{"id":137117,"date":"2025-05-24T23:31:22","date_gmt":"2025-05-24T23:31:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/137117\/"},"modified":"2025-05-24T23:31:22","modified_gmt":"2025-05-24T23:31:22","slug":"messerattacke-in-hamburg-verdaechtige-kommt-in-psychiatrie-ndr-de-nachrichten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/137117\/","title":{"rendered":"Messerattacke in Hamburg: Verd\u00e4chtige kommt in Psychiatrie | NDR.de &#8211; Nachrichten"},"content":{"rendered":"<p>\nStand: 24.05.2025 20:33 Uhr\n<\/p>\n<p class=\"preface\">Nach der Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof hat die Polizei bekannt gegeben, dass die mutma\u00dfliche T\u00e4terin in eine Psychiatrie eingewiesen wird. Die vier lebensgef\u00e4hrlich verletzten Opfer befinden sich mittlerweile in einem stabilen Zustand.<\/p>\n<p>Bei der mutma\u00dflichen T\u00e4terin handelt es sich laut Polizei um eine 39 Jahre alte Frau mit deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit ohne festen Wohnsitz. Die Polizei teilte am sp\u00e4ten Samstagnachmittag mit, dass ein Haftrichter die Unterbringung der Verd\u00e4chtigen in einer Klinik angeordnet hat. Der Unterbringungsbefehl laute auf versuchten Totschlag in Tateinheit mit gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung in 15 F\u00e4llen. 15 Menschen waren laut Polizei unmittelbar durch das Messer verletzt worden, drei weitere erlitten andere Verletzungen &#8222;beispielsweise durch einen Sturz oder Schock&#8220;.<\/p>\n<p>Frau am Vortag aus geschlossener Einrichtung entlassen<\/p>\n<p>Nach NDR Informationen war die Frau erst einen Tag vor dem Messerangriff am Hauptbahnhof aus einer geschlossenen Einrichtung in Niedersachsen entlassen worden. Sie soll aus Braunschweig stammen. Laut &#8222;Bild&#8220;-Zeitung hatte die Frau bereits im Februar ein kleines M\u00e4dchen auf dem Hamburger Flughafen angegriffen, weitere Vorf\u00e4lle soll es danach w\u00e4hrend ihrer Unterbringung im psychiatrischen Krankenhaus Ochsenzoll in Langenhorn gegeben haben.<\/p>\n<p>Passanten konnten Angriff stoppen<\/p>\n<p>Die Frau war am Freitagabend festgenommen worden, nachdem sie am Bahnsteig wahllos um sich gestochen haben soll. Beim Eintreffen der Polizei hatte sie sich widerstandslos festnehmen lassen. Zwei Passanten konnten nach Polizei-Angaben durch ihr schnelles Eingreifen den Angriff der Frau stoppen. Laut <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/fernsehen\/sendungen\/hamburg_journal\/Nach-dem-Messer-Angriff-Wie-sicher-ist-der-Hauptbahnhof,hamj159242.html\" title=\"Zum Video: Nach dem Messer-Angriff - Wie sicher ist der Hauptbahnhof?\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg Journal<\/a> handelt es sich bei den Passanten um einen Mann aus Tschetschenien und einen jungen Syrer. Zudem sei eine Streife sehr schnell vor Ort gewesen. Ein politisches Motiv wird bislang ausgeschlossen.<\/p>\n<p>18 Verletzte im Alter von 19 bis 85 Jahren<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/messerattacke526_v-contentgross.jpg\" class=\"zoomimage\" title=\"Kurz nach 18 Uhr r\u00fcckte am Freitagabend ein Gro\u00dfaufgebot der Feuerwehr zum Hamburger Hauptbahnhof aus. \u00a9 picture alliance\/dpa\/tv7news | Foto: tv7news\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/messerattacke526_v-contentgross.jpg\" alt=\"Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr nahe des Tatorts am Hamburger Hauptbahnhof. \u00a9 picture alliance\/dpa\/tv7news | Foto: tv7news\" title=\"Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr nahe des Tatorts am Hamburger Hauptbahnhof.\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nKurz nach 18 Uhr r\u00fcckte am Freitagabend ein Gro\u00dfaufgebot der Feuerwehr zum Hamburger Hauptbahnhof aus.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Polizei vom Sonnabend gab es insgesamt 18 Verletzte, davon vier lebensgef\u00e4hrlich Verletzte. Sie seien inzwischen alle in einem stabilisierten Zustand. Sieben weitere Personen wurden schwer verletzt, sieben leicht. Die Verletzten sind im Alter von 19 bis 85 Jahren. Bei drei von ihnen ist bislang bekannt, dass sie aus Niedersachsen stammen, vier weitere sollen aus Bremen kommen.<\/p>\n<p>Nach Auskunft von Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher konnten die ersten Verletzten bereits aus den Kliniken entlassen werden. &#8222;Das ist eine gro\u00dfe Erleichterung&#8220;, schrieb der SPD-Politiker auf der Plattform X.