{"id":142417,"date":"2025-05-27T01:03:17","date_gmt":"2025-05-27T01:03:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/142417\/"},"modified":"2025-05-27T01:03:17","modified_gmt":"2025-05-27T01:03:17","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2158-selenskyj-russland-bereitet-neue-offensive-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/142417\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 21:58 Selenskyj: Russland bereitet neue Offensive vor +++"},"content":{"rendered":"<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj hat Russland die Planung einer neuen Offensive vorgeworfen. Es gebe keine Anzeichen daf\u00fcr, dass Kremlchef Putin und seine Umgebung sich auf eine Beendigung des Kriegs vorbereiteten und ernsthaft eine diplomatische L\u00f6sung in Betracht z\u00f6gen, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. &#8222;Im Gegenteil, es gibt viele Anzeichen daf\u00fcr, dass sie neue Angriffsoperationen vorbereiten. Seinen Angaben nach zeigt die russische F\u00fchrung damit ihre Verachtung f\u00fcr alle diejenigen, die sich um einen Frieden bem\u00fchten. Diese Aussage d\u00fcrfte sich auf US-Pr\u00e4sident Donald Trump beziehen, der sich seit seinem Amtsantritt im Januar als Vermittler f\u00fcr eine Friedensl\u00f6sung pr\u00e4sentierte. Er setzte sich auch klar vom Unterst\u00fctzerkurs seines Vorg\u00e4ngers Joe Biden f\u00fcr die Ukraine ab.<\/p>\n<p><b>+++ 21:41 Putin will westliche IT-Firmen in Russland ausbremsen +++<\/b><br \/>Kremlchef Putin will die Dienstleistungen aus Russland fortgegangener westlicher IT-Konzerne im Land sperren. &#8222;Man muss sie drosseln&#8220;, sagt Putin bei einer Besprechung mit russischen Unternehmern. Er sage dies ohne jede Verlegenheit. Der Westen wolle Russland strangulieren, also m\u00fcsse man Gleiches mit Gleichem vergelten, fordert der 72-J\u00e4hrige. Auch anderen Branchen versprach er Protektionsma\u00dfnahmen. Vorausgegangen war die Klage eines russischen IT-Managers \u00fcber Milliardenverluste f\u00fcr einheimische Technologieunternehmen. Die Branche leide darunter, dass Russen weiter vielfach auf Zoom oder Microsoft setzten. Putin k\u00fcndigt an, die B\u00fcrger &#8222;von ihren schlechten Angewohnheiten zu befreien&#8220;. Virtuelle ausl\u00e4ndische Handelsplattformen kritisiert Putin zudem als &#8222;Loch&#8220;, \u00fcber die alles M\u00f6gliche nach Russland eingef\u00fchrt werde.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"false\" data-dl-uid=\"160\"><b>+++ 21:06 Wadephul: Keine Aussagen \u00fcber Taurus-Lieferung +++<\/b><br \/>Nach der Ank\u00fcndigung von Kanzler Friedrich Merz, die Reichweitenbeschr\u00e4nkung f\u00fcr an die Ukraine gelieferte Waffen im Einklang mit dem Westen aufzuheben, werden nun wieder Forderungen laut, auch die von Kiew gew\u00fcnschten Taurus-Marschflugk\u00f6rper zur Verf\u00fcgung zu stellen. Grunds\u00e4tzlich gelte das, was Merz schon bei mehreren Gelegenheiten gesagt habe, sagt Au\u00dfenminister Johann Wadephul auf die Frage, ob die Zeit reif sei zur Lieferung weitreichender deutscher Taurus-Marschflugk\u00f6rper, hinzu: &#8222;Wir werden \u00fcber einzelne Waffen-Systeme keine Aussagen machen.&#8220; Die Bundesregierung werde dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin &#8222;nicht die Gelegenheit geben, zu wissen, was wir konkret tun&#8220;. Der Minister erg\u00e4nzte: &#8222;Es wird verantwortungsvoll sein, aber es wird so sein, dass die Ukraine sich wirkungsvoll verteidigen kann.&#8220;<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"161\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"162\">+++ 20:30 Klingbeil widerspricht Kurswechsel bei Reichweitenbeschr\u00e4nkung f\u00fcr Waffen an Ukraine +++<\/b><br \/>Vizekanzler Lars Klingbeil hat dem Eindruck widersprochen, es gebe einen Kurswechsel bei der Reichweitenbeschr\u00e4nkung f\u00fcr von Deutschland an die Ukraine gelieferten Waffen. &#8222;Was die Reichweite angeht, will ich noch sagen, da gibt es keine neue Verabredung, die \u00fcber das hinausgeht, was die bisherige Regierung gemacht hat&#8220;, sagt er auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz in Berlin. Zuvor hatte Kanzler Friedrich Merz beim &#8222;WDR Europaforum 2025&#8220; in Berlin erkl\u00e4rt, es gebe &#8222;keinerlei Reichweitenbeschr\u00e4nkungen mehr f\u00fcr Waffen, die an die Ukraine geliefert worden sind, weder von den Briten, noch von den Franzosen, noch von uns, von den Amerikanern auch nicht.