{"id":13913,"date":"2025-04-07T20:24:19","date_gmt":"2025-04-07T20:24:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/13913\/"},"modified":"2025-04-07T20:24:19","modified_gmt":"2025-04-07T20:24:19","slug":"das-erwartet-die-opernfans-in-koeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/13913\/","title":{"rendered":"Das erwartet die Opernfans in K\u00f6ln"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Neu ist dagegen, dass im Herbst 2025 mit Andr\u00e9s Orozco-Estrada der neue Generalmusikdirektor und Kapellmeister des G\u00fcrzenich-Orchesters sein Amt in der Domstadt antritt. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der kolumbianischen Stadt Medell\u00edn geboren, studierte er an der renommierten Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst in Wien und besuchte dort die Dirigierklasse von Uro\u0161 Lajovic. An der Wiener Hochschule ist Orozco-Estrada seit 2022 auch als Professor f\u00fcr Orchesterdirigieren im Einsatz. Zu den Stationen des Dirigenten z\u00e4hlen unter anderem das hr-Sinfonieorchester Frankfurt, das Houston Symphony Orchestra und Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai.<\/p>\n<p>Viel Lob f\u00fcr den neuen Generalmusikdirektor      <\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir bekommen einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen, innovativen, mitrei\u00dfenden und versierten Generalmusikdirektor, der sich von K\u00f6ln und von der Kultur der Stadt inspirieren lassen will. Das G\u00fcrzenich-Orchester repr\u00e4sentiert K\u00f6ln als Musikstadt in der gesamten Welt\u201c, sagt Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker bei der Vorstellung der neuen Spielzeit der Oper im Staatenhaus. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eWir arbeiten im Interim unter besonderen akustischen Bedingungen. Mich hat hier besonders die gute Zusammenarbeit von allen Beteiligten beeindruckt. So habe ich mich im Staatenhaus sofort wie zu Hause gef\u00fchlt. In meiner Heimat Kolumbien sind Telenovelas sehr beliebt und um Drama und Liebe geht es auch in der Oper. Jenseits der B\u00fchne brauche ich allerdings kein Drama. Die Kombination von Oper und G\u00fcrzenich-Orchester ist f\u00fcr mich als Dirigent ein Traum\u201c, schw\u00e4rmt Orozco-Estrada. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Seine erste Premiere im Staatenhaus feiert der neue GMD mit Giacomo Puccinis \u201eManon Lescaut\u201c. Diese Oper beruht auf einem franz\u00f6sischen Roman aus dem 18. Jahrhundert und war der erste Erfolg des Komponisten. \u201eDie jugendliche Freude und Energie von Puccini gef\u00e4llt mir. Der Stoff bleibt immer aktuell, da kann man das Ensemble brillieren lassen\u201c, sagt Orozco-Estrada \u00fcber die Co-Produktion mit dem Teatro Real in Madrid, die am 28. September ihre Premiere feiern wird. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit der Premiere von \u201eDas Rheingold\u201c am 26. Oktober beginnt in K\u00f6ln ein neuer Ring unter der Regie von Paul-Georg Dittrich und Stardirigent Marc Albrecht. In der Oper von Richard Wagner geht es um den paradiesischen Urzustand, der nicht lange w\u00e4hrt, was im dann in nichts weniger als den Kampf um die Weltmacht m\u00fcndet. Das Gold steht hier f\u00fcr die kindliche Fantasie. Seine Fortsetzung findet der Ring mit \u201eDie Walk\u00fcre\u201c, die am 29. M\u00e4rz ihre Premiere feiert und bei der sich alles um die Generation danach dreht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr seine schillernde Opern-Adaption von Georg Friedrich H\u00e4ndels Oratorium \u201eSaul\u201c, die erstmals beim Glyndebourne Festival pr\u00e4sentiert wurde, wurde Regisseur Barrie Kosky seinerzeit zum \u201eRegisseur des Jahres\u201c gew\u00e4hlt. Der biblische Stoff verbirgt einen wahren Opernkrimi, der wie ein Wirbelsturm beginnt, um sp\u00e4ter im Schlamm zu enden. Die musikalische Leitung hat Barock-Fachmann Rub\u00e9n Dubrovsky. Die Premiere l\u00e4uft am 23. November. