{"id":14245,"date":"2025-04-07T23:28:15","date_gmt":"2025-04-07T23:28:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14245\/"},"modified":"2025-04-07T23:28:15","modified_gmt":"2025-04-07T23:28:15","slug":"elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg-sandkiste-werkstaetten-lego-bauraum-so-sieht-es-im-neuen-urbaneo-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/14245\/","title":{"rendered":"Elbvertiefung: Der t\u00e4gliche Newsletter aus Hamburg: Sandkiste, Werkst\u00e4tten, Lego-Bauraum: So sieht es im neuen Urbaneo aus"},"content":{"rendered":"<p>        Liebe Leserin, lieber Leser,        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">als sich am vergangenen Freitag der Kultursenator, ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hafencity\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HafenCity<\/a> GmbH sowie Architekten, Stadtplanerinnen und andere Menschen versammelten, um einen Neubau in Sichtweite der Elbphilharmonie einzuweihen, da betraten drei Sch\u00fclerinnen die B\u00fchne und \u00fcberbrachten eine schlechte Nachricht. &#8222;Auf uns wirkt die HafenCity eher grau, vor allem im Winter&#8220;, sagte die 18-j\u00e4hrige Carlotta Friedland: &#8222;Und die Einwohner wirken isoliert voneinander.&#8220;\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Was zwei Dinge zeigt: Erstens, die Jugend von heute ist besser als ihr Ruf. Oder h\u00e4tten Sie sich in dem Alter getraut, vor einem solchen Publikum Ihre Meinung zu sagen? Ich mich nicht. Und zweitens: Wer vorschl\u00e4gt, Jugendliche an politischen Prozessen zu beteiligen, muss sich darauf gefasst machen, dass sie Dinge sagen, die man vielleicht gar nicht h\u00f6ren wollte.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Jugendliche st\u00e4rker in die Stadtentwicklung einzubinden, ist das Ziel des <a href=\"https:\/\/www.urbaneo.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Urbaneo<\/a>, des Mitmach-Architekturzentrums, das am Freitag eingeweiht wurde. &#8222;Wenn es um \u00d6ffentlichkeit geht, reden wir viel \u00fcber Internetplattformen&#8220;, sagte Kultursenator Carsten Brosda (<a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/spd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SPD<\/a>): &#8222;Was macht Elon Musk mit X? Wie baut Mark Zuckerberg jetzt Facebook um? Die meisten Begegnungen finden aber immer noch in der gebauten Umwelt statt, wo wir uns als Menschen konkret begegnen.&#8220;\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das Urbaneo, das am Strandkai gleich neben den Luxuswohnungen des Marco-Polo-Towers liegt, ist selbst ein Beispiel daf\u00fcr, was m\u00f6glich ist, wenn Stadtentwicklung nicht allein wirtschaftlichen Interessen folgt. &#8222;Auf diesem Filetgrundst\u00fcck h\u00e4tte man sich auch hundert andere Sachen vorstellen k\u00f6nnen&#8220;, sagte Brosda: &#8222;Aber wir haben gesagt, nein, wir wollen hier einen Ort f\u00fcr Kinder- und Jugendkultur, das ist uns wichtig.&#8220;\u00a0\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0ZON<\/p>\n<p>\n                    Newsletter<\/p>\n<p>                    Elbvertiefung \u2013 Der t\u00e4gliche Newsletter f\u00fcr Hamburg<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Erfahren Sie aus der Redaktion der ZEIT, was in Hamburg wichtig ist \u2013 pr\u00e4gnant, pers\u00f6nlich und pointiert, jeden Werktag um 6 Uhr<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__datapolicy\" hidden=\"\">\n            Mit Ihrer Registrierung nehmen Sie die <a href=\"https:\/\/datenschutz.zeit.de\/zon#Newsletter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Datenschutzerkl\u00e4rung<\/a><br \/>\n     zur Kenntnis.