&#8220; Sein Vorg\u00e4nger, Olaf Scholz, war stets zur\u00fcckhaltend, was den Einsatz westlicher Waffen gegen russisches Territorium angeht.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"164\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"165\">+++ 20:10 Journalist erlebt Attacke auf Kiew: Moskau &#8222;hat mit Zerm\u00fcrbungsstrategie Gegenteil erreicht&#8220; +++<\/b><br \/>Der Journalist Denis Trubetskoy lebt in Kiew, wo er auch die j\u00fcngsten schweren Angriffe des russischen Milit\u00e4rs erlebt. Er schildert im Gespr\u00e4ch mit ntv seinen Alltag im Kriegsgebiet und die aktuelle Stimmung in der ukrainischen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p><b>+++ 19:58 Wadephul kontert russische Kritik an Ukraine-Unterst\u00fctzung +++<\/b><br \/>Au\u00dfenminister Johann Wadephul weist russische Kritik an der Aufhebung der Reichweitenbeschr\u00e4nkung deutscher Waffen f\u00fcr die Ukraine strikt zur\u00fcck (siehe Eintrag 17:26 Uhr). &#8222;Es hat jetzt mehrere Aufforderungen und Gelegenheiten gegeben, an den Verhandlungstisch zu kommen f\u00fcr den russischen Pr\u00e4sidenten und er hat sie ausgeschlagen&#8220;, sagt der CDU-Politiker bei einem Treffen mit seinem portugiesischen Kollegen Paulo Rangel in der Hauptstadt Lissabon. &#8222;Wir haben immer klar angek\u00fcndigt, dass dieses Verhalten nicht ohne Konsequenzen bleiben wird&#8220;, f\u00fcgt Wadephul hinzu. Die Bundesregierung habe &#8222;immer deutlich gemacht, dass wir die Ukraine unterst\u00fctzen werden in dem Verteidigungskampf gegen den russischen Aggressor&#8220;, f\u00fchrt Wadephul weiter aus. Deutschland werde im europ\u00e4ischen Rahmen \u00fcber Sanktionen zu entscheiden haben, er werde das Thema auch bei seinem Besuch in den USA mit dem dortigen Kollegen Marco Rubio er\u00f6rtern. Deutschland werde die Ukraine milit\u00e4risch weiterhin so unterst\u00fctzen, &#8222;dass sie sich zur Wehr setzen kann und verhindern kann, dass der russische Aggressor seinen Krieg erfolgreich fortsetzt&#8220;. <\/p>\n<p><b>+++ 19:39 Aus SPD und Linke kommt Kritik an Merz wegen Aufhebung von Reichweitenbeschr\u00e4nkung f\u00fcr Waffen an Ukraine +++<\/b><br \/>Eine Aussage von Bundeskanzler Friedrich Merz, wonach f\u00fcr aus Deutschland an die Ukraine gelieferte Waffen keine Reichweitenbegrenzung mehr gelten soll (siehe Eintrag 15:40 Uhr), ist in Deutschland auf Kritik gesto\u00dfen. Einzelne Ausnahmen bei den Reichweiten seien sinnvoll, &#8222;insgesamt finde ich aber alles, was den Krieg ausweitet, falsch&#8220;, sagt der SPD-Politiker Ralf Stegner den RND-Zeitungen. Auch seien solche \u00f6ffentlichen \u00c4u\u00dferungen wie von Merz &#8222;nicht hilfreich&#8220;. Stegner pochte stattdessen auf mehr diplomatische Bem\u00fchungen. Linken-Fraktionschef S\u00f6ren Pellmann teilt mit, der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine sei &#8222;ein furchtbares Verbrechen&#8220;. Er f\u00fcgt jedoch hinzu: &#8222;Die Lieferung von immer mehr und immer schwereren Waffen hat den Krieg nicht beendet.&#8220; Dass es jetzt keinerlei Reichweitenbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Waffenlieferungen mehr gebe, k\u00f6nne &#8222;zu einer weiteren Eskalation f\u00fchren&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 19:11 J\u00e4ger: US-Sanktionen gegen Russland w\u00e4ren &#8222;wirklich ernst&#8220; +++<\/b><br \/>Donald Trump nennt Wladimir Putin &#8222;absolut verr\u00fcckt&#8220;, ein neues Ma\u00dfnahmenpaket gegen Russland wird bereits vorbereitet. Politologe Thomas J\u00e4ger erkl\u00e4rt, warum es verheerende Folgen f\u00fcr Russland haben k\u00f6nnte und sch\u00e4tzt ein, wie lang es noch zu einer Taurus-Lieferung dauern k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>+++ 18:52 Rutte: Nato d\u00fcrfte sich auf f\u00fcnf Prozent Wehrausgaben einigen +++<\/b><br \/>Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte rechnet eigenen Angaben zufolge mit einer Einigung der Mitgliedsl\u00e4nder auf Verteidigungsausgaben von f\u00fcnf Prozent der Wirtschaftsleistung. &#8222;Ich rechne damit, dass wir uns in Den Haag auf ein hohes Verteidigungsausgabenziel von insgesamt f\u00fcnf Prozent einigen werden&#8220;, sagt Rutte auf der Fr\u00fchjahrstagung der Parlamentarischen Versammlung der Nato in Dayton (US-Bundesstaat Ohio). &#8222;Aber ich werde nicht sagen, wie die individuelle Aufteilung aussieht&#8220;, f\u00fcgt der Niederl\u00e4nder hinzu. Anfang des Monats hatte Rutte 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung