{"id":139878,"date":"2025-05-26T01:41:09","date_gmt":"2025-05-26T01:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/139878\/"},"modified":"2025-05-26T01:41:09","modified_gmt":"2025-05-26T01:41:09","slug":"berlin-wes-anderson-hofft-auf-trumps-vergesslichkeit-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/139878\/","title":{"rendered":"Berlin | Wes Anderson hofft auf Trumps Vergesslichkeit"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Berlin (dpa) &#8211; Der Filmregisseur Wes Anderson (56) nimmt die Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, im Ausland produzierte Filme mit hohen Z\u00f6llen zu belegen, nach eigenem Bekunden nicht ernst. \u00abMeine Hoffnung ist, dass Trump die Sache einfach schnell wieder vergisst und sich auf andere Dinge konzentriert. Es w\u00e4re ja nicht das erste Mal\u00bb, sagt Anderson (\u00abGrand Budapest Hotel\u00bb) in einem \u00abTagesspiegel\u00bb-Interview.<\/p>\n<p>\u00abIch glaube, Trump ist ein Filmfan, und ich kann mir nicht vorstellen, dass er wirklich nur noch Filme sehen will, die in Amerika gedreht wurden\u00bb, sagt der 56-J\u00e4hrige. \u00abEr kann doch nicht wollen, dass James Bond in Zukunft nur noch in Amerika im Einsatz ist.\u00bb Trump werde da sicher Ausnahmen machen.<\/p>\n<p>\u00abMan darf Trump blo\u00df nicht best\u00e4rken\u00bb<\/p>\n<p>\u00abDie Wahrheit ist doch: Niemand hat die geringste Idee, wie es mit dieser Zoll-Idee weitergehen wird. Ein 100-Prozent-Zoll, das ist doch absurd\u00bb, meint Anderson (\u00abDie Royal Tenenbaums\u00bb, \u00abThe French Dispatch\u00bb). Deshalb pl\u00e4diere er daf\u00fcr, abzuwarten und keine Panik zu bekommen. \u00abLebt euer Leben, macht eure Filme.\u00bb Nat\u00fcrlich werde einem mulmig, wenn man gerne im Ausland drehe. \u00abAber ich glaube, die beste Strategie ist, einen k\u00fchlen Kopf zu bewahren und sich erst zu bewegen, wenn man wirklich konkret mit dem Problem konfrontiert ist. Bis dahin gilt aber nat\u00fcrlich: Man darf Trump blo\u00df nicht best\u00e4rken.\u00bb<\/p>\n<p>KI und Pr\u00e4sident Trump haben f\u00fcr Anderson etwas gemeinsam<\/p>\n<p>Auch K\u00fcnstliche Intelligenz mache ihm f\u00fcr die Filmbranche keine Sorgen, sagt der 1969 in Texas geborene Regisseur im \u00abTagesspiegel\u00bb. \u00abMit KI ist es f\u00fcr mich wie mit Trump: Ich bekomme keine Angst, bis wirklich was passiert. Und das soll jetzt nicht verharmlosend klingen. Aber gerade bei diesem Zollthema kann ich einfach nicht anders, weil es so absurd ist.\u00bb Bei Waren k\u00f6nne man ja noch sagen: \u00abIhr m\u00fcsst bezahlen, oder wir lassen nichts ins Land\u00bb. Filme reisten jedoch auf anderen Wegen.<\/p>\n<p>Wes Anderson geh\u00f6rt mit seinem unverkennbaren Stil kr\u00e4ftiger Farben und b\u00fchnenbildartiger Sets sowie symmetrischer Bildkompositionen zu den ber\u00fchmtesten Filmemachern der Gegenwart.\u00a0<\/p>\n<p>Sein zw\u00f6lfter Spielfilm \u00abDer ph\u00f6nizische Meisterstreich\u00bb (Kinostart 29. Mai) hatte k\u00fcrzlich Premiere beim Festival von Cannes. Er wurde wieder gro\u00dfteils in den Filmstudios Babelsberg in Potsdam gedreht. Anderson betont, er drehe gerne in Deutschland, weil er hier \u00abviele gute Erfahrungen\u00bb gemacht habe, viele Menschen kenne und Babelsberg so ein wundersch\u00f6nes altes Studiogel\u00e4nde mit viel Platz sei.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin (dpa) &#8211; Der Filmregisseur Wes Anderson (56) nimmt die Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump, im Ausland produzierte&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":139879,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,92,30,984,2549,139,64,5225],"class_list":{"0":"post-139878","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-film","11":"tag-germany","12":"tag-international","13":"tag-leute","14":"tag-regierung","15":"tag-usa","16":"tag-welthandel"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114571593818470604","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139878","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=139878"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/139878\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/139879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=139878"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=139878"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=139878"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}