{"id":138005,"date":"2025-05-25T07:53:08","date_gmt":"2025-05-25T07:53:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/138005\/"},"modified":"2025-05-25T07:53:08","modified_gmt":"2025-05-25T07:53:08","slug":"umgekipptes-kriegsschiff-in-nordkorea-werftmitarbeiter-festgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/138005\/","title":{"rendered":"Umgekipptes Kriegsschiff in Nordkorea: Werftmitarbeiter festgenommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 25.05.2025 09:01 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Panne beim Stapellauf eines Kriegsschiffes in Nordkorea hat Konsequenzen: Staatsmedien zufolge wurden drei Werftmitarbeiter festgenommen. Sie sollen daf\u00fcr verantwortlich sein, dass ein neuer Zerst\u00f6rer im Hafen umkippte.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNachdem in Nordkorea ein Kriegsschiff beim Stapellauf umgekippt war, sind laut staatlichen Medien drei Werftmitarbeiter festgenommen worden. Im Zuge der Ermittlungen verhafteten die Strafverfolgungsbeh\u00f6rden unter anderem den Chefingenieur der Chongjin-Werft, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAls das Kriegsschiff am Mittwoch im nord\u00f6stlichen Hafen Chongjin ins Wasser gelassen wurde, ereignete sich ein schwerer Unfall: Das 5.000 Tonnen schwere Schiff kippte dem s\u00fcdkoreanischen Milit\u00e4r zufolge um und lag seitw\u00e4rts im Wasser. Satellitenbilder zeigten es auf der Seite liegend und mit blauen Planen bedeckt, wobei Teile unter Wasser lagen.<\/p>\n<p>    Staatliche Berichterstattung rudert zur\u00fcck<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nLaut KCNA f\u00fchrte ein Gleichgewichtsverlust zu dem Vorfall. Es seien L\u00f6cher im Schiffsboden entstanden, hie\u00df es zun\u00e4chst. Schon am Freitag ruderte die staatliche Berichterstattung allerdings zur\u00fcck: Die Sch\u00e4den seien &#8222;nicht schwerwiegend&#8220;. Es handele sich nur um ein paar Kratzer auf der Steuerbordseite. KCNA k\u00fcndigte an, die Verantwortlichen w\u00fcrden zur Rechenschaft gezogen. Dass Nordkoreas staatlich kontrollierte Nachrichtenagentur \u00fcber einen solch sensiblen Unfall berichtet, gilt als au\u00dfergew\u00f6hnlich.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un war beim geplanten Stapellauf im Hafen dabei, der Unfall spielte sich direkt vor seinen Augen ab. Kim reagierte aufgebracht: Er warf Milit\u00e4rs, Wissenschaftlern und dem Werftbetreiber kriminelles Handeln, &#8222;absolute Nachl\u00e4ssigkeit, Verantwortungslosigkeit und unwissenschaftliche Methoden&#8220; vor. Der Vorfall habe &#8222;die W\u00fcrde und die Selbstachtung&#8220; des nordkoreanischen Staates zum Zusammenbruch gebracht. Die &#8222;unverantwortlichen Fehler&#8220; sollten auf einer Tagung der Staatspartei Ende Juni ausgewertet werden, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>    Schiff k\u00f6nnte Atomwaffen transportieren<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm vergangenen Monat war ein erstes Schiff dieser Art ins Wasser gelassen worden. Laut staatlichen Medienberichten ist es f\u00fcr den Transport verschiedener Waffen, darunter auch Atomraketen, ausgelegt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNordkorea gab f\u00fcr das Unfall-Schiff eine Reparaturzeit von zehn Tagen an. Ausl\u00e4ndische Experten bezweifelten allerdings, dass die notwendigen Arbeiten so schnell durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 25.05.2025 09:01 Uhr Die Panne beim Stapellauf eines Kriegsschiffes in Nordkorea hat Konsequenzen: Staatsmedien zufolge wurden drei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":138006,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[13,14,15,885,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-138005","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-headlines","9":"tag-nachrichten","10":"tag-news","11":"tag-nordkorea","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114567394290245278","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138005","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=138005"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/138005\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/138006"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=138005"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=138005"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=138005"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}