an Verteidigungsausgaben und zus\u00e4tzliche 1,5 Prozent f\u00fcr Infrastruktur vorgeschlagen. Das Milit\u00e4rb\u00fcndnis will sich am 24. und 25. Juni bei einem Gipfeltreffen in Den Haag auf die neuen Ziele einigen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:10 Reisner bewertet Sommeroffensive: &#8222;Zwischen Prokrowsk und Torezk bildet sich Doppelkessel&#8220; +++<\/b><br \/>Aktuell konzentrieren sich die russischen Streitkr\u00e4fte laut Oberst Reisner darauf, im Mittelabschnitt der Front den Nachschub f\u00fcr die ukrainischen Truppen zu blockieren. Der Offizier des \u00f6sterreichischen Bundesheers betont, dass bei fehlender Unterst\u00fctzung die Sommeroffensive Moskaus einen entscheidenden Moment bringen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p><b>+++ 17:52 Nordische Staaten: Russland ist eine Gefahr +++<\/b><br \/>Regierungschefs aus Nordeuropa haben vor den Gefahren gewarnt, die von Russland ausgehen. &#8222;Die furchtbaren Angriffe vom Wochenende beweisen, was wir leider schon wissen: Dass Russland nicht an einem Frieden interessiert ist&#8220;, sagt D\u00e4nemarks Ministerpr\u00e4sidentin Mette Frederiksen nach einem Treffen mit ihren Amtskollegen in Finnland. Tags\u00fcber spreche Pr\u00e4sident Wladimir Putin \u00fcber Verhandlungen, nachts bombardiere er dann die Ukraine. Die Ukraine m\u00fcsse noch mehr Unterst\u00fctzung bekommen. Finnlands Ministerpr\u00e4sident Petteri Orpo sagte, Russland stelle eine &#8222;langfristige Gefahr f\u00fcr uns und f\u00fcr ganz Europa&#8220; dar. Nicht nur milit\u00e4risch, sondern etwa auch durch Cyberattacken und Vorf\u00e4lle in der Ostsee, wo mehrfach Unterseekabel besch\u00e4digt worden waren. Die Regierungschefs von Finnland, Schweden, Norwegen, D\u00e4nemark und Island treffen sich im S\u00fcdwesten Finnlands. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz wird erwartet. <\/p>\n<p><b>+++ 17:26 Kreml: Lieferung von Langstreckenwaffen an Kiew gef\u00e4hrlicher Schritt +++<\/b><br \/>Russland hat die Aufhebung von Reichweitenbeschr\u00e4nkungen bei Waffenhilfen f\u00fcr die Ukraine durch Bundeskanzler Friedrich Merz scharf verurteilt. Die Lieferung von Langstreckenwaffen w\u00e4re ein gef\u00e4hrlicher Schritt, teilt der Kreml mit. Der russische Pr\u00e4sidialamtssprecher Dmitri Peskow sagt, eine solche Entscheidung w\u00fcrde einer politischen L\u00f6sung des Konflikts zuwiderlaufen. Merz hatte zuvor die westlichen Verb\u00fcndeten aufgefordert, die Ukraine entschlossen mit Waffenhilfe zu unterst\u00fctzen und hinzugef\u00fcgt, dass es keine Reichweitenbeschr\u00e4nkungen mehr gebe. Die Ukraine k\u00f6nne also auch milit\u00e4rische Ziele in Russland angreifen.<\/p>\n<p><b>+++ 16:41 Thiele: &#8222;Putin f\u00fchrt Trump ein St\u00fcck weit am Nasenring&#8220; +++<\/b><br \/>Die USA wollen als Vermittler zwischen der Ukraine und Russland einen Waffenstillstand realisieren. F\u00fcr Oberst a. D. Ralph Thiele treffen in den Gespr\u00e4chen ein &#8222;sehr gewiefter Taktiker&#8220; und ein &#8222;Neuank\u00f6mmling aus dem Immobiliengesch\u00e4ft&#8220; aufeinander. <\/p>\n<p><b>+++ 16:13 Neue Kuriosit\u00e4t an der Front: Ukrainer zerst\u00f6ren russischen &#8222;Stachelschwein&#8220;-Panzer +++<\/b><br \/>Drohnenangriffe sind an der Front in der Ukraine t\u00f6dliche Realit\u00e4t. Um sich vor den Attacken aus der Luft zu sch\u00fctzen, greifen die russischen Truppen mitunter zu ungew\u00f6hnlichen Ma\u00dfnahmen. Nach der Entwicklung sogenannter <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Russen-schicken-Schildkroetenpanzer-ohne-Kanone-ins-Gefecht-article25186045.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">Schildkr\u00f6tenpanzer<\/a> haben russische Soldaten vor einigen Wochen eine neue Kuriosit\u00e4t vorgestellt. Statt zus\u00e4tzliche Panzerplatten an das Fahrzeug zu schwei\u00dfen, r\u00fcsteten die Russen mindestens einen Sch\u00fctzenpanzer mit langen, hervorstehenden Metalldr\u00e4hten aus. Dadurch sollten offenbar anfliegende Kamikazedrohnen fr\u00fchzeitig zur Explosion gebracht werden. <a href=\"https:\/\/x.com\/wartranslated\/status\/1919024042826158449\" rel=\"Follow\" target=\"_blank\">Ein Foto des modifizierten BMP-2<\/a> in einer Lagerhalle kursiert seit Anfang Mai im Netz. Das ukrainische Portal Euromaidan Press bezeichnete das Konstrukt aufgrund seines Aussehens als &#8222;Stachelschwein&#8220;-Panzer.