{"id":138068,"date":"2025-05-25T08:29:09","date_gmt":"2025-05-25T08:29:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/138068\/"},"modified":"2025-05-25T08:29:09","modified_gmt":"2025-05-25T08:29:09","slug":"bald-mehr-hundehaufen-nuernberg-streicht-kot-cops-bayern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/138068\/","title":{"rendered":"Bald mehr Hundehaufen? N\u00fcrnberg streicht Kot-Cops &#8211; Bayern"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der US-Anthropologe David Graeber hat vor einigen Jahren die Theorie der\u00a0bullshit jobs entwickelt. Darunter versteht er Berufe, die so nutzlos oder gar sch\u00e4dlich f\u00fcr die Gesellschaft sind, dass auch Menschen, die sie aus\u00fcben, keinen Sinn darin erkennen. \u201eSchaffte man die Stelle ab, w\u00fcrde das keinen erkennbaren Unterschied in der Welt machen\u201c, schreibt Graeber, 2020 gestorben, in seinem Bestseller \u201eBullshit Jobs. Vom wahren Sinn der Arbeit\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Wahrscheinlich kennt jeder einen Menschen, dessen Beruf \u00fcberfl\u00fcssig erscheint. In dem Buch nennt der Forscher Beispiele aus Finanzwelt, Werbung und Verwaltung: etwa den ber\u00fchmten Fall jenes spanischen Beamten, der sechs Jahre nicht zur Arbeit kam, ohne dass es auffiel. Oder den Fall von Ophelia, die in einer Social-Media-Agentur als \u201ePortfolio Coordinator\u201c arbeitet und selbst nicht wei\u00df, was das hei\u00dft: \u201eIch habe keine Ahnung. Ich bin noch immer dabei, es herauszufinden.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/bayern\/bayern-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-anmeldung-abonniere-lux.53Kn45a8k7kuCphD9cvyfg\" aria-label=\"Artikelverlinkung:\" data-track-szde=\"{&quot;event&quot;:&quot;teaser_clicked&quot;,&quot;teaser_clicked&quot;:{&quot;article_title&quot;:&quot;nachrichten_aus_der_bayern_redaktion_jetzt_auf_whatsapp_abonnieren&quot;,&quot;doctype&quot;:&quot;&quot;,&quot;label&quot;:&quot;&quot;,&quot;main_topic&quot;:&quot;bayern&quot;,&quot;object_id&quot;:&quot;lux.53Kn45a8k7kuCphD9cvyfg&quot;,&quot;pcat&quot;:&quot;metered&quot;,&quot;section&quot;:&quot;bayern&quot;,&quot;teaser_type&quot;:&quot;article_teaser_top&quot;}}\" data-manual=\"teaser-url\" data-tb-link=\"\" aria-labelledby=\"teaser-httpswwwsueddeutschedebayernbayern-whatsapp-kanal-sueddeutsche-zeitung-anmeldung-abonniere-lux53Kn45a8k7kuCphD9cvyfg\" class=\"css-14tg8sh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/1748161749_364_9eb3992c-8ccd-422c-b33d-55d59e50937d.jpeg\"   alt=\"\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/><\/p>\n<p>SZ Bayern auf Whatsapp<\/p>\n<p>:Nachrichten aus der Bayern-Redaktion \u2013 jetzt auf Whatsapp abonnieren<\/p>\n<p class=\"css-a6ecqs\" data-manual=\"teaser-text\" data-tb-description=\"\" data-schema-org-speakable=\"true\">Von Aschaffenburg bis Berchtesgaden: Das Bayern-Team der SZ ist im gesamten Freistaat f\u00fcr Sie unterwegs. Hier entlang, wenn Sie Geschichten, News und Hintergr\u00fcnde direkt aufs Handy bekommen m\u00f6chten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Eindeutig kein bullshit job sind nach Graebers Theorie praktische Dienstleistungen wie die Stra\u00dfenreinigung. Schlie\u00dflich macht es einen sp\u00fcrbaren Unterschied, ob die Wege in einer Stadt verdreckt und zugem\u00fcllt sind oder eben nicht. Insofern ist es wohl ein Verlust, dass die Stadt <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/N%C3%BCrnberg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">N\u00fcrnberg<\/a> ihre \u201eKot-Cops\u201c von der Stra\u00dfe holt, wie der BR berichtete.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u201eKot-was?\u201c, d\u00fcrften sich nun manche fragen. Ein kurzer Anruf bei Andr\u00e9 Winkel, Sprecher des Servicebetriebs \u00d6ffentlicher Raum der Stadt N\u00fcrnberg. Er erkl\u00e4rt, dass die Stadtreinigung seit 2011 ein Spezialteam habe, das mit zwei Elektrorollern und einem Mini-E-Auto unterwegs sei, um Wege und Pl\u00e4tze von Hundehaufen zu s\u00e4ubern. Mehr als 17 000 <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hunde\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hunde<\/a> sind t\u00e4glich in der Gro\u00dfstadt unterwegs, da kann so einiges liegen bleiben \u2013 von mehreren Tonnen Kot ist die Rede. Die Mobile sind daher mit einem starken Sauger ausger\u00fcstet, der die Hinterlassenschaften vom Boden schluckt. \u201eEine Sonderanfertigung\u201c, sagt Winkel.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die sogenannten Kot-Cops h\u00e4tten als \u201egute Erg\u00e4nzung\u201c zur herk\u00f6mmlichen Stra\u00dfenreinigung gedient und seien in der Bev\u00f6lkerung bestens angekommen. Nun wird das Projekt eingestampft. \u201eWir m\u00fcssen sparen\u201c, sagt Winkel. Das Geld sei knapp, 160 000 Euro bringe die K\u00fcrzung pro Jahr ein. Entlassen werde niemand, betont er. Das Hundehaufen-Team werde an anderer Stelle weiterarbeiten. Auch die Stra\u00dfen w\u00fcrden nat\u00fcrlich weiterhin gereinigt, sagt der Sprecher. \u201eMan wird aber in Kauf nehmen m\u00fcssen, dass ein Hundehaufen auch mal etwas l\u00e4nger liegen bleibt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der US-Anthropologe David Graeber hat vor einigen Jahren die Theorie der\u00a0bullshit jobs entwickelt. 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