{"id":1392,"date":"2025-04-01T22:17:23","date_gmt":"2025-04-01T22:17:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1392\/"},"modified":"2025-04-01T22:17:23","modified_gmt":"2025-04-01T22:17:23","slug":"sozialleistungen-kommunen-melden-rekorddefizit-von-248-milliarden-euro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1392\/","title":{"rendered":"Sozialleistungen: Kommunen melden Rekorddefizit von 24,8 Milliarden Euro"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bei den deutschen Kommunen ist im vergangenen Jahr auch wegen h\u00f6herer Sozialleistungen ein Rekorddefizit aufgelaufen. Die Kern- und Extrahaushalte der Gemeinden und Gemeindeverb\u00e4nde (ohne Stadtstaaten) wiesen einen Fehlbetrag von 24,8 Milliarden Euro auf, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Dies ist \u201edas h\u00f6chste kommunale Finanzierungsdefizit seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990\u201c. Im Vergleich zu 2023 ist es deutlich gewachsen: Damals hatte das Defizit 6,6 Milliarden Euro betragen.<\/p>\n<p>2024 waren rund 6,2 Prozent der Ausgaben nicht durch regul\u00e4re Einnahmen gedeckt. Die L\u00fccke musste deshalb aus Reserven oder durch die Aufnahme von Krediten finanziert werden. Das Defizit ist vor allem auf die kommunalen Kernhaushalte zur\u00fcckzuf\u00fchren: Mit 24,3 Milliarden Euro war es fast viermal so hoch wie 2023 (6,3 Milliarden Euro).<\/p>\n<p>\u201eDas Defizit in den Kernhaushalten wuchs, weil der Einnahmenzuwachs nicht mit dem starken Ausgabenwachstum Schritt hielt\u201c, hie\u00df es. Letztere legten um 8,8 Prozent auf 362,7 Milliarden Euro zu. \u201eTreiber der Ausgaben der kommunalen Kernhaushalte waren vor allem die <a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255808968\" target=\"_blank\" title=\"(Link wird in einem neuen Tab ge\u00f6ffnet)\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255808968&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">Sozialleistungen<\/a>\u201c, erkl\u00e4rten die Statistiker. Diese wuchsen um 11,7 Prozent oder 8,9 Milliarden Euro und summierten sich auf 84,5 Milliarden Euro. Hauptgrund daf\u00fcr waren demnach Anpassungen der Regels\u00e4tze im Bereich der Sozialhilfe und im B\u00fcrgergeld zum 1. Januar 2024. \u201eDie h\u00f6heren Leistungss\u00e4tze f\u00fchrten auch dazu, dass mehr Menschen solche Leistungen in Anspruch nehmen konnten\u201c, so das Statistikamt. <\/p>\n<p>Sozialhilfe-Leistungen stiegen um 12,4 Prozent<\/p>\n<p>Leistungen der Sozialhilfe stiegen daher um 12,4 Prozent auf 21,1 Milliarden Euro. Die Ausgaben zur Kinder- und Jugendhilfe nahmen um 17,1 Prozent auf 18,3 Milliarden Euro zu, die f\u00fcr Eingliederungshilfen um 13,6 Prozent auf 22,7 Milliarden Euro.<\/p>\n<p>Auch die Personalausgaben der Kernhaushalte wuchsen deutlich, und zwar um 8,9 Prozent auf 88,1 Milliarden Euro. \u201eDies war Folge der im Jahr 2024 wirksamen Tarifsteigerungen und des Personalzuwachses in verschiedenen Bereichen\u201c, hie\u00df es. Die Einf\u00fchrung des Deutschlandtickets beeintr\u00e4chtige den Vorjahresvergleich insbesondere bei Personalausgaben, Ausgaben f\u00fcr den laufenden Sachaufwand und Einnahmen aus Verwaltungs- und Benutzungsgeb\u00fchren, hie\u00df es.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bei den deutschen Kommunen ist im vergangenen Jahr auch wegen h\u00f6herer Sozialleistungen ein Rekorddefizit aufgelaufen. 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