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"false\" data-dl-uid=\"364\"><b>+++ 15:40 Merz: Westen hebt Reichweitenbeschr\u00e4nkung f\u00fcr Waffen der Ukraine auf +++<\/b><br \/>Die westlichen Partner heben die Reichweitenbeschr\u00e4nkungen f\u00fcr Waffen auf, die an die Ukraine geliefert und gegen russische Milit\u00e4rziele eingesetzt werden sollen. &#8222;Es gibt keine Beschr\u00e4nkungen mehr hinsichtlich der Reichweite der an die Ukraine gelieferten Waffen &#8211; weder von Gro\u00dfbritannien, Frankreich noch von uns. Auch von den USA gibt es keine Beschr\u00e4nkungen&#8220;, sagt Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem WDR-Europaforum. Dies bedeute, die Ukraine k\u00f6nne sich nun verteidigen, &#8222;indem sie zum Beispiel milit\u00e4rische Stellungen in Russland angreift&#8220;, f\u00fchrt Merz weiter aus. Die Ukraine hatte zuvor bereits Langstreckenraketen von den USA, Gro\u00dfbritannien und Frankreich erhalten, darunter ATACMS, Storm Shadow und SCALP, durfte diese jedoch zun\u00e4chst nur gegen russische Streitkr\u00e4fte in den besetzten ukrainischen Gebieten einsetzen.<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"365\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"366\">+++ 15:25 Merz k\u00fcndigt wegen Russland-Politik Druck auf Ungarn und Slowakei in der EU an<\/b><br \/>Kanzler Friedrich Merz hat verst\u00e4rkten Druck auf die russland-nahen EU-Regierungen in Ungarn und der Slowakei angek\u00fcndigt. &#8222;Wir werden einem Konflikt mit Ungarn und der Slowakei nicht aus dem Wege gehen k\u00f6nnen, wenn es bei diesem Kurs bleibt&#8220;, sagt Merz auf dem WDR-Europaforum. Beide seien nur eine kleine Minderheit unter den EU-27. &#8222;Aber wir k\u00f6nnen es nicht zulassen, dass von einer kleinen Minderheit die Entscheidungen der gesamten Europ\u00e4ischen Union abh\u00e4ngig werden&#8220;, f\u00fcgt Merz mit Blick auf die bremsende Rolle beider Staaten bei den EU-Sanktionen gegen Russland hinzu. &#8222;Da k\u00f6nnte es durchaus noch etwas deutlichere Worte, vielleicht sogar h\u00e4rtere Konflikte geben.&#8220; Er selbst habe vergangene Woche mit dem ungarischen Ministerpr\u00e4sidenten Viktor Orban gesprochen. Merz f\u00fchrt weiter aus, dass die EU sehr wohl M\u00f6glichkeiten habe, um die beiden Regierungen unter Druck zu setzen. Dazu geh\u00f6rten Vertragsverletzungsverfahren bei Verst\u00f6\u00dfen gegen die Rechtsstaatlichkeit. &#8222;Aber es gibt immer die M\u00f6glichkeit, ihnen auch europ\u00e4ische Mittel zu entziehen&#8220;, sagt der CDU-Vorsitzende. Er wolle diese Konflikte nicht. &#8222;Aber wenn es n\u00f6tig ist, dann tragen wir sie aus.&#8220;<\/p>\n<p data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"368\"><b data-dl-original=\"true\" data-dl-translated=\"true\" data-dl-uid=\"369\">+++ 15:09 Ukrainischer Geheimdienst: Belarus verf\u00fcgt \u00fcber keine Atomwaffen +++<\/b><br \/>Belarus verf\u00fcge \u00fcber Tr\u00e4gersysteme f\u00fcr Atomwaffen, habe jedoch keine Sprengk\u00f6pfe, sagt der Chef des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes (SZRU), Oleh Iwaschtschenko, in einem Interview mit der staatlichen ukrainischen Nachrichtenagentur Ukrinform. Im Dezember 2023 hatte der belarussische Diktator Alexander Lukaschenko behauptet, die \u00dcbergabe russischer Atomwaffen an Belarus sei Anfang Oktober desselben Jahres abgeschlossen gewesen. Belarus ist ein wichtiger Verb\u00fcndeter Moskaus und es wurde bereits berichtet, dass sich auf seinem Territorium russische taktische Atomwaffen befinden, nachdem die beiden L\u00e4nder im Mai 2023 ein entsprechendes Abkommen unterzeichnet hatten. Dem widerspricht nun Iwaschtschenko deutlich. Belarus verf\u00fcge derzeit \u00fcber keine Atomwaffen. &#8222;Es gibt keine Sprengk\u00f6pfe. Sie richten Lager ein, bereiten sich vor und bauen. Lukaschenko sagt, sie werden Oreschnik bis Ende des Jahres haben. Aber das scheint Wunschdenken zu sein. Bis heute gibt es nichts dergleichen, und es ist unwahrscheinlich, dass es dazu kommt&#8220;, sagt Iwaschtschenko. Die sogenannte Oreschnik ist eine neue ballistischen Mittelstreckenrakete der Russen.