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die zweite Neuproduktion des Generalmusikdirektors ist Wolfgang Amadeus Mozarts \u201eLe Nozze de Figaro\u201c, die ebenfalls auf einer franz\u00f6sischen Vorlage beruht. \u201eZu dieser Oper habe ich eine besondere Beziehung. Sie ist ein besonderes Liveerlebnis. Das ist ein witziger Stoff, den jeder kennt und der die Menschen zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bringt. Wir erleben ihn in einer spannenden neuen Interpretation\u201c, sagt Orozco-Estrada und verr\u00e4t, dass im zweiten Akt auch ein Hund zu den Darstellern geh\u00f6rt. Die Premiere ist am 1. M\u00e4rz. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als konzertante Auff\u00fchrung kommt Giuseppe Verdis \u201eErnani\u201c am 22. April erstmals auf die B\u00fchne im Staatenhaus &#8211; eine spannende, romantische Oper, die auf einem Werk von Victor Hugo beruht. Geplant war eigentlich, eine gro\u00dfe Verdi-Oper aus Venedig an den Offenbachplatz zu holen. Diese h\u00e4tte aber nicht ins Staatenhaus gepasst und wird nun um ein Jahr verschoben. Daf\u00fcr entschied man sich nun f\u00fcr \u201eErnani\u201c. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als zeitgen\u00f6ssische Oper kommt George Benjamins St\u00fcck \u201ePicture A Day Like this\u201c nach Deutz und feiert dort als deutsche Erstauff\u00fchrung am 10. Mai Premiere. In Szene gesetzt wurde diese Oper von Daniel Jeanneteau und Marie-Christine Soma f\u00fcr das Festival d\u2019Aix-en-Provence. \u201eEs ist eine sehr dichte, 60-min\u00fctige Kammeroper mit einem mystisch guten Ende, um die sich viele H\u00e4user bem\u00fcht haben. Sie war unter anderem schon in Paris und London zu sehen\u201c, berichtet Opernintendant Hein Mulders. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die letzte Premiere gibt es am 21. Mai mit Gioacchino Rossinis \u201eTancredi\u201c &#8211; ein mittelalterlicher Ritterroman, der im 19. Jahrhundert vertont wurde. \u201eDas ist Belcanto vom allerfeinsten, ein Opern-Thriller, der an Romeo und Julia erinnert, nur dass es hier um die Liebe zweiter Frauen geht. Es ist eine zeitlose Liebesgeschichte im Mafiamilieu, die von Jan Philip Gloger mit modernem Flair urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Bregenzer Festspiele in Szene gesetzt wurde\u201c, erkl\u00e4rt Mulders. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Neu ist dagegen, dass im Herbst 2025 mit Andr\u00e9s Orozco-Estrada der neue Generalmusikdirektor und Kapellmeister des G\u00fcrzenich-Orchesters sein&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":13914,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[9790,29,9794,30,9793,9796,9795,9802,9798,1420,810,9803,9801,1209,97,9799,9800,9797,9792,6003,9789,9791],"class_list":{"0":"post-13913","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-andres-orozco-estrada","9":"tag-deutschland","10":"tag-generalmusikdirektor","11":"tag-germany","12":"tag-guerzenich","13":"tag-hein-mulders","14":"tag-interim","15":"tag-kammeroper","16":"tag-kinderoper","17":"tag-koeln","18":"tag-musik","19":"tag-musikalische","20":"tag-musikstadt","21":"tag-nordrhein-westfalen","22":"tag-oper","23":"tag-opernintendant","24":"tag-opernkrimi","25":"tag-opernquartiers","26":"tag-orchestra","27":"tag-premiere","28":"tag-spielzeit","29":"tag-staatenhaus"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114298556559651443","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13913","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13913"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13913\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13914"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13913"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13913"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13913"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}