{"id":141894,"date":"2025-05-26T20:19:09","date_gmt":"2025-05-26T20:19:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/141894\/"},"modified":"2025-05-26T20:19:09","modified_gmt":"2025-05-26T20:19:09","slug":"nach-pilotprojekt-gelbe-tonne-fuer-muenchen-empfohlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/141894\/","title":{"rendered":"Nach Pilotprojekt: Gelbe Tonne f\u00fcr M\u00fcnchen empfohlen"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/muenchen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">M\u00fcnchen<\/a> soll wie berichtet die Gelbe Tonne bekommen. B\u00fcrgermeisterin Verena Dietl (<a href=\"https:\/\/www.abendzeitung-muenchen.de\/organisation\/spd\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a>) und Noch-Kommunalreferentin Jaqueline Charlier (parteilos) stellten am Montag die Details vor. Die Kommunalreferentin, die auch 1. Werksleitung der Abfallwirtschaft M\u00fcnchen ist, pr\u00e4sentierte im Rathaus die Ergebnisse des Pilotprojektes.<\/p>\n<p>In f\u00fcnf Stadtbezirken, darunter Solln als &#8222;Kleintonnengebiet&#8220; sowie Schwabing und Lehel als dicht bebaute Bezirke mit Geschosswohnungsbau, wurden die Abholsysteme Wertstofftonne, Gelbe Tonne und der Gelbe Sack getestet. Mit diesen sogenannten Gelben Systemen werden Leichtverpackungen, also etwa Plastikverpackungen oder Konservendosen, direkt am Wohnhaus eingesammelt.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/muc_silhouette_short.svg.svg+xml\"\/><\/p>\n<p>Gute \u00d6kobilanz und keine Geb\u00fchr: Gelbe Tonne \u00fcberzeugt bei Test<\/p>\n<p>Laut der Projektauswertung lag die Gelbe Tonne in dem eigens entwickelten Punktesystem klar vorne. Am wichtigsten sei die &#8222;niedrige Fehlwurfquote&#8220; gewesen, so Charlier. Es sei also weniger M\u00fcll in der Tonne gelandet, der dort nicht reingeh\u00f6rt. Denn bei der Wertstofftonne sei den B\u00fcrgern oft nicht klar gewesen, was hineingeh\u00f6re, berichtet Charlier.<\/p>\n<p>In eine Wertstofftonne d\u00fcrfe man etwa eine alte Bratpfanne entsorgen, in der Gelben Tonne nicht. F\u00fcr zweitere spreche auch deren &#8222;\u00d6kobilanz&#8220;, es seien mittelfristig weniger Treibhausemissionen zu erwarten, so Charlier.<\/p>\n<p>Kostenfrei sei die Gelbe Tonne auch, wenn auch nur indirekt. Finanziert wird \u00fcber Geb\u00fchr f\u00fcr Verpackungshersteller. F\u00fcr die B\u00fcrger belaufe sich das aber auf lediglich 0,1 Cent pro Joghurtbecher, rechnet die Kommunalreferentin vor. Ein weiterer Vorteil sei die im Vergleich &#8222;geringere Volumengr\u00f6\u00dfe&#8220; der Tonne, so Charlier.<\/p>\n<p>Die Unterbringung im M\u00fcllh\u00e4uschen bleibt aber trotzdem ein Fragezeichen. Denn Platz f\u00fcr eine neue Tonne gibt es nur in den wenigsten Geschosswohnh\u00e4usern, und diese machen drei Viertel der M\u00fcnchner Wohnh\u00e4user aus. Eine L\u00f6sung k\u00f6nnte sein, sich &#8222;mit Nachbarn zusammenzutun&#8220;, so Charlier. Sie versichert: &#8222;Im Pilotprojekt wurden L\u00f6sungen gefunden.&#8220;<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeisterin Dietl: Gelbe Tonne ist &#8222;wertvoller Schritt zu Zero-Waste&#8220;<\/p>\n<p>Es wird au\u00dferdem keinen &#8222;Vollservice&#8220; geben, so Charlier. Es wird zwar noch Gegenstand der kommenden Verhandlungen sein, B\u00fcrger sollten sich aber darauf einstellen, dass die Tonnen nicht wie gewohnt von der M\u00fcllabfuhr der AWM aus den Vorg\u00e4rten und M\u00fcllh\u00e4uschen geholt wird, sondern am Abholtag auf die Stra\u00dfe gestellt werden muss. Ein solcher &#8222;Vollservice&#8220; sei zwar prinzipiell m\u00f6glich, aber mit einem &#8222;hohen Entgelt&#8220; verbunden, so Charlier.<\/p>\n<p>Der Zeitplan ist hingegen klar. Am 5. Juni wird im Kommunalausschuss abgestimmt, am 2. Juli soll dann der Stadtrat final \u00fcber die Einf\u00fchrung entscheiden. Laut Charlier gebe es &#8222;gute Signale&#8220;, dass der Rat positiv entscheidet.<\/p>\n<p>Ab Herbst laufen dann Verhandlungen mit der privaten Entsorgungswirtschaft, denn laut Verpackungsgesetz ist f\u00fcr Gelbe Systeme nicht die Kommune zust\u00e4ndig. Kommen soll die Gelbe Tonne dann ab Januar 2027. F\u00fcr die M\u00fcnchner w\u00e4re das eine lang erwartete Neuerung. F\u00fcr sie f\u00e4llt nicht nur der Weg zu den Wertstoffinseln weg. Oft waren \u00fcberf\u00fcllte und verschmutzte Wertstoffinseln Thema in Bezirksaussch\u00fcssen, erz\u00e4hlt B\u00fcrgermeisterin Verena Dietl. Auch die AZ hat immer wieder dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p>Wie genau dann die Einf\u00fchrung der Gelben Tonne l\u00e4uft, ist noch unklar. Kommunalreferentin Charlier betont aber: &#8222;Die Gelbe Tonne ist freiwillig&#8220;, es gebe &#8222;keine Pflicht&#8220;, lediglich eine Empfehlung durch die Stadt. F\u00fcr B\u00fcrgermeisterin Dietl ist die Einf\u00fchrung eines solchen Systems ein &#8222;wertvoller Schritt zur Zero-Waste-City&#8220;. Den Beschluss dazu hatte der Stadtrat 2020 gefasst. Ziel ist, ein umfassendes Recyclingsystem zu entwickeln, bei dem kein Restm\u00fcll \u00fcbrig bleibt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"M\u00fcnchen soll wie berichtet die Gelbe Tonne bekommen. B\u00fcrgermeisterin Verena Dietl (SPD) und Noch-Kommunalreferentin Jaqueline Charlier (parteilos) stellten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":141595,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[18231,11108,772,29,51356,30,51355,4226,1268,1108,51354],"class_list":{"0":"post-141894","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-gelbe-tonne","9":"tag-abfallwirtschaft","10":"tag-bayern","11":"tag-deutschland","12":"tag-gelber-sack","13":"tag-germany","14":"tag-jaqueline-charlier","15":"tag-muellabfuhr","16":"tag-muenchen","17":"tag-stadtrat","18":"tag-verena-dietl"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114575990105649642","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141894","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=141894"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/141894\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/141595"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=141894"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=141894"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=141894"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}