<\/p>\n<p><b>+++ 14:32 Bericht: Selenskyj kommt am Mittwoch nach Berlin +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj kommt nach &#8222;Spiegel&#8220;-Informationen am Mittwoch nach Berlin. Selenskyj werde von Bundeskanzler Friedrich Merz empfangen, berichtet das Nachrichtenmagazin. Merz wolle bei dem pers\u00f6nlichen Treffen mit Selenskyj m\u00f6gliche Schritte hin zu weiteren technischen Gespr\u00e4chen zwischen der Ukraine und Russland beraten, hei\u00dft es. Zudem wolle der Kanzler den ukrainischen Staatschef \u00fcber die Planungen f\u00fcr ein neues Sanktionspaket der EU gegen Russland informieren. Ziel sei, den Druck auf Moskau zu erh\u00f6hen, sich auf ernsthafte Gespr\u00e4che einzulassen. Es ist der erste Empfang Selenskyj beim neuen Bundeskanzler in Berlin. Selenskyj werde auch Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier treffen, berichtet der &#8222;Spiegel&#8220; weiter.<\/p>\n<p><b>+++ 14:20 Macron: Trump erkennt langsam Aspekte von Putins L\u00fcgen +++<br \/><\/b>Der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron geht nach eigenen Worten davon aus, dass sein US-Kollege Donald Trump langsam &#8222;Aspekte der L\u00fcgen&#8220; des russischen Staatschefs Wladimir Putin hinsichtlich der Ukraine erkennt. Er hoffe, dass Trumps Wut auf Putin zu neuen Sanktionen f\u00fchren werde. Es sei wichtig, Putin mit massiven Sanktionen zu drohen. Macron \u00e4u\u00dfert sich nach Trumps Ausbruch in den Online-Medien, in denen er den Kremlchef angesichts der j\u00fcngsten Raketenangriffe auf die Ukraine vorwirft, &#8222;absolut verr\u00fcckt&#8220; geworden zu sein.<\/p>\n<p><b>+++ 13:44 Finnland bestellt russischen Botschafter ein +++<\/b><br \/>Das finnische Au\u00dfenministerium hat den russischen Botschafter einbestellt. Hintergrund sei eine mutma\u00dfliche Verletzung des finnischen Luftraums in der vergangenen Woche, teilt das Ministerium mit. Das Nato-Mitglied Finnland hatte am Freitag mitgeteilt, es gehe davon aus, dass zwei russische Milit\u00e4rflugzeuge in seinen Luftraum vor der K\u00fcste von Porvoo im s\u00fcdlichen Teil des nordischen Landes eingedrungen seien. Der finnische Grenzschutz untersuche den Vorfall. Die russische Botschaft in Helsinki \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht dazu.<\/p>\n<p><b>+++ 13:19 Wadephul besucht am Mittwoch US-Au\u00dfenminister Rubio +++<br \/><\/b>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul wird am Mittwoch seinen Antrittsbesuch bei seinem US-Kollegen Marco Rubio in Washington absolvieren. Nach Angaben einer Sprecherin des Ausw\u00e4rtigen Amtes werden zentrale Themen die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine, die Lage in Nahost, die Handelsbeziehungen und die Sicherheitspolitik sein. Ob Wadephul auch Mitglieder des US-Kongresses trifft, wollte sie nicht sagen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:54 Ukraine: China lieferte Material an russische R\u00fcstungsbetriebe +++<br \/><\/b>Der ukrainische Auslandsgeheimdienst sieht es als erwiesen an, dass China Maschinen und Schie\u00dfpulver an 20 russische R\u00fcstungsbetriebe geliefert haben soll. Geheimdienstchef Oleh Iwaschtschenko sagt der staatlichen Nachrichtenagentur Ukrinform: &#8222;Es gibt Informationen, dass China Werkzeugmaschinen, spezielle chemische Produkte, Schie\u00dfpulver und Komponenten gezielt an Unternehmen der R\u00fcstungsindustrie liefert.&#8220; Der Geheimdienst habe diese Informationen f\u00fcr 20 russische Fabriken best\u00e4tigen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:15 Kreml antwortet auf Trumps Statement zu Putin +++<br \/><\/b>Der Kreml hat gelassen auf Bemerkungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u00fcber Russlands Staatschef Wladimir Putin reagiert. Trumps Bemerkung, Putin sei &#8222;v\u00f6llig durchgedreht&#8220;, sei m\u00f6glicherweise auf emotionale \u00dcberlastung zur\u00fcckzuf\u00fchren. &#8222;Wir sind den Amerikanern und Pr\u00e4sident Trump pers\u00f6nlich f\u00fcr ihre Unterst\u00fctzung bei der Organisation und Einleitung dieses Verhandlungsprozesses wirklich dankbar&#8220;, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow, als er zu den \u00c4u\u00dferungen Trumps \u00fcber Putin befragt wird. Es handele sich aber auch um einen Moment, der &#8222;mit einer emotionalen \u00dcberlastung aller und mit emotionalen Reaktionen verbunden ist.&#8220; Trump hatte sich kritisch \u00fcber Putin ge\u00e4u\u00dfert, nachdem Russland am Wochenende den gr\u00f6\u00dften Luftangriff auf die Ukraine seit Beginn des Krieges gestartet hatte.<\/p>\n<p><b>+++ 11:48 Ukraine: Russischer Verm\u00f6gensfond &#8222;schmilzt dahin&#8220; +++<br \/><\/b>Der Nationale Verm\u00f6gensfonds Russlands soll wegen des Einmarsches in die Ukraine um ein Vielfaches abgesunken sein. Das berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Ukrinform mit Bezug auf Oleg Ivashchenko, den Leiter des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes. &#8222;Vor dem vollst\u00e4ndigen Einmarsch in die Ukraine im Jahr 2022 belief sich der Nationale Verm\u00f6gensfonds Russlands auf etwa 150 Milliarden Dollar. Jetzt sind es nur noch rund 38 Milliarden Dollar. Das Geld schmilzt dahin.