\n        <\/p>\n<p>    Vielen Dank! Wir haben Ihnen eine E-Mail geschickt.<\/p>\n<p>Pr\u00fcfen Sie Ihr Postfach und best\u00e4tigen Sie das Newsletter-Abonnement.<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon vor zehn Jahren wurde die Fl\u00e4che ausgeschrieben, die Er\u00f6ffnung der Immobilie hat sich seitdem mehrmals verschoben (merke: Nicht nur beim \u00dcberseequartier, das morgen er\u00f6ffnet, gab es Bauverz\u00f6gerungen. Mehr dazu weiter unten in diesem Newsletter).\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Verantwortlich f\u00fcr die inhaltliche Gestaltung des Urbaneos ist der Verein, der auch das <a href=\"https:\/\/www.kindermuseum-hamburg.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kindermuseum im Osdorfer Born<\/a> betreibt. Es gibt dort Werkst\u00e4tten, Sandkisten, einen Lego-Bauraum, ein Trickfilmstudio \u2013 auf den ersten Blick sieht das Architekturzentrum wie ein riesiger Spielplatz aus. Und: Es wirkt unfertig, mit nacktem Beton, frei liegenden L\u00fcftungsanlagen und Stahlger\u00fcsten. Diese Optik sei gewollt, sagt Urbaneo-Leiterin Judith R\u00e4dlein. &#8222;Wir sind nicht fertig, und wir werden nie fertig sein&#8220;, sagt sie: &#8222;Alles hier ist st\u00e4ndig in Bewegung.&#8220; Das hat das Urbaneo mit der Stadt vor seinen T\u00fcren gemein.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Ich w\u00fcnsche Ihnen einen guten Start in die Woche!\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Ihr Oskar Piegsa<\/strong>\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wollen<br \/>\nSie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, wor\u00fcber wir berichten sollten?<br \/>\nSchreiben Sie uns eine E-Mail an <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-04\/mailto:hamburg@zeit.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hamburg@zeit.de<\/a>.\n<\/p>\n<p>        WAS HEUTE WICHTIG IST        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach der vorerst nicht zustande gekommenen <strong>Intendantenwahl beim Norddeutschen Rundfunk (NDR)<\/strong> fordern Personalr\u00e4te und Redaktionsausschuss ein transparenteres Auswahlverfahren. &#8222;Die gescheiterte Wahl belegt deutlich, dass gro\u00dfer Reparaturbedarf besteht&#8220;, hei\u00dft es in einer Stellungnahme der Personalvertretungen. Gesucht wird eine Nachfolge f\u00fcr den 65-j\u00e4hrigen Senderchef Joachim Knuth. Die einzige Kandidatin f\u00fcr den Job, die fr\u00fchere Bertelsmann-Managerin Sandra Harzer-Kux, bekam am Freitag nicht die n\u00f6tige Zweidrittelmehrheit im Rundfunkrat. Warum, erkl\u00e4rt ZEIT ONLINE-Redakteur G\u00f6tz Hamann <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/kultur\/film\/2025-04\/ndr-intendantenwahl-wahl-gescheitert-sandra-harzer-kux-rundfunk?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<\/a>. Wie es nun konkret beim <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/ndr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NDR<\/a> weitergeht, ist unklar. Die n\u00e4chste regul\u00e4re Sitzung des Rundfunkrats ist Mitte Mai.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach<br \/>\ndem <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-02\/thomas-grossboelting-ice-unglueck-hamburg-historiker-geschichtsprofessor-nachruf?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tod des Historikers Thomas Gro\u00dfb\u00f6lting (Z+)<\/a> <strong>intensivieren<br \/>\nsich die Bem\u00fchungen, das Archiv des Hamburger Instituts f\u00fcr Sozialforschung<br \/>\n(HIS) zu erhalten.