"tag-germany","17":"tag-gladbeck","18":"tag-headlines","19":"tag-nachrichten","20":"tag-news","21":"tag-nordrhein-westfalen","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-volltunnel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114563305074718318","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/136139","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=136139"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/136139\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/136140"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=136139"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=136139"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=136139"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}