&#8220; Auch die Goldreserven sollen sinken. &#8222;Russland besa\u00df 2.300 Tonnen Gold &#8211; jetzt sind es nur noch 1.700. Sie verkaufen es. (&#8230;) Insgesamt haben die russischen Milit\u00e4rausgaben in den letzten drei Monaten 5 Milliarden Dollar erreicht. F\u00fcr die russische Wirtschaft ist das ziemlich bedeutsam.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 11:13 Russland: Haben wegen Drohnenangriffen vor\u00fcbergehend Flugh\u00e4fen geschlossen +++<br \/><\/b>Russland hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums 96 ukrainische Drohnen \u00fcber russischem Gebiet abgefangen. Sechs davon seien \u00fcber der Region Moskau gesichtet worden, teilt das Ministerium mit. Zwei der Flugh\u00e4fen der russischen Hauptstadt h\u00e4tten daraufhin den Betrieb vor\u00fcbergehend eingestellt, gibt die Flugaufsicht bekannt.<\/p>\n<p><b>+++ 10:44 Ukraine meldet gr\u00f6\u00dften russischen Drohnenangriff seit 2022 +++<br \/><\/b>Die Ukraine hat in der Nacht zum Montag nach Angaben aus Kiew den gr\u00f6\u00dften russischen Drohnenangriff seit Kriegsbeginn erlebt. Russland feuerte insgesamt 364 Geschosse auf das Gebiet der Ukraine, darunter 355 Drohnen und Drohnenattrappen sowie neun Marschflugk\u00f6rper, wie die ukrainische Luftwaffe mitteilte. Nach Angaben des Luftwaffensprechers Juriy Ignat handelte es sich um die bisher gr\u00f6\u00dfte Drohnenattacke seit dem russischen \u00dcberfall auf die Ukraine im Februar 2022.<\/p>\n<p><b>+++ 10:16 Ukraine: Dritte Nacht in Folge Angriffe auf Kiew +++<br \/><\/b>Die russischen Drohnenangriffe auf Kiew sind ukrainischen Angaben zufolge die dritte Nacht in Folge weitergegangen. Verletzte habe es nicht gegeben, teilt der Chef der Milit\u00e4rverwaltung der ukrainischen Hauptstadt, Tymur Tkatschenko, mit. Im Ortsteil Dniprowskij seien bei Wohnh\u00e4usern jedoch Scheiben zu Bruch gegangen. Garagen und ein Erholungsheim seien von Tr\u00fcmmern getroffen worden.<\/p>\n<p><b>+++ 09:35 Experte: Trumps Putin-Statement ist &#8222;verr\u00e4terisch&#8220; +++<br \/><\/b>Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger hat Donald Trumps Truth-Social-Post, in dem er Kremlchef Putin &#8222;verr\u00fcckt&#8220; nennt, kritisch kommentiert. &#8222;Die Gleichsetzung von &#8222;Putins Bomben&#8220; mit &#8222;Selenskyjs Worten&#8220; ist verr\u00e4terisch&#8220;, schreibt J\u00e4ger auf seinem X-Profil. Trump wolle damit seine gro\u00dfm\u00e4ulige Unf\u00e4higkeit verschleiern. &#8222;Bevor die US-Administration nicht handelt, ist das nur PR in eigener Sache&#8220;, so J\u00e4ger. Trump hatte nach seiner Tirade gegen Putin noch geschrieben: &#8222;Gleicherma\u00dfen tut Pr\u00e4sident Selenskyj seinem Land mit der Art wie er redet auch keinen Gefallen. Alles aus seinem Mund sorgt f\u00fcr Probleme.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 09:01 Munz ordnet ein, wie Moskau auf Trumps &#8222;Putin ist verr\u00fcckt&#8220; reagiert +++<br \/><\/b>Nach Monaten der auff\u00e4lligen N\u00e4he zu Moskau nennt US-Pr\u00e4sident Trump Kreml-Chef Putin jetzt &#8222;verr\u00fcckt&#8220;. In Russland und den dortigen Medien st\u00fcrzt man sich jedoch auf andere Aussagen und bereitet sich damit nach Einsch\u00e4tzung von ntv-Korrespondent Rainer Munz auf ein Kippen der Stimmung zwischen Trump und Putin vor.<\/p>\n<p><b>+++ 08:32 Ukraine: Haben insgesamt 971 Soldaten in Kursk gefangengenommen +++<br \/><\/b>Nach Angaben des Generalstabs wurden &#8222;Kyiv Independent&#8220; zufolge seit Beginn des ukrainischen Vorsto\u00dfes nach Kursk im Jahr 2024 971 russische Soldaten gefangen genommen. Das Milit\u00e4r bezeichnete die Kampagne als &#8222;unerwartete und asymmetrische&#8220; Aktion, die dazu beitrug, den sogenannten &#8222;Austauschfonds&#8220; zu f\u00fcllen &#8211; eine ukrainische Bezeichnung f\u00fcr gefangene russische Soldaten, die gegen ukrainische Kriegsgefangene ausgetauscht werden k\u00f6nnen. Erst zuletzt waren tausend ukrainische und russischen Kriegsgefangene ausgetauscht worden.