{"id":137681,"date":"2025-05-25T04:52:42","date_gmt":"2025-05-25T04:52:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/137681\/"},"modified":"2025-05-25T04:52:42","modified_gmt":"2025-05-25T04:52:42","slug":"messerangriff-in-hamburg-haftrichter-ordnet-unterbringung-der-verdaechtigen-in-klinik-an-panorama","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/137681\/","title":{"rendered":"Messerangriff in Hamburg: Haftrichter ordnet Unterbringung der Verd\u00e4chtigen in Klinik an &#8211; Panorama"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bei einem Messerangriff sind am fr\u00fchen Freitagabend im Hamburger Hauptbahnhof 18 Menschen verletzt worden. Nach Angaben der Polizei sind die Opfer zwischen 19 und 85 Jahre alt, ihr Zustand ist mittlerweile stabil.\u00a0Drei Frauen im Alter von 24, 52 und 85 Jahren sowie ein 24 Jahre alter Mann waren mit lebensgef\u00e4hrlichen Verletzungen in Krankenh\u00e4user gekommen. Sieben weitere Menschen wurden schwer verletzt, sieben Menschen erlitten leichte Verletzungen. Wie Hamburgs B\u00fcrgermeister <a href=\"https:\/\/x.com\/TschenPe\/status\/1926260313931796906\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow\">Peter Tschentscher am Samstagnachmittag auf der Plattform X schrieb<\/a>, konnten einige der Verletzten das Krankenhaus wieder verlassen, eine genaue Zahl nannte er nicht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Als Tatverd\u00e4chtige wurde eine 39-j\u00e4hrige Frau festgenommen. Die Angreiferin sei Deutsche und soll allein gehandelt haben. Hinweise auf einen politischen Hintergrund der Tat sehen die Ermittler bislang nicht. \u201eVielmehr bestehen inzwischen sehr konkrete Hinweise auf eine psychische Erkrankung der Tatverd\u00e4chtigen\u201c, teilte die Polizei mit. Den derzeitigen Erkenntnissen zufolge stand die Frau auch nicht unter dem Einfluss berauschender Mittel wie Alkohol oder Drogen. Die Frau wurde am Samstag einem Haftrichter vorgef\u00fchrt, der ordnete ihre Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik an. Der <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/6337\/6041506\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Unterbringungsbefehl lautet der Polizei zufolge<\/a>\u00a0\u201eauf versuchten Totschlag in Tateinheit mit gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung in 15 F\u00e4llen.\u201c Der genaue Tatablauf befinde sich weiter in der Rekonstruktion.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Nach Angaben der Polizei stach die Frau auf dem Bahnsteig von Gleis 13\/14 wahllos um sich. Dank des mutigen Eingreifens von zwei Passanten konnte die Angreiferin gestoppt werden. \u201eDurch das sehr schnelle Eingreifen zweier Passanten, die sich auf dem Bahnsteig befanden, (&#8230;) konnte der Angriff unterbrochen werden\u201c, teilte die Polizei am Samstag mit. Einsatzkr\u00e4fte einer sogenannten \u201eQuattrostreife\u201c h\u00e4tten sie dann festnehmen k\u00f6nnen. Dabei handelt es sich um ein Vierer-Team aus Bundes- und Landespolizei sowie den Sicherheitskr\u00e4ften von Hochbahn und Deutscher Bahn, die in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hamburg\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hamburg<\/a> patrouillieren, um das Sicherheitsgef\u00fchl der Reisenden zu st\u00e4rken.<\/p>\n<p>Plattform XDie SZ-Redaktion hat diesen Artikel mit einem Inhalt von X Corp. angereichert<\/p>\n<p class=\"css-kxe210\">Um Ihre Daten zu sch\u00fctzen, wurde er nicht ohne Ihre Zustimmung geladen.