<\/strong> In der vergangenen Woche trafen sich<br \/>\nWissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Gr\u00fcne) und Kultursenator Carsten Brosda (SPD) mit Jan-Philipp Reemtsma, dem M\u00e4zen des Instituts, und Wolfgang<br \/>\nKn\u00f6bl, seinem Direktor. Das best\u00e4tigten Sprecher des HIS und der Kulturbeh\u00f6rde.<br \/>\nEs war das erste so hochrangig besetzte Treffen, Details zum Inhalt wurden<br \/>\nnicht bekannt. Reemtsma hatte im vergangenen Jahr das <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/01\/peggy-parnass-nachlass-hamburger-institut-fuer-sozialforschung?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ende seines Instituts (Z+)<\/a> zum Sommer 2028 angek\u00fcndigt.<br \/>\nDaraufhin hatte sich Thomas Gro\u00dfb\u00f6lting daf\u00fcr eingesetzt, das HIS-Archiv mit<br \/>\nZeugnissen der Sozial- und Protestgeschichte in <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/hamburg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> zu halten. Im Februar<br \/>\nstarb er unerwartet bei einem Zugunfall.\n<\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Georg Wendt\/\u200bdpa<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Viele Tausend Menschen kamen gestern in die Innenstadt \u2013 zu Hamburgs erstem<br \/>\n<strong>verkaufsoffenen Sonntag<\/strong> des Jahres. Die L\u00e4den waren von 13 bis 18 Uhr<br \/>\nge\u00f6ffnet, es gab au\u00dferdem viele kostenlose Aktionen wie einen Radparcours mit<br \/>\nHolzhindernissen am G\u00e4nsemarkt und Yoga-Sessions in der Galleria Passage \u2013 die<br \/>\nAktion stand unter dem Motto &#8222;Sport und Gesundheit&#8220;. Das n\u00e4chste Mal an einem<br \/>\nSonntag \u00f6ffnen in Hamburg die Gesch\u00e4fte am 6. Juli, dann mit dem Thema<br \/>\n&#8222;Inklusion und Integration&#8220;.\n<\/p>\n<p>        Nachricht des Tages            <\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Andreas Costanzo\/\u200bimago images<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>Hamburgs Polizeipr\u00e4sident Falk Schnabel will besser daf\u00fcr sorgen, dass seine Beamtinnen und Beamten keine rechtsextremen Haltungen entwickeln.<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-03\/falk-schnabel-rassismus-polizei-hamburg-studie?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Im Interview mit der ZEIT (Z+)<\/a>\u00a0 nannte er daf\u00fcr unter anderem mehr Schulungen f\u00fcr die F\u00fchrungskr\u00e4fte als eine M\u00f6glichkeit. &#8222;Wir m\u00fcssen ehrlich zu uns selbst sein. Es bringt nichts, so zu tun, als w\u00e4re alles in bester Ordnung&#8220;, sagte Schnabel vor dem Hintergrund einer Studie, die problematische Haltungen bei vielen Beamten nachweist. Darin zeigten 45 Prozent der \u00fcber 2.000 befragten Polizisten eine Abwertung von Asylbewerbern und 33 Prozent eine Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr populistische Ideen. Die <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/13\/hamburger-polizei-umfrage-rassismus-verschwoerungstheorie?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">verantwortlichen Forscherinnen schlossen gegen\u00fcber der ZEIT auch rassistisches Handeln von Beamten nicht aus (Z+)<\/a>.