<\/p>\n<p>Tat ereignete sich vor wartendem ICE<\/p>\n<p>Die Tat ereignete sich auf einem Bahnsteig zwischen Gleis 13 und 14 au\u00dferhalb der Bahnhofshalle vor einem wartenden ICE. Dort soll eine Frau wahllos auf Reisende eingestochen haben. NDR Reporter haben auch Videoaufnahmen der Tat gesichtet. Demnach standen die Menschen zur Tatzeit dicht gedr\u00e4ngt auf dem Bahnsteig. Inmitten der Menschenmenge war zu sehen, wie die Tatverd\u00e4chtige einen Gegenstand, wahrscheinlich das Messer z\u00fcckte und damit wild um sich stach. Dabei lief sie entlang der Bahnsteigkante und versuchte weitere Menschen zu erwischen.<\/p>\n<p>\u00dcber 400 Polizeikr\u00e4fte im Einsatz<\/p>\n<p>Insgesamt war die Polizei Hamburg mit 350 und die Bundespolizei mit rund 60 Beamtinnen und Beamten im Einsatz. Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit 50 Kr\u00e4ften vor Ort, um die Verletzen zu betreuen.<\/p>\n<p>Bahnverkehr in der Nacht wieder freigegeben<\/p>\n<p>Nach der Messerattacke wurden in der Nacht zu Sonnabend alle Gleise f\u00fcr den Zugverkehr wieder freigegeben. Am Sonnabendmorgen fuhren die Z\u00fcge wieder nach Plan. Das best\u00e4tigte eine Sprecherin der Deutschen Bahn.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/messerattacke520_v-contentgross.jpg\" class=\"zoomimage\" title=\"Polizei und Spurensicherung sind in der Nacht im Einsatz nahe des Tatorts im Hamburger Hauptbahnhof. \u00a9 picture alliance\/dpa | Georg Wendt Foto: Georg Wendt\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/messerattacke520_v-contentgross.jpg\" alt=\"Polizisten in wei\u00dfen Overalls sichern Spuren auf einem Bahnsteig am Hamburger Hauptbahnhof. \u00a9 picture alliance\/dpa | Georg Wendt Foto: Georg Wendt\" title=\"Polizisten in wei\u00dfen Overalls sichern Spuren auf einem Bahnsteig am Hamburger Hauptbahnhof.\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p><\/a><br \/>\nPolizei und Spurensicherung sind in der Nacht im Einsatz nahe des Tatorts im Hamburger Hauptbahnhof.<\/p>\n<p>Am Freitagabend war der Au\u00dfenbereich zwischen H\u00fchnerposten und Steintor weitr\u00e4umig abgesperrt worden. Die betroffenen Gleise 13 und 14 waren ebenfalls dicht, laut Deutscher Bahn kam es zu Versp\u00e4tungen und Umleitungen im Fernverkehr.<\/p>\n<p>Tschentscher dankt Polizei und Rettungskr\u00e4ften<\/p>\n<p>Am Freitag zeigte B\u00fcrgermeister Tschentscher sich schockiert \u00fcber den Messerangriff im Hauptbahnhof.\u00a0Die Tat sei ersch\u00fctternd, schrieb er auf X. &#8222;Vielen Dank an Polizei und Rettungskr\u00e4fte f\u00fcr das schnelle Eingreifen.&#8220; Hamburgs Zweite B\u00fcrgermeisterin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne) schrieb bei X: &#8222;Meine Gedanken und mein Mitgef\u00fchl sind bei den Opfern dieser sinnlosen Gewalt und ihren Angeh\u00f6rigen.&#8220;<\/p>\n<p>Der Hamburger AfD-Fraktionschef Dirk Nockemann sagte, wer glaube, Messerverbotszonen w\u00fcrden Messerattent\u00e4ter abschrecken, sei &#8222;gef\u00e4hrlich, dumm und naiv&#8220;.<\/p>\n<p>Gewerkschaft der Polizei fordert Konsequenzen<\/p>\n<p>Andreas Ro\u00dfkopf, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei f\u00fcr die Bundespolizei, forderte bessere Kontrollm\u00f6glichkeiten f\u00fcr die Bundespolizei auf Bahnh\u00f6fen und den verst\u00e4rkten Einsatz von k\u00fcnstlicher Intelligenz bei der Kameratechnik, die auch Verhaltenserkennung beinhalte, damit man Verhaltensauff\u00e4lligkeiten fr\u00fchzeitig erkennen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) telefonierte am Freitagabend mit Tschentscher und bot ihm die Unterst\u00fctzung der Bundesregierung an.<\/p>\n<p>Opferbeauftragter bietet Hilfe an<\/p>\n<p>Der Hamburgische Opferbeauftragte Arne Dornquast bot Betroffenen seine Hilfe an. Das Angebot richte sich nicht nur an Menschen, die eine k\u00f6rperliche Verletzung erfahren haben, sondern auch an Personen mit seelischem Hilfebedarf. Der Beauftragte hat die Aufgabe, den Opfern von Terroranschl\u00e4gen und Katastrophen und deren Angeh\u00f6rigen unterst\u00fctzend zur Seite zu stehen. Kontaktaufnahmen sind \u00fcber die <strong>Telefonnummer 0800 000 7558<\/strong> oder per E-Mail \u00fcber opferbeauftragter@soziales.hamburg.de m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Landesbisch\u00f6fin und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirsten Fehrs, erkl\u00e4rte, die Kirche stehe an der Seite derjenigen, die in den kommenden Tagen Unterst\u00fctzung br\u00e4uchten.