<\/p>\n<p><b>+++ 07:55 Ukraine zerst\u00f6rt auff\u00e4llig wenige Panzer +++<br \/><\/b>Bei den t\u00e4glich von der Ukraine gemeldeten russischen Verlusten f\u00e4llt auf, dass immer wieder kaum noch zerst\u00f6rte Kampfpanzer und Sch\u00fctzenpanzer beziehungsweise weitere gepanzerte Kampffahrzeuge in der Auflistung auftauchen. So sollen im Verlauf des vergangenen Tages an der gesamten Front nur vier Panzer zerst\u00f6rt worden sein. Dazu kommen 8 gepanzerte Kampffahrzeuge. Dieser Trend zieht sich mit wenigen Ausnahmen bereits durch den gesamten Mai. Tage, an denen es 30 oder auch deutlich mehr Kampffahrzeuge zerst\u00f6rt wurden, sind im Gegensatz zu fr\u00fcher hingegen nur selten zu finden. Unklar ist, ob und inwiefern die sinkende Anzahl mit den geringer werdenden Best\u00e4nden an schwerem Kriegsger\u00e4t der russischen Seite zusammenh\u00e4ngt.<\/p>\n<p><b>+++ 07:14 Merz reist nach Finnland +++<br \/><\/b>Bundeskanzler Friedrich Merz reist heute nach Finnland, um dort am Gipfeltreffen der nordischen Staaten teilzunehmen. Dabei soll es vor allem um die Verteidigung des Nato-B\u00fcndnisgebiets angesichts der wachsenden Bedrohung aus Russland und die wirtschaftliche Zusammenarbeit gehen. Merz wird an einem Abendessen mit den Regierungschefs auf einer mittelalterlichen Burg in der K\u00fcstenmetropole Turku im S\u00fcdwesten Finnlands teilnehmen. Finnland ist das achte Land, das Merz seit seinem Amtsantritt vor knapp drei Wochen besucht. Der nordische Gipfel bietet ihm die M\u00f6glichkeit, die Regierungschefs von gleich f\u00fcnf Nato-Partnern gleichzeitig kennenzulernen: Norwegen, D\u00e4nemark und Island geh\u00f6ren dem Verteidigungsb\u00fcndnis schon l\u00e4nger an. Finnland und Schweden traten nach der russischen Invasion in der Ukraine bei.<\/p>\n<p><b>+++ 06:47 Selenskyj gibt neue Sanktionspakete bekannt +++<br \/><\/b>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat auf Facebook <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/zelenskyy.official\/\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">bekanntgegeben<\/a>, dass drei neue Sanktionspakete in Kraft getreten sind, nachdem sie vom Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrat der Ukraine genehmigt wurden. Das erste Paket zielt auf Personen ab, die an der Finanzierung von Terrorismus, Finanzbetrug und der Umgehung von Sanktionen zugunsten Russlands beteiligt sind. Das zweite konzentriert sich auf &#8222;Propagandisten, deren L\u00fcgen Russlands Angriffe auf die Ukraine anheizen&#8220;, so Selenskyj. Ein drittes Paket soll Mitglieder russischer krimineller Organisationen sanktionieren, die &#8222;das Regime von Pr\u00e4sident Wladimir Putin unterst\u00fctzen und enge Beziehungen zu ihm aufgebaut haben&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 06:18 ISW: Putin nutzt drei Dinge zu seinem Vorteil +++<br \/><\/b>Nach Einsch\u00e4tzung des Institute for the Study of War (ISW) nutzt Wladimir Putin vor allem drei Dinge, um die \u00d6ffentlichkeit davon zu \u00fcberzeugen, dass ein Sieg Russlands in der Ukraine unvermeidlich sei. Der Kremlchef nutze Langstreckenangriffe auf ukrainische St\u00e4dte, aggressive rhetorische Kampagnen und den &#8222;\u00fcberm\u00e4\u00dfigen Pessimismus im Westen&#8220; hinsichtlich der Lage auf dem Schlachtfeld zu seinem Vorteil. So wolle er die Moral der ukrainischen Truppen und der westlichen Verb\u00fcndeten schw\u00e4chen. Das Ziel laut ISW: Im Westen das Gef\u00fchl s\u00e4en, Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine sei m\u00fc\u00dfig, da ein russischer Sieg unvermeidbar w\u00e4re. Die russischen Streitkr\u00e4fte haben in den letzten acht Monaten ihre Langstreckenangriffe auf die Ukraine intensiviert und seit Januar 2025 sieben der bisher gr\u00f6\u00dften Drohnen- und Raketenangriffe des Krieges durchgef\u00fchrt. Damit wolle Putin \u00fcberspielen, dass die M\u00f6glichkeiten des russischen Milit\u00e4rs durch dreij\u00e4hrige Verluste an Personal und Material erheblich beeintr\u00e4chtigt wurden.<\/p>\n<p><b>+++ 05:44 Wadephul: Russische Luftangriffe sind Affront gegen US-Pr\u00e4sident Donald Trump +++<br \/><\/b>Nach Russlands massiven Luftangriffen auf die Ukraine sieht Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul die Verb\u00fcndeten des angegriffenen Lands in den Bem\u00fchungen f\u00fcr eine Waffenruhe durch Kremlchef Wladimir Putin get\u00e4uscht. &#8222;Putin tritt die Menschenrechte mit F\u00fc\u00dfen, das ist ein Affront auch gegen den US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump&#8220;, sagt der CDU-Politiker in der ARD. Trump habe sich ja sehr bem\u00fcht, Putin an den Verhandlungstisch zu bekommen &#8211; &#8222;und jetzt diese Reaktion&#8220;. Wadephul sagt weiter, man sehe daran, Putin wolle keinen Frieden. &#8222;Er will den Krieg fortf\u00fchren und das d\u00fcrfen wir ihm nicht gestatten.