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schnabel habe \u00fcberrascht, dass laut der Studie fast sieben Prozent der Beamtinnen und Beamten dazu neigten, Verschw\u00f6rungstheorien zu glauben: &#8222;Nat\u00fcrlich muss uns das beunruhigen&#8220;, sagte er nun im Interview. Zwar st\u00f6re ihn an der Debatte, die um die Studie heftig entbrannte, dass aus seiner Sicht &#8222;zu schnell pauschal von Rassismus gesprochen&#8220; wurde, denn die entsprechenden Punkte im Fragebogen der Studie lie\u00dfen solche Schl\u00fcsse seiner Meinung nach nicht zu, schon gar nicht f\u00fcr die gesamte <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/polizei\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Polizei<\/a>. Europaweit werde etwa \u00fcber Migrationspolitik diskutiert: &#8222;Einen Teil der Asylbewerber kritisch zu sehen, ist deshalb noch lange nicht rassistisch.&#8220; Dennoch gelte es, sich &#8222;sehr ernsthaft&#8220; mit den Ergebnissen auseinanderzusetzen.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Im Interview sprach der Polizeipr\u00e4sident auch erstmals \u00fcber die Ermittlungen gegen 15 Beamte, die rassistische und naziverherrlichende Chats bei WhatsApp gef\u00fchrt haben sollen. Schnabel sagte, die Inhalte der Chats gingen &#8222;weit dar\u00fcber hinaus&#8220;, was er noch als irgendwie vertretbar ansehen w\u00fcrde.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Christoph Heinemann <\/p>\n<p>        In aller K\u00fcrze        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><strong>\u2022<\/strong> Nach dem 3:0 Sieg des HSV am Freitag gegen den 1. FC<br \/>\nN\u00fcrnberg <strong>spielte der FC St. Pauli am Sonntag gegen Borussia M\u00f6nchengladbach<br \/>\n1:1<\/strong>. Der Hamburger Sport-Verein steht nun mit 52 Punkten auf dem ersten<br \/>\nPlatz der Zweiten Fu\u00dfballbundesliga, St. Pauli mit 26 Punkten auf dem 15. Platz<br \/>\nder Ersten Bundesliga. Noch stehen sechs Spieltage bevor, doch die Hoffnungen,<br \/>\ndass beide Vereine in der n\u00e4chsten Saison in der Ersten Bundesliga spielen,<br \/>\nmehren sich <strong>\u2022<\/strong> Der <strong>Schauspielerin Lina Beckmann<\/strong> wurde am Sonntag<br \/>\nim Ernst Deutsch Theater der renommierte Gustaf-Gr\u00fcndgens-Preis verliehen. Die 43-j\u00e4hrige geb\u00fcrtige Hagenerin ist seit 2013 am Deutschen<br \/>\nSchauspielhaus in Hamburg <strong>\u2022<\/strong> Um die marode <strong>K\u00f6hlbrandbr\u00fccke<\/strong> zu<br \/>\nschonen, gilt seit Sonntag auf der gesamten \u00dcberfahrt eine<br \/>\nGeschwindigkeitsbegrenzung von 50 Kilometern pro Stunde. Die Ma\u00dfnahme soll laut<br \/>\nHafenbeh\u00f6rde HPA sicherstellen, dass die Br\u00fccke noch die Jahre bis zur<br \/>\nFertigstellung der neuen K\u00f6hlbrandbr\u00fccke dem Verkehr zur Verf\u00fcgung steht \u2013 was<br \/>\nnach Einsch\u00e4tzung von Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD) im besten<br \/>\nFall Ende der 2030er-Jahre der Fall sein wird\n<\/p>\n<p>                        THEMA DES TAGES            <\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Christian Charisius\/\u200bdpa<\/p>\n<p>        War diese Baustelle eine Nummer zu gro\u00df?        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In der Hamburger HafenCity er\u00f6ffnet diese Woche<br \/>\ndas \u00dcberseequartier, ein gigantisches Shoppingviertel. Sein Bau war gepr\u00e4gt von<br \/>\nextremem Termindruck, \u00fcberforderten Kontrolleuren \u2013 und f\u00fcnf Toten. Christoph<br \/>\nHeinemann und Christoph Twickel aus dem Hamburg-Ressort der ZEIT haben zu den<br \/>\nUmst\u00e4nden viel herausgefunden. Lesen Sie hier einen Auszug aus ihrem Artikel:\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wenigstens die Er\u00f6ffnungsfeier, so hofft