<\/p>\n<p>Polizei sammelt Hinweise zur Tat<\/p>\n<p>Die Polizei schaltete ein <a href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/polizei7544-splash.html\" title=\"Link: Polizei Hamburg Hinweisportal\" rel=\"noopener nofollow\" class=\"showSplashPage\" target=\"_blank\">Hinweisportal<\/a> frei, in dem Zeuginnen und Zeugen Informationen, Fotos und Videos im Zusammenhang mit der Tat zur Verf\u00fcgung stellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Im Hamburger Hauptbahnhof und im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr der Hansestadt ist das Mitf\u00fchren von Waffen, auch Messern, verboten. Der Hauptbahnhof wird t\u00e4glich von mehr als 500.000 Menschen frequentiert.<\/p>\n<p>Weitere Informationen<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/messerattacke532_v-contentgross.jpg\" alt=\"Bei einem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof sind mehrere Menschen schwer verletzt worden. \u00a9 picture alliance\/dpa | Steven Hutchings Foto: Steven Hutchings\" title=\"Bei einem Messerangriff im Hamburger Hauptbahnhof sind mehrere Menschen schwer verletzt worden.\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\nGro\u00dfeinsatz von Polizei und Rettungskr\u00e4ften im Hauptbahnhof: Mehrere Menschen schweben nach einem Messerangriff in Lebensgefahr, eine 39-J\u00e4hrige wurde festgenommen.<br \/>\n<a title=\"Zum Artikel: Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof: Frau verletzt 18 Menschen\" href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Messerattacke-am-Hamburger-Hauptbahnhof-Frau-verletzt-18-Menschen,hauptbahnhof758.html\" class=\"cta \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehr<\/a>\n<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/waffenverbot160_v-contentgross.jpg\" alt=\"Ein gelbes Schild, das auf das geltende Waffenverbot hinweist, h\u00e4ngt unter dem Eingangsschild am Hamburger Hauptbahnhof neben den Logos von S-Bahn und U-Bahn. \u00a9 picture alliance\/dpa | Daniel Reinhardt Foto: Daniel Reinhardt\" title=\"Ein gelbes Schild, das auf das geltende Waffenverbot hinweist, h\u00e4ngt unter dem Eingangsschild am Hamburger Hauptbahnhof neben den Logos von S-Bahn und U-Bahn.\" class=\"responsive\"\/><\/p>\n<p>\nIn Hamburg gilt seit 15. Dezember 2024 ein generelles Waffenverbot in allen Bahnh\u00f6fen des Nahverkehrs und des Fernverkehrs.<br \/>\n<a title=\"Zum Artikel: Waffenverbot Hamburg: Das gilt an Bahnh\u00f6fen und im \u00d6PNV\" href=\"https:\/\/www.ndr.de\/nachrichten\/hamburg\/Waffenverbot-Hamburg-Das-gilt-an-Bahnhoefen-und-im-OePNV,waffenverbot162.html\" class=\"cta \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">mehr<\/a>\n<\/p>\n<p>Dieses Thema im Programm:<\/p>\n<p>NDR 90,3 |<br \/>\nNDR 90,3 Aktuell |<br \/>\n24.05.2025 | 13:00 Uhr<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/ndr_printlogo.gif\" alt=\"NDR Logo\" title=\"NDR Logo\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 24.05.2025 20:33 Uhr Nach der Messerattacke am Hamburger Hauptbahnhof hat die Polizei bekannt gegeben, dass die mutma\u00dfliche&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":137118,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[1739,29,985,30,692,3601,1981,49970,438,121,21884,3258],"class_list":{"0":"post-137117","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-bahn","9":"tag-deutschland","10":"tag-feuerwehr","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-hauptbahnhof","14":"tag-messer","15":"tag-messeratacke","16":"tag-ndr","17":"tag-polizei","18":"tag-rettungskraefte","19":"tag-verletzte"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114565420596659571","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137117","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=137117"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/137117\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/137118"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=137117"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=137117"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=137117"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}