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 04:37 Russland h\u00e4lt Zivilisten seit acht Jahren gefangen +++<\/b><br \/>Stanislav Aseyev moniert, dass beim Gefangenenaustausch &#8222;1000 f\u00fcr 1000&#8220; offenbar mehrere ukrainische Zivilisten nicht ber\u00fccksichtigt wurden, die seit acht Jahren in Russland inhaftiert sind. &#8222;Die letzte Phase des gro\u00df angelegten Gefangenenaustauschs hat stattgefunden &#8211; und keiner der Zivilisten, die seit acht Jahren festgehalten werden, ist unter ihnen&#8220;, schreibt der Journalist, der sich eine Zeit lang selbst in russischer Haft befand, auf Facebook. Bereits 2020 habe Aseyev eine Liste mit den Namen der Gefangenen an den ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj \u00fcbergeben. Geschehen sei seitdem nichts. &#8222;Ein Teil dieser Menschen half unseren Geheimdiensten tatkr\u00e4ftig in den Jahren, als die meisten Menschen sich nicht darum k\u00fcmmerten, was im Donbas geschah.&#8220; Aseyev geht davon aus, dass diese Menschen dem Kreml nichts bedeuten. &#8222;Die eigentliche Frage ist also: Bedeuten sie ihrem eigenen Staat \u00fcberhaupt etwas?&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 02:59 Kreml sendet Protestnote an schwedische Diplomaten +++<\/b><br \/>Moskau wird heute eine Protestnote nach Stockholm senden, sagt die Au\u00dfenministeriumssprecherin des Kreml, Maria Sacharowa. Grund daf\u00fcr soll ein Angriff mit Farbe auf die russische Botschaft in Stockholm sein. Eine handels\u00fcbliche Drohne warf wohl &#8222;einen Beh\u00e4lter mit Farbe am Eingang des Geb\u00e4udes ab&#8220;, berichtet die russische staatliche Nachrichtenagentur Tass. &#8222;Schweden muss seine Ultras z\u00fcgeln, die Situation unter Kontrolle bringen und seine Verpflichtungen aus dem Wiener \u00dcbereinkommen eindeutig erf\u00fcllen&#8220;, sagt Sacharowa.<\/p>\n<p><b>+++ 01:09 T\u00fcrkischer Au\u00dfenminister reist f\u00fcr Verhandlungen nach Russland +++<\/b><br \/>Der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan bricht heute zu einer zweit\u00e4gigen Reise nach Russland auf. Er wird das Engagement seines Landes &#8222;f\u00fcr einen gerechten und dauerhaften Frieden&#8220; und ihre Vermittlerrolle bekr\u00e4ftigen, berichtet die Nachrichtenagentur Anadolu. Die Gespr\u00e4che sollen sich auch die Konflikte in Syrien, Gaza und dem S\u00fcdkaukasus drehen. Fidan trifft voraussichtlich auf Kremlchef Wladimir Putin, Au\u00dfenminister Sergej Lawrow und den Berater Wladimir Medinski.<\/p>\n<p><b>+++ 23:52 Russland greift Ukraine den dritten Tag in Folge massiv aus der Luft an +++<\/b><br \/>Die russische Armee greift die Ukraine erneut mit gro\u00dfen Schw\u00e4rmen von Drohnen an. Im Norden, Osten und S\u00fcden des Landes herrscht Luftalarm. Ukrainische Milit\u00e4rbeobachter z\u00e4hlen auf ihren Telegramkan\u00e4len schon vor Mitternacht mehr als 100 russische Kampfdrohnen in der Luft. Wie die ukrainische Luftwaffe mitteilt, greifen russische Drohnen vom Schwarzen Meer her die Hafenstadt Odessa an. Die russischen Streitkr\u00e4fte hatten das Nachbarland schon in den N\u00e4chten auf Samstag und Sonntag mit Raketen, Marschflugk\u00f6rpern und Hunderten Drohnen massiv bombardiert. Allein am Sonntag wurden dabei zw\u00f6lf Menschen get\u00f6tet und knapp 80 verletzt.<\/p>\n<p><b>+++ 22:50 Niederlande wollen Druck auf Kreml erh\u00f6hen +++<\/b><br \/>Der niederl\u00e4ndische Au\u00dfenminister Kaspar Veldkamp k\u00fcndigt eine entschlossene Reaktion seines Landes und der Europ\u00e4ischen Union auf die neueste Angriffsoffensive Russlands an. &#8222;Russland behauptet, Frieden zu wollen, hat aber letzte Nacht Kiew und andere St\u00e4dte mit 250 Drohnen und 14 ballistischen Raketen angegriffen. Es gibt zivile Opfer&#8220;, res\u00fcmiert Veldkamp auf X. &#8222;Wir werden mit unseren Verb\u00fcndeten zusammenarbeiten, um den Druck auf Russland zu erh\u00f6hen und die EU-Sanktionen auszuweiten.&#8220;<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/20-58-Kallas-fordert-staerksten-internationalen-Druck-auf-Russland--article25792344.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">k\u00f6nnen Sie hier nachverfolgen<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj hat Russland die Planung einer neuen Offensive vorgeworfen. 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