der<br \/>\nInvestor, soll ganz nach Plan laufen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Mit einer &#8222;exklusiven Zeremonie&#8220; wird am Dienstag das \u00dcberseequartier<br \/>\neingeweiht, letztes und prominentestes Teilst\u00fcck der Hamburger HafenCity \u2013 ein<br \/>\nriesiges Einkaufszentrum mit eigenem Kreuzfahrtanleger, fast eine Kleinstadt<br \/>\ninmitten der Stadt. Gleich mehrere PR-Agenturen bewerben die Veranstaltung des<br \/>\nInvestors Unibail-Rodamco-Westfield. Zuerst spricht Hamburgs Erster<br \/>\nB\u00fcrgermeister Peter Tschentscher (SPD), um 16 Uhr \u00f6ffnet dann die Shoppingwelt,<br \/>\n420.000 Quadratmeter gro\u00df. 2.000 Arbeiter bauten jahrelang daran.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcnf von ihnen \u00fcberlebten diesen Kraftakt nicht; sie verungl\u00fcckten t\u00f6dlich<br \/>\nauf der Baustelle des \u00dcberseequartiers. Die IG Bau organisiert deshalb f\u00fcr<br \/>\nDienstag eine Protestveranstaltung mit dem Titel &#8222;Ihre Mall \u2013 unser Grab&#8220;. Man<br \/>\nwolle das gegenseitige Schulterklopfen st\u00f6ren, rund 100 Arbeiter werden<br \/>\nerwartet, um an die Opfer dieses riesigen Projekts zu erinnern.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Schon bald nach Baubeginn kam es zu ersten Unf\u00e4llen auf der Baustelle. Im<br \/>\nJuni 2023 explodierten Gasflaschen auf dem Dach des Rohbaus, eine schwarze<br \/>\nRauchs\u00e4ule stieg \u00fcber der Elbe auf. Einige Monate sp\u00e4ter, am 30. Oktober 2023, brach<br \/>\nein Ger\u00fcst in einem Fahrstuhlschacht zusammen. F\u00fcnf Arbeiter aus Albanien<br \/>\nverloren dabei ihr Leben.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Wie gef\u00e4hrlich es auf der<br \/>\nGro\u00dfbaustelle zuging und warum der Investor Unibail-Rodamco-Westfield die Verantwortung f\u00fcr alle<br \/>\nVorf\u00e4lle stets von sich wies, lesen Sie weiter in der ungek\u00fcrzten Version des<br \/>\nArtikels auf ZEIT ONLINE.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-04\/westfield-einkaufszentrum-ueberseequartier-hafencity-eroeffnung?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zum vollst\u00e4ndigen Artikel<\/a>\n<\/p>\n<p>        DER SATZ            <\/p>\n<p>                                            \u00a9\u00a0Christian Charisius<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Ich<br \/>\nhabe nicht geahnt, dass die Sache so schnell so gro\u00df wird.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Durch Zufall entdeckte die Historikerin Celina<br \/>\nAlbertz zusammen<br \/>\nmit ihrem Kollegen Christoph Nagel, dass die Stadionhymne des FC St. Pauli einst von einem Mann<br \/>\nmit Verbindungen zum NS-Regime geschrieben wurde. Und dann verbannte der<br \/>\nFu\u00dfballclub &#8222;Das Herz von St. Pauli&#8220; aus dem Stadion. ZEIT:Hamburg Autorin Anna-Elisa Jakob sprach mit den<br \/>\nbeiden \u2013 <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/13\/das-herz-von-st-pauli-fussball-stadion-lied-debatte?&amp;icode=01w0040k0059Inhemanew2104&amp;utm_medium=email&amp;utm_source=elbvertiefung&amp;utm_campaign=zplus&amp;utm_content=&amp;wt_zmc=emanew.int.zabo.elbvertiefung.zplus....x\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">das ganze Interview lesen Sie hier<\/a>.