<\/p>\n<p>Inhalt jetzt laden<\/p>\n<p class=\"css-orh8zx\">Ich bin damit einverstanden, dass mir Inhalte von X Corp. angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an den Betreiber des Portals zur Nutzungsanalyse \u00fcbermittelt. Mehr Informationen und eine Widerrufsm\u00f6glichkeit finden Sie unter\u00a0<a href=\"https:\/\/datenschutz.sueddeutsche.de\/sz\" class=\"css-lqefuc\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">sz.de\/datenschutz<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Hamburger Hauptbahnhof ist nach dem Gare du Nord in Paris der am meisten besuchte Bahnhof Europas. Im freit\u00e4glichen Feierabendverkehr herrscht dort regelm\u00e4\u00dfig so dichtes Gedr\u00e4nge, dass Sicherheitspersonal den Zugang zu den Gleisen regulieren muss. Die Tat geschah an dem Teil der Gleise, der au\u00dferhalb der Bahnhofshalle liegt. \u201eMan muss unterstellen, dass viele zun\u00e4chst gar nicht mitbekommen haben, was passiert ist\u201c, so Polizeisprecher Florian Abbenseth.<\/p>\n<p>Eigentlich ist der Hauptbahnhof Waffenverbotszone<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der Hauptbahnhof in\u00a0Hamburg macht seit den Neunzigern Negativschlagzeilen. Diebst\u00e4hle, gewaltt\u00e4tige Auseinandersetzungen \u2013 viel hat man versucht, um die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Kriminalit%C3%A4t\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kriminalit\u00e4t<\/a> in den Griff zu bekommen: Video\u00fcberwachung, Alkoholverbot, j\u00fcngst ist auch eine Waffenverbotszone eingerichtet worden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Auf den betroffenen Gleisen wurden rot-wei\u00dfe Absperrb\u00e4nder angebracht. Auf den Nachbargleisen ruhte der Verkehr. Die Stra\u00dfen Steintorbr\u00fccke und Steintordamm, die an der S\u00fcdseite des Bahnhofs oberhalb der Gleise queren, wurden f\u00fcr den Stra\u00dfenverkehr gesperrt. Am Abend nahmen Beamte der Spurensicherung zun\u00e4chst ihre Arbeit auf, sp\u00e4ter wurde der gesamte Bahnhof wieder f\u00fcr den Zugverkehr freigegeben. In einem ICE, der stundenlang am Gleis wartete, wurden Augenzeugen vernommen, in Evakuierungsbussen wurden Menschen seelsorgerisch betreut. Die Polizei teilte zudem mit, ein Hinweisportal freigeschaltet zu haben. Dort k\u00f6nnten Bilder oder Videos <a href=\"https:\/\/hh.hinweisportal.de\/z4yyhrkftn\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">sowie Hinweise \u00fcbermittelt werden<\/a>.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sprach am Abend mit Hamburgs B\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD) \u00fcber die Tat. Tschentscher habe Merz in dem Telefonat \u00fcber die Versorgung der Verletzten und die Situation vor Ort informiert, teilte ein Sprecher der Bundesregierung mit. Merz habe die Unterst\u00fctzung der Bundesregierung angeboten. Auf der Plattform X schrieb Merz: \u201eDie Nachrichten aus Hamburg sind best\u00fcrzend. Meine Gedanken sind bei den Opfern und ihren Angeh\u00f6rigen. Mein Dank geht an alle Einsatzkr\u00e4fte vor Ort f\u00fcr ihre schnelle Hilfe.\u201c Auch die Deutsche Bahn \u00e4u\u00dferte ihre \u201etiefe Best\u00fcrzung\u201c \u00fcber den Messerangriff. \u201eUnsere Gedanken und unser Mitgef\u00fchl sind bei den Verletzten\u201c, hei\u00dft es in einer Mitteilung. Bundesinnenminister Alexander Dobrindt verurteilte den Angriff als \u201ehinterh\u00e4ltig und feige\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">In den vergangenen Monaten war es an verschiedenen Orten in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> zu Gewalttaten mit Messern gekommen, was eine politische Debatte \u00fcber Ursachen und Ma\u00dfnahmen ausgel\u00f6st hat. Rund um den Hamburger Hauptbahnhof besteht seit dem 1. Oktober 2023 ein Waffenverbot. Mitte Dezember 2024 hatte der Senat au\u00dferdem ein Messerverbot im \u00f6ffentlichen Nahverkehr erlassen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei einem Messerangriff sind am fr\u00fchen Freitagabend im Hamburger Hauptbahnhof 18 Menschen verletzt worden. 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