\n<\/p>\n<p>                        DARAUF K\u00d6NNEN SIE SICH FREUEN        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Beim<br \/>\n&#8222;Flexiblen Schm\u00f8kern&#8220; trifft man sich, um an besonderen Orten gemeinsam zu<br \/>\nlesen \u2013 die Lesenden bringen ihre Lekt\u00fcren mit oder schauen, ob sie etwas auf<br \/>\ndem thematisch passenden B\u00fcchertisch finden. Die n\u00e4chste Runde findet diesen<br \/>\nDonnerstag in der Lotsenstube des Deutschen Hafenmuseums statt, dieses Mal ist<br \/>\ndas Thema: &#8222;Hafenr\u00e4ume und Tr\u00e4ume&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">&#8222;Flexibles<br \/>\nSchm\u00f8kern&#8220;, 10.4., 18.30 Uhr Einlass, ab 20 Uhr lockerer Austausch an der<br \/>\nKaffeeklappe; Deutsches Hafenmuseum, Schuppen 50a, Australiastra\u00dfe; Eintritt<br \/>\nfrei, Spende erbeten; Anmeldung gern unter <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/hamburg\/2025-04\/mailto:moin@flexiblesschmoekern.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">moin@flexiblesschmoekern.de<\/a>; <a href=\"https:\/\/www.instagram.com\/flexibles.schmoekern\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Infos auch hier<\/a>\n<\/p>\n<p>        MEINE STADT            <\/p>\n<p>                            Hammer Baum                \u00a9\u00a0Marianna Jarto<\/p>\n<p>        HAMBURGER SCHNACK        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">U1 zwischen Kellinghusenstra\u00dfe und Lattenkamp: &#8222;Seit ein<br \/>\npaar Wochen sendet mir der Kosmos ein Signal.&#8220; \u2013 &#8222;Und was f\u00fcr eins?&#8220; \u2013 &#8222;Wenn<br \/>\nich auf der Treppe zum Bahnsteig bin, f\u00e4hrt der Zug gerade ab. Jeden Morgen,<br \/>\nungelogen. Ich bin die Erste, die auf den n\u00e4chsten wartet, ich w\u00e4re aber lieber<br \/>\ndie Letzte, die ihn gerade noch kriegt \u2013 was soll mir das sagen?&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Geh\u00f6rt von Lutz Rehkopf\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Das war die Elbvertiefung, der t\u00e4gliche<br \/>\nHamburg-Newsletter der ZEIT. Wenn Sie m\u00f6chten, dass er t\u00e4glich um 6 Uhr in<br \/>\nIhrem Postfach landet, k\u00f6nnen Sie ihn <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/serie\/elbvertiefung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hier<br \/>\nkostenlos abonnieren<\/a>.\n<\/p>\n<p><script async src=\"\/\/www.instagram.com\/embed.js\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Liebe Leserin, lieber Leser, als sich am vergangenen Freitag der Kultursenator, ehemalige und aktuelle Mitarbeiter der HafenCity GmbH&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":14246,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[9935,9936,29,2016,444,30,9940,692,9939,9937,9934,5776,9938,8757],"class_list":{"0":"post-14245","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-carlotta-friedland","9":"tag-carsten-brosda","10":"tag-deutschland","11":"tag-elbvertiefung-der-taegliche-newsletter-aus-hamburg","12":"tag-elon-musk","13":"tag-germany","14":"tag-goetz-hamann","15":"tag-hamburg","16":"tag-joachim-knuth","17":"tag-judith-raedlein","18":"tag-lina-beckmann","19":"tag-mark-zuckerberg","20":"tag-oskar-piegsa","21":"tag-sandra-harzer-kux"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114299279955393952","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14245","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=14245"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/14245\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/14246"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=14245"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=14245"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=14245"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}